Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Die Verkehrsgruppe Bundesautobahn stoppte am Sonntag gegen 21:00 Uhr auf der Bundsautobahn 5, zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal, einen 49-jährigen Sattelzugfahrer. Der Mann hatte bei einem vor Ort durchgeführten Alkoholtest über 2,6 Promille intus und muss in der Folge nun mit einer Anzeige aufgrund der Trunkenheit im Verkehr rechnen. Des Weiteren wurde der Führerschein einbehalten und der Mann mit tschechischer Staatsangehörigkeit musste eine Sicherheitsleistung von 800 Euro hinterlegen.
Nach einer Meinungsverschiedenheit gerieten am Freitagabend zwei 19-Jährige in Philippsburg aneinander und verursachten dadurch einen Polizeieinsatz.
Wie bislang bekannt, stritten sich gegen 21.00 Uhr zwei junge Männer auf einem Parkplatz an der Weiße-Tor-Straße, wobei einer der beiden offenbar ein Messer zog und seinen Kontrahenten damit bedrohte.
Ein Zeuge verständigte die Polizei, die mit mehreren Streifen die Örtlichkeit aufsuchte, jedoch niemanden mehr antraf. Weitere Ermittlungen im Umfeld führten die Beamten schließlich zu den beiden Männern. Bei der vorherigen handgreiflichen Auseinandersetzung erlitt einer der beiden 19-Jährigen wohl eine blutige Nase.
Das Messer fanden die Beamten in einem Blumenkübel auf und stellten es sicher.
Beide Männer müssen nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts einer Körperverletzung bzw. einer Bedrohung rechnen.
Insgesamt neun verletzte Personen und ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 50 000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Sonntagnachmittag auf der B 28, zwischen Freudenstadt und Aach ereignete.
Gegen 15.40 Uhr fuhr ein 28-jähriger Mann mit seinem Audi von Freudenstadt kommend, in Richtung Aach. Kurz vor Aach geriet er auf einem geraden Streckenabschnitt auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er zunächst mit einem entgegenkommenden Renault und im weiteren Verlauf mit einem hinter dem Renault fahrenden Ford. Der Renault geriet durch den Zusammenstoß mit dem Audi nach links, auf die Gegenfahrbahn (Richtungsfahrbahn Aach). Dort stieß er dann mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Verletzt wurden der unfallverursachende Fahrer des Audis, sowie der Lenker des Renaults und sein Mitfahrer. Ebenfalls verletzt wurden die vier Insassen des Fords (darunter zwei Kinder). Auch die 32-jährige Lenkerin des VW und ein mitfahrendes Kind erlitten Verletzungen. Nach derzeitigem Stand wurde aber niemand schwerer verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Bundesstraße 28 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen, bis gegen 18.30 Uhr, voll gesperrt. Die genaue Ursache des Unfalles ist noch unklar. Es steht im Raum, dass dem Audi-Fahrer während der Fahrt eine Zigarette auf der Hand fiel. Beim Versuch diese aufzuheben, geriet er dann mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr und es kam zu dem Unfall.
13 Schüler haben am Freitagmorgen in Altensteig vom Rettungsdienst untersucht werden müssen, nachdem zwei Mitschüler im Klassenzimmer offenbar mit einem Tierabwehrspray umhergesprüht hatten.
Das Tierabwehrspray, welches von einem anderen Mitschüler anscheinend von zuhause mitgebracht worden war, soll gegen 9:30 Uhr von den beiden jugendlichen Tatverdächtigen in dem Klassenzimmer der in der Lerchenstraße befindlichen Schule versprüht worden sein. Zu diesem Zeitpunkt war gerade Pause und somit kein Lehrer anwesend. Nach bisherigen Informationen sollen die beiden Tatverdächtigen nacheinander in dem Raum umhergesprüht haben, jedoch nicht gegen bestimmte Personen. Nach kurzer Zeit verspürten rund 20 ihrer Klassenkameraden Reizungen an den Augen oder im Rachenraum und 13 von ihnen mussten letztlich vom Rettungsdienst untersucht werden. Auch ein Notarzt war vor Ort. Die Feuerwehr Altensteig setzte einen Lüfter ein, um das Klassenzimmer wieder nutzbar zu machen. Die Beamten des Polizeipostens Altensteig haben Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.
Der Dachstuhl eines Wohngebäudes hat am Freitagnachmittag in Pfalzgrafenweiler-Herzogsweiler Feuer gefangen. Die Löscharbeiten sind derzeit noch im Gange.
Der Brand war gegen 13:45 im Bereich des Daches des Anwesens in der Herzogstraße ausgebrochen. Im Haus anwesende Bewohner konnten sich selbständig in Sicherheit bringen, über Verletzte ist bislang nichts bekannt. Als Ursache für das Feuer steht ein Blitzeinschlag im Raum. Zum Zeitpunkt der Feststellung des Brandes tobte ein Unwetter. Der Bürgermeister ist vor Ort, die Hausbewohner kommen bis auf weiteres bei Angehörigen unter. Neben Polizei und mehreren Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes, sind die Feuerwehren aus Pfalzgrafenweiler, Waldachtal sowie Dornstetten mit einer größeren Anzahl von Kräften im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an, die Herzogstraße ist im Bereich des Einsatzortes aktuell gesperrt.
Unter Alkoholeinfluss stehend hat am Donnerstagvormittag ein 49-jähriger Dacia-Fahrer einem 50-Jährigen VW-Fahrer die Vorfahrt nicht eingeräumt es kam zum Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Nach Stand der Ermittlungen war der 49-Jährige am Donnerstag gegen 10 Uhr auf der Zeppelinstraße in Birkenfeld unterwegs und beabsichtigte von dort nach links in die Wildbader Straße (Bundesstraße 294) einzubiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit dem bevorrechtigten 50-Jährigen, der mit seinem VW aus Richtung Pforzheim kam. Der VW-Fahrer bremste sein Fahrzeug noch ab, konnte eine Kollision aber nicht vermeiden. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von etwa 4.500 Euro. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Dacia-Fahrer einen Wert von zirka 3 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten.
Noch unbekannten Betrügern ist es erneut gelungen, am Dienstag und Mittwoch zwei Personen aus dem Raum Calw und Pforzheim um mehrere tausend Euro zu erleichtern.
In beiden Fällen nahmen die Täter per Kurznachricht Kontakt zu ihren Opfern auf und gaben sich als nahes Familienmitglied aus.
Im Rahmen der weiteren Unterhaltungen wurden dann Bitten um Bezahlung unterschiedlicher Rechnung seitens der Gauner geäußert. Die Opfer überwiesen in der Folge Geldbeträge im vierstelligen Bereich auf ihnen bis dato unbekannte Konten. Erst durch die Kontaktaufnahme mit den „echten“ Familienangehörigen fielen die Betrügereien auf. Die Gelder im mittleren vierstelligen Bereich waren jedoch weg.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt erneut folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Vier Verletzte, einige Kilometer Stau im Berufsverkehr und ein Sachschaden in Höhe von 38.000 Euro ist das Resultat eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Freitagvormittag auf der Bundesautobahn 8 ereignet hat.
Nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn könnte um 07:20 Uhr der Grund dafür gewesen sein, dass ein Mercedes-Fahrer zwischen den Anschlussstellen PF-West und Karlsbad die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, mit seinem Fahrzeug auf die mittlere Fahrspur geriet und mit einem dort in gleiche Richtung fahrenden Renault kollidierte.
Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn abgewiesen und landeten neben der Fahrbahn. Der Mercedes überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen.
Beide Insassen des Mercedes, sowie beide Insassen des Renault wurden hierbei verletzt und mussten zur Behandlung ihrer Verletzungen in Krankenhäuser.
Während der Bergung der Fahrzeuge und der Unfallaufnahme mussten zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden. Es kam zu einem Stau von bis zu 10 Kilometer Länge.
Ein Unfall zwischen einer Fußgängerin und einem Radfahrer ereignete sich am Mittwochabend im Brüsseler Ring in Eggenstein-Leopoldshafen. Die Geschädigte wurde hierbei leicht verletzt.
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass das 13-jährige Mädchen gegen 19:00 Uhr die Fahrbahn des Brüsseler Rings, Höhe der dortigen Supermarkt- und Drogeriefilialen, überquerte und hierbei mit dem Fahrradfahrer zusammenstieß. In der Folge fiel sie wohl zu Boden. Der Unbekannte entschuldigte sich offenbar kurz und fuhr dann ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen davon. Anschließend setzte das Mädchen seinen Weg offenbar eigenständig fort und zeigte den Unfall erst am Folgetag in Begleitung ihrer Mutter an. Sie erlitt offensichtlich eine Prellung an der Hüfte und einen angebrochenen Oberarm.
Bei dem unbekannten Fahrradfahrer soll es sich um einen Mann, etwa 20-30 Jahre alt, mit lockigem blondem Haar gehandelt haben. Er war mit einem Rennrad unterwegs gewesen und trug offenbar einen Helm.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter 0721 96718-0 in Verbindung zu setzen.