Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion haben in dieser Woche den gewerblichen Personen- und Güterverkehr kontrolliert und dabei mehrere Verstöße aufgedeckt.
Die gezielten Kontrollen der Verkehrsgruppen Autobahn und Pforzheim sowie der Verkehrsdienstaußenstelle Freudenstadt fanden am Montag und Dienstag von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als 50 Fahrzeuge und entdecken dabei rund 60 Verstöße. Es wurden unter anderem 14 Verstöße gegen die Ladungssicherung, fünf davon im Bereich des Gefahrenguts, fünf Verstöße gegen die Lenkzeiten und ein Fahren ohne Fahrerlaubnis festgestellt. Schwerpunkt der Kontrollen war die Autobahn A 8. Anzeigen werden folgen.
Auf dem Fahrrad geflüchtet ist ein junger Ladendieb am Mittwochnachmittag von dem Parkplatz eines Supermarktes in der Calwer Straße in Nagold.
Nach bisherigem Kenntnisstand entwendete der Dieb gegen 16:20 Uhr noch unbekannte Artikel aus dem Supermarkt, welche er offenbar in einem mitgeführten Rucksack versteckte. Zwei Mitarbeiterinnen des Marktes wurden aufgrund der Alarmauslösung im Kassenbereich auf den Mann aufmerksam und wollten diesen daraufhin zur Rede stellen. Dem Mann gelang es, das Ladengeschäft zu verlassen. Er ging in der Folge zu einem auf dem Kundenparkplatz abgestellten Fahrrad, auf welchem er davonfahren wollte. Die beiden Mitarbeiterinnen versuchten den Dieb an der Flucht zu hindern, indem sie diesem am Arm ergriffen. Der junge Mann riss sich allerdings los und kam hierbei zu Fall. Es gelang ihm schließlich doch das Parkplatzgelände auf dem Fahrrad zu verlassen.
Der junge Mann wird wie folgt beschrieben: 15 bis 17 Jahre alt, etwa 160cm groß, schlanke Statur, helle Haare. Er war bekleidet mit einer braunen / khaki Hose sowie einer Jacke. Bei dem Fahrrad handelte es sich um ein weißes Mountainbike.
Der Ermittlungsdienst des Polizeireviers Nagold hat die weitere Sachbearbeitung übernommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, oder andere sachdienliche Hinweise machen können, sich unter der Rufnummer 07452 93050 beim Polizeirevier in Nagold zu melden.
Gemeinsam mit Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz haben Beamte des Polizeireviers Mühlacker in mehreren Orten im Revierbereich den Straßenverkehr kontrolliert und dabei einige Verstöße geahndet.
Die Verkehrskontrollen fanden am Montag zwischen 8 und 13 Uhr in Heimsheim, Mühlacker, Niefern-Öschelbronn sowie in Mönsheim statt. Insgesamt wurden 40 Personen von den Polizeibeamten beobachtet, wie sie als Insassen von Fahrzeugen den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Außerdem schrieben die Beamten über ein Dutzend Anzeigen wegen verbotener Nutzung eines Mobiltelefons am Steuer. Eine Person geriet der Polizei ins Netz, welche laut eines Drogenvortests unter dem Einfluss von Cannabis ihr Fahrzeug führte. Bei Geschwindigkeitskontrollen mit einem Laser-Messgerät stellten die Einsatzkräfte sieben Verstöße fest, wobei einer der Betroffenen mit über 40 mehr als den erlaubten 70 Stundenkilometern unterwegs war.
Allgemeine Informationen (bezogen auf das gesamte Bundesgebiet) zum Sicherheitsgurt:
Seitdem die Pflicht zum Anschnallen mit dem Gurt im Jahr 1976 (seit 1984 ist das Nichtangurten mit einem Bußgeld belegt) eingeführt wurde, ist die Zahl der Verkehrstoten diverser Statistiken zufolge signifikant zurückgegangen.
Wenn alle Insassen von Pkw in Deutschland zu jeder Zeit korrekt angeschnallt wären, könnten rund 200 Verkehrstote und rund 1500 Schwerverletzte pro Jahr vermieden werden. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer Auswertung der Unfallforschung der Versicherer (UDV).
Allgemeine Informationen (bezogen auf das gesamte Bundesgebiet) zur verbotenen Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer:
Ablenkung war 2020 bei 64 von insgesamt 320 tödlichen Verkehrsunfällen unfallursächlich. Damit ist jeder fünfte tödliche Verkehrsunfall auf Ablenkung zurückzuführen. Wenige Jahre zuvor war es nur jeder zehnte. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit.
Allgemeine Fakten zum Thema Drogen im Straßenverkehr:
Abhängige von Alkohol, Medikamenten und Rauschgiften sind generell ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen. Dies gilt grundsätzlich auch für diejenigen, die ohne abhängig zu sein, regelmäßig solche Stoffe konsumieren.
Selbst beim gelegentlichen Konsum von Drogen kann noch nach Abklingen des akuten Rauschzustandes die Leistungsfähigkeit einer Person, die ein Fahrzeug lenkt, herabgesetzt sein und so eine Nichteignung begründen.
Die Folgen von Rauschgifteinfluss sind mit den fahrertypischen Fehlleistungen bei Alkoholfahrten vergleichbar.
Allgemeine Informationen (bezogen auf das gesamte Bundesgebiet) zum Thema Geschwindigkeit:
Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen.
Das Polizeipräsidium Pforzheim wird daher – auch in anderen Orten – die Verkehrskontrollen im Hinblick auf die Verkehrssicherheit der Menschen in seinem Zuständigkeitsbereich fortsetzen.
Am Montag ist es Betrügern erneut gelungen, unter Nutzung des Kurznachrichtendienstes WhatsApp, Geld zu ergaunern.
Der Täter meldete sich mit einer bis dato unbekannten Mobilfunknummer zunächst per SMS bei der im östlichen Enzkreis wohnhaften Geschädigten. Dabei behauptete der Täter, ein Kind der Angeschriebenen zu sein. Da das Handy einen Wasserschaden hätte, habe es daher eine neue Rufnummer. Im weiteren Verlauf brachte der Gauner über WhatsApp die Geschädigte dazu, eine Echtzeitüberweisung in Höhe von etwa 1.500 Euro durchzuführen. Durch geschickte Gesprächsführung seitens des Täters übermittelte die Geschädigte zudem noch vertrauliche Kreditkartendaten, wodurch es zu weiteren finanziellen Schäden im hohen vierstelligen Bereich kam.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um. -
Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer
kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab. -
Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an. - Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen
kann schnell Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen
Betrug handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder Telefonnummer. -
Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messengerdienste sollten
immer misstrauisch machen und überprüft werden. - Lassen Sie sich am
Telefon nicht unter Druck setzen. - Warnen Sie Familie, Freunde und
Bekannte. Laden Sie sich den vom Polizeipräsidium Pforzheim
erstellten Warnhinweis auf der Webseite
(https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/) herunter und teilen
Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über Social Media
Kanäle.
Ab sofort steht dem Polizeipräsidium Pforzheim ein Banknotenspürhund zur Verfügung.
Nach einem zweiwöchigen Lehrgang mit seiner Hundeführerin ist der Diensthund, ein Deutscher Schäferhund, bereit für den Einsatz. Der Vierbeiner kann Euro-Banknoten sowie Falschgeld erschnüffeln.
Banknotenspürhunde des Zolls, der Bundespolizei oder vereinzelt in Präsidien der Landespolizei erzielen immer wieder größere Erfolge, weshalb sich das Polizeipräsidium Einsatz das Ziel gesetzt hatte, landesweit die entsprechenden Kapazitäten zu erweitern.
Aus dem Polizeipräsidium Pforzheim wurde für dieses Projekt der dreijährige Schäferhund Bullwei ausgewählt, der nun die Fortbildung zum Banknotenspürhund erfolgreich beendet hat.
Er kann ab sofort unter anderem bei Durchsuchungsmaßnahmen, Schwerpunktkontrollen oder Razzien eingesetzt werden.
Am Dienstagabend gegen 19:40 Uhr bemerkte eine Bewohnerin in Pfinztal-Berghausen eine unbekannte Person im Schuppen hinter ihrem Wohnhaus. Anschließend näherten sich die Frau und ihr Mann dem Unbekannten. Als der Eindringling die Bewohner des Einfamilienhauses in der Sonnenbergstraße bemerkte, flüchtete dieser. Bei seiner Flucht stieß der Einbrecher den Mann um, welcher daraufhin stürzte und sich verletzte. Der Bewohner musste im Anschluss in einem Krankenhaus versorgt werden. Der Eindringling konnte unerkannt flüchten. Gestohlen wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand offenbar nichts.
Zu einem Wohnungsbrand kam es am Dienstagabend im Rheinstettener Stadtteil Forchheim. Hierbei sind keine Personen verletzt worden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand entwickelte sich gegen 20:30 Uhr in der Adlerstraße ein Brand in einer Wohnung in einem Wohnhaus. Offenbar entfachte ein defekter Durchlauferhitzer im Badezimmer aus bislang unbekannten Gründen das Feuer. Die Feuerwehr Rheinstetten hatte schnell den Brand unter Kontrolle und gelöscht. Der hierdurch entstandene Sachschaden kann auf circa 25.000 Euro beziffert werden.
Vier zum Teil schwer verletzte Personen sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Dienstagnachmittag zwischen Maulbronn und Ötisheim ereignet hat.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei befuhr der 32 Jahre alte Unfallverursacher um 17:25 Uhr mit seinem roten VW Golf die L1132 von Ötisheim kommend in Richtung Maulbronn. Nach der Abzweigung Richtung Corres überholte er zunächst eine Fahrzeugkolonne und anschließend einen Lkw. Bei diesem Überholvorgang übersah er jedoch einen entgegenkommenden VW Touran, mit dem er frontal kollidierte. Der VW Golf wurde von der Fahrbahn abgewiesen und kam dort zum Stillstand.
Der Unfallverursacher wurde schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Im Fahrzeug der ebenfalls schwer verletzten 33-jährigen Unfallgegnerin befanden sich ein Kleinkind und ein Säugling, die jeweils leicht verletzt wurden.
Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 28.000 Euro. Die Landesstraße musste zur Unfallaufnahme, Bergung und Reinigung bis 21:30 Uhr gesperrt werden.
Am Montagabend, gegen 17:40 Uhr, kam es in der Badstraße auf dem obersten Parkdeck eines Parkhauses zum Brand dreier Fahrzeuge.
Die Kriminaltechnik war zur Spurensuche vor Ort. Das Kriminalkommissariat Pforzheim hat die Sachbearbeitung übernommen, da nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht auszuschließen ist, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte.
Im Zusammenhang mit dem Brand auf dem Parkdeck bittet die Polizei, Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 telefonisch beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Im Gegensatz zur Bezugsmeldung handelt es sich bei der Örtlichkeit nicht um die Große Kreisstadt Freudenstadt, sondern um die Große Kreisstadt Nagold, Bereich dortiger Vorstadtplatz.
Gleiches gilt für den Ort des Polizeireviers: Es war auf dem Polizeirevier Nagold, wo der 28-Jährige einer Polizeibeamtin gegen die Hand trat.