Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Nach einem Hinweis ist am Dienstagmittag ein 65-jähriger Pkw-Lenker in den Fokus einer Streifenwagenbesatzung geraten, da er offensichtlich alkoholisiert in der Straße „im Letten“ unterwegs war.
Ein bei der anschließenden Kontrolle durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von etwa 2,1 Promille. Der 65-Jährige musste im Anschluss eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.
Ein Auffahrunfall zweier Sattelzüge sorgte am frühen Mittwochmorgen kurz vor dem Autobahndreieck Karlsruhe in Richtung Süden für einen langen Stau auf der Autobahn und für größere Beeinträchtigungen im morgendlichen Berufsverkehr. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes war gegen 3.55 Uhr zunächst der Fahrer eines Kleintransporters in Richtung Süden unterwegs und geriet bei Aquaplaning ins Schleudern. Er konnte sein Fahrzeug allerdings noch abfangen. Der Kleinlaster blieb schließlich unbeschadet auf der Fahrbahnteilung zur A8 stehen und ragte noch teilweise in den rechten Fahrstreifen der A5 hinein.
Ein nachfolgender 38 Jahre alter Sattelzugführer konnte noch rechtzeitig anhalten. Dahinter war der 26-jährige Fahrer eines Sattelzuges und fuhr mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf. Sein Schwerfahrzeug kam letztlich quer zu der nach Süden führenden A5 zu stehen und blockierte die komplette Fahrbahn.
In der Folge baute sich bis gegen 06.00 Uhr auf der A5 ein Stau beziehungsweise stockender Verkehr bis zur Anschlussstelle Bruchsal mit einer Länge von mehr als 20 Kilometern auf. Der Fernverkehr wurde daher bereits beim Autobahnkreuz Walldorf weiträumig umgeleitet.
Auch die Nebenstrecken im weiteren Umfeld des Autobahndreiecks Karlsruhe waren von den Sperr- und Umleitungsmaßnahmen betroffen, die aufgrund des Unfalls notwendig geworden sind. Pendler mussten Stau und stockenden Verkehr hinnehmen.
Erst kurz nach 7.00 Uhr konnte nach der Bergung der Unfallfahrzeuge die Strecke wieder freigegeben werden. An den beiden Lastwagen war ein Schaden von insgesamt etwa 75.000 Euro zu verzeichnen.
Ein noch unbekannter Täter hat am Montagnachmittag in Keltern-Dietlingen mit Stahlkugeln umhergeschossen und dabei offenbar Sachschaden verursacht. Verletzt wurde niemand.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge, schoss der Unbekannte gegen 16:30 Uhr im Bereich der Östlichen Friedrichstraße wiederholt auf das Gelände eines dortigen Getränkemarkts, wobei offensichtlich eine Glasscheibe beschädigt wurde. Als die Kugeln einschlugen, befanden sich zwei Personen in unmittelbarer Nähe. Auch im Bereich der Straße „Am Remberg“ waren zwei Örtlichkeiten auszumachen, die ebenfalls Ziel des Täters wurden. An einer Stelle davon stand ein Mann nur ein bis zwei Meter daneben, als eine Kugel wohl in einen Baum einschlug. Zu Beschädigungen kam es hier nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Eine unverzüglich nach Bekanntwerden der Vorfälle eingeleitete Fahndung durch mehrere Streifenbesatzungen sowie einen Polizeihubschrauber führte noch nicht zum Auffinden des Täters. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen sperrten die Polizeibeamten kurzfristig auch die Östliche Friedrichstraße. Die Polizei hat ihre Präsenz im Bereich Keltern verstärkt und Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
Personen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Neuenbürg unter der Rufnummer 07082 79120 zu melden.
Ein aufmerksamer Zeuge hat, nachdem er aufgrund eines Geräusches hellhörig geworden ist, mal etwas genauer hingeschaut und hierbei einen vermeintlichen Einbrecher bei seiner Flucht beobachtet.
Gegen 04:30 Uhr am frühen Dienstagmorgen wurde die Polizei durch einen Zeugen über einen mutmaßlichen Einbruch in der Östlichen Karls-Friedrich-Straße informiert. Dieser habe im Anschluss von Einbruchsgeräuschen einen Mann mit Brechstange in Richtung Gymnasiumstraße davonlaufen gesehen. Zeitgleich rief eine Anwohnerin bei der Polizei an und teilte mit, dass sie eine Alarmanlage hören würde.
Vor Ort konnten die Beamten des Polizeireviers Pforzheim-Nord die aufgebrochene Tür einer Gaststätte feststellen. Vermutlich aufgrund der daraufhin ausgelösten Alarmanlage ließ der Täter von seinem Vorhaben ab und verließ die Örtlichkeit ohne in der Gaststätte gewesen zu sein.
Bei der flüchtenden Person soll es sich, laut Zeugenangaben um eine männliche Person gehandelt haben. Diese sei etwa 180 cm groß und trug während der Tatausführung eine Mund-Nasenbedeckung und war mit einem Kapuzenpullover bekleidet.
Zeugen sowie Hinweisgeber der Tat werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord unter 07231 186 3211 in Verbindung zu setzen.
Zum Schuljahresanfang haben die intensivierten Kontrollen und Präventionsaktionen rund um das Thema „Sicherer Schulweg“ begonnen.
Im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums sind seit Montagmorgen Beamte im Umfeld von Schulen oder Schulwegen unterwegs, um dazu beizutragen, dass alle Schüler sicher ankommen. Die Einsatzkräfte kontrollierten bei den Aktionen zum Beispiel das richtige Verhalten von Kindern an Ampeln aber auch die Erwachsenen standen, wie etwa im Zusammenhang mit Parkverstößen im Umfeld von Schulen im Fokus. In Gesprächen mit den Eltern war das Thema „Elterntaxis“ im Mittelpunkt. Das Polizeipräsidium wird die intensivierten Kontrollen und Präventionsmaßnahmen, welche insgesamt auf positive Resonanz stießen, in den kommenden Wochen fortsetzen.
Für die Sicherheit der Kinder gelten folgende Hinweise, die hier ein weiteres Mal genannt werden:
- Nicht immer ist der kürzeste Weg zur Schule auch der sicherste.
Um z.B. die Fahrbahn sicher an einem Zebrastreifen oder einer
Fußgängerampel zu überqueren, kann ein kleiner "Umweg"
erforderlich sein.
- Ein regelmäßiges Üben des Schulweges zusammen mit den Kindern,
egal ob fußläufig, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen
Verkehrsmitteln kann Unsicherheiten der Kinder beseitigen.
Hierbei wird auch das Richtungshören sowie die Abstands- und
Geschwindigkeitseinschätzung der Kinder geschult.
- Der Weg zur Schule sollte immer ohne Zeitdruck erfolgen.
- Gemeinsam mit Klassenkameraden den Schulweg zu bestreiten,
stärkt das Gemeinschafts- und Verantwortungsgefühl Ihres Kindes.
- Durch das Tragen heller Kleidung sowie das Verwenden
zusätzlicher Reflektoren werden Fußgänger frühzeitig gesehen.
Die Möglichkeit des Nicht gesehen werdens durch andere
Verkehrsteilnehmer, weil man sich z.B. im Toten-Winkel befindet,
sollte dennoch thematisiert werden.
- Der Schulweg fordert die volle Konzentration. Ein Ablenken durch
Handynutzung, das Tragen von Kopfhörern oder Fangespielen kann
zu vermeidbaren Gefahrensituationen führen.
- Beim Transport von Kindern bis zum 12. vollendeten Lebensjahr,
die kleiner als 150 cm sind, ist die Mitnahme in Fahrzeugen mit
Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur
erlaubt, wenn spezielle Rückhalteeinrichtungen benutzt werden.
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist aus noch unbekannter Ursache zwischen Samstag 00:00 Uhr und Montag 11:00 Uhr auf der Kuranlagenallee gegen eine dort befindliche Werbetafel gefahren.
Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000-3000 Euro.
Wer hierzu Zeugenangaben machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Bad Wildbad unter 07081 9390 zu melden.
Am frühen Montagabend kam es auf einem Feldweg in Pfinztal-Berghausen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug einen Abhang hinunterrutschte und sich wohl mehrfach überschlug.
Nach bisherigen Erkenntnissen versuchte der 61-Jährige gegen 20:00 Uhr auf einem Feldweg zu wenden. Hierbei überrollte er offenbar mit den Hinterreifen seines Pkws den Fahrbahnrand. In der Folge rutschte das Fahrzeug eine Böschung hinunter und überschlug sich mehrfach. Etwa 50 Meter unterhalb des Weges kam der stark beschädigte Opel zum Stehen.
Der Verunfallte musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Bergung des Fahrzeugs wird vermutlich noch bis in die Mittagsstunden des heutigen Tages andauern.
Nach ersten Einschätzungen entstand ein Sachschaden von circa 7.500 Euro.
Das Polizeirevier Mühlacker überwachte in der Nacht von Sonntag auf Montag die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Bundesstraße 10 bei Enzberg.
Von 64 gemessenen Fahrzeugen in der Zeit zwischen Sonntag, 22 Uhr und Montag 1 Uhr, waren fünf Fahrzeugführer deutlich zu schnell unterwegs und haben jeweils mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeigen zu rechnen.
Die gemessene Höchstgeschwindigkeit bei erlaubten 70 km/h betrug 126 km/h. Der Autofahrer hat nun mit einem Fahrverbot zu rechnen.
Die Polizei wird die Verkehrskontrollen im Sinne der Verkehrssicherheit fortführen.
Allgemeiner Hinweis:
Die Polizei weist darauf hin, dass zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de
Glücklicherweise nur leicht verletzt wurde ein 22-jähriger Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag zwischen Friedrichstal und Graben-Neudorf.
Der Pkw-Fahrer fuhr am Montag gegen 14:50 Uhr auf der Landesstraße 560 von Friedrichstal kommend in Richtung Graben-Neudorf. Nach Erkenntnissen der Polizei geriet er aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Auto nach rechts in den Grünstreifen. Als er sein Fahrzeug ruckartig zurücklenken wollte, kam der Pkw zur anderen Seite von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam im Straßengraben zum Stehen. Der junge Mann wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sachschaden wird auf circa 4.000 Euro geschätzt, ein Flurschaden entstand nicht. Für die Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt werden.
Der Versuch einen Streit zu schlichten, ist am Samstagabend, gegen 19.00 Uhr, im Stadtteil Dillweißenstein misslungen. Die Schlichter wurden selbst angegangen und zumindest einer durch Schläge leicht verletzt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand soll es zwischen zwei Männern, 30 und 38 Jahre alt, auf der Hirsauer Straße, zunächst zu einem verbalen, dann jedoch zu einem handfesten Streit gekommen sein, der sich mitten auf der Fahrbahn der Bundesstraße 463 ausgefochten wurde.
Einem zur Hilfe kommenden Verkehrsteilnehmer schmiss sich einer der beiden Streithähne auf die Motorhaube, um vermutlich einen Verkehrsunfall vorzutäuschen.
Ein weiterer Verkehrsteilnehmer wurde umgehend durch die Beiden mit Fäusten attackiert.
Auch schlugen die beiden Männer wohl mit ihren Fäusten auf zahlreiche Fahrzeuge ein. Diese hatten jedoch noch vor Eintreffen der Polizei die Örtlichkeit verlassen.
Die fünf eingesetzten Streifenwagenbesatzungen konnten die beiden Aggressoren vorläufig festnehmen und auf die Dienststellen transportieren.
Ein bei Beiden durchgeführter Atemalkoholvortest ergab bei beiden einen Wert von knapp über 1,2 Promille.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beiden wieder auf freien Fuß gesetzt.
Der Polizeiposten Dillweißenstein hat die Sachbearbeitung übernommen und bitte weitere Geschädigte des Vorfalls, sowie Zeugen des Geschehens, sich unter 07231 972776 oder beim zuständigen Polizeirevier Pforzheim-Süd unter 07231 1863311, zu melden.