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Täterermittlung nach Brand in einer Wohnunterkunft.
Nach dem Brand eines Nebengebäudes einer sozialen Wohnunterkunft im Grezenbühl führten die Ermittlungen zu einem 25-jährigen Heimbewohner, welcher nun im dringenden Tatverdacht steht, den Brand in einem Raum im Erdgeschoss gelegt zu haben.
Gegen den Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft durch die zuständige Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Rottweil am 10.06.2022 ein Unterbringungsbefehl erlassen, das heißt eine einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.
Ermittlungen zum Tathergang sowie zur Motivation dauern derzeit noch an.
Frau Martina, Staatsanwaltschaft Rottweil
Simone Unger, Polizeipräsidium Pforzheim
Am Sonntag überwachten Einsatzkräfte der Verkehrsdienstaußenstelle Freudenstadt die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit im Bereich Alexanderschanze.
Im Zeitraum zwischen 9:30 und 16 Uhr wurden 2.330 Fahrzeuge gemessen und dabei 307 Geschwindigkeitsverstöße erfasst. Neben überhöhter Geschwindigkeit wurden noch zwei Verstöße gegen die Gurtanlagepflicht und drei Handyverstöße geahndet sowie acht Verwarnungen wegen der Anbringung des Kennzeichens ausgesprochen und zwei Mängelberichte ausgestellt.
Mit mehr als 21 km/h zu schnell waren insgesamt 56 Autofahrer. Der negative Spitzenwert lag bei 118 km/h bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h.
Zwei Pkw-Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Drei Lkw-Fahrer und 41 Kradlenker waren bei der Kontrolle ebenfalls wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgefallen. Zwei Motorradfahrer waren mehr als 41 km/h zu schnell, was grundsätzlich ein Fahrverbot zur Folge hat. Die schnellste gemessene Geschwindigkeit betrug 121 km/h anstatt der erlaubten 70 km/h.
Die Polizei weist darauf hin, dass zu schnelles Fahren nach wie vor eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen ist.
Zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizei ihre Verkehrskontrollen weiterhin durchführen.
Eine Schwerverletzter und zirka 5.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles am frühen Freitagabend in Sternenfels.
Nach Stand der Ermittlungen war ein 67-jähriger Lenker einer Harley-Davidson gegen 18:30 Uhr auf der Maulbronner Straße aus Richtung Ortsmitte kommend unterwegs. Eine 49-jährige Audi-Fahrerin befuhr die Maulbronner Straße in entgegengesetzter Richtung und beabsichtigte beim Dienstleistungszentrum nach links abzubiegen. Der bevorrechtigte Motorradfahrer musste daher stark abbremsen, kam zu Fall, rutschte mit dem Krad gegen den Pkw und zog sich hierbei Verletzungen zu.
Der 67-Jährige wurde in der Folge mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. An der Unfallstelle waren neben der Polizei die Freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz.
Die Scheibe eines am Friedhof Ettlingen abgestellten Autos wurde am Samstagabend eingeschlagen und die im Fahrzeug abgelegte Handtasche entwendet.
Eine 50-jährige Geschädigte stellte ihr Auto gegen 18.30 Uhr am Vogelsangweg beim Friedhof ab. Ihre Handtasche legte die Dame auf dem Rücksitz ab und deckte sie mit einer Tüte ab. Bei ihrer Rückkehr stellte sie fest, dass ein Unbekannter die Dreieckscheibe des Citroen eingeschlagen hatte und die Handtasche gestohlen hatte. In der Handtasche waren das Mobiltelefon der Frau, Bargeld und persönliche Papiere.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals ausdrücklich darauf hin, dass Wertgegenstände nicht im Auto gelassen werden sollten.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, können sich gerne mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Telefonnummer 07243/32000 in Verbindung setzen.
Zu einem Unfall mit mehreren tausend Euro Sachschaden kam es am Sonntagmittag auf der Autobahn A5 bei Ettlingen. Da der Unfallhergang bislang nicht eindeutig geklärt werden konnte, ist die Polizei noch auf der Suche nach möglichen Zeugen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei befuhr der 79-jährige Fahrer eines Mercedes gegen 13:30 Uhr die A5 vom Autobahndreieck Karlsruhe aus in Richtung Süden. Hierbei fuhr er im dortigen Baustellenbereich auf der mittleren der drei Fahrspuren. Neben ihm auf dem linken Fahrstreifen fuhr die 27 Jahre alte Fahrerin eines Toyotas. In der Folge kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, woraufhin der Toyota zudem nach links gegen Betongleitwand geriet.
An den zwei beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Zur Klärung der Unfallursache ist die Polizei nun auf der Suche nach möglichen Zeugen und bittet diese, sich mit dem Autobahnpolizeirevier unter 0721/944840 in Verbindung zu setzen.
Auf dem Parkplatz des Epplesees ist es am Samstag gegen 21.15 Uhr offenbar zur körperlichen Auseinandersetzung von bis zu 15 Personen gekommen. Mehrere Anrufer hatten dies telefonisch der Polizei gemeldet. Dabei soll es eine Bedrohung mittels Messer gegeben haben und ein Kampfhund sei auch eingesetzt gewesen.
Die Polizei eilte mit mehreren Streifen sowie mit Unterstützung der Polizeihundeführerstaffel vor Ort und traf mehrere Verletzte an. Ein Teil der Beteiligten war bereits geflüchtet. In der Folge unterblieb die Kooperation mit der Polizei. Alle Anwesenden verweigerten die Aussagen. Ein verletzter 17-Jähriger, der von einem Hund angegriffen worden sei, wollte keinerlei Angaben machen und musste unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahndung nach weiteren Beteiligten waren am Abend ergebnislos geblieben.
Das Polizeirevier Ettlingen beziehungsweise der Polizeiposten Rheinstetten führen hierzu die weiteren Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich unter 07243 32000 zu melden.
Ein 55jähriger Mann war am Samstagmittag mit seinem Segelflugzeug (Schrempp-Hirth Discus CS) auf einem Rundflug. Gegen 13.30 Uhr hatte er plötzlich im Bereich des Bad Liebenzeller Ortsteils Möttlingen keinen Aufwind mehr. Auf einem für eine Landung geeigneten Feld versuchte er eine Notlandung. Die Notlandung misslang allerdings. Das Segelflugzeug wurde beim Aufsetzen schwer beschädigt. Der 55jährige Pilot wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Nach derzeitigem Stand sind seine Verletzungen aber nicht schwerwiegend. An seinem Segelflugzeug entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50 000 Euro. Die genaue Ursache für das missglückte Landemanöver ist derzeit noch unklar. Zur Feststellung der genauen Unfallursache wurde auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen eingeschaltet.
Gg. 02.18 Uhr kam es auf der Landesstraße 1135 zwischen Wurmberg und Wiernsheim im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Lenker eines 3er BMW war in Richtung Wiernsheim gefahren und kam vermutlich infolge alkoholischer Beeinflussung und der dadurch enthemmten Fahrweise ins Schleudern, wodurch der PKW mit der Fahrerseite gegen einen Baum prallte.
Der Motor wurde aus dem Fahrzeug gerissen und der PKW total zerstört. Es entstand ein Totalschaden am PKW von ca. 5000,-EUR und ein Fremdschaden am Baum und Verkehrszeichen von ca. 8500,-EUR.
Dem schwer verletzten 22-jährigen Fahrer, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, musste im Krankenhaus noch eine Blutprobe entnommen werden.
Da zunächst von einer zweiten Person im Fahrzeug ausgegangen worden war, wurde die nähere Umgebung durch mehrere Beamte und einem Polizeihubschrauber abgesucht. Der inzwischen wieder ansprechbare Fahrer konnte aber dann glaubhaft angeben, dass niemand sonst mit ihm im Fahrzeug war.
Im Zusammenhang mit den Ereignissen am Pfingstsamstag im Karlsruher Schlosspark, bei denen eine Regenbogenfahne angezündet und mehrere Personen verletzt wurden, hat das Polizeipräsidium Karlsruhe bei der Kriminalinspektion Staatsschutz eine zeitweise bis zu 14-köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet.
Die Beamtinnen und Beamten sind unter Hochdruck mit der Aufklärung der Geschehnisse an jenem Samstagabend beschäftigt. Im Raum stehen Straftaten der gefährlichen Körperverletzung und der Sachbeschädigung.
Nach dem Zeugenaufruf der Polizei vom Dienstag sind zwei Hinweise eingegangen. Weitere Geschädigte waren indessen bisher nicht festzustellen. Insofern bitten die Ermittler weiterhin um Meldung von Zeugen und möglichen Betroffenen einer Körperverletzung.
Bislang sind sechs Geschädigte namentlich bekannt, die gleich in jener Nacht von der Polizei vor Ort festgestellt worden sind. Soweit bisher festgestellt werden konnte, haben sie alle leichtere Verletzungen in Form von Hämatomen davongetragen. Darüber hinaus wurden den Ermittlern bislang keine schwerwiegenderen Verletzungsmuster bekannt.
Wie berichtet, war eine Verletzte per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Frau hat die Klinik ohne Behandlung wenig später selbst wieder verlassen.
Einsatzkräfte des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz hielten unmittelbar nach den Ereignissen im Zuge der polizeilichen Maßnahmen nahe des Schlossparks eine sechsköpfige Gruppe junger Menschen fest. Deren Personalien sind erhoben worden und liegen der Ermittlungsgruppe inzwischen vor. Ob sich gegen die ganze Gruppierung oder gegen einzelne Personen daraus auch ein Tatverdacht begründen lässt, ist momentan Gegenstand der Ermittlungen.
Vorwürfe gegen die Polizei, sie habe Täter ohne Kontrolle weiterlaufen lassen und Betroffene „queerfeindlich“ beleidigt, lassen sich anhand der bisher festgehaltenen Aussagen von Zeugen und Geschädigten nicht bestätigen.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, mögliche weitere Geschädigte und Hinweisgeber, sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Am Donnerstagnachmittag erbeutete ein angeblicher Mitarbeiter der Firma Microsoft via Telefonanruf insgesamt 503,00 Euro von einer 65-Jährigen.
Der Mann verständigte sich in englischer Sprache und gaukelte der Frau wohl vor, dass ihr Computer angegriffen wurde und sie die darauf befindlichen Daten in eine Cloud laden müsste.
Nachdem ein sogenannter Fernzugriff für den Computer eingerichtet wurde, konnte der Betrüger auf diesen zugreifen und im weiteren Verlauf für eine angeblich abgelaufene Software-Lizenz Geld auf ein unbekanntes Konto überweisen.
Als die Dame noch einmal einen Betrag auf das Konto überweisen sollte, dämmerte es ihr, dass es sich bei der Person am anderen Ende der Telefonleitung um einen Betrüger handelt.
Das gesamte Telefonat dauerte im Übrigen mehr als drei Stunden. Die der Dame angezeigte Telefonnummer dürfte mittels elektronischer Verschlüsselungstechnik gefälscht worden sein.