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Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag in Dettenheim erlitt ein 9-jähriges Kind Verletzungen, als es beim Überqueren eines Zebrastreifens von einer 56-jährigen Autofahrerin angefahren wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 56-Jährige gegen 14:20 Uhr mit ihrem Fiat gerade auf der Rheinstraße, als das Mädchen an einem Zebrastreifen mit ihrem Tretroller die Straße überquerte. Das Kind wurde von dem Pkw erfasst und kam zu Fall. Die 9-Jährige wurde vom Rettungsdienst mit Kopf- und Armverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, das es am Folgetag wieder verlassen konnte.
Verkehrsbehinderungen ergeben haben sich ab Freitagvormittag auf der Bundesstraße 294 nahe Bad Wildbad, nachdem sich ein Sattelauflieger von seiner Zugmaschine gelöst hatte.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein Lastkraftwagen samt Sattelauflieger gegen 09:30 Uhr die Bundesstraße 294.
Zwischen den Abzweigen nach Bad Wildbad und Agenbach löste sich der Sattelauflieger aus bislang unbekannter Ursache von der Zugmaschine und kam an einer Böschung zum Stehen. Da Teile des Sattelaufliegers noch in die Fahrbahn ragten, muss dieser nun mit schwerem Gerät geborgen werden. Aktuell dauern die Bergungsarbeiten noch immer an. Die Bundesstraße ist an der Unfallstelle komplett gesperrt, örtliche Umleitungen sind eingerichtet.
Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Ein technischer Defekt könnte Ursache dafür gewesen sein, dass am
Donnerstagabend eine Anlage in einer Firma im Industriegebiet in Höfen in Brand
geriet und somit einen größeren Einsatz zur Folge hatte.
Um kurz nach 18.45 Uhr wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Bereich einer
Firma in der Straße „Gräfenau“ festgestellt und der Einsatzzentrale gemeldet. In der
Firma war offenbar durch einen Funkenflug die Abluftanlage in Brand geraten. Eine
zufällig in der Nähe befindliche Polizeistreife vom Polizeiposten Bad Wildbad fand
sich unverzüglich am Brandort ein. Mitarbeiter der Firma versuchten bereits das
Feuer zu löschen. Durch die eingetroffene Feuerwehr gelang es den Brand
abschließend zu löschen. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden wird
mit etwa 10.000 Euro geschätzt.
Neben den Einsatzkräften der Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungskräfte mit
großem Aufgebot vor Ort.
Mit einem großen Kräfteaufgebot musste die Polizei am Freitagmorgen zu einem größeren Einsatz aufgrund eines technischen Alarms an die Europäische Schule in der Waldstadt anrücken.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand löste der Alarm an der Schule in der Albert-Schweitzer-Straße um kurz vor 09:00 Uhr aus. Der Gebäudekomplex wurde zunächst umstellt und anschließend vollständig durchsucht. Insgesamt befanden sich etwa 950 Personen in der Schule, die ab 12:20 Uhr die Schulgebäude verlassen und zu ihren Eltern konnten. Bislang konnten keine Hinweise auf eine Gefahrenlage erlangt werden.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe war mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz mit Einsatzkräften im hohen zweistelligen Bereich vor Ort. Ebenso waren der Rettungsdienst und die Feuerwehr im Einsatz.
Die Ermittlungen bezüglich dem Grund der Alarmauslösung dauern an.
Gemeinsame Pressemitteilung der Stadtverwaltung Stutensee und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Am Freitag, 24. März 2023, wurde gegen 10:00 Uhr ein technischer Alarm am Schulzentrum Stutensee im Stadtteil Blankenloch ausgelöst. Bei dem sich anschließenden Großeinsatz der Polizei wurde der Schulkomplex komplett durchsucht. Es konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden.
Gegen 12:15 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler klassenweise aus dem Gebäude geführt. Die Stadt Stutensee hat in der Festhalle eine Aufnahmemöglichkeit geschaffen. Bislang mussten 12 Schülerinnen und Schüler wegen Kreislaufproblemen ambulant medizinisch betreut werden.
Der von der Polizei geleitete Einsatz verlief planmäßig nach den für diese Einsatzlagen geltenden Vorgaben und wurde unter anderem durch Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes, der Notfallseelsorge und der Feuerwehr unterstützt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Alarms aufgenommen.
Zweitsicherstes Polizeipräsidium in Baden-Württemberg
Zahl der registrierten Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim ist nach Ende der Corona-Maßnahmen zwar im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (2021: 21.290, 2022: 22.616), bleibt aber unter dem Fünf-Jahres-Durchschnittswert(22.753).
Auch die sogenannte Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) ist mit 3.734 leicht gestiegen, liegt aber weiterhin deutlich unter der landesweiten Häufigkeitszahl von 4.944. Damit erweist sich das Polizeipräsidium Pforzheim, hinter dem Polizeipräsidium Heilbronn, als zweisicherstes Polizeipräsidium im Land. Im Vorjahr nahm das Polizeipräsidium Pforzheim landesweit den Platz 4 ein.
Bei den kreisfreien Großstädten ist die Stadt Pforzheim (Häufigkeitszahl 6.674) zum zweiten Mal in Folge auf Platz 2. Bei den 35 Landkreisen rangieren der Enzkreis auf Platz 2 (2.732), der Landkreis Calw steht an fünfter Stelle (3.034) und der Landkreis
Freudenstadt (3.266) ist mit Rang 9 noch deutlich im vorderen Drittel.
„Es freut mich sehr, dass wir als Präsidium sowie über den Stadtkreis Pforzheim und die drei Landkreise im Präsidiumsbereich hinweg im Bereich der Kriminalitätsbelastung ein jeweils einstelliges Ergebnis im Ranking erreicht haben. Das ist für uns Ansporn, unsere Sicherheitsstrategie weiter konsequent zu verfolgen“, resümierte Polizeivizepräsidentin Sandra Zarges.
Sandra Zarges weiter: „Die Aufklärungsquote hat mit 62,6% (2021: 65,9%) leicht abgenommen, befindet sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau.“
Etwas mehr als drei Viertel der Tatverdächtigen sind männlich, knapp ein Viertel weiblich. Der Anteil der deutschen Tatverdächtigen liegt bei knapp 62%, bei Nichtdeutschen beträgt er rund 38%. Dies stellt den zweithöchsten Stand nichtdeutscher Tatverdächtiger im Zehnjahresvergleich dar.
Die Straftaten gegen das Leben liegen mit 28 Fällen deutlich über dem
Vorjahresniveau (19). Die zahlenmäßige Verteilung der Taten auf die regionalen Bereiche des Polizeipräsidiums stellt sich wie folgt dar: Landkreis Calw: 5, Enzkreis: 7, Landkreis Freudenstadt: 7 und Stadtgebiet Pforzheim: 9.
Für 2022 ist eine Aufklärungsquote von über 100% verzeichnet. Der Leiter der Kriminalpolizeidirektion Uwe Carl erläuterte hierzu: „Dieser ungewöhnliche Wert resultiert daraus, dass Delikte auch aus dem Vorjahr aufgeklärt werden konnten.“
Beim Deliktsbereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist ein leichter Rückgang der Fallzahlen ersichtlich. Waren es im Jahr 2021 noch 822 Taten,so sind es im Jahr 2022 40 Taten weniger. Trotz des diesjährigen Rückgangs liegen
die Fallzahlen über den Werten von 2020 beziehungsweise den Jahren davor. „Die hohen Werte sind beispielsweise auf zahlreiche Ermittlungsverfahren wegen des Versands strafbarer Dateien innerhalb von WhatsApp-Gruppen zurückzuführen“, erläuterte Uwe Carl. Die Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich liegt ähnlich zu
den Vorjahren bei rund 90%.
„Bei einer über Jahre hinweg in etwa gleich hoch bleibenden Aufklärungsquote von über 90 % ist im zweiten Jahr in Folge ein Rückgang der Rauschgiftkriminalität zu verzeichnen“, stellte Uwe Carl fest.
Im Bereich Cybercrime ist eine Vergleichbarkeit zu den Jahren vor 2021 aufgrund geänderter Erfassungskriterien nur schwer möglich. „Zum Vorjahr sind zwar etwas weniger Fälle zur Anzeige gelangt, die Schadenssumme hat sich allerdings erhöht“, sagte der Kripochef Uwe Carl. „Auch in diesem Deliktsbereich dominieren die
männlichen Tatverdächtigen und fast die Hälfte war bereits polizeibekannt.“
„Über acht Millionen Euro Sachschaden ist bei den Diebstahlsdelikten
ausgewiesen. Die Diebstähle von Fahrrädern nehmen zu und Anstiege zum Vorjahr sind auch beim Ladendiebstahl und Wohnungseinbruch festzustellen. Die Zahlen nähern sich in etwa dem Niveau der Vor-Corona-Jahre. Beim Wohnungseinbruch versuchen die Täter sich meist über Türen und Fenster Zugang zu verschaffen“, führte der Leitende Polizeidirektor Andreas Bjedov aus.
Er ergänzte in Bezug auf die Fahrraddiebstähle: „Oftmals werden wertvolle, unverschlossene Elektrofahrräder aus offenen Garagen, Kellerräumen oder Hausfluren entwendet.“
Das Phänomen „Angeblicher Polizeibeamter“ hat bei den Betrugsarten, trotz regelmäßiger Veröffentlichungen, auch mit Präventionstipps, leider ein Zehnjahreshoch bei den Fallzahlen erreicht und führte zu einem Vermögensschaden von mehr als einer Dreiviertelmillion Euro.
„Der weitere Anstieg der „Gewalt gegen Polizeibeamte“, die sich auf einem besorgniserregenden Niveau befindet, konnte gestoppt werden“, betonte Andreas Bjedov. „Mehr als die Hälfte der rund 80 % männlichen Tatverdächtigen stand unter Alkoholeinfluss.“
Leitender Polizeidirektor Andreas Bjedov: „Im Bereich der Straßenkriminalität machen Sachbeschädigungen und Diebstähle rund 90% aus. Auch hier ist ähnlich wie bei Aggressions- und Gewaltdelikten eine Zunahme der Fallzahlen zu verzeichnen.“
Sowohl bei den Aggressionsdelikten im öffentlichen Raum als auch der
Gewaltkriminalität sind die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dies könnte ein Ausfluss der zuvor geltenden pandemiebedingten Einschränkungen sein. Der Anteil Nichtdeutscher lag bei rund 49%. Knapp zwei Drittel der Tatverdächtigen
waren bereits kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten, bei etwa einem Viertel spielte alkoholische Beeinflussung eine Rolle.
Bei der „Häuslichen Gewalt“ kann ebenfalls ein Anstieg der Fälle festgestellt werden. „Dieser Anstieg der Fallzahlen ist unter anderem auf die 2021 eingerichtete Koordinierungsstelle und einer damit einhergehenden Qualitätssteigerung beziehungsweise einem schnelleren Erkennen der Fälle zurückzuführen“, erklärte der Leiter der Schutzpolizeidirektion.
Polizeivizepräsidentin Sandra Zarges sagte zum Abschluss: „Im
Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim sollen die Menschen nicht
nur sicher leben, sondern sich auch sicher fühlen. Deswegen legen wir ein
besonderes Augenmerk auf jene Kriminalitätsphänomene, die das
Sicherheitsempfinden der Bevölkerung nachhaltig beeinträchtigen – getreu unserem Leitsatz „mit Sicherheit nah am Menschen“. Hier setzen wir neben akribischer Ermittlungsarbeit im Rahmen der Strafverfolgung auch auf eine intensive Präventionsarbeit“.
Der PKS-Jahresbericht 2022 des Polizeipräsidiums Pforzheim ist unter
nachfolgendem Link auf der Homepage des Polizeipräsidiums Pforzheim abrufbar:
Wie bereits berichtet, wurde am gestrigen Donnerstagabend ein 36-jähriger deutscher Staatsangehöriger vorläufig festgenommen. Der Mann ist dringend tatverdächtig, am Samstagnachmittag in Philippsburg seine Ehefrau durch mehrere Messerstiche getötet zu haben. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis ist die Frau infolge der vorangegangenen Gewalteinwirkung verblutet.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erließ der zuständige Haftrichter am Amtsgericht am heutigen Tage einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den Hintergründen und der Motivlage dauern an.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Dennis Krull, Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe
Ein bislang unbekannter Autofahrer verursachte am Donnerstagmittag offenbar durch ein gefährliches Überholmanöver einen Verkehrsunfall auf der K3575.
Gegen 15:30 Uhr fuhr ein 42-Jähriger mit seinem VW von Bruchsal kommend in Richtung Weiher. In der Folge überholte ihn wohl ein schwarzer Mercedes mit Karlsruher Kennzeichen. Während des Überholvorgangs bemerkte der Mercedesfahrer offenbar zu spät ein entgegenkommendes Fahrzeug und drängte den VW nach rechts ab. Um eine Kollision mit dem Mercedes zu vermeiden fuhr der VW-Fahrer in den Grünstreifen und streifte hierbei eine Leitplanke. Der schwarze Mercedes setze anschließend seine Fahrt fort ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen.
Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich telefonisch unter der Nummer 07253 80260 mit dem Polizeirevier Bad Schönborn in Verbindung zu setzen.
Bei einem Unfall zwischen zwei Lastkraftwagen auf der Landstraße 1135 auf Höhe der Autobahnanschlussstelle Pforzheim-Süd sind am Donnerstagmittag zwei Personen leicht verletzt worden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 74-jähriger Mann mit seinem Lkw gegen 11:45 Uhr die Wurmberger Straße in stadteinwärtiger Richtung.
Aus der Gegenrichtung kam ein 56-jähriger Mann, ebenfalls mit einem Lkw, und beabsichtigte nach links auf die Autobahn aufzufahren.
Nach derzeitigen Erkenntnissen missachtete der 74-Jährige offenbar das Rotlicht der Ampelanlage. In der Folge kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Lastwagen. Hierbei wurden die jeweiligen Führerhäuser teils stark beschädigt.
Beide Fahrer wurden durch das Unfallgeschehen leicht verletzt. Der 74-Jährige wurde zu weiteren Untersuchungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten ergaben sich größere Verkehrsbeeinträchtigungen.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 90.000 Euro beziffert.
Bei der Ladung des 74-jährigen Lkw-Fahrers handelte es sich um einen hochwertigen Sportwagen, welcher ersten Erkenntnissen zufolge nicht beschädigt wurde.
Ins Krankenhaus gebracht werden müssen hat eine Beifahrerin nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend bei Neuenbürg.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge war ein 46-jähriger VW-Fahrer gegen 19 Uhr auf der Bundesstraße 294 unterwegs und bog in die Landesstraße 340 in Richtung Dobel ab. Dabei geriet er auf die falsche Abbiegespur und somit in den Gegenverkehr. In der Folge kam es zum Unfall mit einem 48-jährigen Skoda-Fahrer, der auf der Landesstraße aus Richtung Dobel kommend auf die Einmündung in die Bundesstraße zufuhr. Obwohl offenbar sowohl der 48-Jährige bremste als auch der 46-Jährige noch versuchte, auszuweichen, kollidierten die Fahrzeuge, der VW überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Beifahrerin im Skoda wurde nach bisherigen Informationen leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt rund 15.000 Euro. Im Bereich der Unfallstelle kam es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz.