Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Der Dachstuhl eines Wohngebäudes hat am Freitagnachmittag in Pfalzgrafenweiler-Herzogsweiler Feuer gefangen. Die Löscharbeiten sind derzeit noch im Gange.
Der Brand war gegen 13:45 im Bereich des Daches des Anwesens in der Herzogstraße ausgebrochen. Im Haus anwesende Bewohner konnten sich selbständig in Sicherheit bringen, über Verletzte ist bislang nichts bekannt. Als Ursache für das Feuer steht ein Blitzeinschlag im Raum. Zum Zeitpunkt der Feststellung des Brandes tobte ein Unwetter. Der Bürgermeister ist vor Ort, die Hausbewohner kommen bis auf weiteres bei Angehörigen unter. Neben Polizei und mehreren Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes, sind die Feuerwehren aus Pfalzgrafenweiler, Waldachtal sowie Dornstetten mit einer größeren Anzahl von Kräften im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an, die Herzogstraße ist im Bereich des Einsatzortes aktuell gesperrt.
Unter Alkoholeinfluss stehend hat am Donnerstagvormittag ein 49-jähriger Dacia-Fahrer einem 50-Jährigen VW-Fahrer die Vorfahrt nicht eingeräumt es kam zum Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Nach Stand der Ermittlungen war der 49-Jährige am Donnerstag gegen 10 Uhr auf der Zeppelinstraße in Birkenfeld unterwegs und beabsichtigte von dort nach links in die Wildbader Straße (Bundesstraße 294) einzubiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit dem bevorrechtigten 50-Jährigen, der mit seinem VW aus Richtung Pforzheim kam. Der VW-Fahrer bremste sein Fahrzeug noch ab, konnte eine Kollision aber nicht vermeiden. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von etwa 4.500 Euro. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Dacia-Fahrer einen Wert von zirka 3 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten.
Noch unbekannten Betrügern ist es erneut gelungen, am Dienstag und Mittwoch zwei Personen aus dem Raum Calw und Pforzheim um mehrere tausend Euro zu erleichtern.
In beiden Fällen nahmen die Täter per Kurznachricht Kontakt zu ihren Opfern auf und gaben sich als nahes Familienmitglied aus.
Im Rahmen der weiteren Unterhaltungen wurden dann Bitten um Bezahlung unterschiedlicher Rechnung seitens der Gauner geäußert. Die Opfer überwiesen in der Folge Geldbeträge im vierstelligen Bereich auf ihnen bis dato unbekannte Konten. Erst durch die Kontaktaufnahme mit den „echten“ Familienangehörigen fielen die Betrügereien auf. Die Gelder im mittleren vierstelligen Bereich waren jedoch weg.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt erneut folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Vier Verletzte, einige Kilometer Stau im Berufsverkehr und ein Sachschaden in Höhe von 38.000 Euro ist das Resultat eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Freitagvormittag auf der Bundesautobahn 8 ereignet hat.
Nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn könnte um 07:20 Uhr der Grund dafür gewesen sein, dass ein Mercedes-Fahrer zwischen den Anschlussstellen PF-West und Karlsbad die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, mit seinem Fahrzeug auf die mittlere Fahrspur geriet und mit einem dort in gleiche Richtung fahrenden Renault kollidierte.
Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn abgewiesen und landeten neben der Fahrbahn. Der Mercedes überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen.
Beide Insassen des Mercedes, sowie beide Insassen des Renault wurden hierbei verletzt und mussten zur Behandlung ihrer Verletzungen in Krankenhäuser.
Während der Bergung der Fahrzeuge und der Unfallaufnahme mussten zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden. Es kam zu einem Stau von bis zu 10 Kilometer Länge.
Ein Unfall zwischen einer Fußgängerin und einem Radfahrer ereignete sich am Mittwochabend im Brüsseler Ring in Eggenstein-Leopoldshafen. Die Geschädigte wurde hierbei leicht verletzt.
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass das 13-jährige Mädchen gegen 19:00 Uhr die Fahrbahn des Brüsseler Rings, Höhe der dortigen Supermarkt- und Drogeriefilialen, überquerte und hierbei mit dem Fahrradfahrer zusammenstieß. In der Folge fiel sie wohl zu Boden. Der Unbekannte entschuldigte sich offenbar kurz und fuhr dann ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen davon. Anschließend setzte das Mädchen seinen Weg offenbar eigenständig fort und zeigte den Unfall erst am Folgetag in Begleitung ihrer Mutter an. Sie erlitt offensichtlich eine Prellung an der Hüfte und einen angebrochenen Oberarm.
Bei dem unbekannten Fahrradfahrer soll es sich um einen Mann, etwa 20-30 Jahre alt, mit lockigem blondem Haar gehandelt haben. Er war mit einem Rennrad unterwegs gewesen und trug offenbar einen Helm.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter 0721 96718-0 in Verbindung zu setzen.
Eine Kollision zwischen zwei Pkws ereignete sich am Mittwochabend in der Pforzheimer Straße in Ettlingen. Die Unfallverursacherin meldete sich daraufhin bei der Polizei.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand parkte eine 38-jährige VW-Fahrerin gegen 16:25 Uhr aus einer an der Pforzheimer Straße gelegenen Parklücke aus. Dabei streifte sie wohl ein danebenstehendes Auto leicht. Die Beschuldigte bemerkte dies jedoch nicht und fuhr mit ihrem Fahrzeug davon. Anschließend musste diese offenbar einen Schaden an ihrem Pkw feststellen und begab sie sich umgehend zu der Unfallörtlichkeit zurück. Das beschädigte Fahrzeug befand sich allerdings nicht mehr vor Ort. Am Pkw der 38-Jährigen entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.
Der Halter oder die Halterin des unbekannten Pkw sowie Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter 07243 3200-0 in Verbindung zu setzen.
Beim Zusammenstoß einer Fahrradfahrerin mit einer Straßenbahn am Donnerstagmorgen auf Höhe der Messe Karlsruhe zog sich die 84-jährige Radfahrerin schwere Verletzungen zu.
Nach derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei überquerte die 84-Jährige gegen 08:30 Uhr im Bereich der Haltstelle Messe/Leichtsandstraße die Bahngleise in Richtung Forchheim. Hierbei übersah sie offenbar eine in Richtung Karlsruhe fahrende Straßenbahn, weswegen sie mit dieser seitlich kollidierte. Bei dem Sturz zog sich die Seniorin diverse Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren Behandlung in eine Klinik.
Ein vermeintlicher Mitarbeiter des Finanzamtes hat am Donnerstagmittag in Loßburg sein Unwesen getrieben.
Nach bisherigem Kenntnisstand klingelte ein Mann gegen 13:45 Uhr an der Haustüre einer 92-jährigen Frau im Zentrum Loßburgs und gab sich als Mitarbeiter des Finanzamtes aus.
Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Mann, sich Zutritt in die Wohnung der Frau zu verschaffen und dieser vorzugaukeln, sie müsse noch eine offene Rechnung im mittleren vierstelligen Bereich begleichen.
Ferner befragte sie der Unbekannte zu ihren Finanzen. Da sich die Frau weigerte, sofortige Zahlungen zu leisten verließ der Schwindler die Wohnung wieder und entfernte sich in unbekannte Richtung.
Das Polizeirevier in Freudenstadt hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Geschädigte oder Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07441 536-311 zu melden.
Der Mann wird wie folgt beschrieben: Etwa 45 Jahre alt, glatzköpfig, insgesamt ungepflegtes Erscheinungsbild, ferner sprach er mit leicht schwäbischem Akzent und führte eine ebenfalls ungepflegte Mappe mit sich.
Tipps der Polizei:
- Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den
Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei
vorgelegtem Sperrriegel.
- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie
Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine
Vertrauensperson anwesend ist.
- Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen
Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
- Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die
Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür
gegenseitig Beistand zu leisten.
- Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis
und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie
im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie
deren Telefonnummer selbst heraus.
- Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere
Behörden schicken Ihnen nie "Geldwechsler" oder "Falschgeld-Prüfer"
ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen
umgehend die Polizei.
- Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst
bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden
sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.
Beamte der Verkehrspolizeiinspektion haben am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A 8 bei Pforzheim den vorgeschriebenen Mindestabstand von Fahrzeugen kontrolliert. Über 40 Personen droht nun ein Fahrverbot.
Die Abstandsmessungen fanden in Fahrtrichtung Karlsruhe statt. Über 70 Fahrer erwartet jetzt eine Anzeige, mehr als 40 von ihnen droht sogar ein Fahrverbot. Negativer Spitzenreiter war eine Person, die mit gemessenem 192 Stundenkilometern und einem Abstand von 15 Metern auf den Vorausfahrenden den Beamten ins Netz ging. Ein weiterer Autofahrer wurde mit 136 Stundenkilometern und einem Abstand von 10 Metern gemessen.
Abstand stellte im Jahr 2022 zusammen mit der Geschwindigkeit die am häufigsten auftretende Ursache für Verkehrsunfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim dar.