Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Zwei jugendliche Sprayer beschmierten in der Nacht auf Donnerstag zwei Gebäude in der Bruchsaler Innenstadt. Ein aufmerksamer Zeuge konnte die Zwei bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge besprühten gegen 00:30 Uhr eine 16-Jährige und ein 17-Jähriger offenbar zwei Gebäude in der Straße am Alten Schloss mit Pentagrammen sowie sogenannten Tags. Ein Zeuge bemerkte die beiden Schmierfinken und konnte sie bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festhalten.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Jugendlichen konnten zudem zwei Messer aufgefunden werden. Die Beiden wurden im Anschluss an die Sorgeberechtigten übergeben.
Ob noch weitere Gebäude betroffen sind sowie die genaue Höhe des Sachschadens ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Am Mittwochnachmittag kam es in der Grötzinger Straße in Karlsruhe zu einem Verkehrsunfall, bei welchem eine Motorradfahrerin lebensgefährlich verletzt wurde. Nach jetzigem Ermittlungsstand fuhr die Frau (Fahrschülerin während der Ausbildungsfahrt) mit ihrem Motorrad aus einer Hofeinfahrt. Dabei querte die Motorradfahrerin aufgrund eines Fahr- oder Bedienfehlers ungebremst die Fahrbahn und kollidierte hierbei mit einem auf dieser Fahrbahn fahrenden Pkw. Durch den Zusammenstoß wurde die Frau lebensgefährlich verletzt. Sie musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Der Pkw-Führer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 7000,- Euro.
Zeugen werden gebeten sich an den Verkehrsdienst Karlsruhe unter 0721/944840 zu wenden.
Am Mittwochnachmittag ereignete sich im Bereich der Karlsruher Bannwaldallee ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrrad, bei welchem der 36-jährige Fahrradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Fahrradfahrer einen kombinierten Fuß- und Radweg von der Bannwaldbrücke kommend. Der Mann bog unachtsam nach links auf die Bannwaldallee ab und kollidierte hierbei mit dem auf der Fahrbahn fahrenden Pkw. Zum Unfallzeitpunkt wurde vom Fahrradfahrer kein Fahrradhelm getragen. Infolge des Zusammenstoßes wurde der Mann ca. 20 Meter weit in die Luft geschleudert. Hierbei wurde er lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert werden. Der Pkw-Führer erlitt einen Schock.
Zeugen werden gebeten den Verkehrsdienst Karlsruhe unter 0721/944840 anzurufen.
Aus bislang unbekannter Ursache fuhr ein Fahrzeugführer mit seinem Pkw auf der Südtangente im Bereich der Baustelle des Edeltrud-Tunnels auf die dortige Baustellenbegrenzung. Hierbei überschlug sich das Fahrzeug mit den beiden Fahrzeuginsassen. Der Fahrzeugführer wurde hierbei verletzt und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Beifahrerin erlitt einen Schock. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Durlach musste kurzfristig gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam.
Ein 34-jähriger Autofahrer, der am Dienstagabend in Pforzheim versucht hatte, vor einer Verkehrskontrolle zu flüchten und dabei einen Unfall mit mehreren Verletzten verursacht hat, befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Einer Streife war der Autofahrer in seinem Ford gegen 19 Uhr in der Karlsruher Straße aufgefallen, da er während der Fahrt offensichtlich sein Mobiltelefon benutzte und dieses dabei in der Hand hielt. Als die Beamten den 34-Jährigen kontrollieren wollten, gab letzterer Gas und versuchte mit höchstmöglicher Geschwindigkeit zu flüchten. Dabei durchquerte der Autofahrer nach derzeitigem Stand der Ermittlungen unter anderem zweimal ein vielbesuchtes Parkhaus, überholte einen vor ihm fahrenden Pkw über den Gehweg und fuhr in einer Tempo-30-Zone mit einer Geschwindigkeit von über 90 km/h, bevor er auf der Wallbergallee sogar eine Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h erreichte.
Die Flucht endete jedoch bei der Kreuzung Kurze Steig/Kelterstraße, wo der Fordfahrer mit unverminderter Geschwindigkeit über eine rote Ampel fuhr. Er kollidierte in der Folge mit einem anderen Auto, dessen Fahrerin bei grüner Ampel hatte ordnungsgemäß die Kreuzung überqueren wollen. Nach dem Unfall versuchte der 34-Jährige offenbar weiter zu flüchten und setzte seinen Wagen zurück. Dabei stieß er dann noch gegen den Streifenwagen, den die Beamten hinter seinem Fahrzeug positioniert hatten und seine Flucht war zu Ende. Die Einsatzkräfte nahmen ihn umgehend fest.
Durch den Unfall erlitten nach derzeitigem Stand die Fahrerin des anderen Autos sowie ihr Mitfahrer leichte Verletzungen und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch der Fordfahrer selbst sowie seine 19-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt.
Nach seiner Behandlung im Krankenhaus unternahm der 34-Jährige zu Fuß einen weiteren Fluchtversuch, den die Einsatzkräfte jedoch rasch beendeten und ihn umgehend wieder aufgriffen.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die am Ford angebrachten Kennzeichen gestohlen sind. Außerdem ist der Autofahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Pforzheim wurde der 34-Jährige wegen des dringenden Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der vorsätzlichen Gefährdung des Straßenverkehrs und des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis am Mittwoch dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt, welcher Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erließ und in Vollzug setzte. Der Mann mit kosovarischer Staatsbürgerschaft befindet sich seither in Untersuchungshaft, sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt rund 10.000 Euro.
Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim bittet Personen, die durch die Fahrweise des 34-Jährigen möglicherweise behindert oder gefährdet wurden, sich unter der Rufnummer 07231 186-3111 zu melden.
Frank Weber, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Nach einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht in Baiersbronn ermittelt nun das Polizeirevier Freudenstadt.
Laut derzeitigem Erkenntnissen war der Fahrer eines Sprinters am Dienstagmorgen, gegen 9 Uhr, in der Häslergasse unterwegs, als ihm ein silberner Renault Megane entgegenfuhr. Der unbekannte Fahrer des Renault soll dabei so weit links gefahren sein, dass der Sprinterfahrer nach rechts ausweichen musste und gegen die Böschung neben der Fahrbahn stieß. Zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen kam es wohl nicht. Der Unbekannte soll mit seinem Renault, von dem kein Kennzeichen bekannt ist, in der Folge weitergefahren sein. An dem Sprinter entstand Sachschaden von rund 5.000 Euro.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07441 5360 beim Polizeirevier Freudenstadt zu melden.
Teils erhebliche Beanstandungen ergaben sich bei einer Verkehrskontrolle des Schwerlastverkehrs sowie von Reisebussen, die am Mittwoch zwischen 08.00 Uhr und 13.00 Uhr von der Verkehrspolizei Karlsruhe auf der Autobahn 5 durchgeführt wurde.
Die Polizisten kontrollierten sieben Sattelzüge und drei Reisebusse, bei denen teils gravierende Verstöße gegen die gesetzliche vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten festzustellen waren.
Zwei Fahrern eines Omnibusses musste sogar die Weiterfahrt untersagt werden, da sie mehr als 24 Stunden ohne Ruhepause unterwegs waren.
Ein weiterer Fahrer eines Reisebusses war 16 Tage am Stück ohne Wochenruhezeit unterwegs. Auf ihn kommt ein Bußgeld von mehreren tausend Euro zu.
Insgesamt müssen fünf Fahrer und vier Unternehmer mit Anzeigen rechnen.
Eine 53-jähriger Fahrradfahrerin wurde bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend in der Hauptstraße leicht verletzt.
Gegen 18.30 Uhr öffnete ein 61-Jähriger die Tür seines geparkten Autos und übersah dabei offenbar die Radfahrerin. Durch den Zusammenstoß des Fahrradlenkers an der Autotür stürzte die Dame zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.
Ein Sachschaden ist bei dem Unfall nicht entstanden.
Ein 39-jähriger Hundebesitzer beleidigte am Dienstag gegen 17.00 Uhr eine Polizeibeamtin und widersetzte sich anschließend massiv gegen seine Festnahme.
Ein freilaufender Hund und ein offensichtlich völlig betrunkener Hundehalter am Baggersee Untergrombach riefen am Dienstagabend die Polizei auf den Plan. Da der Hundebesitzer sich wohl nur noch mit Mühen auf den Beinen halten und sich nicht mehr um seinen scheinbar völlig verängstigten Boxer kümmern konnte, wurde er von einer Streife der Polizeihundeführerstaffel kontrolliert.
Anstatt seine Personalien anzugeben, beleidigte der Mann jedoch eine der Polizistinnen und wollte offenbar flüchten. Als er daraufhin festgenommen werden sollte, wehrte sich der Tatverdächtige erbittert. Schließlich mussten vier Polizeibeamte eingesetzt werden, um den 39-Jährigen unter Kontrolle zu bringen. Eine Beamtin erlitt dabei leichte Verletzungen.
Ein anschließender Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von über zwei Promille. Zum Ausnüchtern musste der Störenfried den restlichen Abend in einer Gewahrsamszelle verbringen. Sein Hund wurde an einen Tierrettungsdienst übergeben.
Ein Zeuge teilte am Mittwoch gegen 09.00 Uhr der Polizei mit, dass ein Mann mit einer Axt in der Nähe eines Kindergartens in der Kaiserslauterer Straße auffällig umherirre. Daraufhin löste das Polizeipräsidium Karlsruhe einen größeren Einsatz aus.
Die eingesetzten Kräfte stellten vor Ort einen offensichtlich verwirrten 40-jährigen Mann mit freiem Oberkörper, der ein Fahrrad mitführte. Allerdings führte dieser keine Axt mit sich, sondern einen größeren Stock. Der Störenfried wurde durch die Polizei vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Karlsruhe-West verbracht. Hier leistete der Mann noch erheblichen Widerstand, wobei er selbst leicht verletzt wurde.
Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,4 Promille. Ferner besteht der Verdacht, dass er unter Einfluss von Betäubungsmittel stand.
Ermittlungen ergaben, dass der 40-Jährige wohl gegen 07.30 Uhr mit seinem Fahrrad in einen Einkaufsmarkt in der Carl-Metz-Straße gefahren sei und dort mehrere Spirituosen entwendet habe.
Das Polizeirevier Karlsruhe-West hat die Ermittlungen übernommen. Das Polizeipräsidium Karlsruhe war mit etwa 15 Streifenbesatzungen im Einsatz.
Zeugen die Angaben zu den Sachverhalten machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier-West unter 0721/666-3611 in Verbindung zu setzen.