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POL-Pforzheim: (PF/Enzkreis/CW/FDS) Region Nordschwarzwald – Pforzheim sicherstes Polizeipräsidium im Land – Stadt und Landkreise belegen vordere Ränge

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Pforzheim

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 weist das Polizeipräsidium Pforzheim als das sicherste der 13 Präsidien im Land aus. Mit einer Häufigkeitszahl von 3.543 liegt die Region deutlich unter dem Vorjahreswert von 3.944 und noch weiter unter dem Landesschnitt von 4.902. Die Häufigkeitszahl gibt an, wie viele Straftaten auf 100.000 Einwohner entfallen.
Die Stadt Pforzheim steht unter den kreisfreien Großstädten mit einer Häufigkeitszahl von 5.814 deutlich vor Karlsruhe (7.407) auf Platz 1. Unter den 35 Landkreisen rangiert der Enzkreis in punkto Sicherheit abermals landesweit ganz vorne (2.633). Der Landkreis Calw steht an sechster Stelle (3.042), gefolgt von Freudenstadt (3.186) auf Rang sieben.

Weniger Straftaten – mehr Aufklärung

Die Zahl der erfassten Delikte im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim sank erneut – auf 21.893 Fälle (2023: 24.537, 2024: 24.366). Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote auf 64,1 %. „Auch wenn es viele Faktoren gibt, die auf die Kriminalitätsentwicklung einwirken – diese Zahlen zeigen vor allem eines: Unsere Kollegen in den Revieren, bei der Kriminalpolizei und der Prävention haben im letzten Jahr einen großartigen Job gemacht“, so Polizeipräsident Christian Dettweiler.
Rund drei Viertel der Tatverdächtigen sind männlich. Der Anteil Nichtdeutscher liegt wie im Vorjahr bei rund 43 %.
Bei den Straftaten gegen das Leben registrierte die Polizei 26 Fälle (Vorjahr: 27). In etwa zwei Dritteln handelte es sich dabei um versuchte Taten. Die Aufklärungsquote liegt bei 96 Prozent.
Erfreulicherweise deutlich gesunken sind Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. 691 Fälle bedeuten ein Minus von 21 Prozent im Vergleich zu 2024 (876). Die Aufklärungsquote blieb mit 90 % hoch. Fast die Hälfte der Fälle betraf das Verbreiten pornografischer Schriften.
Etwas zugenommen haben Körperverletzungsdelikte – von 3.067 im Jahr 2024 auf 3.128 Fälle im Jahr 2025. 92,6 % wurden aufgeklärt. Leichte Körperverletzungen machen rund drei Viertel der Taten aus. Etwa die Hälfte der Tatverdächtigen ist bereits polizeilich bekannt.
Aggressionen, Messerdelikte, Straßenkriminalität
Fast jedes siebte Delikt im öffentlichen Raum ist ein Aggressionsdelikt. Im Vergleich zu 2024 (1.249) gab es in 2025 einen leichten Anstieg auf 1.265 Straftaten. Die Aufklärungsquote liegt hier erneut bei 85 %.
Bei Aggressionsdelikten spielen oft Messer, Reizstoffsprühgeräte und auch Flaschen als Tatmittel eine Rolle. Knapp 40 % aller Straftaten mit Messern wurden im öffentlichen Raum begangen. 85 % der Täter waren Männer und knapp zwei Drittel bereits polizeibekannt. Insgesamt registrierte das Polizeipräsidium 352 Taten, bei denen ein Messer griffbereit vom Täter mitgeführt wurde (2024: 305 Fälle).
Bei der Straßenkriminalität machen Sachbeschädigungen und Diebstähle rund 85 % aller Fälle aus. Diese Straftaten sind deutlich rückläufig und mit 3.135 auf dem zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Die Aufklärungsquote blieb mit rund 23 % stabil.
Dettweiler führt die Entwicklung auch auf das 2023 gestartete Konzept #SicherLeben zurück: „Mit offener Präsenz, verdeckten Maßnahmen, gezielter Präventionsarbeit und Schwerpunktkontrollen konnten wir Tatserien stoppen, Täter dingfest machen und die Straßenkriminalität von 2024 auf 2025 um 25 % senken.“ Dettweiler weiter: „Ende 2024 hat der Gesetzgeber das Waffenrecht geändert. Nun sind verdachtsunabhängige Kontrollen zum Waffen- und Messerführungsverbot etwa auf Weihnachtsmärkten möglich. Wir sind präsent und kontrollieren auch immer wieder auf Veranstaltungen und im öffentlichen Personennahverkehr.“

Gewalt zu Hause – und gegen die Polizei

Fälle der „Häuslichen Gewalt“ weisen ein Plus um 7,5 % auf. Dies ist ein neues Zehnjahreshoch mit 1.155 Straftaten. 80 % der Opfer sind Frauen. Nach wie vor dürfte ein geändertes Anzeigeverhalten mitursächlich für den Anstieg sein.
Etwas rückläufig ist die Gewalt gegen Polizeibeamte. 2025 waren dies 207 und im Vorjahr 221 Straftaten. Verletzt wurden hierbei insgesamt 138 Mitarbeiter. Fast drei Viertel der Tatverdächtigen waren bereits polizeibekannt, jeder Zweite stand unter Alkoholeinfluss.

Cybercrime, Betrug und Drogen

Im Bereich Cybercrime gab es mit 2.067 Straftaten ein deutliches Minus von 18,8 %. Der finanzielle Schaden stieg jedoch auf über vier Millionen Euro. Erfreulich: Die Aufklärungsquote konnte um über 11 % auf nunmehr 76,1 % gesteigert werden. „Die zunehmende Digitalisierung bietet eine wachsende Angriffsfläche für ausgeklügelte Angriffsmethoden.
Die Anonymität von Kryptowährungen und der Einsatz künstlicher Intelligenz erweitern die Möglichkeiten teils skrupellos agierender Täter“ erläutert Pforzheims Kripochef Thomas Gerth.
Die Fallzahlen der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ sind rückläufig. 88,5 % blieben im Versuchsstadium stecken – sicherlich auch ein Ergebnis der Informationen durch die polizeiliche Präventionsarbeit. In nur elf Fällen waren die Täter erfolgreich. Gesamtschaden: 190.000 Euro, über eine halbe Million weniger als 2024. Die Aufklärungsquote liegt bei nur 4,2 %, da die Taten meist aus Callcentern im Ausland begangen werden. „Skrupellose Täter setzen ihre Opfer zu Teilen über Stunden massiv unter Druck, überrumpeln diese und stehlen deren hart Erspartes“, so Gerth. „Mit ständiger Präventionsarbeit, verdeckten Maßnahmen und guter Zusammenarbeit mit anderen Behörden bleiben wir aber am Ball.“
Auch bei der Rauschgiftkriminalität zeigt sich ein Rückgang: Von 639 Fällen (2024) auf 549 in 2025. Die Cannabislegalisierung im April 2024 spielt hier eine maßgebliche Rolle. Im Präsidiumsbereich gab es vier Rauschgifttote, zwei mehr als im Vorjahr.

Einbrüche, Wirtschaftskriminalität, Prävention
38,5 % der Wohnungseinbruchsdiebstähle blieben im Versuchsstadium stecken, was Gerth auf die verstärkte Aufmerksamkeit der Bevölkerung und eine bessere technische Einbruchsprävention zurückführt. 2025 kam es zu 273 Straftaten, womit man unter dem Schnitt der letzten zehn Jahre liegt. Täter machten sich zumeist an Fenster und Türen zu schaffen und versuchten diese aufzuhebeln.
Mit 295 Straftaten stieg die Wirtschaftskriminalität im Vergleich zu 2024 leicht an. Der Schaden lag bei rund 15 Millionen Euro, etwa zwei Millionen über dem Vorjahr.
„Überall dort präsent sein, wo wir gebraucht werden“, so das Motto der Präventionsarbeit des Polizeipräsidiums Pforzheim. In 2025 erreichte das Präsidium tausende Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichen Projekten und Veranstaltungen der Kriminalprävention. Das Portfolio reicht von Beratungen zu Sucht und Social Media bis zu Einbruchsschutz und Vorträgen in der Gewalt- und Seniorenprävention.

Unter nachfolgendem Link ist der Analysebericht der Polizeilichen Kriminalstatistik abrufbar:
https://pppforzheim.polizei-bw.de/3d-flip-book/kriminalstatistik-2025/

Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle

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POL-Pforzheim: Polizeipräsidium Pforzheim bereitet sich auf Einsatz am 23. Februar vor – Appell an alle teilnehmenden Personen zur friedlichen Meinungskundgabe bei den Versammlungen

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Die Einsatzvorbereitungen des Polizeipräsidiums Pforzheim im Zusammenhang mit den Gedenkveranstaltungen zum 81. Jahrestag der Zerstörung der Stadt Pforzheim sind weitgehend abgeschlossen.

Es sind im Stadtgebiet Pforzheim mehrere Versammlungen sowie ein Aufzug angemeldet worden. Die Polizei rechnet am Montag mit friedlichen Kundgebungen, temporäre Verkehrseinschränkungen in den Bereichen der Pforzheimer Innen-, Ost- und Nordstadt sind jedoch am Nachmittag zu erwarten. „Vorbereitet sind wir auf alles, schöpfen wir doch aus einem großen Erfahrungsschatz für diesen Einsatzanlass. Gewohnt gut ist der enge Austausch mit den zuständigen Behörden sowie der Feuerwehr und dem Rettungsdienst. Unser Ziel ist es, einen reibungslosen und störungsfreien Ablauf der Veranstaltungen sicherzustellen. Wir rufen alle Teilnehmer dazu auf, ihr Versammlungsrecht gewaltfrei und respektvoll, gerade im Hinblick auf den geschichtlichen Hintergrund dieses Jahrestages, auszuüben“, sagt Polizeidirektor Marc Unger, dessen Abteilung den Einsatz beim Polizeipräsidium Pforzheim federführend vorbereitet.

Im Zuge der Gefahrenabwehr oder Strafverfolgung kann die Polizei am 23. Februar auch Drohnen zum Einsatz bringen.

Aktuelle Informationen, insbesondere zur möglichen Drohnennutzung, werden am Einsatztag über die sozialen Netzwerke der Polizei Pforzheim verbreitet.

Alexander Uhr, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Bruchsal/Rheinstetten – Angebliche Handwerker erbeuten Bargeld – Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gaben sich in Bruchsal und Rheinstetten bislang unbekannte Männer als Handwerker aus und erbeuteten Bargeld und Wertgegenstände.

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich mutmaßlich in betrügerischer Absicht gegen 13:10 Uhr Zutritt zu einer Wohnung in der Schloßstraße in Bruchsal. Hierbei gelang es dem Täter eine 90-jährige Frau unter dem Vorwand, Reparaturen tätigen zu müssen, zu täuschen und anschließend einen dreistelligen Bargeldbetrag und zwei Mobiltelefone zu erbeuten.

Ein ähnlich gelagerter Trickdiebstahl ereignete sich am selben Tag in Forchheim in der Vogesenstraße. Gegen 14:30 Uhr gaben sich zwei Männer als angebliche Wasserwerker aus und täuschten ebenfalls vor, Handwerksarbeiten durchführen zu müssen.
Nachdem die Betrüger die Wohnung verließen, stellte die 81-Jährige das Fehlen mehrerer tausend Euro Bargeld fest und alarmierte die Polizei.

Ob die beiden Taten in Zusammenhang miteinander stehen bedarf weiterer Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, sich unter 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden.

Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:

   -	Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen 
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von 
persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
   -	Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
   -	Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen 
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst unter Umständen wieder bei 
den Tätern landen. -	Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre 
persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
   -	Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie 
vertrauen.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter:
www.polizei-beratung.de

Ogulcan Bozkurt – Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
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POL-KA: (KA) Karlsbad – Polizeibeamtin bei Widerstand dienstunfähig verletzt

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Bei einem Polizeieinsatz am Mittwochabend leistete ein 42-jähriger Mann erheblichen Widerstand und verletzte eine Polizeibeamtin, die ihren Dienst anschließend nicht mehr fortsetzen konnte.

Derzeitigen Erkenntnissen zufolge gerieten in der Haydnstraße gegen 18:30 Uhr drei Personen in eine körperliche Auseinandersetzung. Der spätere Beschuldigte befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und flüchtete anschließend mit seinem Pkw. Kurze Zeit später sichteten Beamte des Polizeireviers Ettlingen das Fahrzeug in der Narzissenstraße und kontrollierten den Mann.

Im Rahmen der weiteren Maßnahmen leistete der 42-Jährige den Aufforderungen der Beamten zunächst keine Folge, woraufhin ihn die Polizisten nur unter erheblicher Kraftaufwendung zu Boden brachten. Hiergegen setzte sich der Beschuldigte zur Wehr und verletzte dabei eine Beamtin an der Hand.

Aufgrund der Verletzungen konnte sie ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Der Aggressor wurde im Anschluss in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Er muss sich nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Anna Breite-Diehl, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe – Prävention aktuell: Mehr Sicherheit auf dem Schulweg – Die Polizei Karlsruhe sensibilisiert Eltern bei Kontrollaktionen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Das Referat Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe führte seit Jahresbeginn verstärkt Verkehrskontrollen im Umfeld mehrerer Grundschulen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe durch. Ziel der Maßnahmen war und ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Schülerinnen und Schüler sowie die Sensibilisierung von Eltern für die Gefahren rund um das Thema „Elterntaxi“.

Die insgesamt zehn Kontrollaktionen fanden gezielt zu den morgendlichen Bringzeiten statt. Uniformierte Polizeibeamte suchten bewusst das direkte Gespräch mit Eltern und anderen Verkehrsteilnehmenden. Dabei stand die offene Kommunikation unter dem Motto „Dialog statt Knöllchen“ im Vordergrund. In rund 200 verkehrserzieherischen Gesprächen wurde auf das Gefährdungspotenzial hingewiesen, das mit dem Halten und Rangieren unmittelbar vor dem Schulgelände entsteht. Denn der gut gemeinte Service für das eigene Kind stellt häufig eine Gefahr für andere Kinder dar. Und wenn sich dies alles zudem in der Dunkelheit abspielt, ist das Risiko noch höher. In den Gesprächen händigten die Einsatzkräfte ergänzend Flyer zum Thema „Elterntaxi“ aus, die den Vorteil des Verzichts auf Elterntaxis beleuchten und praktische Tipps enthalten.

Die Resonanz der angesprochenen Verkehrsteilnehmenden war überwiegend positiv und der Großteil der Eltern hatte Einsicht in die Notwendigkeit der Maßnahmen. Doch nicht immer brachten die Angesprochenen Verständnis für die Aktion auf, weshalb an einzelnen Schulen die Kontrollen mit Unterstützung der Verkehrspolizei wiederholt wurden.

Obwohl der präventive Ansatz im Vordergrund stand, mussten dennoch in Einzelfällen Sanktionen auf das Fehlverhalten ausgesprochen werden. Hierbei handelte es sich beispielsweise um unzulässiges Halten auf Gehwegen, vor Feuerwehrzufahrten, auf Sperrflächen sowie an Engstellen.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Selbstständigkeit von Kindern gefördert wird, wenn sie ihren Schulweg zu Fuß bewältigen. Zudem wird mit dem Absetzen der Kinder in ausreichender Entfernung zur Schule die unübersichtliche Verkehrssituation zu den Bring- und Abholzeiten vor den Bildungseinrichtungen merklich entschärft.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe wird die Kontroll- und Aufklärungsmaßnahmen auch in Zukunft fortsetzen, um die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern.

Weitere Informationen:

Für Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern den sicheren Schulweg trainieren möchten, bietet die Internetseite www.gib-acht-im-verkehr.de umfassendes Informationsmaterial und zahlreiche Tipps. In den Videos erhalten Eltern zudem praktische Ratschläge für verschiedene Situationen im Straßenverkehr.

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-1201 zur Verfügung.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Engelsbrand – Unbekannter Schaum im Grösseltal

Polizeipräsidium Pforzheim

Engelsbrand (ots)

Aufgrund größerer Mengen Schaum ist die Landesstraße 338 am Mittwochmittag vorübergehend gesperrt worden.

Der Polizei wurde gegen 13:30 Uhr Schaum auf der Landesstraße 338 zwischen Engelsbrand und Neuenbürg gemeldet, welcher aus einem Kanalschacht hervortrat.
Beim Eintreffen der Beamten bedeckte der Schaum bereits die gesamte Fahrbahn.
Auch an weiteren Örtlichkeiten in der Nähe konnte der Schaum festgestellt werden.
Durch die Feuerwehr wurde der Kanalschacht auf der Landesstraße 338 verschlossen. Die Landesstraße war für rund eineinhalb Stunden vollgesperrt.
Die Ermittlungen wurden durch den Arbeitsbereich Gewerbe Umwelt des Polizeipräsidiums Pforzheim übernommen. Durch die Beamten werden die Herkunft und Art der Substanz sowie die Auswirkungen geprüft.

Zeugen, die in diesen Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Neuenbürg unter der Telefonnummer 07082 7912-0 zu melden.

Janina Riedinger, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Oberhausen-Rheinhausen – Alkoholisierte Autofahrerin verursacht Verkehrsunfall

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Mittwochabend verursachte eine Mazda-Fahrerin unter alkoholischer Beeinflussung einen Verkehrsunfall in Oberhausen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr eine 44-jährige Frau gegen 18:30 Uhr mit ihrem Pkw auf der Marienstraße in Richtung Ortsausgang, um auf die L555 zu gelangen.
Hierbei touchierte sie mit ihrem Auto zwei ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge an der linken Seite.
In Folge der Kollision war das Fahrzeug der 44-Jährigen nicht mehr fahrbereit.

Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme ergaben sich bei der Fahrerin Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,6 Promille.

Bei dem Unfall verletzte sich niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt.

Ogulcan Bozkurt – Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-KA: (KA) Stutensee – Telefonbetrüger verursachen Schaden in fünfstelliger Höhe

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Bislang Unbekannte gaben sich am Mittwochmittag in betrügerischer Absicht als Beamte des Bundeskriminalamts aus und verursachten bei einem 66-Jährigen hohen finanziellen Schaden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gab sich der Betrüger telefonisch als BKA-Beamter aus und schilderte dem 66-Jährigen gegen 13:00 Uhr, dass er im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen ein Finanzinstitut unberechtigte Überweisung in sechsstelliger Höhe von seinem Konto ausgehend festgestellt habe.
Um sein angeblich überwiesenes Geld zurückzuholen, forderte der unbekannte Mann den Geschädigten in der Folge telefonisch dazu auf, mehrere Überweisungen zu tätigen.

Daraufhin übersandte der 66-Jährige in zwei Überweisungen insgesamt 60.000 Euro auf eine telefonisch übermittelte Kontonummer. Als die Ehefrau des Geschädigten das Telefonat ihres Mannes registrierte, übernahm sie dieses und beendete es kurz darauf.

Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:

   -  Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen 
      Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe 
      von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
   - Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen 
     Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst unter Umständen wieder 
     bei den Tätern landen.
   - Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und 
     finanziellen Verhältnisse.
   - Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie 
     vertrauen.
   - Bringen Sie jeden Betrugsversuch zur Anzeige.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter:

www.polizei-beratung.de

Franz Henke, Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Ispringen – Werkzeugdiebstahl aus Firmenfahrzeug

Polizeipräsidium Pforzheim

Ispringen (ots)

Unbekannte Täter haben Werkzeug aus einem abgestellten Firmenfahrzeug entwendet.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ereignete sich die Tat zwischen Freitagabend und Mittwochmorgen im Altenweg in Ispringen.
Unbekannte Täter verschafften sich mittels Tatwerkzeug Zutritt zu einem Firmenfahrzeug. Hierbei entwendete die Täterschaft mehrere Werkzeuge. Der Sachschaden befindet sich im mittleren vierstelligen Bereich.

Zeugen, die in diesen Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim Nord unter der Telefonnummer 07231 186 3211 zu melden.

Laura Müller, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
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POL-KA: POL-KA: (KA) Karlsruhe – Positive Bilanz nach den Faschingsumzügen in Durlach und Karlsruhe

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

Das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadt Karlsruhe ziehen zum Verlauf der diesjährigen Faschingsumzüge in Durlach und Karlsruhe eine insgesamt positive Bilanz. Aus polizeilicher Sicht verliefen die Veranstaltungen überwiegend friedlich und insgesamt zufriedenstellend.

Nach Angaben des Veranstalters besuchten am Sonntag rund 50.000 Menschen den Fastnachtsumzug in Durlach. Zwei Tage später verfolgten entlang der Strecke in Karlsruhe etwa 55.500 Zuschauerinnen und Zuschauer das närrische Treiben.

Nennenswerte Ausschreitungen oder die Begehung schwerwiegender Straftaten wurden im Karlsruher Stadtgebiet nicht festgestellt. Gleichwohl blieb das Einsatzgeschehen nicht vollständig störungsfrei: Die Beamtinnen und Beamten waren mit der Klärung einzelner Auseinandersetzungen sowie der Beruhigung konflikthafter Situationen befasst. Darüber hinaus machten ein Körperverletzungs- und ein Diebstahlsdelikt sowie mehrere Beleidigungen polizeiliche Maßnahmen erforderlich. In der Folge sprachen die eingesetzten Polizeikräfte mehrere Platzverweise aus. Erfreulicherweise mussten keine Personen in Gewahrsam genommen werden.

Insgesamt bewegten sich sowohl das Einsatzaufkommen als auch die Zahl der festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau.

Als wirkungsvoll erwiesen sich zudem gezielte Jugendschutzkontrollen. Anders als im Vorjahr wurden keine stark alkoholisierten Minderjährigen festgestellt. In mehr als 70 Fällen suchten die eingesetzten Kräfte das präventive Gespräch und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sensibilisierung junger Besucherinnen und Besucher.

In Durlach kam es im Bereich der Kreuzung Ochsentorstraße / Pfinztalstraße kurzzeitig zu deutlichen Störungen, ausgehend von einer stark alkoholisierten und aggressiven Jugendgruppe. Zur Beruhigung der Lage und zur Unterbindung weiterer Störungen sprachen die Beamtinnen und Beamten mehrere Platzverweise aus.

Im Verlauf des Umzuges wurden insgesamt sieben Straftaten registriert. Zudem mussten sechs Jugendliche aufgrund erheblicher Alkoholisierung dem Sanitätsdienst überstellt werden.

Insgesamt spiegelten die Veranstaltungen ein ausgelassenes und zugleich weitestgehend verantwortungsbewusstes Miteinander wider, das dank des umsichtigen Zusammenwirkens aller Beteiligten in einem würdigen und sicheren Rahmen stattfinden konnte.

Florian Kaute, Stadt Karlsruhe

Anna Breite-Diehl, Polizeipräsidium Karlsruhe

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