Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einem Verkehrsunfall am frühen Freitagmorgen in Pforzheim ist der 23-jährige Fahrer eines Elektro-Tretrollers schwer verletzt worden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der 23-Jährige gegen 2:30 Uhr auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße unterwegs, als er auf Höhe einer Baustellenabsicherung gegen den Sockel einer Warnbake stieß. In der Folge kam der 23-Jährige zu Fall und zog sich schwere Verletzungen zu. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Eine bislang unbekannte Person betrat in den frühen Donnerstagmorgen Stunden ein Firmengelände in Wimberg und entwendete das dort gelagerte Leergut.
Gegen 03:00 Uhr gelang der unbekannte auf das Firmengelände in der Otto-Göhner-Straße und stahl von dort 28 Kisten Leergut, in einem Gesamtwert von knapp 100 Euro.
Das Polizeirevier Calw bittet Zeugen, sowie Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer 07051 161-3511, zu melden.
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Fenster eingeschlagen und sich Zutritt in die Räumlichkeiten einer Firma in der Pforzheimer Weststadt verschafft.
Nach derzeitigen Erkenntnissen drangen die Täter zwischen Donnerstag, 22:00 Uhr und Freitag, gegen 2:00 Uhr in das Firmengebäude in der Habermehlstraße ein und durchsuchten dort die Büroräume im Erdgeschoss.
Hierzu schlugen sie mit einem Stein das Fenster vom Gebäude ein.
Ob die Täter etwas entwendeten, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Durch die Polizei vor Ort wurden Spuren gesichert.
Das Polizeipräsidium Pforzheim hat sich am Donnerstag an dem bundesweiten Aktionstag für mehr Verkehrssicherheit „sicher.mobil.leben“ beteiligt.
Der Schwerpunkt lag dieses Jahr unter dem Motto „Fahrtüchtigkeit im Blick“ auf repressiven sowie präventiven Aktionen hinsichtlich der Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern. Das Polizeipräsidium Pforzheim hat in diesem Zuge in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Pforzheim/Enzkreis auf dem Pforzheimer Marktplatz einen Verkehrssicherheitstag durchgeführt. Die hierfür extra aufgebauten Simulatoren und Aktionselemente wurden von den etwa 450 Passanten, welche die Veranstaltung aufsuchten, gut angenommen und es entstanden gute Gespräche.
Rund 81 Beamte führten am Mittwoch an 22 Örtlichkeiten Kontrollen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums durch.
Insgesamt wurden rund 600 Verkehrsteilnehmer kontrolliert.
Hierbei gelangten acht Fahrzeugführer, welche unter der Wirkung berauschender Mittel, und drei Fahrzeugführer, welche unter Alkoholeinwirkung standen, zur Anzeige.
Des Weiteren konnten die eingesetzten Beamten während ihrer Kontrollen 14 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten feststellen. 32 Verkehrsteilnehmer nutzten verbotswidrig ihr Mobiltelefon während der Fahrt.
Nach einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag bei Ittersbach zwischen einem Pkw und einem Lkw entfernte sich ein Beteiligter unerlaubt von der Unfallstelle.
Den Erkenntnissen der Verkehrspolizei zufolge, fuhr eine 84-jährige Fahrerin eines VW gegen 17.00 Uhr auf der Kreisstraße 3556 in Fahrtrichtung Landesstraße 622. Sie achtete offenbar nicht auf die Vorfahrt eines Lkw, der aus Richtung Ittersbach kam. Beide Fahrzeuge kollidierten an der Einmündung. Der Kleinwagen der Autofahrerin landete anschließend im Graben. Der Lkw fuhr weiter.
An dem Wagen der mutmaßlichen Unfallverursacherin entstand ein Schaden in einem mittleren vierstelligen Eurobetrag.
Nach den derzeitigen Ermittlungen soll es sich bei dem flüchtigen Lkw um einen weißen 7,5- oder 12,5-Tonner handeln.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721/944840 in Verbindung zu setzen.
Am Sonntag findet das letzte Heimspiel der Saison 2021/2022 des Karlsruher Sport Club im BBBank Wildpark statt. Der KSC erwartet die SG Dynamo Dresden.
Die Polizei rät allen Fußballbegeisterten, die Anfahrt zum Stadion mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzutreten. In der Innenstadt finden zeitgleich am Sonntag noch mehrere andere Veranstaltungen statt, es findet neben einem Oldtimer-Korso auch ein verkaufsoffener Sonntag statt. Die Innenstadt wird hierdurch voraussichtlich stark frequentiert sein.
Der Bereich für die KSC-Fans wird wie beim vergangenen Heimspiel auch, im Bereich der Südtribüne sein. Baustellenbedingt gibt es diverse Sperrungen in und um das Stadion. Der Adenauerring wird ab 11 Uhr für den Autoverkehr ab dem Fasanengarten gesperrt sein. Die Theodor-Heuss-Allee ist nicht befahrbar, da die Fahrbahndecke dort teilweise saniert wird.
Ein Durchgang entlang des Adenauerrings im Bereich der Osttribüne ist für Motorrad- und Fahrradfahrer nicht möglich, für Fußgänger nur stark eingeschränkt. Daher wird den Anhängern des Karlsruher SC die Anreise zum Stadion aus Richtung „Durlacher Tor“ geraten. Die Fans der SG Dynamo Dresden haben ihren Gästeblock zwischen der Nord- und der Osttribüne, weswegen die Anreise aus Richtung Norden / Nordosten über die Linkenheimer Landstraße angeraten wird.
Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung wird die Polizei am Sonntag mit ausreichenden Kräften im Einsatz sein. Das Geschehen wird mit Hilfe zweier Drohnen beobachtet, weiter werden unter anderem vorsorglich zwei Wasserwerfer im Bereich des Stadions bereitgehalten.
Die Vielfalt an Fahrzeugen, die sich im Straßenverkehr bewegt, nimmt von Jahr zu Jahr stetig zu. Deshalb müssen sich immer mehr Verkehrsteilnehmende den vorhandenen Verkehrsraum teilen Auf den Straßen geht es gefühlt immer enger zu. Umso wichtiger ist es, dass alle Verkehrsteilnehmenden aufeinander aufpassen und sich an die geltenden Regeln halten.
Hier ist es oftmals schwer, einen Überblick behalten zu können. In Bezug auf den Radverkehr hat sich bei den Vorschriften einiges verändert. Gerade das Verkehrsmittel Fahrrad liegt voll im Trend und soll sicherer werden.
Der Tote Winkel bei Großfahrzeugen
Der Tote Winkel von Großfahrzeugen stellt für Radfahrer noch immer eine große Gefahr dar. Trotz vieler Verbesserungen der Kamera- und Spiegelsysteme konnte der Tote Winkel nicht völlig beseitigt werden. Deshalb gilt für Großfahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht, dass sie innerorts nur noch mit Schrittgeschwindigkeit nach rechts abbiegen dürfen. Aufgrund der langsameren Geschwindigkeit hat der Fahrer des Großfahrzeugs mehr Zeit, um auf Radfahrer und Fußgänger zu achten.
Trotzdem sollte sich der Radfahrer auch in diesen Situationen stets vorausschauend verhalten und damit rechnen, dass er übersehen werden kann.
Parkverbote
Trotz der oftmals wenigen freien Parkmöglichkeiten entlang der Gehwege unserer Städte müssen an Kreuzungen und Einmündungen Bereiche freigehalten werden. Das Parken ist vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 Meter von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten verboten.
Aber Achtung! Ist rechts neben der Fahrbahn ein Radweg baulich angelegt, dann ist das Parken vor Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 8 Meter von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten verboten.
Auf Schutzstreifen für Radfahrer durfte man mit einem Kraftfahrzeug in der Vergangenheit bis zu 3 Minuten halten. Da dies oft zu gefährlichen Situationen für Radfahrer geführt hat, ist dies nun verboten. Auf den Schutzstreifen für Radfahrer gilt generelles Halteverbot.
Das Halten und Parken in zweiter Reihe ist ebenfalls verboten. Die Straßenverkehrsordnung sieht hier lediglich für Taxen eine Ausnahme vor.
Bei Zuwiderhandlungen werden hohe Bußgelder fällig.
Aufgepasst beim Ein- und Aussteigen
Beim Aussteigen aus dem Fahrzeug ist stets auf den rückwärtigen Verkehr zu achten. Durch den Blick in den Außenspiegel und einen Schulterblick nach hinten, können sogenannte „Dooring-Unfälle“, also Zusammenstöße mit vorbeifahrenden Radfahrern beim Türöffnen, verhindert werden. Radfahrer können bei solchen Zusammenstößen schwer verletzt werden.
