Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Mehrere tausend Euro haben Betrüger am Dienstagmittag von einer Person aus dem Landkreis Calw über den Messengerdienst ergaunert.
Die geschädigte Person erhielt zunächst eine SMS, in welcher ihr vorgegaukelt wurde, dass es sich bei dem Verfasser um einen nahen Familienangehörigen handelt. Die weitere Unterhaltung wurde dann über den Messenger geführt. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Gaunern, der geschädigten Person eine finanzielle Notlage vorzuschwindeln und sie letztlich zu einer Überweisung eines niedrigen vierstelligen Betrages auf ein ihr unbekanntes Konto zu bewegen. Erst durch eine Kontaktaufnahme mit dem „echten“ Familienmitglied viel der Schwindel auf.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt erneut folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Eine Unfallflucht beging am Mittwochmorgen ein unbekannter Lkw-Führer auf der Bundesstraße 36 Höhe der Karlsruher Heidenstückersiedlung und verletzte einen Motorradfahrer schwer.
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei befuhr der Sattelzuglenker gegen 10:20 Uhr die B 36 stadteinwärts als er den Fahrstreifen wechseln wollte. Hierbei nahm dieser offenbar auf Höhe der Kreisstraße 3581 einen 29-jährigen Motoradlenker nicht wahr. In der Folge kam es wohl trotz Einleitung einer Vollbremsung durch den Kraftradfahrer zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Lkw-Führer entfernte sich offenbar anschließend unerlaubt von der Unfallstelle ohne seine Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Der Geschädigte erlitt offensichtlich schwere Verletzungen und musste in eine Klinik gebracht werden. Bislang kann der Sachschaden am Motorrad auf etwa 5.000 Euro geschätzt werden. Die B 36 wurde für etwa eine Stunde aufgrund austretender Betriebsmittel stadteinwärts voll gesperrt.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter 0721 94484-0 in Verbindung zu setzen.
Um an das Bargeld zu gelangen, wurden am Mittwoch zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr zwei Münzautomaten der öffentlichen Toilette „Am Kleb“ aufgebrochen. Die Beute erstreckt sich auf einen geschätzten einstelligen Münzbetrag.
Wer Hinweise zu dem Fall geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Nagold unter der Rufnummer 07452/9305-0 in Verbindung zu setzen.
Am späten Dienstagabend sind Unbekannte gleich in zwei Gebäudekomplexe im Industriegebiet in Oberhaugstett eingedrungen.
In den ersten Betrieb gelangten die Täter, zwischen 21:00 Uhr und 23:00 Uhr, in das Gebäude. Im Inneren wurden sämtliche Räume betreten und nach Diebesgut durchwühlt. Hierbei entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Ob aus diesem Objekt etwas entwendet wurde, bedarf weitere Ermittlungen.
In einer Firma in derselben Straße wurde Bargeld im niedrigen dreistelligen Bereich entwendet, nachdem die Täter gegen 23:20 Uhr auch hier über ein Fenster in das Objekt gelangten.
Hier entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.
Ob aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe dieselben Täter für die Einbrüche verantwortlich sind, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen werden gebeten sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 161-3511 zu melden.
Mutmaßlich ein technischer Defekt führte am Mittwochabend zu Verkehrsbehinderungen auf der Strecke zwischen Pforzheim-Büchenbronn und Engelsbrand.
Die 22-jährige Fahrerin eines Renault Megane befuhr gegen 20:10 Uhr die Landesstraße 562 von Pforzheim nach Engelsbrand, als aus dem Motorraum ihres Fahrzeugs Rauch und kurz darauf Flammen zu sehen waren. Im Bereich der Kreuzung mit der Landesstraße 338, der sogenannten Faas-Kreuzung, konnte das Fahrzeug gestoppt werden. Hierbei wurde ein zweiter Pkw leicht beschädigt.
Die Fahrerin konnte ihr Fahrzeug unverletzt verlassen; ein vollständiges Ausbrennen des Pkw konnte jedoch weder durch einen Verkehrsteilnehmer, der sofort mit einem Feuerlöscher half, noch durch die schnell hinzugerufene Feuerwehr verhindert werden. Es entstand Totalschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Der zweite Pkw war mit leichter Beschädigung noch fahrbereit.
