Autorenarchiv: admin.ka

POL-Pforzheim: (CW) Schömberg / Bad Liebenzell – Arbeitsgeräte aus Pkw entwendet

Polizeipräsidium Pforzheim

Schömberg / Bad Liebenzell (ots)

Einen Sachschaden von rund 40.000 Euro haben Unbekannte von Freitag auf Samstag nach dem Aufbrechen mehrerer Pkw in Schömberg und Bad Liebenzell hinterlassen.

Nach bisherigem Sachstand schlugen die Täter zwischen 15:30 Uhr und 09:00 Uhr im Fichtenweg und Eibenweg in Schömberg sowie im Ulmenweg und Birkenweg in Bad Liebenzell die Heckscheiben mehrerer Fahrzeuge ein, in welchen sich hochwertige Werkzeuge und Maschinen befanden.

Der Polizeiposten Bad Liebenzell prüft derzeit unter anderem, ob die Aufbrüche in unmittelbarem Tatzusammenhang stehen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 161-0 zu melden.

Sabine Maag, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – 1. Nachtrag zur Pressemeldung vom 22.02.2026, 16.14 Uhr, Verkehrsunfall mit vier Verletzten – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Wie bereits unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/137462/6221504 berichtet, kam es am Sonntagmittag zu einem schweren Verkehrsunfall in der Pforzheimer Habermehlstraße.

In diesem Zusammenhang ist die Polizei auf Angaben von Zeugen angewiesen.
Verkehrsteilnehmer die Angaben zur Fahrweise der beteiligten Pkw kurz vor dem Unfall machen können, insbesondere die Fahrerin oder der Fahrer eines dunklen Kleinwagens, der zum Unfallzeitpunkt auf gleicher Höhe und in gleiche Richtung wie der Audi fuhr, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim unter 07231 186-3331 zu melden.

Robert Odelga, Führungs- und Lagezentrum

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Verkehrsunfall mit vier Verletzten

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Am Sonntagmittag, 22.02.2026, kam es in Pforzheim zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw. Bei dem Unfall wurden vier Insassen verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr gg. 12.45 Uhr eine 26-jährige mit ihrem Audi die Habermehlstraße stadtauswärts. Sie saß allein im Pkw.
Hierbei geriet sie aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn.
Dort stieß sie frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen, in dem sich drei Insassen befanden.

Alle drei Insassen des Mercedes als auch die Audifahrerin wurden schwerverletzt in Krankenhäuser transportiert. Bei keinen bestehe Lebensgefahr.

An beiden Pkw entstand jeweils Totalschaden. Der am Audi beträgt etwa 30.000 Euro, der am Mercedes ca. 40.000 Euro, wobei beide abgeschleppt werden mussten.

Die Feuerwehr Pforzheim befand sich mit vier Fahrzeugen und 18 Kräften, der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie dem organisatorischen Leiter Rettungsdient im Einsatz.

Die Habermehlstraße blieb für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen bis 14.25 in beide Richtungen gesperrt. Darüber hinaus musste der stadteinwärtige Fahrstreifen für die Nassreinigung bis 15.20 Uhr gesperrt bleiben.

Robert Odelga, Führungs- und Lagezentrum

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (Enzkreis) Mühlacker – Brand auf dem Gelände eines Recyclingunternehmens

Polizeipräsidium Pforzheim

Mühlacker (ots)

Durch den Brand von Elektroschrott kam es am Samstabend in Mühlacker-Enzberg zu einer starke Rauchentwicklung.

Auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes geriet gegen 18 Uhr ein Container mit Elektroschrott in Brand. Brandursächlich war vermutlich ein selbstentzündeter Akku. Da sich der Container im Freien befand, konnte ein Gebäudeschaden verhindert werden. Es kam jedoch zu einer starken Rauchentwicklung, sodass durch die ILS Pforzheim/Enzkreis vorsorglich eine Warnung der Bevölkerung veranlasst wurde. Des Weiteren musste die B10 bis 19:50 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr hatte den Brand um 19:30 Uhr gelöscht, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Vor Ort waren starke Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. Der Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls am Brandort eingesetzt. Personenschaden entstand keiner, der Sachschaden kann aktuell noch nicht beziffert werden.

Regina Wolfinger, Führungs- und Lagezentrum

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Karlsruhe – Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Freitagmittag ereignete sich auf der Bundesstraße 3 ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leichte Verletzungen erlitten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhr eine 33-jährige Renault-Fahrerin gegen 13:10 Uhr auf der Südtangente in Richtung Durlach. An der Einmündung zur Fiduciastraße wollte sie offenbar nach links abbiegen und übersah wohl das für Linksabbieger geltende Rotlicht.

In der Folge kollidierte sie mit einem entgegenkommenden Hyundai. Hierbei zogen sich beide Fahrzeugführerinnen leichte Verletzungen zu. Die 51-jährige Fahrerin des Hyundai wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Reinigungsarbeiten war die Fahrbahn in Richtung Rheinland-Pfalz bis circa 14:50 Uhr voll gesperrt.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Karlsruhe unter 0721 944840 zu melden.

Anna Breite-Diehl, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Östringen – Rollstuhlfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Donnerstagnachmittag ereignete sich am Leiberg ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Fahrzeuges eines ambulanten Pflegedienstes. Ein 87-jähriger Rollstuhlfahrer erlitt hierbei Verletzungen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der 52-jährige Fahrer des Pflegedienstes gegen 17:50 Uhr auf der Straße „Am Leiberg“ in Richtung Mühlhausen. Im Fond des Fahrzeuges wurde zu diesem Zeitpunkt der pflegebedürftige 87-Jährige in seinem Rollstuhl transportiert.

Während der Fahrt bewegte sich der Rollstuhl offenbar in Richtung der Hecktüren. In der Folge öffneten sich die Türen und der Rollstuhlfahrer stürzte rückwärts aus dem Fahrzeug. Hierbei erlitt er eine Kopfverletzung und diverse Hämatome, die später in einem Krankenhaus behandelt wurden.

Ob eine mutmaßlich unzureichende Sicherung des Rollstuhls ursächlich für den Unfallhergang war, ist aktuell bei der Verkehrspolizei Karlsruhe Gegenstand der Ermittlungen.

Ogulcan Bozkurt, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (FDS) Dornstetten – Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall

Polizeipräsidium Pforzheim

Dornstetten (ots)

Polizeibeamte des Polizeireviers Horb am Neckar haben am Donnerstag einen Unfall mit einem stark alkoholisierten Autofahrer aufgenommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 31-jähriger Mann mit seinem Skoda gegen 21:00 Uhr die Dornstetter Straße im Ortsteil Aach. Im Bereich der Einmündung Landesstraße 411/Dornstetter Straße nahm er einer 36-jährigen Opel-Fahrerin die Vorfahrt und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme ergaben sich bei dem 31-Jährigen Hinweise auf den Konsum von Alkohol. Ein vor Ort durchgeführter, freiwilliger Atemalkoholvortest ergab einen Wert von etwa 1,4 Promille. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt.
Seinen Führerschein musste der Mann vorerst abgeben und ihn erwartet eine Strafanzeige.

Durch den Unfall wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen höheren vierstelligen Betrag.

Janina Riedinger, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (CW) Nagold – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Pforzheim – Mutmaßlicher Täter nach mehreren Pkw-Aufbrüchen in Untersuchungshaft

Polizeipräsidium Pforzheim

Nagold (ots)

Polizeibeamte haben am Mittwochnachmittag einen 18-jährigen Mann in Nagold festgenommen, welcher in der Nacht sechs Fahrzeuge in einer Tiefgarage aufgebrochen und Gegenstände entwendet haben soll.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, soll der Tatverdächtige am 18.02.2026 gegen 02:00 Uhr in die Tiefgarage eines Hotels in der Inselstraße eingedrungen sein und sechs Pkw aufgebrochen haben.
Die Fahrzeuge soll er oberflächlich durchsucht und Bargeld im niederen dreistelligen Bereich, Kreditkarten sowie ein Klappmesser entwendet haben. Ob darüber hinaus noch weiteres Diebesgut erlangt wurde, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen wurde noch am selben Tag ein Durchsuchungsbeschluss und ein Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr beim zuständigen Amtsgericht erwirkt. Die Durchsuchungsmaßnahme wurde ebenfalls noch am Mittwoch vollzogen. Dabei wurde der 18-Jährige festgenommen und umfangreiches Beweismittel sichergestellt.
Am Donnerstagnachmittmittag wurde der deutsche Staatsangehörige dem zuständigen Haftrichter des Amtsgericht Tübingen vorgeführt, welcher den Haftbefehl in Vollzug setzte.
Die Ermittlungen des Polizeireviers Nagold dauern an.

Lukas Bleier, Staatsanwaltschaft Tübingen
Janina Riedinger, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe – Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Polizeipräsidium Karlsruhe stellt Sicherheitsbilanz aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vor

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Im Jahr 2025 hat das Polizeipräsidium Karlsruhe insgesamt 38.643 Straftaten registriert – das sind 3.755 Fälle weniger als im Vorjahr – die niedrigste Zahl der letzten 20 Jahre. Damit ist die Kriminalität im Stadt- und Landkreis Karlsruhe um 8,9 Prozent gesunken. Im Landesvergleich liegt der Rückgang über dem Durchschnitt (Baden-Württemberg: -6,1 %).
Auch die sogenannte Häufigkeitszahl, die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, ging wie bereits im Vorjahr weiter zurück – von 5.532 auf 5.049. Das ist wie bereits bei der Anzahl der Gesamtstraftaten der beste Wert seit 20 Jahren. Karlsruhe bleibt damit landesweit auf Platz 9 unter den 13 Polizeipräsidien.
Die Aufklärungsquote sank leicht auf 59,3 Prozent (Vorjahr: 59,7 %) und liegt damit etwas unter dem Landeswert von 62,5 Prozent.
„Die vorliegenden Zahlen bestätigen die professionelle Arbeit unserer Beamtinnen und Beamten. Zur Sicherheit gehören jedoch nicht nur statistische Erfolge, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Unser Ziel ist es, mit präventiven und repressiven Maßnahmen sowohl die objektive als auch die subjektive Sicherheit im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zu gewährleisten“, betont Polizeipräsidentin Caren Denner.

________________________________________

Diebstahl bleibt Spitzenreiter – wenn auch spürbar rückläufig

Mit 12.879 Fällen ging die Zahl der Diebstahlsdelikte zwar erneut nach unten, macht jedoch wieder den größten Anteil an der Gesamtkriminalität aus – trotz eines Rückgangs um 1.580 Fälle. Die Aufklärungsquote lag mit 31,7 Prozent leicht über dem Vorjahreswert (31,4 Prozent).

________________________________________

Körperverletzungsdelikte sinken, bleiben jedoch auf hohem Niveau

Die Zahl der Körperverletzungsdelikte sank im Vergleich zum Vorjahr von insgesamt 3.966 auf 3.710 leicht, bleibt jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Anzahl der einfachen Körperverletzungen ging auf 2.607 (Rückgang um 6,7%), gefährliche und schwere Körperverletzungen um 10,2% auf 903 zurück.
„Wir beobachten, dass die Hemmschwelle für Gewalt weiterhin sinkt. Der leichte Rückgang ist zwar eine erfreuliche Tendenz, jedoch in keinem Fall Anlass für eine Reduktion polizeilicher Maßnahmen. Auseinandersetzungen eskalieren zunehmend in körperlichen Übergriffen – oft spontan, impulsiv und in der Öffentlichkeit“, erklärt Leitender Polizeidirektor Dr. Gustav Zoller.
„Repressive Maßnahmen der Polizei allein reichen nicht aus, um dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten. Dafür braucht es ein breit angelegtes, gemeinschaftliches Engagement, das Schulen, Vereine, soziale Einrichtungen und die breite Zivilgesellschaft einschließt.“
________________________________________

Tatmittel Messer auf konstant hohem Niveau

Die Zahl an Straftaten mit Messerbeteiligung bleibt weiter hoch: 189 Fälle wurden 2025 im öffentlichen Raum registriert, im Vorjahr lag die Zahl bei 190. Das Tatmittel Messer stand 84-mal in Zusammenhang mit Bedrohungs- und Sachbeschädigungsdelikten. Mit der Einrichtung zweier Messerverbotszonen im Bereich des Schlossplatzes und der Amalienstraße/Hirschstraße reagierte die Stadt Karlsruhe auf das von Messern ausgehende Gefahrenpotential.
________________________________________

Mehr Wohnungseinbrüche – aber viele bleiben im Versuchsstadium

Wie bereits im Vorjahr steigt die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle um etwa 11 Prozent weiter an. Das stellt den höchsten Wert seit 2017 dar. In rund der Hälfte der Fälle blieb es jedoch beim Versuch. Häufig hebelten die Täter Fenster oder Türen auf – meist organisiert vorgehend, in vielen Fällen bandenmäßig agierend aus dem ost- oder südosteuropäischen Raum.
„Ein Wohnungseinbruch verursacht nicht nur materielle Verluste, sondern hinterlässt bei den Opfern oft ein Gefühl der Unsicherheit und ist Auslöser für Kriminalitätsfurcht“, erklärt Leitender Kriminaldirektor Detlef Erny.
„Daher konzentrieren wir uns nicht nur auf gründliche Ermittlungen, sondern auch auf langfristige Präventionsmaßnahmen. Der Einsatz von Sicherungstechnik, umfassende Beratung, regelmäßige Kontrollen und die enge Zusammenarbeit mit den Anwohnern haben sich als wirksam erwiesen.“

________________________________________

Betrügerische Anrufe rückläufig – auch dank Prävention

Die Zahl betrügerischer Anrufstraftaten wie „Enkeltrick“, „Schockanruf“ oder „angeblicher Polizeibeamter“ ging 2025 erneut zurück. Es wurden 51 Inlandsstraftaten registriert, von denen 19 vollendet wurden – zehn davon konnten aufgeklärt werden. Der entstandene Vermögensschaden stieg hingegen deutlich, um knapp 600.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr, auf etwa 1,1 Millionen Euro. Auch die Zahl sogenannter Auslandsstraftaten nahm deutlich zu (von 389 auf 783 Fälle).
„Die Tätergruppierungen agieren in Teilen hochprofessionell aus dem Ausland, was uns die Ermittlungsarbeit deutlich erschwert. Wir müssen und werden hier wachsam bleiben und insbesondere in der Präventionsarbeit aktiv sein, um potentielle Opfer bestmöglich zu schützen und vor finanziellem Schaden zu bewahren“, so Erny.

________________________________________

Sexualdelikte – Rückgang bei digitaler Verbreitung

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gingen um etwa 4 Prozent auf insgesamt 946 Fälle zurück. Der bereits im Vorjahr verzeichnete Rückgang bei der Verbreitung pornografischer Schriften setzte sich auch 2025 fort (um etwa fünf Prozent). Die Zahl der Sexualdelikte im öffentlichen Raum sank ebenfalls um 27 auf nun 368 Fälle. Von 120 angezeigten Vergewaltigungen fanden 24 im öffentlichen Raum statt.

________________________________________

Straftaten gegen das Leben sinken spürbar

2025 wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe 27 Straftaten gegen das Leben registriert – das sind neun Fälle weniger als im Vorjahr. 22 davon blieben im Versuchsstadium. Häufig handelt es sich um innerfamiliäre oder partnerschaftliche Tatkonstellationen.
________________________________________

Rauschgiftkriminalität sinkt weiter

Die seit April 2024 geltende Teillegalisierung von Cannabis wirkte sich auch 2025 spürbar auf die Statistik aus: Die Zahl der Rauschgiftdelikte sank erneut um etwa 14 Prozent und verzeichnete somit zum fünften Mal in Folge einen Rückgang. Etwa zwei Drittel der Straftaten ereignete sich im Stadtkreis Karlsruhe – 728 Fälle. Es wurden wie auch im Vorjahr elf drogenbedingte Todesfälle registriert.

________________________________________

Gewalt gegen Einsatzkräfte leicht gesunken

Die Zahl der Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte sank leicht um 3,5 Prozent auf 411 Fälle. 201 Beamtinnen und Beamte erlitten leichte, zwei Polizeibeamte schwere Verletzungen. Die Angriffe ereigneten sich nicht nur bei Zwangsmaßnahmen, sondern zunehmend auch bei alltäglichen Einsätzen wie Verkehrskontrollen oder bei häuslichen Streitigkeiten.
„Diese Tendenz bereitet mir große Sorge. Wenn Einsatzkräfte angegriffen werden, bedeutet dies letztlich einen Angriff auf Menschen, die für Sicherheit in unserer Gesellschaft sorgen – dies ist absolut inakzeptabel“, sagt Polizeipräsidentin Denner.
„Wir erwarten, dass solche Angriffe eindeutig verurteilt und mit aller Konsequenz strafrechtlich verfolgt werden. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben Anspruch auf Respekt und Anerkennung, Gewalt und Missachtung sind auf das Schärfste zu verurteilen.“

________________________________________

Partnergewalt sinkt leicht

Die Zahl der registrierten Fälle häuslicher Gewalt – polizeilich als Partnergewalt definiert – sank um 8,3 Prozent auf nun 1.087 Fälle. Acht von zehn Opfern waren weiblich und die Fallzahlen im Stadt- und Landkreis sind hierbei nahezu gleichmäßig aufgeteilt (531 Stadtkreis, 556 Landkreis Karlsruhe).
________________________________________

Cyberkriminalität sinkt – Täter werden jünger

Die Cyberkriminalität sank erneut minimal um 1,2 Prozent. Rund ein Viertel aller Tatverdächtigen waren jünger als 21 Jahre, drei Viertel waren männlich. Neben Betrugsstraftaten und Verbreiten pornografischer Schriften nehmen Beleidigungs- und Bedrohungsstraftaten im digitalen Raum zu.

________________________________________

Fazit: Positive Entwicklung – aber kein Anlass zum Zurücklehnen

„Die Kriminalitätsentwicklung im Jahr 2025 zeigt: Unsere polizeiliche Arbeit ist wirksam, wir konnten die niedrigste Anzahl erfasster Straftaten der vergangenen 20 Jahren verzeichnen. Das lassen wir jedoch nicht einfach auf sich beruhen, im Gegenteil, es spornt uns an, im nächsten Jahr noch besser zu werden“, so Polizeipräsidentin Denner.
„Vor allem bereitet mir große Sorge, dass nahezu täglich Gewalt gegen unsere Polizistinnen und Polizisten verübt wird. Diese Gewaltbereitschaft macht leider auch gegenüber Feuerwehr, Rettungskräften und Mitarbeitern von Behörden nicht halt. Gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Justiz, Kommunen und Gesellschaft müssen wir dem entgegentreten. Denn: Sicherheit ist und bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe.“
________________________________________

Hinweis an die Redaktionen:

Eine detaillierte Übersicht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Karlsruhe finden Sie online unter:

https://ppkarlsruhe.polizei-bw.de/statistiken/

Franz Henke, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (Enzkreis) Mühlacker – Gefährdung im Straßenverkehr durch Alkoholeinfluss

Polizeipräsidium Pforzheim

Mühlacker (ots)

Am Donnerstagabend kam es in Mühlacker zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr eine 39-jährige Renault-Fahrerin gegen 19:00 Uhr die Schulstraße. Hierbei fuhr sie auf der Fahrbahn zu weit rechts. Dahingehend streifte die Dame ein geparktes Fahrzeug. Der Sachschaden beträgt 10.000 EUR.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille.
Die Fahrerin musste neben einer Blutprobe auch ihren Führerschein abgeben.

Laura Müller, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: +49 (07231) 186 – 1111
E-Mail: Pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell