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POL-KA: (KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe – Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Karlsruhe 2022: Anstieg der Fallzahlen nach vorausgegangenem Zehnjahrestief

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Der mehrjährige Rückgang der polizeilich bekanntgewordenen Straftaten hat sich im Jahr 2022 im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe nicht fortgesetzt. Zusammengefasst stieg die registrierte Kriminalität im Vergleich zum Jahr 2021 um 8,6 Prozent auf 42.458 Straftaten einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche an. Verglichen mit der landesweiten Entwicklung von +13,1 Prozent fällt die Zunahme im Stadt- und Landkreis Karlsruhe damit etwas niedriger aus. Die Aufklärungsquote ging um 6,8 Prozentpunkte auf 58,9 Prozent zurück. Diese Zahl drückt das Verhältnis von aufgeklärten zu bekanntgewordenen Straftaten aus. Die Häufigkeitszahl stieg im Vorjahresvergleich ebenfalls an und erreicht mit 5.624 erfassten Straftaten pro 100.000 Einwohnern den zweitniedrigsten Zehnjahreswert. Die Häufigkeitszahl stellt das mengenmäßige Verhältnis zwischen Einwohnern und registrierten Straftaten dar.

Mit den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen nach der Corona-Pandemie ging auch ein Anstieg der Fallzahlen bei den Delikten einher, denen ein Zusammenhang mit den konkreten Auswirkungen der Pandemie zugeschrieben wird. So hat das öffentliche Leben im Jahr 2022 wieder deutlich zugenommen, womit auch ein Anstieg der Straftaten im öffentlichen Raum, wenigstens mitursächlich, zusammenhängen dürfte. Die im öffentlichen Raum begangenen Straftaten haben um etwa 14 Prozent auf 19.421 Fälle zugenommen. Im Stadtkreis entwickelte sich diese Tendenz etwas deutlicher als im Landkreis. Den größten Anteil an den Gesamtstraftaten nehmen mit 5.312 Fällen die Diebstahlsdelikte ein, deren Zahl um 1.789 Fälle gegenüber der Vorjahresstatistik anstieg. Auch die Rohheitsdelikte und Delikte gegen die persönliche Freiheit haben den Vorjahreswert mit 2.641 registrierten Fällen um 16 Prozentpunkte überstiegen. Die Vermögens- und Fälschungsdelikte im öffentlichen Raum hingegen gingen um über fünf Prozent auf 3.616 Fälle zurück. Besonders genau beobachtet die Polizei im öffentlichen Raum den Anteil der Straftaten mit dem Tatmittel Messer. Hier ist seit dem Jahr 2019 ein kontinuierlicher Anstieg der Fallzahlen auf zuletzt 200 im Jahr 2022 festzustellen.

Das PP Karlsruhe reagierte noch im Berichtsjahr auf die Zunahme von Straftaten im öffentlichen Raum. Auf Basis einer fortlaufenden Rechtslage- und Kriminalitätsbelastungsanalyse wurde der öffentliche Raum um den Markt- und Schlossvorplatz, vornehmlich in den Abend- und Nachtstunden, als Gebiet mit erhöhter Kriminalitätsbelastung identifiziert. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden an diesen Orten auf der Grundlage des Polizeigesetzes von Baden-Württemberg zielgerichtete Personenkontrollen durchgeführt mit dem Ziel, konkrete Erkenntnisse auf mögliche Gefahrenlagen und geplante Straftaten zu gewinnen und potentielle Störer aus der Anonymität des öffentlichen Raums zu lösen. Gegen Ende des Jahres 2022 konnten messbare Erfolge auf Grund der getroffenen Maßnahmen in Form von rückläufigen Fallzahlen festgestellt werden.

