Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Ein grüner BMW soll in diesem Frühjahr mehrere Verkehrsteilnehmer auf der Landesstraße 555 zwischen Philippsburg und Waghäusel durch seine rücksichtslose Fahrweise genötigt und gefährdet haben.
Nachdem der Fahrer des Pkws vor Kurzem erneut durch sein Verhalten auffällig wurde, entschlossen sich zwei geschädigte Personen bei der Polizei Anzeige gegen ihn zu erstatten.
Der beschriebene Vorgang soll sich bereits im März beziehungsweise April ereignet haben. Hierbei mussten verschiedene Verkehrsteilnehmer offenbar in den Grünstreifen ausweichen und zum Teil stark abbremsen.
Die Polizei sucht Zeugen und geschädigte Personen, welche durch das Verhalten des BMW-Fahrers ebenso gefährdet wurden. Diese sollen sich beim Polizeirevier Philippsburg unter der Rufnummer 07256/9329-0 melden.
Zwei Streifenwagenbesatzungen vom Polizeirevier Mühlacker führten am Sonntagmorgen (11.09.2022) unabhängig voneinander Verkehrskontrollen durch und stellten ein kurioses Ergebnis fest.
In der Mühlacker Bahnhofstraße wurde zunächst gegen 05.45 Uhr der Mercedes eines 26-jährigen kontrolliert. Dabei fiel den Polizeibeamten beim Fahrer Atemalkoholgeruch auf. Bei einem Atemalkoholvortest pustete der Mercedes Fahrer 1,46 Promille.
Eine weitere Streife kontrollierte in der gleichen Straße, nur wenige hundert Meter entfernt gg. 06.00 Uhr einen weiteren betrunkenen Autofahrer. Dabei pustete der 39-jährige Fahrer eines Nissan 1,48 Promille.
Beide Fahrer mussten eine Blutprobe sowie ihren Führerschein abgeben. Sie erwarten Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr.
Polizeibeamte des Polizeireviers Neuenbürg kontrollierten am Samstagabend (10.09.2022) gg. 22.50 Uhr in Neuenbürg einen Audi-Fahrer.
Beim 57-jährigen Fahrer konnte Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem kontrollierten Verkehrsteilnehmer über 2,1 Promille.
Neben einer Blutprobe im Krankenhaus musste der Fahrer auch seinen Führerschein abgeben.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim
Polizeibeamte haben einen 37-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, am frühen Samstagmorgen eine 63-jährige Frau angegriffen und schwer verletzt zu haben.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen soll sich die 63-Jährige gegen 2 Uhr in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Pforzheimer Innenstadt befunden haben, als die mutmaßliche Attacke stattfand. Sie musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich ersten Erkenntissen zufolge um einen Familienangehörigen der 63-Jährigen. Die Hintergründe der mutmaßlichen Tat sind aktuell Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der 37-Jährige, welcher selbst die Polizei alarmiert hatte und sich direkt vor der betreffenden Wohnung widerstandslos festnehmen ließ, macht bislang keine weiteren Angaben.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Pforzheim wurde der dringend Tatverdächtige noch am Samstag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, welcher Haftbefehl wegen versuchten Mordes erließ und in Vollzug setzte. Der Mann mit deutscher Staatsbürgerschaft befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Frank Weber, Polizeipräsidium Pforzheim
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Bei einem Unfall am Freitagmittag bei Horb am Neckar hat ein Lastwagen die Leitplanke durchbrochen und ist einen Abhang hinuntergerutscht. Der 32-jährige Fahrer wurde dabei verletzt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der 32-Jährige mit seinem Lkw, auf dem sich eine mit einem Minibagger beladene Mulde befand, gegen 13 Uhr auf der Kreisstraße 4708 bergabwärts von Bildechingen in Richtung Mühlen unterwegs, als er kurz vor Mühlen in eine 180-Grad-Kurve einfuhr. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Lastwagenfahrer in der Kurve jedoch geradeaus, infolgedessen er zunächst die Leitplanke durchbrach. Danach rutsche das Fahrzeug mehrere Meter einen Abhang hinunter, kippte um und prallte letztlich gegen einen Baum. Der 32-Jährige wurde durch den Unfall den bisherigen Informationen zufolge leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Für die Bergung des Lkw war die Hinzuziehung einer Fachfirma mit zwei Autokränen erforderlich. Die Kreisstraße ist derzeit noch komplett gesperrt. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 25.000 Euro. Neben den Einsatzkräften von Polizei und Rettungsdienst waren beziehungsweise sind auch die Freiwilligen Feuerwehren Horb und Mühlen sowie die Straßenmeisterei im Einsatz.
Fünf verletzte Personen und Sachschaden in fünfstelliger Höhe sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagmittag bei Calw ereignet hat.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der 47-jährige Fahrer eines Ford-Kleintransporters gegen 13:30 Uhr auf der Bundesstraße 463 von Bad Liebenzell in Richtung Calw unterwegs, als er in Höhe Ernstmühl nach links abbiegen wollte. Um zunächst den Gegenverkehr durchfahren zu lassen, hielt der 47-Jährige an. Während ein hinter dem Kleintransporter befindlicher, 39-jähriger VW-Fahrer den Vorgang vor sich wahrnahm und ebenfalls bremste, erkannte ein nach dem VW fahrender 37-Jähriger die Situation offenbar zu spät und fuhr mit seinem Audi auf den VW auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW dann auf den Kleintransporter geschoben.
Bei dem Unfall wurden sowohl der Audifahrer und drei in seinem Fahrzeug befindliche Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren als auch der Fahrer des Kleintransporters jeweils leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Der Beifahrer im Kleintransporter sowie der VW-Fahrer blieben nach bisherigen Informationen unverletzt.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt rund 30.000 Euro.
Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr Calw im Einsatz. Die Bundesstraße war während der Einsatzmaßnahmen im Unfallbereich komplett gesperrt.
Die Alkoholfahrten eines 28-jährigen E-Scooter-Fahrers endeten in der Nacht auf Freitag zweifach beim Polizeirevier Südweststadt.
Ein E-Scooter-Fahrer fiel gegen 01.20 Uhr auf der Karlstraße durch seine unsichere Fahrweise auf. Er wurde folglich von einer Polizeistreife gestoppt. Während der Kontrolle wurde bei ihm deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen. Er musste daraufhin eine Blutprobe abgeben.
Derselbe Verkehrsteilnehmer wurde erneut gegen 02.15 Uhr auf der Hermann-Billing-Straße auf einem E-Scooter fahrend angetroffen und wiederholt von der Polizei aus dem Verkehr gezogen.
Der Beschuldigte muss nun mit zwei Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Der 26 Jahre alte Angestellte eines in der Käppelestraße gelegenen Baugeräteverleihs auf dem Parkgelände des „Bauhaus“-Baumarktes ist am Donnerstag gegen 18.45 Uhr nach bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Ein oder gar mehrere noch unbekannte Täter haben anschließend aus der Kasse einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag erbeutet.
Die Fahndung der Polizei unter hohem Kräfteeinsatz blieb ergebnislos.
Offenbar erhielt das Opfer unvermittelt einen Schlag gegen den Kopf, als es mit Sortierarbeiten beschäftigt war. Davon benommen konnte der 26-Jährige keine Personen mehr wahrnehmen. Allerdings trug er glücklicherweise dabei keine schwerwiegenden Verletzungen davon.
Das für Raubdelikte zuständige Dezernat der Kriminalpolizei Karlsruhe bittet mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben könnten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721 666-5555 zu melden.
Nachdem ein Mann am frühen Freitagmorgen in Pforzheim von einem Unbekannten attackiert worden ist, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Laut bisherigen Informationen lief der Mann gegen 1:30 Uhr durch die östliche Bahnunterführung, als er von dem Unbekannten angesprochen wurde. Im weiteren Verlauf hielt der Täter ihn fest, trat ihm gegen das Bein und versuchte, ihn zu Boden zu bringen. Als letzteres misslang, flüchtete der Angreifer in unbekannte Richtung. Der Geschädigte bemerkte im Nachhinein, dass sein Mobiltelefon fehlt. Es besteht der Verdacht, dass der Unbekannte es geraubt hat.
Der Täter wird beschrieben als ein 1,65 bis 1,70 Meter großer sowie etwa 40 Jahre alter Mann mit dunklen, welligen Haaren und von leicht dicklicher Statur. Er habe ein helles, kurzärmliges Hemd mit dunklem T-Shirt darunter sowie eine kurze Hose angehabt.
Zeugen, die von den Geschehnissen etwas mitbekommen haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe
(KA) Karlsruhe – 30-Jähriger greift mutmaßlich zwei Personen mit Messer an und verletzt hierbei eine Peron schwer
Ein 30-jähriger tunesischer Staatsangehöriger soll in der Benzstraße in Malsch zwei Personen unter anderem mit einem Messer angegangen sein und hierbei eine der Personen schwer verletzt haben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gerieten der Tatverdächtige und die Geschädigten am Donnerstag gegen 22:35 Uhr in Streit. Im weiteren Verlauf soll der Beschuldigte einem Geschädigten mehrfach mit dem Messer in den Oberschenkel gestochen haben. Der Geschädigte wurde später mit stark blutenden Schnittverletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige soll vor dem Eintreffen der Polizei geflüchtet sein.
Nachdem die herbeigeeilten Beamten des Polizeireviers Ettlingen den Tatort nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen hatten, soll der 30-Jährige am Freitag gegen 0:25 Uhr nochmals zur Tatörtlichkeit zurückgekehrt sein. Sodann soll der Mann den zweiten Geschädigten mit einem Messer und einer Bierflasche bedroht haben und im Anschluss erneut vor Eintreffen der alarmierten Polizei geflüchtet sein. Allerdings konnten Anwohner beobachten, wie der Flüchtige in ein Feld rannte. Dieses wurde durch die Polizei umstellt und unter Beteiligung eines Diensthundes durchsucht. Unmittelbar nach dessen Entdeckung soll der Beschuldigte versucht haben, die Polizeibeamten anzugreifen, was der Diensthund durch einen Biss in den Arm des Beschuldigten verhinderte. Der Tatverdächtige konnte in der Folge vorläufig festgenommen werden.
Der Mann wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe