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Zu insgesamt drei Einbrüchen ist es am Wochenende in Neuhausen gekommen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen drang bislang unbekannte Täterschaft am Sonntag zwischen 10:30 Uhr und 19:00 Uhr über ein aufgehebeltes Fenster auf der Rückseite in das in der Hesselbachstraße gelegene Wohnhaus ein. Ob aus dem Anwesen etwas entwendet wurde ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Auch zwei weitere Wohnhäuser in der Straße Baschäcker waren zwischen Freitag und Montag das Ziel von Einbrechern.
Bei beiden Häusern gelangte unbekannte Täterschaft ebenfalls durch Aufhebeln eines Fensters in das Gebäude. Im Inneren wurden zahlreiche Schränke und Schubladen in verschiedenen Räumen geöffnet und durchwühlt. Was genau entwendet wurde ist noch nicht bekannt.
Die Kriminalpolizei Calw hat die Ermittlungen übernommen und prüft auch, ob ein Zusammenhang zwischen den Einbrüchen besteht.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Rufnummer 07231 186-4444 in Verbindung zu setzen.
Am Dienstagabend verursachte eine Mercedes-Fahrerin offenbar alkoholisiert einen Verkehrsunfall, entfernte sich danach unerlaubt von der Unfallstelle und geriet wenige Minuten später in einen Straßengraben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand kollidierte eine 50-jährige Mercedes-Fahrerin in der Adlerstraße gegen 20:00 Uhr mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Aufgrund dessen musste eine dahinter befindliche Zeugin eine Gefahrenbremsung einleiten und nach rechts ausweichen, um einen weiteren Zusammenstoß zu verhindern. In der Folge fuhr die mutmaßliche Unfallverursacherin in Richtung Hauptstraße weiter. Die Zeugin nahm die Verfolgung auf und sichtete den Mercedes wenig später, festgefahren in einem Straßengraben. Offenbar kam die 50-Jährige zuvor von der Fahrbahn ab.
Die Mercedes-Fahrerin erlitt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Verletzungen.
Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme ergaben sich bei der Fahrerin Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von circa zwei Promille. Der Pkw war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter 07243-32000 zu melden.
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Montag auf Dienstag erneut einen Container bei der Umspannstation Enzberg aufgebrochen und Werkzeug entwendet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand brach bislang unbekannte Täterschaft in der Zeit zwischen Montag, 16:30 Uhr, und Dienstag, 7:10 Uhr, mehrere Vorhängeschlösser gewaltsam auf und gelangten so in das Innere des Baucontainers. Es wurden mehrere Werkzeuge und Maschinen mitgenommen. Die Höhe des Schadens ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Seit Sonntagmittag, den 08.02.2026, wird die 53-jährige Corinna R. aus Karlsruhe vermisst. Die Vermisste verließ zur Mittagszeit ihre Wohnanschrift in Karlsruhe und ist seither unbekannten Aufenthalts.
Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizei führten zu keinen weiteren Erkenntnissen. Auch die Überprüfung möglicher Hinwendungsorte blieben bislang ohne Erfolg.
Die Vermisste hat graues, schulterlanges Haar und weist ein hageres Erscheinungsbild auf. Zuletzt trug sie eine schwarze und eine braune Jacke und eine Jeans. In der Vergangenheit zog sie zudem oftmals mehrere Hosen übereinander an.
Die Vermisste soll ein 24-Zoll Mountainbike mit abfallender, blau-weißer Stange mit sich führen.
Am Montagabend hat sich in der Dietlinger Straße ein schwerer Angriff auf einen 44-jährigen Mann ereignet. Ein mutmaßlich Tatverdächtiger konnte nach schnellen Fahndungsmaßnahmen vorläufig festgenommen werden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde ein 44-jähriger Mann vor seiner Wohnungstür von hinten angegriffen und mit einem Gegenstand im Kopfbereich und am Oberkörper verletzt. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 44-Jährige und der mutmaßliche Angreifer sich kannten. Im Zuge einer Fahndung konnte ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden.
Der dringend tatverdächtige 18-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde am Dienstag Nachmittag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Pforzheimer Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes und setzte diesen in Vollzug.
Der Tatverdächtige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zum Tathergang sowie zu den Hintergründen der Tat dauern an. Das Kriminalkommissariat Pforzheim führt die weiteren Untersuchungen.
Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
In der Nacht von Montag auf Dienstag ist bislang unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in Dennach eingebrochen.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand verschaffte sich die unbekannte Täterschaft im Zeitraum zwischen 23:30 Uhr und 02:30 Uhr auf bislang unbekannte Weise Zutritt zu einem Nebengebäude und dem Einfamilienhaus.
In dem Nebengebäude und im Erdgeschoss des Hauses durchwühlte sie mehrere Schubladen und Gegenstände. Es wurde Bargeld und Schmuck entwendet. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf einen höheren dreistelligen Betrag.
Die Anwohner befanden sich zur Tatzeit schlafend im Obergeschoss des Hauses.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Pkw-Fahrer verletzt Fußgänger beim Ausparken und flüchtet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand beabsichtigte ein Pkw-Fahrer am Montagnachmittag gegen 15:00 Uhr aus einer Parklücke auszuparken. Hierbei übersah er offenbar ein Fußgänger und touchierte diesen. Der Fußgänger wurde hierbei leicht verletzt. Ohne sich um den Fußgänger zu kümmern, entfernte sich der Fahrer von der Unfallörtlichkeit.
In Folge verständigte der Fußgänger die Polizei.
Im Rahmen der Fahndung konnte der Fahrer durch die Polizei in einem Einkaufsladen angetroffen werden.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Pkw-Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Ihm drohen nun mehrere Strafanzeigen.
Im Rahmen einer geplanten Abschiebemaßnahme gegen eine 20-Jährige leisteten mehrere Familienmitglieder Widerstand gegen Polizeibeamte.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen brachten Polizeibeamte am Montagmorgen eine afghanische Staatsangehörige zur Vorbereitung weiterer Maßnahmen in einem Abschiebeverfahren des Regierungspräsidiums Karlsruhe zum Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt.
Als gegen 07:50 Uhr mehrere Familienangehörige am Polizeirevier erschienen, um offensichtlich die Abschiebung zu verhindern, gelang der 20-Jährigen die Flucht aus dem Dienstgebäude. Nach einer kurzen Verfolgung konnten Polizeibeamte die Frau in der Königsberger Straße einholen und wieder ergreifen. Mehrere Familienangehörige beleidigten in der Folge die eingesetzten Beamten und leisteten teils erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.
Ein 23-Jähriger sowie dessen 17-jähriger Bruder griffen die Polizisten tätlich an. Infolge der Widerstandshandlungen zog sich ein Beamter Verletzungen am Bein zu und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Erst mit dem Hinzuziehen weiterer Streifenwagenbesatzungen gelang es, die Situation zu beruhigen. Die 20-Jährige wurde im Anschluss abgeschoben.
Gegen die Beteiligten wurden mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen tätlichen Angriffs, Widerstand und Beleidigung eingeleitet.
Ein stark alkoholisierter Pkw-Führer ist am Samstag auf der Landesstraße 354 alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen.
Ein aufmerksamer Zeuge meldete gegen 16:00 Uhr einen verunfallten Pkw auf der Landesstraße 354 in Fahrtrichtung Haiterbach. Der Autofahrer kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Leitplanke und steckte dort fest. Der Versuch sein Fahrzeug selbst zu befreien, scheiterte. Polizeibeamte des Polizeireviers Horb stellten bei der Unfallaufnahme Anhaltspunkte für Alkohol- und Drogenkonsum bei dem 35-jährigen Fahrer fest.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 1,3 Promille, weshalb mit dem Unfallverursacher ins Krankenhaus zur Blutentnahme verlegt wurde. Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Seinen Führerschein musste der Mann vorerst abgeben.
Der Pkw wurde so stark beschädigt, dass er aus der Leitplanke befreit und abgeschleppt werden musste.
Durch den Unfall war die Schutzplanke an der Unfallörtlichkeit stark beschädigt worden. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Auch 2025 zeigt die Verkehrsunfallbilanz im Stadt- und Landkreis Karlsruhe: Die Polizei ist täglich gefordert. Im Durchschnitt nahmen die Beamtinnen und Beamten alle 24 Minuten einen Verkehrsunfall auf – das entspricht rund 60 Unfällen pro Tag. Insgesamt registrierte das Polizeipräsidium Karlsruhe 22.306 Verkehrsunfälle. Damit ging die Gesamtzahl gegenüber dem Vorjahr um 177 Fälle (rund 0,8 Prozent) zurück.
Gleichzeitig stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschäden um etwa 5 Prozent auf 2.358 Fälle.
Im Zehnjahresvergleich stellt die Zahl der Schwerverletzten den zweitniedrigsten Wert dar. Zwar ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 320 auf 350 Fälle (rund neun Prozent) zu verzeichnen, dennoch bedeutet dieser Wert im Vergleich zu 2016 einen Rückgang um etwa 40 Prozent.
Auch bei den Verkehrstoten zeigt sich eine rückläufige Entwicklung: Im Jahr 2025 verloren im Stadt- und Landkreis Karlsruhe 21 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben – vier weniger als im Vorjahr.
Die Entwicklung ist regional unterschiedlich: Im Stadtgebiet Karlsruhe stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschäden um rund 2 Prozent. Zu begrüßen ist dabei die Verschiebung innerhalb der Unfallfolgen: Mehr Leichtverletzte, jedoch weniger Getötete und Schwerverletzte.
Im Landkreis Karlsruhe nahmen Unfälle mit Personenschäden in allen Bereichen zu. Insgesamt lag der Anstieg bei rund 11 Prozent.
Zu den häufigsten Ursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden gehörten unzureichender Abstand, gefolgt von Vorfahrts- und Vorrangsverletzungen. Bei tödlichen Unfällen spielten neben Vorfahrts- und Vorrangsverletzungen auch die Thematik Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle.
Rainer Emig, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion, betont: „Der beinahe 40-prozentige Rückgang der Schwerverletzten in den vergangenen zehn Jahren zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auf diesem Erfolg wollen wir uns allerdings nicht ausruhen. Wir werden daher weiterhin konsequent die Einhaltung von Geschwindigkeit und Abstand im Straßenverkehr überwachen sowie die verbotene Handynutzung verfolgen.“
Unfälle mit Fahrrädern, Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeugen:
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Fahrradbeteiligung (einschließlich Pedelecs) stieg von 960 auf 1.020 Fälle (plus rund 6 Prozent). Während die Zahl der Schwerverletzten leicht von 110 auf 107 sank, ging auch die Zahl der getöteten Radfahrenden von 8 auf 6 zurück. Demgegenüber erhöhte sich die Zahl der Leichtverletzten um etwa 6 Prozent.
Bei Pedelecs zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Zahl der Schwerverletzten sank von 46 auf 35, die Zahl der tödlich Verletzten ging von 5 auf 2 zurück. Gleichzeitig stiegen die Fälle mit Leichtverletzten deutlich um etwa 20 Prozent (von 153 auf 184).
Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen nahmen erneut deutlich zu. 2025 registrierte die Polizei 138 Unfälle – 46 mehr als im Vorjahr. In 65 Prozent der Fälle waren die Unfälle selbstverschuldet.
Motorrad, Schwerverkehr, Verkehrsunfallflucht:
Motorradunfälle erhöhten sich um etwa 9 Prozent. Die Zahl der Todesopfer blieb mit vier unverändert. Im Schwerverkehr verzeichnete das Polizeipräsidium Karlsruhe einen leichten Rückgang auf 1.001 Unfälle (minus 12 Fälle). Die Zahl der Schwerverletzten bei Verkehrsunfällen mit Lkw sank um etwa 25 Prozent.
Bei etwa jedem fünften Verkehrsunfall entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle. Die Gesamtzahl der Unfallfluchten ging jedoch von 5.106 auf 4.938 zurück (minus rund 3 Prozent). Von diesen Delikten klärte die Polizei etwa 36 Prozent auf (1.790 Fälle).
Überwachung und Prävention: Präsenz, Kontrollen, Aufklärung
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit setzte das Polizeipräsidium Karlsruhe auch 2025 auf eine Kombination aus zielgerichteter Verkehrsüberwachung und breiter Präventionsarbeit. Dazu gehörten unter anderem Maßnahmen der Schulwegsicherung, Radfahrausbildung, Verkehrssicherheitstage, Schulungen für Seniorinnen und Senioren, Veranstaltungen zu Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr sowie Schulbustrainings.
Die häufigsten festgestellten Verstöße betrafen überhöhte Geschwindigkeit, Verstöße gegen die Gurtpflicht, unerlaubte Handynutzung am Steuer sowie Zuwiderhandlungen im gewerblichen Güter- und Personenverkehr.
Detaillierte Informationen zur Verkehrsunfallstatistik 2025 sowie zu Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und Verkehrsprävention sind auf dem offiziellen Internetauftritt des Polizeipräsidiums Karlsruhe abrufbar.