Darstellung ausgewählter Deliktsbereiche:

Auch bei der Entwicklung der Wohnungseinbruchszahlen werden Zusammenhänge zwischen Maßnahmen des Infektionsschutzes und Straftatenbegehung angenommen. Wo sich großflächige Heimarbeit und Reisebeschränkungen günstig auf die Verhinderung von Wohnungseinbrüchen ausgewirkt haben dürften, verzeichnete die Polizei im Jahr 2022 nach achtjährigem Rückgang erstmalig wieder einen Anstieg der Fallzahlen. Mit 504 Taten erreichten die Wohnungseinbrüche annähernd das Niveau von 2018. In 278 dieser Fälle wurde in dauerhaft genutzte Privatwohnungen eingebrochen. Inwieweit mit diesem Anstieg eine statistische Umkehr des mehrjährigen Abwärtstrends verbunden ist, bedarf der weiteren Beobachtung und Analyse. Zügig haben Schutz- und Kriminalpolizei in Reaktion auf diese Entwicklung und unter Federführung der Ermittlungsgruppe für Wohnungseinbruchsdiebstähle ihre ohnehin schon zahlreichen Fahndungs-, Kontroll- und Auswertemaßnahmen weiter intensiviert. So gelang es im Dezember 2022 sowie im Januar und Februar 2023, insgesamt fünf Wohnungseinbrecher auf frischer Tat festzunehmen. Alle Verdächtigen kommen auch als Täter für weitere, zurückliegende Wohnungseinbrüche in Betracht.

Betrügerische Anrufstraftaten verursachen seit Jahren immense Tatschäden und stellen die Polizei mit ihren wechselnden Begehungsformen vor immer neue Herausforderungen. Das gilt insbesondere auch für die Aufklärungsarbeit der Polizeilichen Kriminalprävention. Im Berichtszeitraum 2022 registrierte die Polizei 885 Betrugsstraftaten des Phänomens „Angeblicher Polizeibeamter“, was einen Anstieg um über 40 Prozent zum Vorjahr darstellt. Der überwiegende Teil dieser Taten blieb im Versuchsstadium. In 22 Fällen wurde die Tathandlung vollendet, was zu Tatschäden in Höhe von insgesamt 671.382 Euro führte. 14 Fälle wurden aufgeklärt. Bei den Betrugsstraftaten der Phänomene „Enkeltrick“ und „Schockanruf“ wurden insgesamt 576 Fälle registriert, womit sich die Fallzahlen im Vorjahresvergleich nahezu verdoppelt haben. Auch hier blieben die meisten Taten im Versuchsstadium. Allein die 24 vollendeten Fälle verursachten jedoch finanzielle Schäden in Höhe von 642.318 Euro. 11 Taten konnten aufgeklärt werden. Die Polizeipräsidentin des Polizeipräsidiums Karlsruhe Caren Denner leitet aus diesen Entwicklungen auch weiterhin den klaren Auftrag ab, bei den Anstrengungen für die konsequente Strafverfolgung, aber auch in der maßgeschneiderten Kriminalprävention nicht nachzulassen: „Für die meist lebensälteren Tatopfer von Anrufstraftaten gehen mit den immensen wirtschaftlichen Verlusten immer auch hohe immaterielle Schäden, insbesondere tiefe persönliche Betroffenheiten, einher. Jede versuchte Tat, die wir durch gezielte Aufklärung im Vorfeld abwenden können, jede weitere Tat, die wir durch Täterfestnahmen verhindern können, lohnt unsere jahrelangen Anstrengungen!“

Aggressionsdelikte – dazu zählen die Gewaltkriminalität, einfache Körperverletzung und tätliche Angriffe – stiegen im Jahr 2022 um knapp 17 Prozent auf 4.057 Fälle. Der Anstieg bewegt sich etwas unterhalb des landesweiten Durchschnitts und ist vor allem auf steigende Fallzahlen bei den Körperverletzungsdelikten um 456 Fälle zurückzuführen.

Mit 837 registrierten Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung hat sich der mehrjährige Trend steigender Fallzahlen etwas verlangsamt. Den größten Anteil innerhalb dieser Deliktsgruppe macht mit 344 Fällen das Verbreiten pornografischer Schriften aus. 651 der erfassten Sexualdelikte erfolgten ohne sexuelle Übergriffe und Belästigungen. Nicht zuletzt die intensive kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit und der damit verbundene überregionale und auch internationale Austausch der Ermittlungsbehörden dürfte dazu beitragen, die Entdeckungswahrscheinlichkeit von Sexualstraftaten im digitalen Raum zu erhöhen und damit mehr Delikte ins Hellfeld zu rücken. Der Leiter der Kriminalpolizeidirektion, Leitender Kriminaldirektor Ralf Krämer, betont, dass „auch im Jahr 2023 ein besonderer kriminalpolizeilicher Handlungsschwerpunkt in der systematischen Aufhellung krimineller Machenschaften insbesondere auf dem Gebiet der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte im Internet liegen wird. Das Erkennen und Beenden von tatsächlichem Kindesmissbrauch muss eines unserer obersten Ziele bleiben. Hierdurch können wir schwerwiegende Schäden von schutzlosen Opfern abwenden.“

Die Fallzahlen der Rauschgiftkriminalität sind im Jahr 2022 nach mehrjährigem Anstieg das zweite Mal in Folge gesunken. Im Vergleich zum Jahr 2021 stellt dies einen Rückgang von über sechs Prozent auf 2.842 Fälle dar. Im Berichtsjahr wurden im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe neun Rauschgifttodesfälle registriert, was eine Zunahme um fünf Todesfälle im Vergleich zum Jahr 2021 bedeutet. Die Aufhellung des Deliktsfelds „Rauschgiftkriminalität“ unterliegt maßgeblich den Aktivitäten der Sicherheitsbehörden. Anzeigen oder Hinweise aus der Bevölkerung sind im Gegensatz zu anderen Kriminalitätsformen eher selten und spielen bei der Aufhellung des Dunkelfeldes deshalb eine nur untergeordnete Rolle.

Die Gewalt gegen Polizeibeamte bewegt sich seit Jahren auf einem hohen Niveau. Zunehmend werden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte auch bei alltäglichen Maßnahmen angegriffen. Von dieser bundes- und landesweiten Entwicklung blieb auch das Polizeipräsidium Karlsruhe nicht verschont. Im Jahr 2022 erfasste die Karlsruher Polizei 141 Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte, gegenüber dem Vorjahreswert 45 Fälle mehr. Die Fallzahlen bei den tätlichen Angriffen auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte stiegen um 34 Fälle auf 173 Taten an. Zusammengenommen mit den übrigen erfassten Straftaten zum Nachteil von Polizeikräften gab es in den Reihen des Polizeipräsidiums Karlsruhe 776 Geschädigte, 203 davon wurden leicht und vier schwer verletzt. Darüber hinaus wurden 12 Angehörige von Rettungsdiensten und zwei Feuerwehrleute Opfer von Gewalt gegen Rettungskräfte.
Um den Kontakt zwischen jungen Menschen und der Polizei möglichst konfliktfrei zu gestalten, wurde im Polizeipräsidium Karlsruhe das Präventionsformat „Respekt ist ein Bumerang“ erarbeitet. In diesem interaktiven Workshop-Programm für Jugendliche ab 16 Jahren treten besonders geschulte Beamtinnen und Beamten u.a. des Referats Prävention im Schulklassenrahmen in einen offenen Austausch. Ziel ist es, dass die jungen Menschen ein Verständnis für die Erforderlichkeit polizeilicher Maßnahmen gewinnen, sich kooperativ verhalten, die Folgen von aggressivem Verhalten erkennen und ihr Vertrauen in die Arbeit der Polizei steigern.
Der Leiter der Schutzpolizeidirektion, Leitender Polizeidirektor Dr. Gustav Zoller, leitet aus den Entwicklungen im Bereich von Gewalt gegen Polizei- und Rettungskräften ab, dass nicht nur präventive Handlungsschwerpunkte ergriffen werden müssen: „Es ist nicht zu tolerieren, dass Einsatzkräfte der Polizei oder Angehörige von Rettungsdiensten und Feuerwehren angegriffen und verletzt werden. Bedauerlicherweise nehmen auch hier die Fälle zu, bei denen das Gegenüber mit dem Tatmittel Messer zum Nachteil der eingesetzten Einsatzkräfte tätig wird.“

Die Fallzahlen bei der Partnergewalt / häuslichen Gewalt sind im vergangenen Jahr um 47 Fälle auf 892 Taten angestiegen. Hauptursache für diese Entwicklung war eine Zunahme bei den registrierten Körperverletzungsdelikten um 61 auf 666 Fälle. Mit 133 Taten fielen auch die Bedrohungssacherhalte ins Gewicht. In konsequenter Umsetzung der im Jahr 2018 in Kraft getretenen „Istanbul-Konvention“ zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt sind Mitte 2021 bei der Polizei Baden-Württemberg umfangreiche Maßnahmenpakete eingeführt worden. Einheitliche und standardisierte Verfahren sowie eine wissenschaftlich begründete Risikobewertung gewährleisten eine verbesserte Bearbeitung der einzelnen Fälle.

Die Straftaten der sog. Cyberkriminalität mit Tatmittel Internet und / oder IT-Systemen entwickelten sich im Jahr 2022 rückläufig, um 168 auf 2.530 Delikte. Den zahlenmäßig größten Anteil stellen mit 1.442 Fällen die verschiedenen Formen der Betrugsdelikte dar, gefolgt von den 283 Straftaten des Verbreitens von pornografischen Schriften. Da polizeiliche Ermittlungen auch jenseits der eigentlichen Cyberkriminalität immer mehr im digitalen Raum stattfinden, werden nach und nach alle ermittelnden Sachbearbeiter/-innen des Polizeipräsidiums hierfür besonders geschult.

Gerade auch mit Blick auf die jüngere Vergangenheit konstatiert Polizeipräsidentin Caren Denner, dass „die Wahrung und Verbesserung der öffentlichen Sicherheit ein fortlaufender Prozess ist. Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger können sich darauf verlassen, dass das Polizeipräsidium Karlsruhe die Kriminalitätsentwicklung genau im Auge behält. Unsere ambitionierten Fortbildungsprogramme auf dem Gebiet der Ermittlungen im digitalen Raum zeigen beispielhaft, wie wir unsere Kompetenzen in der Strafverfolgung anpassen und Schwerpunkte setzen.
Ein weiterer Erfolgsfaktor für die Erfüllung unseres gesetzlichen Auftrags liegt in der Zusammenarbeit mit der Justiz. Im vergangenen Jahr haben wir mit unseren Partnern von Staatsanwaltschaft und Amtsgericht Karlsruhe die Voraussetzungen zur Durchführung des sogenannten „Beschleunigten Verfahrens“ geschaffen. Einfache Sachverhalte mit klarer Beweislage werden bis zur Gerichtsentscheidung binnen kurzer Zeit von der Justiz und der Polizei abgearbeitet. Ziel ist sowohl die spürbare Einwirkung auf Straftäter, indem die Strafe „auf dem Fuß folgt“, als auch generalpräventive Erwägungen mit Blick auf den Opferschutz durch eine zügige Strafverfolgung.
Die öffentliche Sicherheit ist ein gemeinsames Anliegen von uns allen. Auch in diesem Jahr habe ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb gebeten, den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen. Nehmen Sie dieses Angebot bitte an. Im direkten Bürgergespräch erkennt die Polizei nach wie vor am besten, wo der Schuh drückt und wo wir noch genauer hinschauen sollten“, so die Polizeipräsidentin.

