POL-KA: (KA) Ettlingen – 13-jähriger Junge löst durch Böllerwurf Polizeieinsatz aus

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein 13 Jahre alter Junge löste am Samstagnachmittag in Ettlingen einen größeren Polizeieinsatz aus, nachdem Anwohner in der Hohewiesenstraße zwei Knallgeräusche und vermeintliche Hilferufe wahrgenommen hatten und diese mit einer bestimmten Wohnung mit Balkon in Verbindung brachten. Nachdem zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich bei den Knallgeräuschen um Schüsse handelte, wurden zahlreiche Streifenwagen in den relevanten Bereich beordert und erste Ermittlungen vor Ort durchgeführt. Dabei berichteten weitere Zeugen, dass sie einen Jungen beobachtet hätten, der vom Balkon eines benachbarten Anwesens Böller in Richtung der besagten Wohnung geworfen habe. Bei der Überprüfung der beschriebenen Wohnung konnte ein 13-jähriger Junge mit seiner älteren Schwester festgestellt werden. Auf Befragung räumte er den Böllerwurf vom Balkon ein und zeigte den Polizeibeamten weitere versteckte Böller am Wohnanwesen. Die Schwester hatte noch versucht, durch lautes Rufen ihren Bruder vom Böllerwurf abzuhalten, dies war von den Anwohnern als Hilferufe wahrgenommen worden. Im Anschluss wurde der Junge der nach Hause kommenden Mutter übergeben. Die Polizei prüft nun, ob sie Kosten des Polizeieinsatzes beim Verursacher in Rechnung stellen kann.

Eberhard Schell / Michael Flohr

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POL-KA: (KA) Karlsruhe: 22-Jähriger von 3 Männern niedergeschlagen und ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein 22 Jahre alter junger Mann war am frühen Samstagmorgen in der Zähringerstraße westlich des Kronenplatzes unterwegs, als er von drei männlichen Personen zunächst nach Zigaretten befragt wurde. Als er verneinte, schlugen sie ihn unvermittelt zu Boden und traten ihm weiter gegen den Kopf. Am Boden liegend durchsuchten sie ihn nach Wertgegenständen und entnahmen dem jungen Mann den Geldbeutel, Hausschlüssel sowie dessen Armbanduhr. Anschließend flüchteten die drei Täter über die Zähringerstraße in Richtung Kronenstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den drei Tätern durch die Polizei verlief ohne Erfolg. Der 22-Jährige musste aufgrund seiner erlittenen Gesichtsverletzungen ambulant im Krankenhaus behandelt werden.
Die Polizei sucht nun Zeugen, welche auf der Zähringerstraße gegen 04.00 Uhr Verdächtiges wahrgenommen haben. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter Tel. 0721/666-5555 zu melden.

Täterbeschreibung: 3 männliche Täter, zwischen 20-25 Jahre alt, schlank, südländische Erscheinung, 2 Täter etwa 175 cm groß und kurze Haare, 1 Täter etwa 185-190 cm groß und schulterlange Haare

Eberhard Schell

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POL-KA: (KA) Eggenstein-Leopoldshafen – Tödlicher Verkehrsunfall nach Frontalzusammenstoß mit „Geisterfahrer“

Polizeipräsidium Karlsruhe

Eggenstein-Leopoldshafen (ots)

In der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach 01.00 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Pkw-Lenker von der L 604 kommend, auf die B 36 auf. Der Fahrer begann dann aus bislang unbekannten Gründen am Anfang des Beschleunigungsstreifens auf die durchgehende Fahrbahn in Gegenrichtung zu wenden.
Noch im Einfahrtsbereich, aber schon auf der Richtungsfahrbahn Nord, kollidierte der Pkw des 30-jährigen querstehend fast mit einem in Richtung Mannheim entgegenkommenden Pkw. In der Folge prallte der „Falschfahrer“ dann frontal in ein weiteres entgegenkommendes Fahrzeug eines 59 Jahre alten Pkw-Führers. Dieser wurde schwer und sein 66 Jahre alter Beifahrer leicht verletzt in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert.
Der 25-jährige Beifahrer des unfallverursachenden Pkw wurde bei dem Zusammenprall derart schwer verletzt, dass er noch am Unfallort seinen Verletzungen erlag. Der Fahrer selber wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 34.000 Euro.
Die B 36 wurde im Bereich der Unfallstelle im Zuge der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis gg. 06.15 Uhr gesperrt, eine Umleitung erfolgte örtlich.