Unser Tipp: Öffnen Sie als Fahrer die Fahrzeugtür mit der rechten Hand. Hierbei drehen Sie unweigerlich den Oberkörper mit, so dass Sie mit dem Schulterblick nach hinten Radfahrer oder andere Kraftfahrzeuge erkennen können.
Abstand beim Überholen
Damit Radfahrer beim Überholen nicht gefährdet werden, hat der Gesetzgeber einen seitlichen Mindestabstand während des Überholvorgangs festgelegt.
Kraftfahrzeuge müssen innerorts einen Abstand von 1,5 Metern und außerorts von 2 Metern beim Überholen zum Radfahrer einhalten.
Ist die Einhaltung dieses seitlichen Mindestabstands während des Überholvorgangs nicht möglich, dann gilt Überholverbot!
Die Regelung mit dem seitlichen Mindestabstand findet keine Anwendung, wenn ein an einer Ampel wartendes Kraftfahrzeug rechts von einem Radfahrer überholt wird und dieser dann dort zum Stehen kommt.
Schwere Verletzungen erlitt am Donnerstagnachmittag ein 35-jähriger Motorradfahrer, als er nahe Bruchhausen beim Abbiegen auf die Bundesstraße B3 die Kontrolle über sein Kraftrad verlor und schwer stürzte.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei befuhr der 35-Jährige mit seiner Kawasaki gegen 15:15 Uhr die Landstraße von Bruchhausen kommend in Richtung B3. An der Einmündung wollte er nach rechts auf die B3 abbiegen und hielt hierfür zunächst an der dortigen Haltelinie an. Als er schließlich anfuhr, gab er offenbar zu viel Gas und verlor nach einigen Metern die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge stürzte der 35-Jährige mit seiner Maschine in den Grünstreifen und zog sich hierbei schwere Verletzungen zu.
Alarmierte Rettungskräfte versorgten Verletzten zunächst vor Ort, bevor er mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Für die Landung des Rettungshubschraubers musste die B3 kurzzeitig voll gesperrt werden.
Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro
Ein unter Alkohol stehender 54-jähriger Pkw-Fahrer ist am Mittwochmittag auf der Bundesautobahn 8 auf ein vor ihm fahrenden VW aufgefahren.
Gegen 12:00 Uhr befuhr der 54-Jährige mit seinem Ford die BAB 8 von Stuttgart kommend in Richtung Karlsruhe. Zwischen den Anschlussstellen Pforzheim Ost und Pforzheim-Süd fuhr er auf den vor ihm verkehrsbedingt sehr langsam fahrenden VW eines 54-Jährigen auf.
Ein durchgeführter Atemalkoholvortest ergab beim Auffahrenden einen Wert von 2,40 Promille.
Er musste die Beamten auf die Dienststelle begleiten und eine Blutprobe sowie seinen Führerschein abgeben.
An den Fahrzeugen entstand eine Gesamtschadenssumme in Höhe von etwa 1.500 Euro.
Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Donnerstagnachmittag aufgrund eines Amok-Fehlalarms am Albertus-Magnus-Gymnasium in Ettlingen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde kurz nach 14 Uhr von einer bislang unbekannten Person der Amok-Alarm im Albertus-Magnus-Gymnasium ausgelöst. Da von einem Echtalarm ausgegangen werden musste, wurden zahlreiche Polizeistreifen an das Schulzentrum am Horbachpark entsandt. In der Folge wurde der Gebäudekomplex zunächst umstellt und anschließend vollständig durchsucht. Dabei wurden sukzessive die noch in den Schulräumen verbliebenen Klassen von den Einsatzkräften aus dem Gebäude begleitet. Insgesamt wurden so etwa 500 Personen aus der Schule verbracht. Mehrere Kinder mussten aufgrund der belastenden Situation im Anschluss an die Evakuierung von besonders geschulten Einsatzkräften der Polizei und des Rettungsdienstes betreut werden.
Gegen 17:30 Uhr waren die Durchsuchungsmaßnahmen beendet. Es konnten keine Hinweise auf eine Gefahrenlage erlangt werden. Eine Gefahr bestand somit zu keiner Zeit. Der gesamte polizeiliche Einsatz wurde kurz darauf beendet.
Insgesamt waren, mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei, über 100 Polizeibeamte am Einsatz beteiligt. Zudem war der Rettungsdienst mit drei Rettungswagenbesatzungen, einem Notarzt sowie einem Organisationsleiter und der DRK-Bereitschaft im Einsatz.