Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Wie bereits am 26.01.2026 berichtet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/137462/6203956), kam es am 24.01.2026 zu einer körperlichen Auseinandersetzung in der Pforzheimer Innenstadt zwischen zwei Personengruppen. Mittlerweile wurde bekannt, dass dabei eine Person durch einen Angriff mit einem Stein lebensgefährlich verletzt wurde.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führten zur Identifizierung von vier mutmaßlichen Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 20 Jahren.
Am 12.02.2026 wurden fünf Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und umfangreiche Beweismittel sichergestellt.
Der 19-jährige Hauptverdächtige konnte im Rahmen der Durchsuchungen nicht angetroffen werden, stellte sich jedoch kurze Zeit später auf einem Polizeirevier.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim erließ der Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim gegen den Hauptverdächtigen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes und Wiederholungsgefahr und setzte diesen am Donnerstagnachmittag in Vollzug.
Der 19-jährige Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an.
Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Am Freitag ist es auf einem Parkplatz in Wiernsheim zu einem Verkehrsunfall mit einer stark alkoholisierten Unfallverursacherin gekommen.
Kurz nach 23:00 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge, dass eine augenscheinlich alkoholisierte Frau, beim Ausparken mit einem weiteren Pkw kollidiert war.
Polizeibeamte des Polizeirevier Mühlacker konnten die 21-Jährige Fahrerin und den Zeugen noch an der Unfallstelle antreffen.
Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 2,3 Promille, weshalb die junge Frau eine Blutprobe abgeben musste. Sie erwartet eine Strafanzeige.
Schwer verletzt wurde am Freitagmorgen eine 59-jährige Radfahrerin auf der B10, nachdem sie mit ihrem Pedelec gestürzt war.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr die 59-Jährige gegen 07:40 Uhr den parallel zur B10 verlaufenden Radweg von Wilferdingen kommend in Fahrtrichtung Pforzheim. Aufgrund der Witterungsverhältnisse und der dadurch rutschigen Fahrbahn verlor sie die Kontrolle über ihr Zweirad und stürzte zu Boden.
Die Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Ein Fahrzeug der Müllabfuhr erfasste am Montagmorgen eine 63-jährige Fußgängerin und verletzte diese schwer an den Beinen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 60-jähriger LKW-Fahrer gegen 07:00 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der Jahnstraße in südliche Richtung. Zur selben Zeit überquerte die 63-Jährige offenbar die Jahnstraße. In der direkten Folge erfasste der LKW die Fußgängerin mit der rechten Fahrzeugfront, sodass sie zu Boden stürzte und schwere Verletzungen an den Beinen erlitt.
Ein alarmierter Rettungshubschrauber transportierte die Verletzte zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.
Die Hintergründe des Verkehrsunfalls sind derzeit noch unklar. Die Polizei bittet daher Zeugen und Hinweisgeber, sich unter 0721 94484-0 mit der Verkehrspolizei Karlsruhe in Verbindung zu setzen.
Am späten Samstagabend ist ein geparktes Fahrzeug im Stadtteil Brötzingen in Brand geraten.
Durch einen Anwohner wurde gegen 23:50 Uhr ein brennendes Auto in der Ankerstraße gemeldet.
Beim Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Pforzheim-Süd stand der Renault bereits in Vollbrand und musste durch die Feuerwehr gelöscht werden. Ein weiterer Pkw der Marke Toyota, welche hinter dem brennenden Fahrzeug geparkt war, sowie ein an den Parkplatz angrenzendes Gebäude wurden durch die Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.
Das Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Verunfallt sind am Samstagmorgen insgesamt drei Fahrzeug auf der Calwer Straße nach dem ein Fahrzeug von der Fahrbahn abkam.
Nach derzeitigem Stand befuhr gegen 08:15 Uhr ein Peugeot-Fahrer die Calwer Straße stadtauswärts. Der 19-Jährige kam mutmaßlich auf Grund eines Sekundenschlaf während der Fahrt nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr dort einen Pfosten, touchierte einen Baum, prallte mit seinem Heck gegen eine Hauswand bis das Fahrzeug schlussendlich im Heck eines dort geparkten Audi zum stillstand kam. Der Audi wurde aufgrund des Aufpralls auf ein vor ihm geparkten Citroen aufgeschoben.
Der 19-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Sein Führerschein wurde einbehalten.
Der Gesamtsachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich am vergangenen Freitag, gegen 20:00 Uhr, offenbar gewaltsam Zutritt in ein Mehrparteienhaus im Kranichweg in Forst.
Anschließend gelangten sie über die aufgehebelte Wohnungstür in eine Wohnung im dritten Obergeschoss. Als eine anwesende Nachbarin durch die lauten Geräusche aufmerksam wurde, flüchteten die Eindringlinge mutmaßlich ohne Beute in unbekannte Richtung. Eine Täterbeschreibung liegt derzeit nicht vor.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0721 666-5555 zu wenden.
Verkehrsunfallstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Pforzheim
Keine Verkehrstoten auf Autobahnen – Anstiege bei vulnerablen Verkehrsteilnehmern
Die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim zeigt für das Jahr 2025 ein uneinheitliches Bild. Die Gesamtzahl der registrierten Verkehrsunfälle stieg gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 0,6 %. Demgegenüber stehen jedoch deutliche Zuwächse bei Unfällen mit vulnerablen Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern und Pedelec-Nutzern.
Die Polizei reagiert auf diese Entwicklung mit verstärkten Präventions- und Kontrollmaßnahmen. Ziel bleibt es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und die Zahl schwerer Verkehrsunfälle weiter zu senken.
Unfälle mit Personenschaden und Verkehrstote
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden nahm im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 % zu. Besonders deutlich fiel der Anstieg im Stadtkreis Pforzheim mit plus 20 % aus. In den Landkreisen Calw und Freudenstadt war hingegen ein Rückgang festzustellen. Im Mehrjahresvergleich bewegt sich die Entwicklung weiterhin im Bereich des langfristigen Durchschnitts.
Im Jahr 2025 verloren im Präsidiumsbereich 27 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das sind acht Verkehrstote mehr als im Vorjahr und entspricht einem Anstieg um 42,1 %. Während die Zahl der tödlich Verletzten im Stadtgebiet Pforzheim leicht zurück ging und in den Landkreisen Calw und Freudenstadt unverändert blieb, war im Enzkreis ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Auf dem im Zuständigkeitsbereich liegenden Abschnitt der Autobahn gab es 2025 erfreulicher Weise keine tödlich verletzten Personen.
Überdurchschnittlich häufig Opfer von tödlichen Verkehrsunfällen waren ältere Menschen sowie junge Erwachsene. Mehr als die Hälfte der tödlich Verunglückten entfällt auf diese beiden Altersgruppen. Rund zwei Drittel der Getöteten gehörten zudem zur Gruppe der vulnerablen Verkehrsteilnehmer.
Unfallursachen und Hauptfaktoren
Als häufigste Unfallursachen erwiesen sich erneut ungenügender Sicherheitsabstand sowie nicht angepasste Geschwindigkeit. Auf dem zum Präsidium Pforzheim gehörenden Abschnitt der Bundesautobahn 8 stellte mangelnder Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug den dominierenden Faktor dar. Im Stadtkreis Pforzheim waren Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren die häufigste Unfallursache.
Auf allen anderen Straßen war bei den tödlichen Verkehrsunfällen in rund einem Viertel der Fälle überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich.
Entwicklung bei Zweirädern und Elektrokleinstfahrzeugen
Die Zahl der Motorradunfälle erhöhte sich leicht um 1,8 %. Deutlich angestiegen ist hingegen die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer von drei auf acht Fälle.
Die registrierten Fahrradunfälle nahmen um 10,8 % zu. Die Zahl der dabei verletzten Radfahrer stieg um 12,3 %. In etwa sieben von zehn Fällen waren die Radfahrer selbst Hauptverursacher des Unfalls.
Auch bei Pedelecs wurde ein Anstieg der Unfallzahlen um 10,5 % festgestellt. Auffällig dabei: Alle tödlich verunglückten Radfahrer waren mit einem Pedelec unterwegs.
Unfälle unter Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF) stiegen um 13,3 %, die Zahl der verletzten eKF-Nutzer nahm um 16,1 % zu.
Unfälle mit Kindern
Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern erhöhte sich um 7,1 %. Unfälle mit Personenschaden in dieser Altersgruppe stiegen um 12,2 %. Diese Entwicklung wird von der Polizei besonders aufmerksam beobachtet und bildet für 2026 einen Handlungsschwerpunkt.
Alkohol- und drogenbedingte Verkehrsunfälle
Sowohl alkohol- als auch drogenbeeinflusste Verkehrsunfälle nahmen weiter zu. Die Zahl der Alkoholunfälle stieg um 7,3 %, drogenbedingte Unfälle um 9,7 %. Besonders betroffen waren der Enzkreis, der Landkreis Calw sowie die BAB 8.
Prävention und Kontrolle
Die Erhöhung der Verkehrssicherheit bleibt ein zentraler Schwerpunkt des Polizeipräsidiums Pforzheim. Zur Umsetzung der Ziele der Vision Zero werden die Präventions- und Kontrollmaßnahmen im Jahr 2026 weiter intensiviert werden. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmer sowie auf der Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Abstand und Fehlverhalten beim Abbiegen.
Im Bereich der Prävention arbeitet die Polizei weiterhin eng mit Schulen, Kindergärten und weiteren Partnern zusammen, um die Kompetenzen zur Teilnahme am Straßenverkehr frühzeitig zu stärken. Zusätzliche Schwerpunkte bilden Informationsangebote zum sicheren Umgang mit Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeugen sowie die Sensibilisierung für die Gefahren von Alkohol- und Drogenfahrten.
Die Polizei Pforzheim wird auch 2026 ihre Aktivitäten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit fortsetzen um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Hinweis:
Weitere Zahlen und Fakten, sowie detaillierte Übersichten und Zusammenstellun-gen speziell zu den Landkreisen bzw. dem Stadtkreis Pforzheim, können finden Sie auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Pforzheim (Verkehrsunfallstatistik 2025).
Am Sonntag sind zwischen 11:30 Uhr und 21:30 Uhr im Ortsteil Lützenhardt bei einem Einbruch zwei Tresore gestohlen worden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Kriminalpolizei verschaffte sich bislang unbekannte Täterschaft gewaltsam über ein Fenster Zutritt zu dem Anwesen in der Straße „Straußenbühl“.
Im Anschluss wurden sämtliche Räume durch die Einbrecher durchwühlt und zwei Tresore samt Inhalt gestohlen.
Ein Tresor, der mit der Wand verankert war, wurde mit brachialer Gewalt aus der Wand gerissen. Dieser Vorgang müsste mit lautem Lärm verbunden gewesen sein.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen sowie Hinweisgeber der Tat, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst Pforzheim zu melden.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 570 sind am frühen Samstagmorgen vier Jugendliche verletzt worden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der 16-Jährige mit einem Ford Mustang gegen 3:30 Uhr von Pforzheim in Richtung Ispringen. Kurz vor der Ortseinfahrt kam er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Mauer.
Durch den Unfall wurden der Fahrer sowie zwei Mitfahrer leicht verletzt. Der Beifahrer wurde schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Am Pkw entstand Totalschaden. Er musste abgeschleppt werden.