Stefan Moos, Führungs- und Lagezentrum

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POL-Pforzheim: Gebäudebrand mit beträchtlichem Schaden

Polizeipräsidium Pforzheim

Kreis Freudenstadt, Baiersbronn-Schönmünzach (ots)

Am Freitag, gg. 17.00 Uhr, brannte der Dachstuhl des ehemaligen Hotels „Schiff“ in Baiersbronn-Schönmünzach, Murgtalstraße. Rund 100 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Baiersbronn, Freudenstadt, Huzenbach, Schönmünzach, Röt, Tonbach und Forbach waren mit ca. 15 Fahrzeugen am Brandort. Immer wieder loderten die Flammen auf. Die Feuerwehrkräfte mussten nachlöschen und hielten bis in den frühen Morgen des Samstags Brandwache. Ebenfalls vor Ort waren mehrere Rettungsfahrzeuge mit Besatzungen.

Da das Gebäude schon mehrere Jahre leer steht, kam es zu keinem Personenschaden. Sollte das Gebäude in seiner Gesamtheit beschädigt sein, könnte der Sachschaden bis zu 500.000 EURO betragen.

Die ersten Ermittlungen, zur bis dato noch unbekannten Brandursache, wurden durch das Polizeirevier Freudenstadt geführt. Weitere Ermittlungen folgen in den nächsten Tagen unter der Leitung des Kriminalkommissariats Freudenstadt.

Harald Huber

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POL-Pforzheim: (CW) Wildberg – Holzstapel fängt Feuer – Verdacht auf Brandstiftung – Zeugen gesucht

Polizeipräsidium Pforzheim

Wildberg (ots)

Rund 30 Festmeter Holz haben am Freitagmittag bei Sulz am Eck Feuer gefangen.

Der Brand des bei einem Feldweg in der Nähe der Kreisstraße 4355 im Gewann Lengenloch gelagerten Holzstapels wurde der Polizei gegen 12:15 Uhr gemeldet. Den ersten Erkenntnissen zufolge besteht der Verdacht auf Brandstiftung. Es entstand Sachschaden im vierstelligen Eurobereich. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Sulz am Eck sowie Wildberg waren im Löscheinsatz. Etwaige Zusammenhänge zu anderen Brandereignissen sind Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachten gemacht haben oder Hinweise auf den noch unbekannten, mutmaßlichen Täter geben können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

Frank Weber, Pressestelle

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POL-Pforzheim: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim (PF) Pforzheim – 16-jähriger mutmaßlicher Räuber in Untersuchungshaft

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Weil er an mindestens zwei Raubstraftaten beteiligt gewesen sein soll, befindet sich ein 16-Jähriger seit Donnerstag in Untersuchungshaft.

Der 16-Jährige steht im Verdacht, Ende September in der Pforzheimer Fußgängerzone einem anderen Jugendlichen seine Weste geraubt zu haben. Außerdem soll er nur einen Tag später im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) versucht haben, einem jungen Mann seine Tasche abzunehmen. Als jener sich weigerte, soll der 16-Jährige zusammen mit drei weiteren, noch unbekannten Personen auf ihn eingeschlagen haben. Auch bei dem Vorfall in der Fußgängerzone befand sich der Tatverdächtige offensichtlich in Begleitung weiterer Personen, gegen die ebenfalls ermittelt wird. Nachdem es den Beamten des Hauses des Jugendrechts gelungen war, die Identität des 16-Jährigen sowie seiner mutmaßlichen Begleiter von der Fußgängerzone zu ermitteln, durchsuchten die Polizisten am Donnerstag deren Wohnungen und stellten mutmaßliche Beweismittel sicher.

Den 16-Jährigen, bei dem es sich zumindest bei einer Tat um den Anführer handeln soll, nahmen die Einsatzkräfte fest. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Pforzheim am Donnerstag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen zu den anderen Tatverdächtigen dauern an. Hinsichtlich des Vorfalls beim ZOB, der sich dort am 29. September, gegen 21:45 Uhr, ereignete, bittet die Kriminalpolizei Zeugen oder Hinweisgeber zu den noch unbekannten Tatverdächtigen darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 zu melden.

Frank Weber, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle

Mirko Heim, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim

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POL-Pforzheim: (CW) Calw – Verkehrsunfall im Stadtgebiet: Krad-Lenker schwer verletzt

Polizeipräsidium Pforzheim

Calw (ots)

Ein schwer verletzter 16-jähriger Motorradfahrer und etwa 11.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Donnerstagabend auf der Stuttgarter Straße.

Nach Stand der Ermittlungen beabsichtigte ein 53-jähriger Audi-Fahrer gegen 20:30 Uhr von einer Tankstelle kommend nach links in die Stuttgarter Straße stadteinwärts einzufahren. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem 16-jährigen Yamaha-Lenker, der die Stuttgarter Straße stadtauswärts befuhr.
In Folge der Kollision wurde der 16-Jährige, der mit seinem Zweirad noch eine Vollbremsung eingeleitet hatte, schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Michael Wenz, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Zeugenaufruf nach Unfallflucht – Pkw stark beschädigt

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Mittwoch zwischen 16:40 Uhr und 17:30 Uhr ereignete sich in der Fettweisstraße ein Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Der unbekannte Verursacher erfasste mit seinem Fahrzeug den in einer Parkbucht abgestellten Renault. Durch den wuchtigen Aufprall wurde das geparkte Auto aus seiner ursprünglichen Parkposition geschoben. Vermutlich handelte es sich bei dem Unfallfahrzeug nach derzeitigem Ermittlungsstand um einen Lkw. Als der Besitzer des Pkw zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, hatte sich der Unfallverursacher bereits von der Örtlichkeit entfernt.

Zeugen werden gebeten sich mit dem Verkehrsdienst der Polizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721/944-840 in Verbindung zu setzen.

Steffen Schulte, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Betrüger erbeuten Wertgegenstände durch sogenannten Schockanruf, Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein 67-Jähriger übergab am Donnerstagmittag an einen unbekannten Abholer Gold und Goldmünzen im Wert von circa 40.000 Euro, nachdem er durch einen sogenannten „Schockanruf“ zu einer Kautionszahlung aufgefordert wurde.

Der Geschädigte erhielt wohl am Donnerstag gegen 11.15 Uhr einen Anruf von einer Frau, die sich als seine Tochter ausgab. Ein angeblicher Staatsanwalt erklärte dem Senior daraufhin, dass er für sie eine Kaution zahlen müsse, um diese vor einer Haftstrafe im Gefängnis zu bewahren.
Gegen 13:20 Uhr folgte schließlich die Übergabe der Wertgegenstände in der Karlsruher Schützenstraße.

Der Geldabholer soll maximal 30 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß sein sowie einen dunklen Teint haben. Zudem wurde er als sehr schlank beschrieben, seine Haare waren wohl an den Seiten ausrasiert. Er trug eine blaue Schiebermütze und einen Mundnasenschutz. Vor und während der Übergabe hatte der Mann offenbar sein Mobiltelefon in der Hand und telefonierte damit.

Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0721/666-5555 zu melden.

Bei einem fragwürdigen Anruf sollte man sich unter keinen Umständen unter Druck setzen lassen und sofort auflegen. Kontaktieren Sie selbst ihre Angehörigen oder die Polizei, auch dann, wenn Sie zur Verschwiegenheit verpflichtet wurden. Über finanzielle und persönliche Verhältnisse sollte am Telefon nicht gesprochen werden. Übergeben Sie niemals Geld und Wertgegenstände aufgrund eines vorausgegangenen Telefonanrufes.

Charlotte Schmid, Pressestelle

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POL-KA: (KA)Karlsruhe – Anlagebetrüger werben wieder mit Tages- und Festgeldangeboten

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Im Zusammenhang mit dem allgemein steigenden Zinsniveau bieten immer mehr Banken und Sparkassen nach vielen Jahren der Nullzinsphase beziehungsweise von Negativzinsen für Tages- und Festanlagen wieder Zinsen.

Dies machen sich auch Betrüger zunutze, die telefonisch, per E-Mail oder über das Internet mit attraktiven Zinsen werben. Interessenten erhalten in der Folge Kontoeröffnungsunterlagen und Produktinformationen, die eine seriöse Geldanlage suggerieren. Tatsächlich aber erfolgt keine Anlage der Kundengelder, das vermeintliche attraktive Angebot entpuppt sich am Ende als Betrug. Die an die Täter überwiesenen Gelder stellen für die Anleger grundsätzlich einen Totalverlust dar. Die Geldbeträge sind in der Regel nicht mehr auffindbar und die „Drahtzieher“ können aufgrund ihrer geschickten Verschleierungen ins Ausland nur selten ermittelt werden.

Daher appellieren die Betrugsermittler der Kriminalpolizei:

   -	Besonderer Argwohn ist geboten bei telefonischen oder per Email 
versandten und vermeintlich attraktiven Angeboten, dies gilt in 
gleichem Maße für entsprechende Inserate im Internet.
   -	Großes Misstrauen sollte man bei Geldanlagen oder Überweisungen 
walten lassen, wenn diese ins Ausland gehen sollen. Das heißt aber 
auch nicht, dass sämtliche Angebote mit Überweisungen auf deutsche 
Konten seriös sind. Auch hier sollte man argwöhnisch sein und vor 
einer Überweisung genau prüfen:

Informieren Sie sich vor einer Geldanlage bei unabhängigen Stellen (beispielsweise bei der Verbraucherberatung, Stiftung Warentest, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)) oder der Hausbank über die Ihnen vorliegenden Angebote.

   -	Im Zweifel kann, allerdings bevor Geldbeträge bezahlt oder 
überwiesen werden, ein Anruf beim Dezernat für 
Wirtschaftskriminalität unter 0721 666-5301 einen drohenden 
finanziellen Schaden verhindern.

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