Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einem Überholvorgang auf der Landstraße 555 Höhe Kirrlach touchierten am Dienstag gegen 15 Uhr offenbar zwei Fahrzeuge seitlich miteinander.
Eine 46-jährige Frau überholte mit ihrem Audi auf der L555 Höhe des Strombergwegs zunächst einen PKW und stieß wohl aufgrund überhöhter Geschwindigkeit beim Einscheren beinahe mit einem vorausfahrenden Mazda zusammen. In der Folge überholte die Frau ebenfalls den Mazda. Hierbei kam es offensichtlich zu einem seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Zum Unfallhergang machten die Beteiligten unterschiedliche Angaben. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 4.000 Euro.
Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Philippsburg unter 07256/93290 zu melden.
Bereits am Sonntag gegen 10.35 Uhr wurde eine 78-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall in der Ritterstraße schwer verletzt und verstarb am Mittwochmittag in einem Krankenhaus.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand bog ein 71-jähriger Autofahrer von der Herrmann-Billing-Straße nach links auf die Ritterstraße ein. Hierbei nahm er offensichtlich die 78-Jährige, welche den dortigen Zebrastreifen überquerte, nicht wahr. Sie wurde von dem Pkw erfasst und erlitt Kopfverletzungen, denen sie schließlich Tage später erlag.
Durch einen Sturz im Bus ist eine Frau am Montag in Pforzheim-Büchenbronn verletzt worden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand betrat die 66-jährige Frau am Montag, gegen 11:15 Uhr den Bus der Linie 43 in Büchenbronn in der Panoramastraße.
Nachdem die Frau ihre Fahrkarte gekauft hatte und der Busfahrer seine Fahrt fortsetzte, kam sie zu Fall und zog sich eine Verletzung zu.
Die Verkehrspolizei in Pforzheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, insbesondere die weiteren Fahrgäste, sich unter der Rufnummer 07231 186-3111 telefonisch zu melden.
In der Nacht von Montag auf Dienstag haben Einbrecher zwei Tresore aufgeflext und den Inhalt von mehreren Tausend Euro erbeutet.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, drangen bislang unbekannte Täter zwischen 19:20 Uhr und 06:45 Uhr zunächst durch das Einschlagen einer Fensterscheibe unberechtigt in den Verkaufsraum eines in der Mühlackerstraße befindlichen Getränkehandels ein.
Nachdem sie dort einen Tresor an sich genommen und noch auf dem Areal geöffnet hatten, begaben sie sich in die nördlich auf dem Areal angrenzenden Büroräume des Marktes. Durch Manipulation an der Eingangstür gelangten sie zunächst in die Lagerhalle und von dort aus in die Büroräume. Hier flexten sie einen weiteren Tresor auf und entnahmen den Inhalt von mehreren tausend Euro.
Im Anschluss begaben sich die Täter offenbar auf der Suche nach Bargeld in die im selben Gebäudekomplex befindlichen Büroräume einer Versicherungsgesellschaft. Aus einer Kasse konnten sie einen weiteren dreistelligen Bargeldbetrag erbeuten.
Der Polizeiposten Illingen ist mit der Sachbearbeitung betraut und bittet Zeugen sowie Hinweisgeber der Einbrüche. Diese werden gebeten sich telefonisch, unter der Nummer 07042/2929, beim Polizeiposten Illingen oder beim Polizeirevier Mühlacker, unter 07041/9693-0, zu melden.
Schwere Verletzungen erlitt am Dienstagnachmittag ein 83-jähriger Fußgänger in Ettlingen, als er von einem abbiegenden Pkw erfasst wurde.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei fuhr ein 55-jähriger Pkw-Fahrer gegen 15:30 Uhr aus dem Parkplatz eines Einkaufzentrums und wollte nach links in die Huttenkreuzstraße abbiegen. Hierbei übersah er offensichtlich den querenden Fußgänger, wobei es zur Kollision kam. Durch den Zusammenstoß erlitt der 83-Jährige schwere Verletzungen und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.
Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe findet ab Ende November wieder eine Vielzahl von Weihnachtsmärkten und anderen vorweihnachtlichen Veranstaltungen statt. Erfahrungsgemäß bieten das hohe Personenaufkommen und dichte Gedränge Taschendieben günstige Tatgelegenheiten, an das Hab und Gut der Besucher zu gelangen. Deshalb führt das Polizeipräsidium Karlsruhe für die Dauer der vorweihnachtlichen Märkte vor Ort zielgerichtete Präsenzstreifen sowie Präventionsmaßnahmen durch.
Um es den Langfingern so schwer wie möglich zu machen, rät die Polizei zudem, sich folgende Fragen zu stellen:
- Habe ich zu viel Bargeld dabei?
- Sind meine Taschen unverschlossen?
- Sind Handtasche oder Rucksack unbeaufsichtigt?
- Trage ich meinen Geldbeutel in der Außentasche?
- Steckt mein Handy in der Gesäßtasche?
- Bin ich unaufmerksam oder lasse ich mich ablenken?
Geschädigte eines Diebstahls sollten sich umgehend unter der Rufnummer 110 an den Polizei-Notruf wenden und sich, wenn möglich, die Täterbeschreibung einprägen. Abhandengekommene Karten können unter der Rufnummer 116 116 gesperrt werden.
Aufgrund nicht eingeschalteter Beleuchtung haben Polizeibeamte am Dienstagnachmittag einen Mercedes-Fahrer kontrolliert.
Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Süd wurden am Dienstag gegen 16:40 Uhr in der Büchenbronner Straße auf einen Mercedes aufmerksam, welcher trotz bereits eingetretener Dämmerung ohne Beleuchtung unterwegs war. Hieraufhin sollte der Fahrzeuglenker einer Kontrolle unterzogen werden.
Der Fahrer ignorierte zunächst sämtliche Anhaltesignale.
Auch ein platter Reifen, welcher durch das Überfahren eines Bordsteines entstand hinderte der Fahrer zunächst nicht an der Weiterfahrt.
Schließlich gelang es den Beamten den Fahrzeugführer anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen.
Diese ergab, dass der 65-Jährige erst vor wenigen Wochen seinen Führerschein abgeben musste. Zudem konnte durch einen Alkoholvortest ein Alkoholwert von rund 2,2 Promille festgestellt werden.
In der Folge musste der Fahrer eine Blutprobe abgeben. Zudem erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Mittwochmorgen ein 22-Jähriger nachdem er auf der Autobahn 8 von der Fahrbahn abkam und verunfallte.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen geriet der Volvo-Fahrer um 00:25 Uhr auf der Autobahn 8 im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-West in Fahrtrichtung Karlsbad von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Betonleitwand.
Bei dem Fahrzeuglenker wurde während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch durch die Polizeibeamten wahrgenommen. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von etwa 1,4 Promille. In der Folge musste der Fahrer eine Blutprobe abgeben. Die Beamten behielten seinen Führerschein ein. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.
Ein 80-Jähriger durchschaute einen am Dienstag bei ihm eingegangenen Schockanruf und informierte daraufhin die Polizei. Aufgrund der guten und schnellen Reaktion des Mannes konnte im Anschluss ein 16-jähriger Geldabholer vorläufig festgenommen werden.
Gegen 11:45 Uhr erhielt der 80-Jährige auf seinem Festnetzapparat einen Anruf einer weinenden Frau. Ein angeblicher Polizeibeamter übernahm schließlich das Gespräch und teilte dem Mann mit, dass seine Ehefrau einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei dem eine Person ums Leben gekommen wäre. Der falsche Polizeibeamte versuchte Druck aufzubauen, indem er behauptete, eine Haftstrafe der Ehefrau könne nur abgewendet werden, wenn der Mann bereit wäre eine Kaution in Höhe von 80.000 Euro zu hinterlegen. Er vereinbarte daraufhin 50.000 Euro Bargeld und 30.000 Euro Münzgeld übergeben zu wollen.
Der 80-Jährige erkannte den Betrug sofort und rief die Polizei hinzu. Beamte der Kriminalinspektion betreuten in der Folge das weitere Geschehen.
Die Trickbetrüger erfragten die Mobilnummer des 80-Jährigen und wiesen ihn daraufhin an, zur Bank zu gehen, um das Geld für die Kaution zu holen. Nachdem der Mann den Erhalt der geforderten Geldsumme bestätigte, wurde ein Übergabeort vereinbart. In der Nähe des Bruchsaler Bahnhofes sollte sich der 80-Jährige mit einem angeblichen Sachverständigen für Münzen zur Geldübergabe treffen.
Kurz vor 16:00 Uhr erschien ein 16-jähriger Geldabholer an der vereinbarten Örtlichkeit und der 80-Jährige übergab diesem – wie zuvor mit der Polizei vereinbart – einen mitgeführten Koffer. Nachdem versteckt im Einsatz befindliche Kräfte sich als Polizeibeamte zu erkennen gaben, ergriff der Geldabholer die Flucht. Nach einer kurzen Verfolgung konnte er schließlich vorläufig festgenommen werden.
Eine 78-jährige Dame entging am Dienstnachmittag in Bruchsal nur knapp der Betrugsmasche „Schockanruf“. Die unbekannten Täter versuchten an Bargeld und Schmuck zu gelangen.
Die Seniorin erhielt gegen 13:50 Uhr einen Anruf ihrer angeblichen Tochter. Wobei diese zunächst aufgrund der Stimme am Telefon von der Echtheit der Anruferin ausging. Im Anschluss wurde behauptet, dass die Tochter einen Verkehrsunfall verursacht haben soll. Hierbei wäre ein Kleinkind ums Leben gekommen. Die vermeintliche Tochter gab den Telefonhörer anschließend an einen Mann weiter, welcher sich als Staatsanwalt ausgab. Dieser forderte einen mittleren fünfstelligen Betrag als Kaution zur Freilassung der Tochter. Als der angebliche Staatsanwalt das Opfer dann nach Schmuck ausfragte, schöpfte die Seniorin Verdacht und informierte die Polizei. Die Täter forderten wohl zur Absicherung der Tat eine Standleitung. Dieser Forderung kam das Opfer nach. Allerdings ließen die Täter in der Folge aus bislang unbekannten Gründen von ihrem Vorhaben ab und unterbrachen das Telefonat.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen.
Bei fragwürdigen Anrufen sollte man sich unter keinen Umständen unter Druck setzen lassen und sofort auflegen. Ebenso sollten am Telefon keine Auskünfte über finanzielle und persönliche Verhältnis gemacht werden. Informieren Sie bei solchen Anrufen Ihre Angehörigen und die Polizei.