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POL-D: Gemeinsame Pressemeldung der Polizei Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft Nach Öffentlichkeitsfahndung – Tatverdächtiger stellt sich bei der Polizei – Ermittlungen dauern an
Düsseldorf (ots)
Gemeinsame Pressemeldung der Polizei Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft
Nach Öffentlichkeitsfahndung – Tatverdächtiger stellt sich bei der Polizei – Ermittlungen dauern an
Nachdem die Beamtinnen und Beamten der Düsseldorfer Polizei mit Lichtbildern eines Tatverdächtigen nach einer Vergewaltigung öffentlich gefahndet hatten, stellte sich gestern Nachmittag ein 29 Jahre alter Mann auf einer Wache in Ingolstadt. Die Ermittlungen dauern an.
Ein angeblicher Mitarbeiter der Firma Microsoft hat am Mittwochmorgen Kontodaten eines Ehepaares ergaunert und mehrere hundert Euro Schaden verursacht.
Der Telefonbetrüger meldete sich am Mittwoch in der Frühe bei dem 46-jährigen Mann und gab an, dass ein Virus auf dem Computer des Mannes festgestellt wurde. Diesen Virus könne der angebliche Mitarbeiter kostenlos entfernen. Während des Telefonates brachte der Ganove den Mann durch geschickte Gesprächsführung dazu, ihm diverse Zugangsdaten und andere vertrauliche Daten zu nennen. In der Folge kam es zu unrechtmäßigen Abbuchungen von Konten des Mannes und seiner Frau im hohen dreistelligen Bereich, weshalb der Geschädigte schließlich die Polizei verständigte.
Tipps und Hinweise Ihrer Polizei:
- Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert
Kontakt zu ihren Kunden auf! Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei
Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach
den Hörer auf!
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie z.B. Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal)
heraus.
- Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren
Rechner beispielsweise mit der Installation einer
Fernwartungssoftware.
Wenn Sie Opfer wurden:
- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie diesen
herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner
unverzüglich betroffene Passwörter.
- Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm
auf Ihrem Rechner löschen.
- Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf,
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob bereits
getätigte Zahlungen rückgängig gemacht werden können.
Eine bislang unbekannte Person hat am Donnerstagabend offenbar einen kleinen Stein oder anderen Gegenstand von der Brücke am Kurzheckweg auf die Bundestraße 10 geworfen. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen und eventuell weiteren Geschädigten.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 55-jährige Pkw-Fahrerin gegen 17:50 Uhr die B10 von Karlsruhe kommend in Richtung Pfalz. Als sie unter der Brücke Kurzheckweg durchfuhr, vernahm die Fahrerin einen lauten Schlag an der Frontscheibe ihres Pkws. Nachdem sie auf dem Seitenstreifen anhielt, stellte sie zwei Risse und einen kleinen Einschlag auf der Windschutzscheibe fest. Die Scheibe selbst wurde nicht durchschlagen. Es ist zu vermuten, dass eine offenbar unbekannte Person einen kleineren Stein oder Gegenstand von der Brücke warf und den Hyundai hierbei traf. Die 55-Jährige konnte keine Person auf der Brücke wahrnehmen. Einen normalen Steinschlag durch vorausfahrende Fahrzeuge schließt die Fahrerin aus. Es entstand ein Sachschaden von rund 600 Euro.
Zeugen, weitere Geschädigte oder sonstige Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der 0721 666-3611 beim Polizeirevier Karlsruhe-West zu melden.
Noch unbekannte Täter haben von Mittwoch auf Donnerstag einen Zigarettenautomaten in Neuenbürg aufgebrochen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben die unbekannten Täter den Automaten, der in der Bahnhofstraße am Vorplatz des Bahnhofes aufgestellt ist, gewaltsam aufgebrochen. Die Diebe entwendeten sowohl sämtliche Zigaretten, als auch das enthaltene Bargeld. Die genaue Schadenshöhe kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.
Das Polizeirevier Neuenbürg hat die weitere Sachbearbeitung übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07082 79120 zu melden.
Mehrere tausend Euro haben Betrüger am Dienstagmittag von einer Person aus dem Landkreis Calw über den Messengerdienst ergaunert.
Die geschädigte Person erhielt zunächst eine SMS, in welcher ihr vorgegaukelt wurde, dass es sich bei dem Verfasser um einen nahen Familienangehörigen handelt. Die weitere Unterhaltung wurde dann über den Messenger geführt. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Gaunern, der geschädigten Person eine finanzielle Notlage vorzuschwindeln und sie letztlich zu einer Überweisung eines niedrigen vierstelligen Betrages auf ein ihr unbekanntes Konto zu bewegen. Erst durch eine Kontaktaufnahme mit dem „echten“ Familienmitglied viel der Schwindel auf.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt erneut folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Eine Unfallflucht beging am Mittwochmorgen ein unbekannter Lkw-Führer auf der Bundesstraße 36 Höhe der Karlsruher Heidenstückersiedlung und verletzte einen Motorradfahrer schwer.
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei befuhr der Sattelzuglenker gegen 10:20 Uhr die B 36 stadteinwärts als er den Fahrstreifen wechseln wollte. Hierbei nahm dieser offenbar auf Höhe der Kreisstraße 3581 einen 29-jährigen Motoradlenker nicht wahr. In der Folge kam es wohl trotz Einleitung einer Vollbremsung durch den Kraftradfahrer zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Lkw-Führer entfernte sich offenbar anschließend unerlaubt von der Unfallstelle ohne seine Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Der Geschädigte erlitt offensichtlich schwere Verletzungen und musste in eine Klinik gebracht werden. Bislang kann der Sachschaden am Motorrad auf etwa 5.000 Euro geschätzt werden. Die B 36 wurde für etwa eine Stunde aufgrund austretender Betriebsmittel stadteinwärts voll gesperrt.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter 0721 94484-0 in Verbindung zu setzen.
Um an das Bargeld zu gelangen, wurden am Mittwoch zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr zwei Münzautomaten der öffentlichen Toilette „Am Kleb“ aufgebrochen. Die Beute erstreckt sich auf einen geschätzten einstelligen Münzbetrag.
Wer Hinweise zu dem Fall geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Nagold unter der Rufnummer 07452/9305-0 in Verbindung zu setzen.
Am späten Dienstagabend sind Unbekannte gleich in zwei Gebäudekomplexe im Industriegebiet in Oberhaugstett eingedrungen.
In den ersten Betrieb gelangten die Täter, zwischen 21:00 Uhr und 23:00 Uhr, in das Gebäude. Im Inneren wurden sämtliche Räume betreten und nach Diebesgut durchwühlt. Hierbei entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Ob aus diesem Objekt etwas entwendet wurde, bedarf weitere Ermittlungen.
In einer Firma in derselben Straße wurde Bargeld im niedrigen dreistelligen Bereich entwendet, nachdem die Täter gegen 23:20 Uhr auch hier über ein Fenster in das Objekt gelangten.
Hier entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.
Ob aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe dieselben Täter für die Einbrüche verantwortlich sind, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen werden gebeten sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 161-3511 zu melden.
Mutmaßlich ein technischer Defekt führte am Mittwochabend zu Verkehrsbehinderungen auf der Strecke zwischen Pforzheim-Büchenbronn und Engelsbrand.
Die 22-jährige Fahrerin eines Renault Megane befuhr gegen 20:10 Uhr die Landesstraße 562 von Pforzheim nach Engelsbrand, als aus dem Motorraum ihres Fahrzeugs Rauch und kurz darauf Flammen zu sehen waren. Im Bereich der Kreuzung mit der Landesstraße 338, der sogenannten Faas-Kreuzung, konnte das Fahrzeug gestoppt werden. Hierbei wurde ein zweiter Pkw leicht beschädigt.
Die Fahrerin konnte ihr Fahrzeug unverletzt verlassen; ein vollständiges Ausbrennen des Pkw konnte jedoch weder durch einen Verkehrsteilnehmer, der sofort mit einem Feuerlöscher half, noch durch die schnell hinzugerufene Feuerwehr verhindert werden. Es entstand Totalschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Der zweite Pkw war mit leichter Beschädigung noch fahrbereit.
Für die Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Kreuzung von 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr komplett gesperrt werden.
Mit Lichtbildern eines Tatverdächtigen eines Sexualdelikts wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit. Der Gesuchte steht im Verdacht, mindestens eine Frau vergewaltigt zu haben.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der Düsseldorfer Kriminalpolizei nahm der Tatverdächtige über eine Dating-Plattform unter dem Pseudonym „Saban“ Kontakt zu einer Düsseldorferin auf. Im Oktober vergangenen Jahres holte er sie mit einer silberfarbenen Limousine (vermutlich Mercedes) an ihrer Wohnanschrift ab, fuhr mit ihr über eine Autobahn und hielt an einem unbekannten Rastplatz an. Dort vergewaltigte er sie und brachte sie im Anschluss nach Düsseldorf zurück.
Derzeit wird geprüft, ob der Verdächtige für weitere ähnlich gelagerte Taten in Betracht kommt. Es besteht der Verdacht, dass sich der Tatverdächtige zumindest zeitweise im Umfeld von Karlsruhe aufhält.
Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 12 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700 entgegen.