Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Eine Kollision zwischen zwei Pkws ereignete sich am Mittwochabend in der Pforzheimer Straße in Ettlingen. Die Unfallverursacherin meldete sich daraufhin bei der Polizei.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand parkte eine 38-jährige VW-Fahrerin gegen 16:25 Uhr aus einer an der Pforzheimer Straße gelegenen Parklücke aus. Dabei streifte sie wohl ein danebenstehendes Auto leicht. Die Beschuldigte bemerkte dies jedoch nicht und fuhr mit ihrem Fahrzeug davon. Anschließend musste diese offenbar einen Schaden an ihrem Pkw feststellen und begab sie sich umgehend zu der Unfallörtlichkeit zurück. Das beschädigte Fahrzeug befand sich allerdings nicht mehr vor Ort. Am Pkw der 38-Jährigen entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.
Der Halter oder die Halterin des unbekannten Pkw sowie Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter 07243 3200-0 in Verbindung zu setzen.
Beim Zusammenstoß einer Fahrradfahrerin mit einer Straßenbahn am Donnerstagmorgen auf Höhe der Messe Karlsruhe zog sich die 84-jährige Radfahrerin schwere Verletzungen zu.
Nach derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei überquerte die 84-Jährige gegen 08:30 Uhr im Bereich der Haltstelle Messe/Leichtsandstraße die Bahngleise in Richtung Forchheim. Hierbei übersah sie offenbar eine in Richtung Karlsruhe fahrende Straßenbahn, weswegen sie mit dieser seitlich kollidierte. Bei dem Sturz zog sich die Seniorin diverse Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren Behandlung in eine Klinik.
Ein vermeintlicher Mitarbeiter des Finanzamtes hat am Donnerstagmittag in Loßburg sein Unwesen getrieben.
Nach bisherigem Kenntnisstand klingelte ein Mann gegen 13:45 Uhr an der Haustüre einer 92-jährigen Frau im Zentrum Loßburgs und gab sich als Mitarbeiter des Finanzamtes aus.
Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Mann, sich Zutritt in die Wohnung der Frau zu verschaffen und dieser vorzugaukeln, sie müsse noch eine offene Rechnung im mittleren vierstelligen Bereich begleichen.
Ferner befragte sie der Unbekannte zu ihren Finanzen. Da sich die Frau weigerte, sofortige Zahlungen zu leisten verließ der Schwindler die Wohnung wieder und entfernte sich in unbekannte Richtung.
Das Polizeirevier in Freudenstadt hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Geschädigte oder Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07441 536-311 zu melden.
Der Mann wird wie folgt beschrieben: Etwa 45 Jahre alt, glatzköpfig, insgesamt ungepflegtes Erscheinungsbild, ferner sprach er mit leicht schwäbischem Akzent und führte eine ebenfalls ungepflegte Mappe mit sich.
Tipps der Polizei:
- Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den
Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei
vorgelegtem Sperrriegel.
- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie
Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine
Vertrauensperson anwesend ist.
- Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen
Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
- Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die
Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür
gegenseitig Beistand zu leisten.
- Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis
und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie
im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie
deren Telefonnummer selbst heraus.
- Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere
Behörden schicken Ihnen nie "Geldwechsler" oder "Falschgeld-Prüfer"
ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen
umgehend die Polizei.
- Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst
bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden
sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.
Beamte der Verkehrspolizeiinspektion haben am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A 8 bei Pforzheim den vorgeschriebenen Mindestabstand von Fahrzeugen kontrolliert. Über 40 Personen droht nun ein Fahrverbot.
Die Abstandsmessungen fanden in Fahrtrichtung Karlsruhe statt. Über 70 Fahrer erwartet jetzt eine Anzeige, mehr als 40 von ihnen droht sogar ein Fahrverbot. Negativer Spitzenreiter war eine Person, die mit gemessenem 192 Stundenkilometern und einem Abstand von 15 Metern auf den Vorausfahrenden den Beamten ins Netz ging. Ein weiterer Autofahrer wurde mit 136 Stundenkilometern und einem Abstand von 10 Metern gemessen.
Abstand stellte im Jahr 2022 zusammen mit der Geschwindigkeit die am häufigsten auftretende Ursache für Verkehrsunfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim dar.
Glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitt am Mittwochabend ein Rollerfahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw in Wiesental.
Ein 31-jähriger Pkw-Fahrer war mit seinem Hyundai gegen 17:40 Uhr auf der Straße Oberer Hagweg in Richtung Unterer Hagweg unterwegs. An der Kreuzung zur Karlsruher Straße missachtete er einen bevorrechtigten 23-jährigen Rollerfahrer und kollidierte in der Folge mit ihm. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Rollerfahrer zu Boden und wurde leicht verletzt. Er konnte sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben. Es entstand ein Unfallschaden in Höhe von rund 3.000 Euro.
Bei dem Leichenfund am Mittwochnachmittag im Freudenstädter Stadtteil Kniebis handelt es sich um zwei männliche Personen im Alter von 58 und 32 Jahren.
Die Polizei ermittelt derzeit die näheren Umstände, die zu dem Versterben der beiden Personen geführt haben. Hierzu werden unter anderem Obduktionen der Leichname durchgeführt.
Unbekannte setzten am Donnerstagmorgen ein Fahrzeug an einem Mühlburger Autohaus in Brand. Drei weitere Pkw wurden durch das Feuer ebenfalls beschädigt.
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass ein oder mehrere Täter gegen 04:50 Uhr ein Fahrzeug auf dem Gelände eines Autohauses Am Mühlburger Bahnhof anzündeten. Ein weiteres Fahrzeug geriet ebenfalls in Brand. Die Feuerwehr konnte anschließend ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Autos verhindern. Jedoch wurden durch die Hitzeentwicklung zwei weitere Pkw beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf insgesamt etwa 50.000 Euro.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Glücklicherweise nur leichte Verletzungen hat sich am Mittwochabend ein 63-Jähriger zugezogen, nachdem er in absolut fahruntüchtigem Zustand einen Verkehrsunfall verursacht hatte.
Mit bisherigem Kenntnisstand befuhr der 63 Jahre alte Lenker eines VW, gegen 23:00 Uhr, die Kälberbronner Straße von Kälberbronn in Richtung Obermusbach. Offenbar kam er hierbei aufgrund alkoholischer Beeinflussung von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Ein freiwilliger Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 1,4 Promille. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde einbehalten. An seinem Fahrzeug entstand Sachschaden von geschätzten 7.000 Euro.
Im Gegensatz zur Bezugsmeldung handelt es sich bei dem verletzten Kind um ein 12-jähriges Mädchen.
Die Unfallörtlichkeit befand sich nicht in der Durlacher Straße, sondern der Unfall ereignete sich in der Ankerstraße in Königsbach.
Die Fahrzeugtür wurde durch einen 48-jährigen Mann geöffnet.
Am Mittwoch überwachten Einsatzkräfte der Verkehrsdienstaußenstelle Freudenstadt die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit im Bereich B 500, Höhe Parkplatz Zimmerholz.
Im Zeitraum zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr wurden 591 Fahrzeuge gemessen und dabei 51 Geschwindigkeitsverstöße erfasst.
Mit mehr als 21 km/h zu schnell waren insgesamt 22 Autofahrer. Der negative Spitzenwert lag bei 120 km/h bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h. Zwei Pkw-Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Vier Lkw-Fahrer waren bei der Kontrolle ebenfalls wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgefallen.
Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen.
Die Polizei wird daher ihre Verkehrskontrollen vor dem Hintergrund einer weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit auch künftig durchführen.