Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Zwei Autoknacker sind auf der Flucht, nachdem sie am frühen Mittwochmorgen in Engelsbrand-Grunbach einen geparkten VW aufgebrochen haben. Die Ermittler suchen mit einer Täterbeschreibung nach den Dieben.
Der Vorfall ereignete sich in der Calwer Straße, als gegen 3:30 Uhr einer der Täter Fahrer- sowie Beifahrerscheibe des Autos einschlug und eine GPS-Karte aus dem Fahrzeuginneren entwendete. Sein Komplize wartete solange offenbar in einem schwarzen Golf ohne Kennzeichen, in welchem das Duo dann im Anschluss in Richtung Engelsbrand flüchtete.
Von einem der Täter liegt eine Personenbeschreibung vor. Danach soll es sich bei diesem um einen etwa 1,60 Meter kleinen Mann mit Irokesen-Haarschnitt und einem orientalischen Erscheinungsbild handeln.
Das Polizeirevier Neuenbürg bittet Zeugen oder Personen, die Hinweise auf die Täter oder den gesuchten schwarzen Golf geben können, sich unter der Rufnummer 07082 79120 zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden am Mittwochmorgen zwei 30- bzw. 53-jährige Männer beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehle erließ. Ihnen wird schwerer räuberischer Diebstahl bzw. Diebstahl mit Waffen vorgeworfen.
Die beiden Männer stehen im Verdacht, am Dienstagnachmittag gegen 16:40 Uhr im bewussten Zusammenwirken Drogerieartikel im Wert von mehreren hundert Euro in einem Karlsruher Drogeriemarkt entwendet zu haben. Nachdem die beiden Tatverdächtigen das Diebesgut in einer speziell präparierten Tasche versteckt hatten, soll der 30-Jährige eine Kassiererin gezielt in ein Gespräch verwickelt haben, um diese abzulenken. Der 53-Jährige verließ derweil ohne zu bezahlen das Ladengeschäft. Nachdem ein Ladendetektiv, der die Tat beobachtet hatte, den 53-Jährigen vor der Filiale angesprochen und festgehalten hatte, soll der Beschuldigte den Ladendetektiv mit einer Hand gestoßen haben, um sich im Besitz des Diebsgutes zu erhalten.
Die Beschuldigten wurden bis zu ihrer Haftrichtervorführung durch die verständigten Polizeibeamten in den Zentralgewahrsam der Polizei gebracht. Wie sich herausstellte, führten die Beschuldigten jeweils ein Taschenmesser mit sich.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Dienstagnachmittag ein Mitsubishifahrer, nachdem er in Remchingen alkoholisiert mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen war.
Beamte des Polizeireviers Neuenbürg stellten am Dienstagnachmittag gegen 16:10 Uhr ein Auto samt Fahrer in einer Böschung neben der Hauptstraße am Ortseingang in Remchingen fest. Offenbar war dem 42-Jährigen Mann an der Ampel der Motor seines Fahrzeuges ausgegangen und ließ sich auch nicht mehr starten.
In der Folge schob der Fahrzeugführer das Auto offenbar von der Straße und konnte es nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen, weshalb es den Böschungsbereich hinabrollte. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Mitsubishifahrer fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von etwa 1,7 Promille.
Der Mann musste eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben.
Seinen Führerschein behielten die Beamten ein.
Für die Dauer der Bergung des Mitsubishi musste die Bundesstraße einseitig gesperrt werden.
Ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Lkw sorgt derzeit auf der Bundesautobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal für Stau.
Derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei zufolge lenkte ein Sattelzugfahrer sein Fahrzeug aufgrund technischer Probleme gegen 07:00 Uhr auf Höhe Weingarten auf den Standstreifen, wobei ein Teil seines Aufliegers auf den rechten Fahrstreifen ragte. Ein dahinterfahrender Lkw kollidierte in der Folge mit dem Auflieger des stehenden Lastkraftwagens. Bei dem Zusammenstoß zog sich der vermeintliche Unfallverursacher leichte Verletzungen zu. Der Fahrer des Pannenfahrzeugs blieb unverletzt.
Die Höhe des Sachschadens liegt ersten Schätzungen zufolge im sechsstelligen Bereich.
Die Richtungsfahrbahn war bis circa 07:40 Uhr komplett gesperrt. Für die Dauer der Bergungsarbeiten sind derzeit noch der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt, wodurch sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge bildete.
Auch auf der Gegenfahrbahn stockt der Verkehr aufgrund von Schaulustigen auf mehreren Kilometern.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
Ein 56-Jähriger steht im Verdacht, am Montag gegen Mitternacht einen 24 Jahre alten Mann in Bruchsal mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt zu haben.
Nach derzeitigen Erkenntnissen trafen sich die beiden Männer gegen 22:00 Uhr in der Wohnung des mutmaßlichen Täters. Im weiteren Verlauf gerieten die beiden deutschen Staatsangehörigen in Streit. Im Zuge der Auseinandersetzung soll der 56-Jährige seinen Bekannten mit einem Messer im Bereich des Rückens sowie im Gesicht verletzt haben, wobei der Beschuldigte tödliche Verletzungsfolgen zumindest billigend in Kauf genommen haben soll. Der Geschädigte flüchtete daraufhin auf die Straße und bat einen Zeugen, einen Rettungswagen zu rufen.
Alarmierte Polizeistreifen nahmen den Beschuldigten kurz darauf widerstandslos in seiner Wohnung vorläufig fest. Der 24-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.
Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat Bruchsal übernommen. Die Kriminaltechnik wurde mit der Sicherung der Spuren am Tatort beauftragt.
Der Beschuldigte wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Vorsicht, Abzocke! Tipps zum Schutz vor Telefonbetrügern
Handwerker, Enkel oder Polizisten: Am Telefon geben sich Betrüger als vertrauenswürdige Personen aus, um Geld zu erbeuten.
Die Täter schaffen es, insbesondere ältere Menschen am Telefon zu verunsichern oder zu verängstigen. Viele sind dann bereit, Bargeld oder Wertsachen an die Kriminellen zu übergeben.
Beim Anruf geben sich die Täter zum Beispiel als Polizeibeamte aus. Die Betrüger teilen im Verlauf des Telefonates beispielsweise mit, dass ein Angehöriger der Angerufenen einen schweren Unfall verursacht habe. Ein vermeintlicher Staatsanwalt ergänzt in der Folge, dass eine Haft nur nach Bezahlung eines hohen Geldbetrages (Kaution) abgewandt werden kann.
Eine andere Vorgehensweise kann das Warnen der Betrüger vor Falschgeld sein, das überprüft werden muss. Oder die Warnung vor Kriminellen, die das Konto des Angerufenen plündern möchten. Die Betrugsmaschen ändern sich regelmäßig.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer
auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
- Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte
Personen.
- Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den
Anruf.
- Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110
(ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen
Sie nicht die Rückruffunktion.
- Eine Kaution gibt es in Deutschland nicht!
Glauben Sie, Opfer eines Betruges geworden zu sein?
Wenden Sie sich sofort an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
Angebot Ihrer Polizei für Seniorinnen und Senioren:
Für Gruppen von Senioren, zum Beispiel im Rahmen von Seniorennachmittagen oder anderen Veranstaltungen, bieten wir einen Vortrag zur Sensibilisierung im Hinblick auf Straftaten zum Nachteil älterer Menschen an.
Fragen hierzu richten sie bitte am besten per E-Mail an das
Polizeipräsidium Pforzheim, Referat Prävention, Geschäftszimmer, Tel.: 07231-186 1201, pforzheim.pp.praevention@polizei.bwl.de
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Montagmittag ein 44-jähriger Mann, nachdem er mit über zwei Promille einen Unfall verursachte.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 44-jährige Opelfahrer gegen 13:35 Uhr die Bundesstraße 10 in Pforzheim in Richtung Eutingen. Unmittelbar nach dem Kreuzungsbereich auf der Eutinger Straße kollidierte der Fahrer in der folgenden Rechtskurve frontal mit einem entgegenkommenden Renault. Durch den Aufprall zog sich der Renaultfahrer leichte Verletzungen zu. An beiden Fahrzeugen entstand Schaden von jeweils etwa 20.000 Euro. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Opelfahrer fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von etwa 2,6 Promille. Der 44-Jährige musste in der Folge eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Den Führerschein des Mannes behielten die Beamten ein. Ihn erwartet zudem eine Strafanzeige.
Bei einem Verkehrsunfall am Montagmittag in Pforzheim ist ein 86-jähriger Fußgänger schwer verletzt worden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 18-jähriger Opelfahrer gegen 13:45 Uhr die Belfortstraße in Richtung Habermehlstraße. Kurz nach der Kreuzung der Westlichen Karl-Friedrich-Straße beabsichtigt ein weiterer Pkw rechts am Fahrbahnrand einzuparken. Diesen Pkw beabsichtigt der 18-Jährige zu überholen, wird jedoch seinerseits von einem 68-jährigen Mercedesfahrer überholt. Zwischen dem Opel und dem Mercedes kommt es in der Folge zu einer Kollision der jeweiligen Fahrzeugseiten. Der Mercedes geriet im weiteren Verlauf teilweise auf den linksseitigen Gehweg, wo es zur Berührung mit einem 86-jährigen Fußgänger kam. Dieser kam hierdurch zu Fall und zog sich durch das Sturzgeschehen schwere aber offenbar nicht lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Der Mann musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär aufgenommen wurde.
An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 5.000 Euro.
Offenbar unverletzt ist am Montagabend ein 37 Jahre alter Radfahrer geblieben, nachdem er mit seinem Elektrofahrrad gestürzt war.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der 37-Jährige, gegen 21:15 Uhr, die Belfortstraße in Richtung Durlacher Straße entgegen der Fahrtrichtung und mit deutlichen Ausfallerscheinungen, als er ohne Fremdeinwirkung zu Fall kam. Polizeibeamte konnten ihn schließlich neben seinem Fahrrad sitzend antreffen. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 2,9 Promille. Der 37-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und es erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Hinweis:
Ab einem Blutalkoholwert von 0,3 Promille begeht auch ein Radfahrender bereits eine Straftat, wenn bei ihm Fahrauffälligkeiten festgestellt werden oder infolge des Alkoholgenusses gar ein Unfall verursacht wird. Ab einem Promillewert von
1,6 (beim Führen eines Kraftfahrzeuges ab 1,1 Promille) wird auch ein Radfahrender grundsätzlich als absolut fahruntüchtig eingestuft. Dem Radfahrenden kann der Führerschein entzogen werden, wenn die Behörde der Ansicht ist, dass er nicht mehr geeignet ist, ein führerscheinpflichtiges Kraftfahrzeug zu lenken. Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden.
Ein 19-jähriger Mann wurde am Montagabend nahe des Karlsruher Marktplatzes Opfer eines versuchten Raubes.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand saß der junge Mann gegen 18:40 Uhr auf einer Bank vor der Kleinen Kirche, als er von zwei Unbekannten angesprochen wurde.
Die beiden setzten sich zunächst zu dem 19-Jährigen. In der Folge schrie einer der Männer den Geschädigten unvermittelt an und forderte ihn zur Herausgabe seines Mobiltelefons auf. Im weiteren Verlauf schlug der Tatverdächtige mit einer Flasche auf den Geschädigten ein. Nach der Tat flüchteten beide Männer zu Fuß in unbekannte Richtung.
Der Tatverdächtige soll etwa 16 bis 17 Jahre alt, 165 cm groß und von arabischer Erscheinung sein. Er hatte schwarze Haare, einen Oberlippenbart sowie einen leichten Bart am Kinn. Bekleidet war der Mann mit einer grünen Jacke, einer Jeans mit Löchern und einer schwarzen Basecap.
Sein Begleiter war etwa 20 Jahre alt und rund 175 cm groß. Er hatte dunkle Locken, einen Bart und trug eine schwarze Brille. Er war mit einer Jogginghose bekleidet.
Das Haus des Jugendrechts hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 0721 666 5555 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.