Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
CW) Nagold – Fußgängerin von Lkw erfasst und schwer verletzt
In der Haiterbacher Straße ist es am Donnerstagmittag zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine 76-jährige Frau schwer verletzt wurde.
Gegen 12:30 Uhr befuhr ein 49-jähriger Lkw-Fahrer die Haiterbacher Straße im Gewerbegebiet. In Höhe einer Bankfiliale hielt der Fahrer an, um einem Fußgänger das Überqueren der Straße von links nach rechts zu ermöglichen.
Die 76-jährige Fußgängerin wollte die Gelegenheit des haltenden Lkw nutzen und vor dem Lkw die Straße von rechts nach links queren.
Hierfür lief sie in diesem Moment auf die Straße, als der Lkw wieder anfuhr. Die Frau wurde vom anfahrenden Lkw touchiert und schwer verletzt.
Mit einem Krankenwagen wurde sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
(KA) Oberderdingen – Mehrere Einbrüche in Firmengebäude – Polizei sucht Zeugen
Gleich zweimal brachen Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag bei Firmen in Oberderdingen ein. Dabei konnten sie zwar nur geringe Beute machen, richteten mit ihren Taten jedoch kostspielige Sachschäden an den Gebäuden an.
Im Zeitraum zwischen Mittwochabend gegen 19.30 Uhr und Donnerstagmorgen um 07.30 Uhr hebelten die Diebe die Eingangstür einer Firma in der Straße An der Hessel auf. Im Inneren angekommen durchsuchten sie die Büroräume und brachen einen Aktenschrank sowie eine Geldkassette auf. Dabei erbeuteten sie einen geringen Geldbetrag und verursachten einen Sachschaden von rund 5.000 Euro.
Im Lauf derselben Nacht kletterten ebenfalls unbekannte Täter vermutlich auf das Dach eines weiteren Firmengebäudes in der Hagenfeldstraße und stiegen durch ein Dachfenster ein. Nach derzeitigen Erkenntnissen machten sie dort keine Beute und verließen wenig später das Gebäude wieder auf gleichem Weg. Durch den Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro.
Durch die räumliche Nähe der beiden Tatorte ist nicht auszuschließen, dass beide Einbrüche von denselben Tätern begangen wurden. Der Polizeiposten Oberderdingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07252 50460 mit dem Polizeirevier Bretten in Verbindung zu setzen.
Eine Schlägerei mit mehreren beteiligten Personen wurde der Polizei am frühen Freitagmorgen per Notruf gemeldet.
Sofort nach Eingang des Notrufs, gegen 00:50 Uhr, fuhren vier Streifenwagenbesatzungen mit Blaulicht und Martinshorn zum Ort der Auseinandersetzung, in die Westlicher Karl-Friedrich-Straße.
Die ersten Einsatzkräfte konnten allerdings keine Schlägerei am Ort oder dem Nahbereich feststellen und auch Spuren einer Auseinandersetzung waren nicht ersichtlich. Es stellte sich schnell heraus, dass die gemeldete Schlägerei erfunden war. Durch das Polizeirevier Pforzheim-Nord wurden daher nicht Ermittlungen wegen Körperverletzungen, sondern wegen Missbrauch von Notrufen gegen einen 16-Jährigen eingeleitet.
Hinweis der Polizei:
Die Rufnummer 110 ist eine Notrufeinrichtung und sollte nur in Notfällen gewählt werden.
Die Polizei ist bei ihrer Arbeit auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer sich oder andere in Not sieht, sollte sich nicht scheuen, jederzeit den Notruf 110 zu wählen.
Wer den Notruf missbraucht, blockiert die Notrufleitung für andere Menschen, die tatsächlich in Not sind und dringend Hilfe benötigen!
Außerdem können die Kosten für den Polizei- oder Rettungseinsatz in Rechnung gestellt werden.
Der Missbrauch von Notrufeinrichtungen ist strafbar und kann strafrechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen.
Am 1. Oktober jährt sich der Tag des Polizei-Notrufs 110. Aus diesem Grund informiert das Polizeipräsidium Pforzheim an diesem Tag in Video- und Bildbeiträgen rund um das Thema Notruf 110 in den sozialen Medien.
In der Zeit zwischen 18.00 Uhr und 22.00 Uhr twittert die Pforzheimer Polizei aus dem Führungs- und Lagezentrum zum Thema, zu aktuellen Einsätzen und beantwortet Fragen der Community.
Die Kanäle der sozialen Medien des Polizeipräsidiums sind unter Facebook @PolizeiPforzheim und Twitter @PolizeiPF erreichbar.
Der Polizeiposten Bad Wildbad sucht Zeugen zum Diebstahl eines Radladers, der von Mittwoch, 17:00 Uhr, auf Donnerstag, 06:00 Uhr, in der Wildbader Straße am Wasserwerk bei Enzklösterle von einer Baustelle entwendet wurde. Das Fehlen des rund 40.000 Euro teuren Radladers wurde am frühen Donnerstagmorgen von Mitarbeitern der Firma bemerkt.
Im Laufe des Donnerstags wurde der Radlader durch Mitarbeiter des Fortsamtes Baden-Württemberg im Wald, zwischen Enzklösterle und Gompelscheuer, etwa vier Kilometer von der Baustelle entfernt unbeschädigt aufgefunden.
Wer hierzu Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeiposten Bad Wildbad unter 07081/9390-0 oder dem Polizeirevier Calw unter 07051/161-3511 in Verbindung zu setzen.
Ein Wohnhaus in der Wilhelmstraße in Bretten wurde am Donnerstagabend durch einen Brand so stark beschädigt, dass es vorerst nicht bewohnbar ist.
Die 19 Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten sich nach Ausbruch des Brandes gegen 20.15 Uhr ins Freie retten und blieben nach dem derzeitigen Sachstand offenbar unverletzt.
Feuerwehren aus Bretten und Knittlingen waren mit über 80 Feuerwehrangehörigen und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude konnte verhindert werden.
Der Dachstuhl sowie zwei Stockwerke brannten komplett aus. Bedienstete der Stadt Bretten organisierten die Unterbringung der Bewohner.
Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 02.00 Uhr an. Die Wilhelmstraße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.
Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach den ersten Schätzungen dürfte der Schaden auf bei mehreren 100.000 Euro zu beziffern sein.
Eine 17-jährige Motorradfahrerin wurde am Mittwoch gegen 20.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall zwischen Odenheim und Zeudern leicht verletzt.
Die 17-Jährige fuhr von Odenheim in Richtung Zeudern, als sie in einer Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Hierbei kollidierte sie unter anderem mit einem Verkehrszeichen. Der Rettungsdienst brachte die Fahrerin in ein Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 6.000 Euro.
Das Polizeirevier Bad Schönborn hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Mit Blick auf die Fußballbegegnung des Karlsruher SC gegen den 1. FC
Nürnberg am kommenden Sonntag möchte die Polizei auf die derzeitige besondere Verkehrssituation hinweisen:
Spätestens um 12:00 Uhr erfolgt die Sperrung des Adenauerrings für den Kraftfahrzeugverkehr auf Höhe des Stadions. Abhängig vom Personenzulauf zum Stadion wird der Adenauerring früher gesperrt.
Aufgrund der Baustelle mit einspuriger Verkehrsführung auf dem Adenauerring zwischen Willy-Brandt-Allee und Stadion ist mit erheblichem Rückstau und entsprechenden Verzögerungen zu rechnen.
In diesem Zusammenhang wird gebeten, dass alle Fans des Karlsruher SC, die mit Kraftfahrzeugen anreisen, das Stadion nicht aus Richtung Willy-Brandt-Allee ansteuern, denn von dort ist die Durchfahrt für den Kraftfahrzeugverkehr zum Birkenparkplatz nicht möglich. Auch Fußgänger und Fahrradfahrer gelangen auf diesem Weg nicht zu den Eingängen der Ost- und Südtribüne
Stadionbesucherinnen und -besucher mit Karten für den Heimbereich auf der Ost- und Südtribüne werden daher gebeten, das Stadion unbedingt aus Richtung Durlacher Tor anzusteuern und für die Anfahrt möglichst öffentliche
Verkehrsmittel zu benutzen. Ab dem Durlacher Tor werden im 10-Minuten-Takt Busse der Verkehrsbetriebe Karlsruhe zum Stadion verkehren.
Heimfans mit Karten für die Nordtribüne wird empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel in die Karlsruher Innenstadt zu nutzen und von dort zu Fuß den Stadioneingang auf der Friedrichstaler Allee über den Schlossgarten aufzusuchen.
Mit einer angemessenen Zahl an Einsatzkräften wird das Polizeipräsidium Karlsruhe gemeinsam mit Ordnern des KSC für die Sicherheit der Zuschauer in und um das Stadion sorgen.
Zur Unterstützung des Einsatzes wird die Polizei das Geschehen auch mit Hilfe einer Drohne im Auge behalten.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
Zwei zunächst unbekannte Personen sollen in der Nacht vom 15. auf den 16. September in Oberhausen-Rheinhausen ein Fahrzeug entwendet haben. Im weiteren Verlauf sollen die beiden das Fahrzeug in Richtung Rheindamm Rheinhausen verbracht und schließlich am frühen Morgen des 16. Septembers unterhalb des Deichs auf einem Grünstreifen mittels eines bislang unbekannten Brandmittels in Brand gesetzt haben. Das Fahrzeug brannte vollständig aus und wurde hierdurch vollständig zerstört.
Ihre Tat sollen die beiden Täter gefilmt und das entsprechende Video im Internet eingestellt haben. Ein Zeuge wurde darauf aufmerksam, erkannte die mutmaßlichen Täter und gab den Ermittlern des Kriminalkommissariats Bruchsal einen entsprechenden Hinweis. Am Montag nahmen die Beamten einen 21-jährigen Mann sowie eine Frau im gleichen Alter vorläufig fest. Die Tatverdächtigen wurden am Dienstag dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft jeweils Haftbefehl erließ. Zwischenzeitlich befinden sich der 21-jährige Mann sowie die 21-jährige Frau in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Am Mittwoch, in der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 19 Uhr, führte der Verkehrsdienst Pforzheim Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 294 auf Gemarkung Neulingen durch.
Die höchst gemessene Geschwindigkeit lag bei 140 km/h bei erlaubten 100 km/h für Pkw sowie bei 89 km/h bei erlaubten 60 km/h für Lkw. Die Fahrzeugführer, die zu schnell unterwegs waren, haben nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren zu rechnen. Insgesamt überschritten 48 von 867 gemessenen Fahrzeugführern die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Die Geschwindigkeitsverstöße lagen bei dieser Kontrollaktion unterhalb der Schwelle für ein direktes Fahrverbot und die deutliche Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.
Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen ist. Zur stetigen Verbesserung der Verkehrssicherheit wird die Polizei die Kontrollmaßnahmen deshalb fortführen.
Den Führerschein abgeben musste am Mittwochabend ein Autofahrer nachdem seine alkoholische Beeinflussung im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Keltern-Dietlingen aufgefallen ist.
Beamte des Polizeireviers Neuenbürg kontrollierten gegen 17:15 Uhr auf der Östlichen Friedrichstraße einen 36-jährigen Fahrer eines Mercedes-Benz. Hierbei nahmen sie Alkoholgeruch beim 36-jährigen wahr. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von knapp über 1,1 Promille. Daraufhin musste der Autofahrer zur Beweissicherung eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Neben dem Entzug der Fahrerlaubnis hat er nun mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr zu rechnen.
Hinweis der Polizei:
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,1 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 11,7-fache. (Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).