Für die Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Kreuzung von 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr komplett gesperrt werden.
Mit Lichtbildern eines Tatverdächtigen eines Sexualdelikts wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit. Der Gesuchte steht im Verdacht, mindestens eine Frau vergewaltigt zu haben.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der Düsseldorfer Kriminalpolizei nahm der Tatverdächtige über eine Dating-Plattform unter dem Pseudonym „Saban“ Kontakt zu einer Düsseldorferin auf. Im Oktober vergangenen Jahres holte er sie mit einer silberfarbenen Limousine (vermutlich Mercedes) an ihrer Wohnanschrift ab, fuhr mit ihr über eine Autobahn und hielt an einem unbekannten Rastplatz an. Dort vergewaltigte er sie und brachte sie im Anschluss nach Düsseldorf zurück.
Derzeit wird geprüft, ob der Verdächtige für weitere ähnlich gelagerte Taten in Betracht kommt. Es besteht der Verdacht, dass sich der Tatverdächtige zumindest zeitweise im Umfeld von Karlsruhe aufhält.
Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 12 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700 entgegen.
Am Dienstagmittag hat sich am Ambrosius-Blarer-Platz ein Verkehrsunfall, bei dem die Fahrt eines BMW an der Hausfassade endete.
Der 65-Jährige fuhr in Alpirsbach vom Marktplatz aus kommend in Richtung Ambrosius-Blarer-Platz, als der Mann mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn abkam und gegen die Hauswand des Museumsgebäudes prallte.
Hierbei verletzte sich der Fahrer am Kopf. Er setzte sein Fahrzeug zurück und stellte es auf dem Ambrosius-Blarer-Platz ab.
Durch Zeugen konnte der Unfall beobachtet werden, welche daraufhin die Polizei verständigten.
Ein während der Unfallaufnahme durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Alkoholwert von etwa 1,1 Promille.
Der BMW-Fahrer musste aufgrund seiner Verletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Dort musste er zur Beweissicherung eine Blutprobe abgeben.
Der Führerschein wurde einbehalten.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am frühen Mittwochmorgen ein Autofahrer in Pforzheim, nachdem er angetrunken einen Unfall verursacht hatte.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge befuhr ein 19-jähriger VW-Fahrer gegen 01:40 Uhr die St.Georgen-Steige vom Stadtteil Haidach kommend. Auf Höhe der Gabelsberger Straße beabsichtigte der Mann offenbar von der linken auf die rechte Fahrspur zu wechseln. Hierbei kam es zu einer Kollision mit einem neben ihm fahrenden 36-jährigen Mercedesfahrer. Hierbei entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden in einer Gesamthöhe von etwa 10.000 Euro.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem VW-Fahrer fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,8 Promille. Der Mann musste in der Folge eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Die Beamten behielten den Führerschein des Mannes ein. Diesen erwartet nun eine Strafanzeige.
Eine 58-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Dienstagabend in die Frontscheibe einer Bäckerei in der Rheinstraße.
Nach bisherigem Kenntnisstand fuhr die 58-Jährige gegen 19:40 Uhr entlang der Rheinstraße in Richtung Innenstadt. Laut Zeugenaussage bog die Frau dann nach rechts auf einen Parkplatz ab. Offenbar fuhr sie daraufhin jedoch über den Parkplatz hinaus und ungebremst in die Frontscheiben einer Bäckerei.
Die ersten Erkenntnisse der Unfallaufnahme lassen vermuten, dass die Unfallverursacherin aufgrund eines medizinischen Notfalles die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Sie wurde in das nahegelegene Klinikum gebracht.
Die genaue Höhe des Sachschadens lässt sich bisher nicht beziffern.
Nach rückläufiger Entwicklung im Jahr 2021 ist die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Stadt- und Landkreis Karlsruhe im vergangenen Jahr 2022 um 6,4 Prozent auf 21.129 Unfälle angestiegen, was ein Plus von 1.278 Unfällen bedeutet. Landesweit nahmen die Unfallzahlen sogar um 7,1 Prozent zu, womit sich der Anstieg im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe etwas unter dem Landestrend bewegt.
Einhergehend mit verschiedenen Maßnahmen im Kontext der Pandemie ging die Auslastung der Straßen in den Jahren 2020 und 2021 zeitweise erheblich zurück. Die steigenden Verkehrsunfallzahlen sind deshalb naheliegend auch auf das wieder angewachsene Verkehrsaufkommen zurückzuführen.
Im direkten Vergleich zum Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, ereigneten sich im Berichtsjahr 2022 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe gar 3.209 Unfälle weniger. „Insoweit kann sich die Bilanz durchaus sehen lassen“, stellt Martin Plate, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion beim Polizeipräsidium Karlsruhe, fest. „Erfreulich ist der Rückgang bei den schwerverletzten Personen um 2,7 Prozent, da Unfälle mit schwerwiegenden Folgen besonders im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit stehen.“
Leider konnten die historischen Tiefstwerte bei den Verkehrstoten aus den Jahren 2020 und 2021 im zurückliegenden Jahr nicht wieder erreicht werden. So kamen auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe im Jahr 2022 24 Menschen zu Tode, was gegenüber dem Jahr 2021 ein Anstieg um neun Todesfälle bedeutet. Bei zehn Opfern handelte es sich um Insassen von Pkw. Häufigste Unfallursache hierbei war das Abkommen von der Fahrbahn. Vier der zehn tödlich Verunglückten waren nicht angegurtet.
Auch vier Fahrrad- und zwei Pedelecfahrende verunglückten im Jahr 2022 bei Verkehrsunfällen tödlich. Vier von ihnen stürzten alleinbeteiligt, ein Unfall geschah beim Abbiegen und ein weiterer bei einem Überholvorgang.
Gerade in diesem Zusammenhang appelliert Polizeidirektor Martin Plate an die Eigenverantwortung der Radfahrenden, einen Helm zu tragen, der im Fall der Fälle vor schweren Kopfverletzungen schützen kann. „Auch wenn es keine gesetzliche Verpflichtung zum Tragen eines Fahrradhelms gibt, sollte es einem doch die eigene Gesundheit Wert sein. Nicht einmal jeder vierte Radfahrende, der im vergangenen Jahr auf den Straßen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe verletzt wurde, trug einen Helm, obwohl bei tödlichen Fahrradunfällen ganz überwiegend Kopfverletzungen todesursächlich sind.“
Die Anzahl der Unfälle mit Beteiligung von Fahrradfahrenden stieg im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe um 17 Prozent auf 1.133 und erreichte damit einen bisherigen Höhepunkt.
Die Zahl der Motorradunfälle stieg im Jahr 2022 leicht auf 232 an. Dabei ereigneten sich im Landkreis Karlsruhe fast doppelt so viele Unfälle mit Motorrädern wie im Stadtkreis. Bei Motorradunfällen wurden 195 Personen verletzt, 50 davon schwer. Wie schon im Jahr 2021 verunglückten letztes Jahr vier Kradfahrer tödlich.
Ein Anstieg war bei den im Straßenverkehr getöteten Fußgängern zu verzeichnen, deren Zahl von einem im Jahr 2021 auf vier im Jahr 2022 anstieg.
Bei Unfällen mit Beteiligung des Schwerlastverkehrs gab es im Stadt- und Landkreis Karlsruhe kaum Veränderungen im Vergleich zum Jahr 2021. Lediglich auf den Abschnitten der Bundesautobahnen 5 und 8, die durch den Präsidiumsbereich verlaufen, war ein Plus von 90 Unfällen zu verzeichnen. Die Anzahl der Schwerverletzten bewegte sich jedoch auch hier von 61 auf 52 rückläufig. Insgesamt ereigneten sich 1.078 Verkehrsunfälle mit Lkw gegenüber 987 im Vorjahreszeitraum.
Die häufigsten Ursachen für Unfälle mit Personenschäden im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe waren im vergangenen Jahr Vorfahrtsmissachtungen, Abstandsverstöße, Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren sowie nicht angepasste Geschwindigkeit. Daneben stieg im vergangenen Jahr die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei denen Unfallbeteiligte unter Alkoholeinfluss standen, im Vorjahresvergleich um rund 41 Prozent auf 349 Unfälle an. Auch diese Entwicklung dürfte im Kontext der pandemiebedingten Beschränkungen in der Gastronomie zu betrachten sein. Zuletzt gab es hier im Jahr 2016 vergleichbar hohe Werte.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe unternimmt deshalb seit Jahren und unter Einsatz erheblicher personeller und technischer Ressourcen große Anstrengungen im Bereich der Verkehrsüberwachung und nimmt dabei verschiedene Zielgruppen im Straßenverkehr in den Blick. Oberstes Ziel ist es dabei, die Bereitschaft der Verkehrsteilnehmenden zum regelkonformen Verhalten zu erhöhen und bei der Bekämpfung der Ursachen für schwere Verkehrsunfälle frühzeitig anzusetzen.
So stellten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Karlsruhe im Jahr 2022 bei Geschwindigkeitsmessungen 118.341 Verstöße fest. In 692 Fällen wurde die erlaubte Geschwindigkeit derart überschritten, dass die Betroffenen mit einem Fahrverbot zu rechnen hatten. Ganz überwiegend erfolgten diese Messungen auf Strecken außerhalb geschlossener Ortschaften.
Im Rahmen der zahlreichen Verkehrskontrollen mit Zielrichtung Verkehrstüchtigkeit fielen im Jahr 2022 zudem 2.203 Fahrzeugführende auf, die mutmaßlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Dabei wurden 678 Führerscheine sichergestellt. Ein besonderes Augenmerk der Verkehrsüberwachung legten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Jahr 2022 auch auf E-Scooter. Viele sind sich nicht darüber im Klaren, dass es sich bei den wendigen Elektrorollern um Kraftfahrzeuge handelt und deshalb auch dieselben Promillegrenzwerte einschließlich der führerscheinrechtlichen Konsequenzen gelten. Insgesamt wurden bei E-Scooter-Fahrenden 617 Trunkenheitsfahrten und Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt und geahndet.
Mit der stetig wachsenden Zahl von Fahrrad- und Pedelecfahrenden rückt auch die Sicherheit dieser Zielgruppe in Karlsruhe immer mehr in den Blickpunkt der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Über die Kontrollmaßnahmen im Rahmen der polizeilichen Streifentätigkeit hinaus führte die Karlsruher Polizei im vergangenen Jahr 163 gezielte Kontrollaktionen durch. Dabei mussten 1.391 Verstöße von Radfahrenden geahndet werden. Zudem wurden 103 Autofahrende wegen normwidrigen Verhaltens gegenüber Radfahrenden beanstandet.
Auch Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten im Bereich des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs führen regelmäßig zu eingeschränkter Fahrtüchtigkeit und damit zu erheblichen Unfallrisiken. Zur Vorbeugung vor schweren Verkehrsunfällen gerade auf den Fernstraßen im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe führten besonders geschulte Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizeiinspektion, regelmäßig auch im Zusammenwirken mit Polizeikräften aus anderen Bundesländern, im vergangenen Jahr 2.698 Kontrollen durch. Dabei wurden 5.494 Verstöße festgestellt. Neben technischen Mängeln an den Fahrzeugen und beispielsweise unzureichender Ladungssicherung handelte es sich in 45 Prozent der Fälle um Missachtungen der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. „Die festgestellten Verstöße im Verhältnis zur Gesamtzahl der durchgeführten Kontrollen zeigen, dass beim gewerblichen Güter- und Personenverkehr ein hoher Kontrolldruck unbedingt angezeigt ist und im Polizeipräsidium Karlsruhe auch aufgebaut wird“, so Polizeidirektor Martin Plate. „Auch im Jahr 2023 sind wieder zahlreiche kleinere und größere Kontrollaktionen auf und an den Fernstraßen geplant. Bei diesen Kontrollen arbeiten wir regelmäßig und routiniert mit unseren Kolleginnen und Kollegen anderer Polizeipräsidien und auch anderer Bundesländer sowie von Bundespolizei, Zoll und vom Bundesamt für Güterverkehr zusammen.“
In einer Gesamtschau auf die zahlreichen verkehrspolizeilichen Kontrollmaßnahmen im Jahr 2022 möchte Martin Plate nicht unerwähnt lassen, dass sich „der überwiegende Teil unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger im Straßenverkehr vorbildlich und regelkonform verhält. Entscheidend sind ein rücksichtsvolles Miteinander und eine vorausschauende, defensive Fahrweise.“
Detaillierte Informationen zur Verkehrsunfallstatistik sowie den Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung in Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind auf dem offiziellen Internetauftritt des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter