Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurden zwei Männer am Donnertag gegen 02:30 Uhr in der Karlsruher Straße auffällig, indem sie zunächst eine versuchte räuberische Erpressung und unmittelbar danach einen Einbruch in eine Tankstelle verübten.
Die beiden Tatverdächtigen traten zunächst an einen 21-jährigen Mann heran und forderten Bargeld. Als der Geschädigte angab, kein Bargeld bei sich zu führen, erkundigten sich die beiden nach seiner Geldkarte. Einer der beiden Tatverdächtigen bedrohte den 21-jährigen offenbar mit einer Flasche, der andere Tatverdächtige zeigte ihm geballte Fäuste. Dem Geschädigten gelang schließlich die Flucht.
Anhand der Täterbeschreibung des Mannes konnte einer der beiden Tatverdächtigen kurze Zeit später von einer Polizeistreife ausfindig gemacht und festgenommen werden.
Wie sich im Nachgang anhand von Videoaufzeichnungen herausstellte, waren die beiden Tatverdächtigen nach der versuchten räuberischen Erpressung offenbar in einen Einbruch in eine Tankstelle verwickelt. Etwa 200 Meter von der ersten Tatörtlichkeit entfernt schlugen sie die Scheibe der Tankstelle ein. Diebesgut wurde nach aktuellem Stand der Ermittlungen nicht entwendet.
Am Sonntag, den 19. Februar und Dienstag, den 21. Februar 2023 finden die traditionellen Fastnachtsumzüge in Durlach und Karlsruhe statt.
Um für die Närrinnen und Narren ein schönes, vor allem aber sicheres Treiben gewährleisen zu können, arbeiten Polizei, Behörden, Zünfte und private Sicherheitsunternehmen auch in diesem Jahr wieder Hand in Hand.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Durlacher Fastnachtsumzugs stellen sich ab 12:00 Uhr in der Rommelstraße auf, von wo aus sich der Umzug um 14:11 Uhr in Bewegung setzt. Die Umzugsstrecke verläuft über die Rommelstraße – Auer Straße – Christofstraße – Gritzner Straße – Pfinztalstraße – Karlsburgstraße. Dort endet der Fastnachtsumzug voraussichtlich gegen 16:30 Uhr. Im Bereich der Durlacher Innenstadt wird es entlang des Zugweges zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die ersten erforderlichen Straßensperrungen werden ab 12:00 Uhr eingerichtet.
Die Aufstellung für den Karlsruher Umzug erfolgt im Gegensatz zu den Vorjahren ab 12:00 Uhr auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn der Ettlinger Straße zwischen Hermann-Billing-Straße und Nebeniusstraße. Der Umzug startet um 14:11 Uhr und verläuft über die Hermann-Billing-Straße – Beiertheimer Allee – Mathystraße – Karlstraße – Kaiserstraße – Marktplatz – Rondellplatz. Dort endet der Fastnachtsumzug gegen ca. 16:30 Uhr.
Im Bereich der Innenstadt wird es entlang des Zugweges ebenfalls zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Mit den ersten erforderlichen Straßensperrungen muss ab ca. 12:00 Uhr gerechnet werden. Der Karoline-Luise-Tunnel ist von den Sperrmaßnahmen nicht beeinträchtigt. Lediglich die Ausfahrt im Tunnel in Richtung Stadtmitte von Westen kommend muss kurzzeitig gesperrt werden.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe ist in bewährte Weise gut aufgestellt, um allen denkbaren Einsatzlagen begegnen und gemeinsam mit den anderen Behörden und Organisationen einen möglichst störungsfreuen Ablauf der Fastnachtsveranstaltungen gewährleisten zu können.
Wie schon in den Vorjahren wird es auch 2023 wieder SOS-Inseln als Anlaufpunkte für Bürgerinnen und Bürger entlang der Strecken geben. Zudem wird die Polizei an neuralgischen Punkten verstärkt Präsenz zeigen.
Für ein Gelingen der Veranstaltungen appelliert die Polizei jedoch auch an alle Teilnehmer und Besucher: Verhalten Sie sich verantwortungsbewusst, insbesondere durch einen maßvollen Umgang mit Alkohol.
Oft genug hat der Konsum von Alkohol Folgen, die nicht immer vorauszusehen sind. Als Stimmungsmacher baut er Hemmungen ab und „verleiht“ Selbstbewusstsein. Dies kann aber auch schnell ins Negative umschlagen und zu Aggressionen, Gewalt und Vandalismus führen.
Um Alkoholmissbrauch durch Kinder und Jugendliche zu verhindern und über Gefahren aufzuklären sind gemeinsame Jugendschutzteams von Polizei und Stadt im Einsatz.
In Notfällen oder Gefahrensituationen stehen wir Ihnen natürlich wie gewohnt unter der Notrufnummer 110 rund um die Uhr zur Verfügung.
Ihre Polizei wünscht Ihnen eine schöne „fünfte Jahreszeit“!
Am Mittwoch hat ein bislang Unbekannter in der Pforzheimer Nordstadt mehrere geparkte Autos zerkratzt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zerkratzte der Täter die in der Güterstraße zwischen der Einmündung zur Luitgardstraße und Ispringer Straße am Fahrbahnrand abgestellten Autos unterschiedlicher Marken offenbar beim Vorbeigehen. Die Fahrzeuge waren in Fahrtrichtung Luitgardstraße gesehen am rechten Fahrbahnrand, zu den Gleisen hin, abgestellt und wurden seitlich auf der Gehwegseite mit einem spitzen Gegenstand beschädigt.
Die Tatzeit konnte auf den Zeitraum zwischen Mittwoch, 0 Uhr und 16 Uhr eingegrenzt werden. Der durch das Zerkratzen entstandene Sachschaden wird insgesamt mit etwa 20.000 Euro beziffert.
Zeugen zur Tat oder Hinweisgeber im Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen in der Güterstraße werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord, unter der Telefonnummer 07231 186-3211, in Verbindung zu setzen.
Nicht nur unerheblicher Sachschaden ist am Mittwoch durch bislang unbekannten Verkehrsteilnehmer an einer Hauswand eines Hotels in der Inselstraße verursacht worden.
Nach bisherigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass ein unbekannter Lkw-Fahrer am Mittwoch in der Zeit von 8 Uhr bis 16 Uhr einen Schaden an der Hausfassade des dortigen Hotels verursachte, welcher sich bis zu einer Höhe von drei Metern erstreckt.
Der hierdurch entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro.
Das Polizeirevier in Nagold hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07452 93050 zu melden.
Glück im Unglück hatte eine 40-jährige Autofahrerin, als ihr Pkw am Mittwochnachmittag in Karlsruhe-Knielingen mit einer Straßenbahn kollidierte.
Nach derzeitigen Erkenntnissen bog die Mercedes-Fahrerin gegen 17:30 Uhr von der Egon-Eiermann-Alle nach links in die Keßlaustraße ein. Dabei übersah sie wohl das Rotlicht einer Ampel und stieß in der Folge mit einer S-Bahn zusammen.
Bei dem Unfall befand sich neben der 40-jährigen Fahrerin auch ein Kleinkind in dem Auto. Glücklicherweise bleiben alle Beteiligten unverletzt. An der Straßenbahn sowie am Fahrzeug der Unfallverursacherin entstand ein Sachschaden von circa 15.000 Euro.
Am heutigen Donnerstag begrüßte Christian Dettweiler, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Pforzheim, feierlich Oberregierungsrätin Andrea Ebnet.
Die 40-jährige Juristin, die zuvor im Regierungspräsidium Karlsruhe arbeitete, steht seit dem 16.02.23 an der Spitze der Verwaltung des Polizeipräsidiums Pforzheim und leitet nun einen zentralen Bereich mit mehr als 50 Beschäftigten. Die drei Referate Personal, Finanzen sowie Recht & Datenschutz übernehmen eine Vielzahl administrativer Aufgaben, um einen reibungslosen Dienstbetrieb zu gewährleisten.
Andrea Ebnet begann im Jahr 2002 ihre Ausbildung im gehobenen Dienst der Steuerverwaltung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Auf das 2011 abgeschlossene Studium der Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie der Aarhus Universitet Dänemark folgte das Rechtsreferendariat am Landgericht Offenburg.
Bevor sie im Jahr 2016 die Leitung des Rechts- und Ordnungsamtes des Landratsamts Ravensburg antrat, fungierte sie ab 2014 als Justiziarin an selbigem. Im Jahr 2020 wechselte sie schließlich zum Regierungspräsidium Karlsruhe.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe führte am Dienstag auf der Bundesautobahn 5 umfangreiche Verkehrskontrollen durch und beteiligte sich damit an einer europaweiten Kontrollwoche.
Im Fokus standen hierbei der gewerbliche Güter-und Personenverkehr und die damit verknüpften Themen wie Ladungssicherung, technischer Zustand der Fahrzeuge, Fahrpersonal, Sicherheitsabstand und die Einhaltung der Sozialvorschriften.
Im Zeitraum von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr führten die spezialisierten Beamten der Verkehrspolizei an der Tank- und Rastanlage Bruchsal ganzheitliche Kontrollen bei sieben Lkw bis 3,5t, einem Sattelzug sowie fünf Fernreisebussen durch.
Dabei konnten mehrere Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften festgestellt werden – lediglich ein Reisebus konnte ohne Beanstandung weiterfahren.
Bei fünf Fahrzeugen wurde die Ladungssicherung bemängelt, ein weiteres war überladen. Wegen technischer Beanstandungen erhielten sechs Fahrzeuglenker eine Anzeige. Bei sechs Fahrern wurde eine fehlerhafte Erfassung der Lenk-und Ruhezeiten beanstandet. Hinzu kamen Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fälschung beweiserheblicher Daten.
In einem Fall fälschten und vernichteten zwei Fahrer eines lettischen Fernreisebuses offenbar Schaublätter, Bescheinigungen und eine Hotelrechnung, um so die erforderlichen Ruhezeiten auf der rund 1.800 km langen Strecke zu umgehen und weiteres Fahrpersonal einzusparen.
Bei einem türkischen Sattelzug stellte sich bei der Kontrolle heraus, dass der Fahrer wohl eine fremde Fahrerkarte nutzte, um seine offiziellen Ruhezeiten nicht zu unterbrechen.
Insgesamt wurde zwei Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt und Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 2.700 Euro erhoben.
Am Dienstag gegen 18:30 Uhr gerieten zwei Männer in einer Straßenbahn der Linie S2, auf Höhe des Karlsruher Europaplatzes, derart heftig in eine verbale Streitigkeit, dass weitere Fahrgäste auf den lautstarken Konflikt aufmerksam wurden. Einer der beiden Kontrahenten suchte im weiteren Verlauf den Fahrer der Straßenbahn auf und gab fälschlicherweise an, mit einem Messer bedroht geworden zu sein. Im Anschluss verließ er die Bahn und entfernte sich in unbekannte Richtung. Aufgrund der Informationslage des Fahrers bog dieser am Marktplatz in Richtung Kongresszentrum ab und stoppte die Bahn an der Haltestelle Marktplatz (Pyramide) bis zum Eintreffen der verständigten Polizei. Die Beamten suchten nach dem gemeldeten, 36-jährigen Fahrgast und unterzogen diesen einer Personenkontrolle. Es konnten weder ein Messer noch andere verdächtige Gegenstände vorgefunden werden. Auch gaben Zeugen an, keinen strafrechtlichen Sachverhalt wahrgenommen zu haben.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Ein 30-jähriger Mann soll am Montagabend in der Zentralen Notaufnahme des Städtischen Klinikums mehrere Krankenhausmitarbeiter beleidigt sowie einen Mitarbeiter getreten haben. Eine Polizeistreife begab sich daraufhin gegen 20:00 Uhr zum Städtischen Klinikum. Während der Sachverhaltsaufnahme verhielt sich der Beschuldigte weiterhin aggressiv und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Mit Unterstützung weiterer Streifenbesatzungen sowie eines Sicherheitsmitarbeiters des Klinikums konnte der Mann schließlich fixiert und mit Handschellen geschlossen werden werden. Hierbei soll er erheblichen Widerstand geleistet und einen Polizeibeamten sowie einen Sicherheitsmitarbeiter leicht an der Hand verletzt haben.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde der Beschuldigte am Dienstag dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Bei einem Unfall zwischen zwei Pkw in der Karlsruher Oststadt am Dienstagabend wurde eine Frau leicht verletzt. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf insgesamt über 20.000 Euro geschätzt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein mit vier Personen besetzter Seat gegen 20:00 Uhr auf dem Ostring in nördliche Richtung. Als der 20-jährige Fahrer des Seat den Kreuzungsbereich der Durlacher Allee passierte, kollidierte dieser mit einem aus Richtung Durlach kommenden Skoda, der offenbar nach links auf den Ostring abbiegen wollte. Durch den Zusammenstoß wurde der Seat gedreht und schleuderte einige Meter über die Kreuzung, bis dieser an einer Verkehrsinsel zum Stehen kam.
Die vier Insassen des Seat sowie der 40-jährige Fahrer des Skoda blieben augenscheinlich unverletzt. Die Beifahrerin des Skoda musste jedoch zur weiteren Behandlung leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs, insbesondere bezüglich der Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt, haben Beamte der Verkehrspolizei die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen unter 0721 944840 zu melden.