Eine detaillierte Darstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Karlsruhe ist auf dem offiziellen Internetauftritt des Präsidiums unter

https://ppkarlsruhe.polizei-bw.de/statistiken/

abrufbar.

Kai Lampe, Pressestelle

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POL-KA: (KA)Karlsruhe – Nach Tötung einer 36-jährigen Frau – Ehemann als mutmaßlicher Täter festgenommen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Nach der Tötung einer 36-jährigen Frau am Samstagnachmittag in Philippsburg nahmen die Ermittler der Sonderkommission den Ehemann am Donnerstagabend vorläufig fest. Er steht im dringenden Verdacht, seine Ehefrau getötet zu haben.

Der 36-jährige Tatverdächtige soll am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt werden.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den Hintergründen und der Motivlage dauern an.

Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Dennis Krull, Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe

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POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Polizei nimmt nach Schockanruf zwei Personen fest / Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Festgenommen worden sind am Mittwochnachmittag zwei Personen im Zusammenhang mit der Betrugsmasche „Schockanrufe“.

Ein 67-jähriger Mann aus Pforzheim erhielt am Mittwochmittag einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten, welcher ihm vorgaukelte, ein naher Familienangehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.
Um eine Inhaftierung abzuwenden, sei ein Geldbetrag im fünfstelligen Bereich als Kaution erforderlich.
In der Folge übernahm dann ein angeblicher Staatsanwalt das Telefonat, um weitere Details zu besprechen.
Es wurde schließlich eine Geldübergabe im Stadtbereich Pforzheim vereinbart. Hierbei konnten zwei Männer im Alter von 36 und 20 Jahren, welche als Abholer fungierten, durch Polizeikräfte festgenommen werden.

Die beiden Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Pforzheim dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Die beiden Personen befinden sich seither in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Gerrit Schwedler, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Christian Koch, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Nöttingen – Auffahrunfall am Stauende auf der Autobahn; hoher Sachschaden

Polizeipräsidium Pforzheim

Nöttingen (ots)

Zu einem Auffahrunfall auf der Autobahn 8 bei Nöttingen mit drei Lastkraftwagen ist es am Donnerstagmittag gekommen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen bestand gegen 12:25 Uhr Stau auf der Autobahn 8 bei Nöttingen in Fahrtrichtung Stuttgart. Auf Höhe der Klosterwegbrücke musste ein Fahrer eines Lastkraftwagens sein Fahrzeug verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender Sattelzug konnte ebenfalls noch rechtzeitig abbremsen. Ein weiterer nachfolgender Lkw fuhr jedoch auf die bereits stehenden Fahrzeuge auf und schob diese in der Folge aufeinander.
Einer der Fahrer, ein 36-jähriger Mann, erlitt durch das Geschehen leichte Verletzungen und wurde zu weiteren Untersuchungen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Einer der Anhänger der Fahrzeuge kippte bei der Kollision zur Seite um und musste mit schwerem Gerät geborgen werden. Alle drei Lkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 300.000 Euro.
Für die Dauer der Bergungsarbeiten mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen für mehrere Stunden gesperrt werden, es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

Christian Koch, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Ettlingen / Karlsruhe – Schneller Ermittlungserfolg: Zwei mutmaßliche Täter nach Pkw-Aufbrüchen und Körperverletzung festgenommen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe

Zwei 17 und 19 Jahre alte Tatverdächtige wurden am Dienstag nach mehreren Pkw-Aufbrüchen in Ettlingen vorläufig festgenommen. Zudem steht einer der Männer im Verdacht, am Montag eine Körperverletzung in der Karlsruher Innenstadt begangen zu haben.

Nach derzeitigen Erkenntnissen brachen die jungen Männer am Dienstagmorgen zunächst ein Auto an der Kreuzung Sybillastraße / Türkenlouisstraße auf und entwendeten persönliche Gegenstände der Inhaberin.
Beim Aufbruch eines zweiten Fahrzeugs in der Beethovenstraße beobachtete eine aufmerksame Zeugin das Duo und verständigte umgehend die Polizei.
Die hinzugerufenen Polizeistreifen nahmen die beiden Männer daraufhin vorläufig fest. Bei einer Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen und der näheren Umgebung fanden die Polizeibeamten Aufbruchswerkzeug sowie persönliche Gegenstände aus weiteren aufgebrochenen Pkw auf.

Im Zuge der beim Haus des Jugendrechts geführten Ermittlungen erhärtete sich außerdem der Tatverdacht gegen den 17-Jährigen, am Montagabend eine Körperverletzung in der Kaiserstraße verübt zu haben. Der Tatverdächtige hatte einen 19-Jährigen vor der Kleinen Kirche zur Herausgabe seines Mobiltelefons aufgefordert und diesen anschließend mit einem metallenen Gegenstand auf den Kopf geschlagen, nachdem dieser die Herausgabe verweigert hatte. Anschließend waren der Täter und sein Begleiter ohne Beute geflüchtet.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden die beiden Beschuldigten am Mittwoch dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

Janina Metz, Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Anja Hamerski, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Neuenbürg – Schockanrufer erfolgreich; Hinweise der Polizei

Polizeipräsidium Pforzheim

Neuenbürg (ots)

Mit der Betrugsmasche des Schockanrufes durch einen falschen Polizeibeamten haben Telefonbetrüger am Mittwoch erneut eine Person unter Druck gesetzt und hierbei einen niedrigen fünfstelligen Betrag erbeutet.

Eine im Neuenbürger Ortsteil Dennach wohnende Person wurde am späten Mittwochnachmittag von einem Telefonbetrüger kontaktiert. Dieser gab sich als Verkehrspolizist aus und gaukelte vor, ein naher Familienangehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, bei welcher eine schwangere Frau zu Tode kam. Um eine Inhaftierung des Familienmitgliedes zu verhindern sei eine Kaution im mittleren fünfstelligen Bereich erforderlich. Da die Person nicht über so viel Bargeld verfügte „einigte“ man sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.
Nachdem die geschädigte Person durch den Täter entsprechend instruiert wurde, übergab sie einen schwarzen Stoffbeutel mit dem Geld an einen Abholer.
Dieser wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 25 bis 30 Jahre alt, 160cm bis 165cm groß, schlanke Statur, halblange dunkle Haare, Oberlippenbart, bekleidet mit einer Jeanshose und dunklen Schuhen.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

Im Zusammenhang mit betrügerischen Telefonanrufen gibt die Polizei folgenden Hinweise:

   - Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft 
     oder Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
   - Seien Sie stets misstrauisch, wenn Sie am Telefon um (hohe) 
     Geldbeträge gebeten werden. Die Polizei wird am Telefon keine 
     Zahlung einer Kaution zur Abwendung einer Untersuchungshaft 
     fordern.
   - Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen.
   - Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an. 
     Achten Sie darauf, dass Sie das vorherige Gespräch mit den 
     Anrufern definitiv beendet haben.
   - Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen/familiären 
     und finanziellen Verhältnisse.
   - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte 
     Personen.
   - Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel 
     Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie ggf. die bekannte, 
     örtliche Dienststelle an.
   - Reden Sie mit Familienangehörigen oder Bekannten über solche 
     Anrufe bzw. ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
   - Verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei.

Weitere Hinweise finden Sie unter:

https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/telefonbetrug-durch-schockanrufe/

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

Christian Koch, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Geldautomatenaufbruch misslingt

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben unbekannte Täter versucht einen Geldautomaten auf einem Parkplatz in der Adolf-Richter-Straße gewaltsam aufzubrechen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 07231 186-444, in Verbindung zu setzen.

Christian Schulze, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Haiterbach – Hund reißt Reh – Polizei sucht Husky und dessen Besitzer

Polizeipräsidium Pforzheim

Haiterbach (ots)

Ein Hund hat am Dienstagnachmittag bei Haiterbach offenbar ein Reh gerissen. Polizeibeamte suchen nun sowohl nach dem Hundebesitzer als auch nach dessen Tier.

Der Vorfall hat sich gegen 15:30 Uhr im Bereich des Radwegs zwischen Haiterbach-Unterschwandorf und Nagold-Iselshausen ereignet. Dabei soll ein Husky einem Reh hinterhergejagt sein, dieses gerissen haben und danach in Richtung Iselshausen davongelaufen sein. Passanten berichteten von einem Mann, der mit zwei Huskys ebenfalls in Richtung Iselshausen unterwegs gewesen sei. Ob dieser noch unbekannte Mann oder seine Tiere jedoch tatsächlich im Zusammenhang mit dem gewilderten Reh stehen, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die polizeiliche Facheinheit für Gewerbe und Umwelt hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen oder Hinweisgeber zu dem mutmaßlich wildernden Hund und dessen Besitzer oder zu dem unbekannten Mann mit den zwei Hunden werden gebeten, sich bei der genannten polizeilichen Facheinheit unter der Rufnummer 07441 536-370 oder beim Polizeirevier Nagold unter 07452 93050 zu melden.

Frank Weber, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Remchingen – Hunderte Liter Milch auf Fahrbahn; Lkw-Fahrer ohne Führerschein unterwegs

Polizeipräsidium Pforzheim

Remchingen (ots)

Nachdem am Mitwochmorgen in Remchingen ein Tankanhänger eines Kleinlastwagens umkippte hat sich dessen Inhalt über die Fahrbahn ergossen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 32-jähriger Lkw-Fahrer mit Tankanhänger den Kreisverkehr „Billäcker“ / Königsbacher Straße auf der Kreisstraße 4580 in Remchingen. Aufgrund offenbar nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der Anhänger ins Wanken und kippte schließlich um. Hierdurch öffnete sich der Deckel des Anhängers und es flossen etwa 750 Liter Milch auf die Fahrbahn. Diese musste in der Folge durch eine Fachfirma gereinigt werden. Der Sachschaden beträgt etwa 3.500 Euro.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer über keine gültige Fahrerlaubnis verfügte. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.

Christian Koch, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Bruchsal – Polizei sucht Zeugen nach räuberischer Erpressung in Bruchsal

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Eine 32-jährige Frau wurde in der Nacht auf Donnerstag auf dem Nachhauseweg in Bruchsal Opfer einer räuberischen Erpressung.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die junge Frau gegen 23:40 Uhr auf dem Fußweg zwischen der Anton-Heuchemer-Straße und der Josef-Kunz-Straße unterwegs. Vor einer Kirche traf die 32-Jährige auf drei Unbekannte, die ihr zunächst den Weg versperrten. Einer der Männer bedrohte die Geschädigte daraufhin mit einem Messer und forderte sie zur Herausgabe von Bargeld auf. Nachdem die Frau der Aufforderung nachkam, flüchteten die Täter mit der Beute zu Fuß in unbekannte Richtung.

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Tatverdächtigen nicht mehr festgestellt werden

Laut dem Tatopfer sind die drei Angreifer zwischen 18 und 21 Jahre alt.

Der Tatverdächtige, der das Messer mit sich führte, ist rund 170 bis 175 cm groß und von südländischer Erscheinung. Er hat dunkle Haare, die seitlich kurz rasiert und oben etwas länger geschnitten sind sowie eine große Nase. Bekleidet war der Mann wohl mit einem dunklen Kapuzenpullover.

Ein weiterer Tatverdächtiger trug eine Bauchtasche über den Oberkörper.

Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721 666 5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Larissa Großmann, Pressestelle

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