Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Einsatzkräfte haben am frühen Samstagmorgen in Horb am Neckar zwei mutmaßliche Diebe vorläufig festgenommen.
Die beiden Tatverdächtigen, ein 25-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau, sollen gegen 1 Uhr versucht haben, mit mindestens einer, ursprünglich in der Isenburger Straße gelagerten Kabeltrommel das Weite zu suchen. Die Fahrt der beiden dauerte jedoch offensichtlich nur kurz: In einem nahegelegenen Feldweg entdeckte sie eine Streife des Polizeireviers Horb und im Kofferraum ihres Autos fanden die Beamten auch mutmaßliches Diebesgut. Die Tatverdächtigen wurden erkennungsdienstlich behandelt und es erwartet sie nun eine Strafanzeige.
Die Vorfahrt eines Radfahrers nicht eingeräumt hat ein 83-jähriger BMW-Fahrer am Donnerstagmittag in Remchingen.
Nach Stand der Ermittlungen war gegen 12 Uhr ein 82-Jähriger mit seinem Fahrrad von der Dajasstraße kommend auf der Königsbacher Straße unterwegs. Ein aus Richtung Neuwiesenstraße kommender 83-jähriger Pkw-Lenker missachtete die Vorfahrt des bevorrechtigten Zweiradfahrers. Auf der Königsbacher Straße fuhr der BMW-Fahrer den Radfahrer an. In der Folge erlitt der 82-Jährige schwere Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird mit 2.000 Euro beziffert.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmittag zwischen einem Rettungsdienstfahrzeug und einem Pkw in der Karlsruher Innenstadt, erlitten vier Personen schwere Verletzungen.
Gegen 13:03 Uhr kollidierte das Rettungsdienstfahrzeug, das mit eingeschaltetem Sondersignal unterwegs war, im Kreuzungsbereich der Reinhold-Frank-Straße/Moltkestraße mit einem querenden Pkw. Der Pkw-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Die Insassen des Rettungsdienstfahrzeugs (Fahrer/Beifahrer/Patient) zogen sich ebenfalls schwere Verletzungen zu. Alle Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand nahm das Rettungsdienstfahrzeug mit eingeschaltetem Sondersignal Sonder- und Wegerechte in Anspruch und fuhr bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein. Hier kam es dann zum Zusammenstoß mit dem bei Grünlicht querenden Fahrzeug.
Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 115 000 Euro geschätzt.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Ein 19-jähriger deutscher Tatverdächtiger ist am Donnerstag vorläufig festgenommen worden und befindet sich mittlerweile auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe in Untersuchungshaft. Ihm wird Brandstiftung in zwei Fällen vorgeworfen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Mann am 26. März ein im Bereich Entenfang geparktes Fahrzeug in Brand gesetzt haben. Am 30. März soll der Beschuldigte ein weiteres, auf der Verkaufsfläche eines Autohauses in Mühlburg abgestelltes Fahrzeug in Brand gesetzt haben. Zwei weitere Fahrzeuge erlitten hierdurch Hitzeschäden. Der entstandene Gesamtschaden beträgt etwa 60.000 Euro. Personen kamen bei den Bränden nicht zu Schaden.
Ob der Festgenommene noch für weitere, ähnlich gelagerte Taten verantwortlich ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Aufgrund exhibitionistischer Handlungen im Waldgebiet rund um die Klinik am Zauberwald sind kriminalpolizeiliche Ermittlungen aufgenommen worden.
Nach bisherigem Kenntnisstand belästigte ein noch unbekannter Mann bereits am Mittwoch, den 22. März, eine Frau im Waldgebiet nahe der dortigen Klinik.
Im bekanntgewordenen Fall soll der Mann mit gänzlich entblößtem Unterleib in einem Gebüsch gesessen und offenbar onaniert haben.
Bisherige Ermittlungen ergaben, dass der Mann in der nahen Vergangenheit auch gegenüber anderen Personen, die in diesem Bereich spazieren gingen, derartig in Erscheinung getreten sein soll.
Der noch unbekannte Mann wird wie nachfolgend beschrieben:
Etwa 30 bis 40 Jahre alt, 170cm bis 180cm groß, hellhäutig, dunkelblonde Haare, normale Statur. Ferner soll der Mann gebrochenes Deutsch sprechen.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, oder weitere Geschädigte, die sachdienliche Hinweise zu der gesuchten Person machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Zwei 27 und 30 Jahre alte algerische Staatsangehörige stehen nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe im Verdacht, über einen längeren Zeitraum in der Karlsruher Innenstadt mit Betäubungsmitteln Handel getrieben zu haben.
Zunächst nahm ein Mobiles Einsatzkommando am Dienstagabend den 27-Jährigen nach einem mutmaßlichen Drogengeschäft beim Verlassen einer Gaststätte vorläufig fest. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnungen der beiden Tatverdächtigen sowie von zwei weiteren Objekten nahmen die Beamten auch den 30-Jährigen vorläufig fest und stellten mutmaßliches Dealgeld in Höhe von mehreren tausend Euro sowie weitere Beweismittel sicher.
Darüber hinaus ergab sich bei den Einsatzmaßnahmen auch ein Verdacht gegen einen dritten Mann, der sich in einer der durchsuchten Wohnungen aufhielt. Bei ihm fanden die Kriminalbeamten ebenfalls Betäubungsmittel sowie ein Faustmesser auf. Er wurde nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die beiden 27 und 30 Jahre alten Beschuldigten wurden am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ jeweils u.a. wegen des Vorwurfs des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Haftbefehl und setzte diesen in Vollzug.
Die weiteren Ermittlungen von Kriminalpolizei Karlsruhe und Staatsanwaltschaft Karlsruhe dauern an.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Bei einem Abbiegevorgang auf der Bundesstraße 10 sind am Donnerstagvormittag drei Menschen verletzt worden – zwei davon schwer.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr die Fahrerin eines Nissans, gegen 09:50 Uhr, die Stuttgarter Straße/ B10 von Mühlacker in Richtung Illingen und beabsichtigte, nach links auf die Hermann-Hesse-Straße abzubiegen. Hierbei übersah sie offenbar einen auf der Bundesstraße herannahenden Mazda und es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Infolge des Unfalls trugen die 45-jährige Fahrerin des Mazda sowie ihr Beifahrer schwere Verletzungen davon. Der Beifahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die Fahrerin des Nissans wurde mit jetzigem Stand leicht verletzt und wie die Mazda-Fahrerin in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt. Ein weiteres Fahrzeug, welches sich zum Unfallzeitpunkt auf der Hermann-Hesse-Straße befand, wurde aufgrund des Unfallgeschehens ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier entstand Sachschaden, dessen Höhe noch Gegenstand der Ermittlungen ist.
Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt. Ab 11:20 Uhr konnte ein Fahrstreifen in Richtung Illingen wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Bereits am Montagvormittag war es in Iselshausen zum Diebstahl einer Bankkarte gekommen, nachdem sich ein Mann mit der Aussage „Messer schleifen zu wollen“ Zutritt zu einem Wohnhaus verschafft hatte.
Nach bisherigem Kenntnisstand klingelte der Unbekannte, gegen 09:30 Uhr, an einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Am Riedbrunnen“. Als die ältere Dame die Wohnungstür öffnete, lief der Mann schnurstracks an der Frau vorbei und direkt ins Wohnungsinnere hinein. Dort überlässt ihm die Frau mehrere Messer zum Schleifen. Als der Unbekannte gegen 12:30 Uhr wieder zurückgekommen war, betrat er erneut unaufgefordert die Wohnung. Als Bezahlung fragte der Mann zunächst nach einem älteren Schmuckstück und öffnete auch unerlaubt die Schublade einer Kommode. Letztlich holte die Frau ihre Geldbörse und händigte dem „Messerschleifer“ einen zweistelligen Bargeldbetrag aus. Als dieser die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkte die Dame, dass ihre Bankkarte fehlte.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Nagold unter der Telefonnummer 07452 9305-0 in Verbindung zu setzen.
Betrüger an der Haustür haben zumeist das Ziel, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen. Dazu geben sie sich als Hilfsbedürftige, Handwerker, Mitarbeiter der Stadtwerke oder aber auch als Amtsperson aus, beispielsweise Polizist.
Andere Betrüger bieten ihren Opfern Haustürgeschäfte an, beispielsweise spontane Handwerkerleistungen, oder versuchen sie, zum Abschluss eines Abonnements oder einer Spende zu drängen.
Tipps der Polizei:
- Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den
Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur
bei vorgelegtem Sperrriegel.
- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie
Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine
Vertrauensperson anwesend ist.
- Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen
Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
- Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die
Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür
gegenseitig Beistand zu leisten.
- Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis
und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen
Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an.
Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.
- Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen
umgehend die Polizei.
- Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst
bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt
worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der
Stadtwerke.
- Nehmen Sie für Nachbarn nichts ohne deren ausdrückliche
Ankündigung entgegen, zum Beispiel Nachnahmesendungen oder
Lieferungen gegen Zahlung.
- Geben Sie keine Unterschrift für angebliche Geschenke oder
Besuchsbestätigungen.
- Wechseln Sie niemals Geld an der Haustür. Sie könnten -
beispielsweise durch Falschgeld - betrogen werden.
Nach Zeugen suchen Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Süd aufgrund widersprüchlicher Angaben der Beteiligten eines Verkehrsunfalles am Mittwochvormittag auf der Wilferdinger Höhe.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr gegen 10:05 Uhr ein 50-jähriger Fahrer eines weißen Dacia die Karlsruher Straße in stadteinwärtiger Richtung.
Aus der Julius-Moser-Straße fuhr ein 51-jähriger Lenker eines grauen VW nach rechts in die Karlsruher-Straße ein. Im Kreuzungsbereich kommt es in der Folge zur Kollision beider Fahrzeuge. Die beiden Fahrzeugführer blieben unverletzt.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit mit etwa 5.000 Euro angenommen.
Der genaue Unfallhergang konnte unter anderem aufgrund widersprüchlicher Angaben der Beteiligten hinsichtlich der Ampelschaltung noch nicht zweifelsfrei geklärt werden.
Das Polizeirevier Pforzheim-Süd hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Ein Mitarbeiter der Gemeinde Pfinztal ist am Mittwochnachmittag bei der Durchführung von Straßenarbeiten an der Bundesstraße 10 von einem Auto angefahren und dabei leicht verletzt worden. Die Unfallverursacherin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Nach derzeitigen Erkenntnissen führten Gemeindemitarbeiter Arbeiten am Straßenrand der B10 zwischen Berghausen und Söllingen durch. Gegen 14:00 Uhr scherte eine Autofahrerin – vermutlich aufgrund von Gegenverkehr – in die abgesicherte Arbeitsstelle ein. Dabei touchierte der rechte Außenspiegel des Pkw den Arm eines Arbeiters, der dabei leicht verletzt wurde.
Die Autofahrerin setzte anschließend ihre Fahrt in Richtung Söllingen fort. Bei dem Pkw soll es sich um einen dunkleren Kleinwagen der Marke Skoda mit Pforzheimer Kennzeichen gehandelt haben.
Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zur Unfallverursacherin geben können, werden gebeten, sich unter 0721 944840 bei der Verkehrspolizei zu melden.