Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Unbekannte brachen in der Zeit zwischen Samstag gegen 23.30 Uhr und Sonntag 00.30 Uhr in eine Erdgeschosswohnung in der Morgenstraße in Karlsruhe ein.
Vermutlich durch ein Fenster gelangten Einbrecher in die Wohnung einer jungen Frau und entwendeten dort mehrere Elektrogeräte. Die Bewohnerin befand sich während des Einbruchs offenbar mit ihrem Hund nicht zu Hause.
Die Höhe des Diebesgutes steht derzeit noch nicht fest.
Zeugen werden gebeten, sich an das Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter der Rufnummer 0721/666-3411 zu wenden.
Ein Großbrand in einem Mehrfamilienhaus im Kanalweg in der Karlsruher Nordstadt führte am Samstag gegen 18:40 Uhr zu einem Einsatz mit über hundert Kräften der Feuerwehr, der Polizei und der Rettungsdienste.
Rund 30 Wohneinheiten waren von dem Brand betroffen. Etwa 114 Personen mussten aus dem Gebäudekomplex evakuiert werden. Nach aktuellem Stand konnten alle Anwohner unverletzt das Gebäude verlassen und zu einer Sammelstelle verbracht werden. Zwei Feuerwehrleute zogen sich jedoch im Rahmen der Löscharbeiten Verletzungen zu. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wir derzeit auf rund 3 Millionen Euro geschätzt.
Da zu Beginn des Brandes zunächst noch unklar war, ob noch Personen vermisst werden und um Glutnester ausfindig zu machen, war ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Dieser tätigte Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera.
Der Brand entwickelte sich aus dem Ober- und Dachgeschoss eines fünfstöckigen Gebäudes heraus. Anwohner vernahmen einen lauten Knall. Die Brandursache ist derzeit jedoch noch unklar. Aufgrund einer zunächst starken Rauchbildung wurden Personen im näheren Umkreis gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Löscharbeiten der Feuerwehr gestalteten sich aufwendig und dauern voraussichtlich noch bis spät in die Nacht an.
Die Bewohner des betroffenen Wohnkomplexes wurden in der nahegelegenen Marylandschule untergebracht und werden derzeit dort betreut.
Auf dem Dach zum Liegen gekommen ist ein Auto am Donnerstagabend bei der Anschlussstelle Pforzheim-West.
Ein 19-jähriger Mercedesfahrer fuhr gegen 19:50 Uhr auf der Autobahn 8 aus Fahrtrichtung Stuttgart kommend in Richtung Karlsruhe. An der Anschlussstelle Pforzheim-West folgte er der Autobahnausfahrt und kam nach bisherigem Kenntnisstand im dortigen Kurvenbereich zu weit nach links auf den Grünstreifen, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Der 19-jährige Fahrer konnte eigenständig das Fahrzeug verlassen. Die eingesetzten Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 19-Jährigen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestünde nach Angaben eines Notarztes nicht.
Bei dem Unfall wurden auch Verkehrszeichen beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf zirka 6.000 Euro.
Bereits am 12.06.2022 wurde eine 69-jährige Frau in der Auer Straße in Karlsruhe-Durlach mutmaßlich Opfer eines Raubes. Die Anzeige wurde erst ein paar Tage im Nachgang erstattet.
Die Frau war von der Straßenbahnhaltestelle „Auer Straße“ kommend zu Fuß in Richtung Christophstraße unterwegs. Plötzlich verspürte sie einen starken Schlag gegen ihren Hinterkopf, welcher offenbar jedoch nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führte. Ein junger Mann, welcher nun als Zeuge gesucht wird, lief auf der gegenüberliegenden Straßenseite und wurde auf die 69-Jährige aufmerksam. Er wies die Frau wohl auf ihren offen gelassenen Rucksack hin. Daraufhin entdeckte die Frau ihren Geldbeutel offen auf der Straße liegen. Da die 69-Jährige keinen Angreifer festgestellt hatte und sie davon ausging, dass ihr nichts entwendet wurde, setzte sie ihren Weg zunächst unbeirrt fort. Erst im Nachgang stellte die Frau fest, dass etwa 80 Euro Bargeld aus ihrem Scheinfach im Geldbeutel entwendet worden waren.
Die Polizei bittet nun den etwa 18-20 Jahre alten und circa 170 cm großen Zeugen, mit dunklen kurzen Haaren und gepflegtem Erscheinungsbild, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. Auch weitere Zeugen werden gebeten sich telefonisch, unter 0721/666-5555, mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Glücklicherweise nur leichte Verletzungen hat sich ein 44-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall am Mittwochmittag auf der Daimlerstraße in Wiernsheim zugezogen.
Gegen 15:30 Uhr befuhr der Mann befuhr mit seinem Motorrad die Daimlerstraße in Richtung Wiernsheim, als er, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, in einer Rechtskurve zu weit in den Gegenverkehr geriet.
Ein zu diesem Zeitpunkt entgegenkommender Wohnmobil-Fahrer erkannte die Situation rechtszeitig und bremste sein Fahrzeug ab
Der Motorradfahrer geriet ins Schleudern kollidierte mit dem Wohnmobil, wurde von diesem abgewiesen und kam am rechten Fahrbahnrand vor dem Straßengraben zum Liegen.
