Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Eine Schadenssumme von ungefähr 15.000 Euro und zwei leichter verletzte Personen sind die Bilanz eines Unfalls am Montagabend in Rheinstetten. Ein 29-Jähriger hatte wohl ein von rechts kommendes Fahrzeug übersehen.
Der 29-Jährige fuhr mit seinem BMW den Lögelbergring in Richtung Am Bitterberg. An der Kreuzung mit der Oberfeldstraße übersieht er wohl den von rechts kommenden VW einer 43-Jährigen.
Beide Autofahrer wurden leichter verletzt und lassen sich gegebenenfalls ärztlich behandeln, ihre Autos wurden abgeschleppt.
Am frühen Dienstagmorgen randalierten Unbekannte im Bereich der Mannheimer und Heidelberger Straße. Durch umgeworfene Mülleimer und Verkehrsschilder sorgten sie kurzzeitig für Verkehrsbeeinträchtigungen.
Kurz vor 02:00 Uhr zogen die Randalierer durch den Ortsteil Neudorf und hinterließen eine Spur der Verwüstung. Nachdem sie zahlreiche zur Abholung aufgestellte Mülleimer samt deren Inhalt auf der Fahrbahn verteilt hatten, schmissen sie auch zwei aufgestellte Baustellenschilder um.
Ein an einem Laternenmast angebrachtes Werbeplakat wurde von ihnen in Brand gesteckt. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte das Feuer umgehend gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf ein nahegelegenes Feld verhindert werden.
Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Beschädigungen. Die umgeworfenen Gegenstände wurden von den eingesetzten Beamten wieder an die richtige Stelle gerückt, Verkehrsteilnehmer wurden wohl nicht gefährdet.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Philippsburg unter der Rufnummer 07256-93290 zu melden. Philippsburg
Dreiste Betrüger machten sich am Montag die „WhatsApp“-Betrugsmasche zu Nutze und erbeuteten mehrere tausend Euro von einem Ehepaar.
Die Täter begannen ihre Masche mit einem zunächst harmlosen Chatverlauf am Sonntag. Sie gaben sich als Sohn aus, der eine neue Handynummer habe und Geld benötige. Im guten Glauben, sowie vor dem Hintergrund, dass sich der Sohn der Familie tatsächlich im Ausland aufhielt, überwiesen die Senioren am Montag etwa 3.500 Euro.
Bei einer erneuten Geldforderung entstanden bei den Geschädigten Zweifel und der Betrug folg auf.
Immer mehr dieser Fälle werden bekannt. Wie so oft überweisen die Opfer das geforderte Geld im Glauben daran, mit dem eigenen Kind oder Enkel zu kommunizieren. Die Polizei rät daher, bei WhatsApp-Nachrichten von unbekannten Nummern stets misstrauisch zu sein und die vermeintlich neue Nummer nicht direkt zu speichern. Stattdessen fragen Sie unter der bekannten „alten“ Nummer nach, ob es eine neue Nummer gibt. Bewahren Sie Ruhe und lassen Sie sich keinesfalls unter Druck setzen. Sollte bereits Geld bereits überwiesen worden sein, nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Bank auf.
Erstatten Sie eine Strafanzeige bei der Polizei und sichern Sie die Telefonnummer und den Chatverlauf.
Der Polizeiposten Walzbachtal ändert seine Öffnungszeiten ab dem 01.08.2022.
Der Polizeiposten ist ab diesem Zeitpunkt jede Woche mittwochs von 8 Uhr bis 12 Uhr besetzt.
Diese Änderung wird bis auf Weiteres beibehalten.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Polizeirevier Bretten unter der Telefonnummer 07252/50460.
Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde am Samstag ein 35- jähriger Mann wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Der bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getretene Beschuldigte soll am Freitag gegen 19:30 Uhr in einem Elektronikmarkt in der Kaiserstraße ein Mobiltelefon im Wert von knapp 200 Euro entwendet haben. Nachdem der dortige Ladendetektiv den 35-Jährigen beim Verlassen des Geschäfts angesprochen hatte, soll sich der Beschuldigte vehement gegen das Festhalten gewehrt und den Ladendetektiv leicht verletzt haben. Ein weiterer Sicherheitsbeamter, der seinem Kollegen zur Hilfe geeilt war, wurde durch den Beschuldigten ebenfalls leicht verletzt. Erst als hinzugerufene Polizeibeamte vor Ort eintrafen, beruhigte sich der aus Georgien stammende Mann und ließ sich in der Folge widerstandlos festnehmen.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim
Nach einem Einbruch in ein Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft am Samstagabend in Pforzheim-Brötzingen ist ein mutmaßlicher Tatverdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden.
Ein Mitarbeiter eines Supermarktes in der Straße Am Mühlkanal in Pforzheim verständigte gegen 23:40 Uhr die Polizei, da in dem Markt ein Alarm ausgelöst wurde. Das Gebäude wurde daraufhin von mehreren Polizeistreifen umstellt und von Einsatzkräften durchsucht. Ein Polizeihubschrauber befand sich auch im Einsatz.
Die Beamten nahmen im Gebäude einen 25-jährigen Mann fest, welcher im Verdacht steht, in den Supermarkt eingebrochen zu sein. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wurde durch den mutmaßlichen Täter Diebesgut im Wert von mehreren hundert Euro zum Abtransport bereitgelegt. Der durch die Tat entstandene Sachschaden wird derzeit auf zirka 1.000 Euro geschätzt. Ein Alkoholvortest ergab bei dem 25-Jährigen knapp zwei Promille, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft in Pforzheim wurde der 25-Jährige am Sonntag dem Haftrichter beim Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr an. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim –
Jürgen Wagensommer, Polizeipräsidium Pforzheim – Pressestelle
Im Bereich des Friedhofs von Oberhausen-Rheinhausen wurde wohl am späten Freitagabend (nicht wie zunächst berichtet Samstagabend)eine 30-jährige Radfahrerin von einem Mann angegriffen und sexuell bedrängt.
Die Frau war zunächst ab gegen 22 Uhr im Bereich des Rheinufers in der Nähe eines Kiosks unterwegs, als sie von zwei Männern angesprochen wurde. Ihr war die Situation unangenehm, sodass sie mit ihrem Fahrrad weiterfuhr. Beide fuhren ihr, ebenfalls mit Fahrrädern, nach.
Die verängstigte Frau fuhr, verfolgt von den beiden Männern, offenbar durch Rheinhausen hindurch und wurde im Bereich des Friedhofs eingeholt. Einer erschreckte sie wohl durch einen lauten Ruf und stieß sie vom Fahrrad. Nach Angaben der Geschädigten warf sich einer der beiden auf sie und bedrängte sie sexuell. Der zweite Verfolger fuhr einfach weiter.
Die 30-Jährige wehrte sich heftig, sodass der Angreifer die Böschung hinabrollte. Diese Gelegenheit ergriff sie und flüchtete zu Fuß nach Hause.
Erst am anderen Morgen vertraute sie sich einem Bekannten an, der dann die Polizei verständigte. Die Tatzeit lässt sich eingrenzen auf den Bereich zwischen 22 Uhr und 0 Uhr.
Beide Männer waren nach Angaben der Geschädigten ungefähr 25 Jahre alt und um die 180 cm groß. Beide waren schlank und hatten kurze Haare. Der Angreifer trug eine blaue, lange Jeans und ein schwarzes T-Shirt. Der andere, der weiterfuhr, hatte ein rotes T-Shirt an. Beide Männer waren mit normalen Fahrrädern unterwegs und trugen weder Brille noch Bart.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Philippsburg unter der Telefonnummer 07256/93290 entgegen.
Am Freitag überwachten die Beamten der Verkehrsdienst-Außenstelle Freudenstadt die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit im Bereich der Landesstraße 401 bei Baiersbronn – Mitteltal.
Im Zeitraum zwischen 10 Uhr und 15 Uhr wurden knapp 1.400 Fahrzeuge gemessen und dabei 22 Geschwindigkeitsverstöße erfasst.
15 Autofahrer und zwei Motorradfahrer waren zu schnell unterwegs. Der negative Spitzenwert lag bei knapp 140 km/h bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h. Auch fünf Lkw-Fahrer hielten die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h nicht ein.
Den Fahrern, welche zu schnell unterwegs waren drohen ein Bußgeld und zum Teil Punkte im Verkehrszentralregister. Zwei Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Bei der Kontrolle wurden unter anderem auch ein Verstoß gegen die Gurtanlegepflicht sowie die unerlaubte Nutzung des Mobiltelefons festgestellt.
Auch wenn das Ergebnis dieser Kontrolle ergab, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer an die zulässige Höchstgeschwindigkeit an dieser Örtlichkeit hielt, weist die Polizei weiter darauf hin, dass zu schnelles Fahren nach wie vor eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen ist. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werden die Verkehrskontrollen deshalb fortgeführt.
Vier verletzte Mitarbeiter des Städtischen Klinikums sowie zwei verletzte Polizeibeamte waren das Resultat eines Einsatzes am frühen Samstagmorgen in Karlsruhe. Aufgrund eines medizinischen Vorfalls wurde ein 40-jähriger Mann mit einem Rettungswagen in das Städtische Klinikum gebracht. Dort beschimpfte und beleidigte der aggressive und psychisch auffällige Mann zunächst das Klinikpersonal und ging dieses zudem körperlich an. Erst unter Hinzuziehung des hausinternen Sicherheitspersonals und mehreren Polizeikräften konnte der 40-Jährige fixiert und in eine Fachklinik gebracht werden. Bei der Begleitung durch die Polizei in die Fachklinik kam es dort zu weiteren massiven Widerstandshandlungen des 40-Jährigen, weshalb durch die Polizeibeamten der Einsatzschlagstock angewandt werden musste.
Glücklicherweise waren die Verletzungen bei den Betroffenen nicht schwerwiegend, so dass alle ihren Dienst weiter fortsetzen konnten.
Am Auto eines ukrainischen Flüchtlings wurden am Freitag gegen 11.00 Uhr auf dem Parkplatz eines in der Herrmann-Leichtlin-Straße gelegenen Supermarktes zwei Reifen zerstochen.
Auch in der Bernsteinstraße waren bereits am Donnerstagnachmittag an einem Pkw mit ukrainischen Kennzeichen drei Reifen zerstochen und das hintere Kennzeichen abgerissen. Darüber hinaus seien in diesem Bereich laut eines Hinweisgebers bereits mehrere Sachbeschädigungen ähnlicher Art verübt und nicht bei der Polizei angezeigt worden.
Wer dort oder im Zusammenhang mit weiteren Sachbeschädigungen entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich über das Polizeirevier Karlsruhe-West unter 0721 666-3611 an den Polizeiposten Grünwinkel-Daxlanden zu wenden.