Der 44-Jährige musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.
Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 1.000 Euro.
Am frühen Freitagmorgen ist ein 31-Jähriger Opfer einer gefährlichen Körperverletzung am Stadtbahnhof geworden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, befand sich der Mann zunächst mit einigen Freunden bei einer Feierlichkeit in den Lokalen in der Nähe des Stadtbahnhofs. Als seine Freunde ihn aus den Augen verloren hatten, begaben sie sich zu den Bahngleisen, wo sie ihren Freund mit einem unbekannten Mann kämpfen sahen.
Der Unbekannte hielt hierbei einen Gegenstand in der Hand und flüchtete zu Fuß in Richtung Karl von Hahn Straße und stieg dort in ein Fahrzeug ein.
Der 31-Jährige wies Stichverletzungen auf und musste durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus transportiert werden.
Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnte solch ein Fahrzeug in der Martin-Luther-Straße festgestellt und der Fahrer einer Kontrolle unterzogen werden.
Hierbei erhärtete sich der Tatverdacht, dass es sich um den Täter der Auseinandersetzung im Stadtbahnhof handelte.
Da die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Verdächtigen wahrnahmen, wurde ein Atemalkoholvortest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von knapp über zwei Promille.
Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Bei einer Verkehrskontrolle der Autobahnpolizei am Mittwochabend auf der A 8 ist durch die Beamten die Weiterfahrt eines betrunkenen Lkw-Fahrers verhindert worden.
Der 55-jährige Fahrer eines Sattelzuges befuhr gegen 18 Uhr die Autobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und Karlsbad in Fahrtrichtung Karlsruhe. Auf Höhe der Gemarkung Remchingen kontrollierten Beamte der Autobahnpolizei Pforzheim den Fahrer, wobei sie feststellten, dass dieser stark alkoholisiert war. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von 2,6 Promille bei dem 55-Jährigen.
Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Da er keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe eines vierstelligen Geldbetrags erhoben.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist ein 46-jähriger Mann mit seinem Auto in Pforzheim-Brötzingen alkoholisiert unterwegs gewesen.
Der Fahrer eines Audi wurde am Freitag, gegen 0:20 Uhr, auffällig fahrend auf der Maximilianstraße angetroffen und einer Kontrolle unterzogen. Die Einsatzkräfte nahmen hierbei Alkoholgeruch beim Audi-Fahrer wahr.
Ein durchgeführter Alkoholvortest ergab bei dem Mann einen Wert von rund 2,2 Promille.
Der 46-Jährige musste daraufhin zur Beweissicherung in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Sein verkehrsbehindernd auf der Fahrbahn stehender Pkw wurde durch einen Abschleppdienst versetzt und der Führerschein des Audi-Fahrers durch die Polizei einbehalten. Den Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr.
Einen Skoda beschädigt hat am späten Mittwochabend eine 26-jährige Fahrerin eines Mercedes-Benz in Freudenstadt.
Nach Stand der Ermittlungen stieß die 26-Jährige gegen 23:30 Uhr im Stadtgebiet mit ihrem Auto beim Ausparken gegen einen ordnungsgemäß abgestellten Skoda. Der dadurch entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 7.000 Euro geschätzt. Bei der 26-Jährigen wurde Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Atemalkoholvortest vor Ort ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Daraufhin wurde in einem Krankenhaus zur Beweissicherung eine Blutentnahme bei der Fahrerin des Mercedes-Benz durchgeführt und durch die Einsatzkräfte der Führerschein einbehalten. Der nicht mehr fahrbereite Pkw der Verursacherin musste abgeschleppt werden.
Der Ehemann einer 46-jährigen Frau wollte am Donnerstagabend die gegen seine Partnerin gerichteten polizeilichen Maßnahmen unterbinden und wurde dabei von einem Diensthund gebissen. Er trug diverse Bissverletzungen davon und wurde zur weiteren Behandlung von einem Rettungsteam versorgt.
Ein Zeuge hatte zunächst gegen 20.40 Uhr die 46-Jährige als Radfahrerin an der Brückenauffahrt der Zährigerstraße wahrgenommen, als sie dort stürzte. Nachdem die Frau weiter geradelt war, lag noch ihre Tasche an der Örtlichkeit.
Als Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz der deutlich alkoholisierten Eigentümerin die Tasche zurückbrachten, gab ihr Ehemann zu verstehen, dass er polizeiliche Maßnahmen gegen seine Partnerin nicht zulassen werde. In der Folge zeigte er sich renitent, weshalb die Streife auch die Polizeihundeführerstaffel hinzuzog und Zwangsmaßnahmen – im Zweifel auch unter Einsatz des Diensthundes – androhte. Davon ungeachtet habe der 71-Jährige versucht, die Mitnahme seiner Frau zum Polizeirevier zu verhindern und holte offenbar zu einem Faustschlag gegen einen Diensthundeführer aus. Dessen Hund kam zum Einsatz und biss schließlich zu. In der Folge wurden die eingesetzten Beamten noch beleidigt.
Alkoholvortests haben bei dem Beschuldigten einen Wert von 1,32 Promille ergeben und bei seiner Ehefrau gar 2,1 Promille. Sie wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen und ihr Ehepartner wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.