Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Unbekannte Täterschaft hat sich in der Nacht zum Donnerstag Zutritt in ein Geschäft in der Bahnhofstraße verschafft.
Am Donnerstag gegen 00:15 Uhr beschädigte nach derzeitigem Ermittlungsstand mindestens ein unbekannter Täter die Geschäftstüre und gelangte so in die Räume des Ladens. Ersten Erkenntnissen zufolge erbeutete die Täterschaft offenbar Flaschen mit alkoholischen Getränken in noch unbekannter Höhe.
Der Polizeiposten Dornstetten hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich auf dem Polizeirevier Horb am Neckar unter der Rufnummer 07451/96-0 zu melden.
Ereignet hat sich am Donnerstag gegen 16:10 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Kleinlastwagen auf der Landstraße 621 bei Eisingen; nun sucht die Polizei Zeugen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr die Fahrerin eines Linienbusses die Landstraße 621 von Stein kommend in Richtung Eisingen. Ihr entgegen kam ein Kleinlastwagen. Aus bislang nicht geklärten Gründen kam es in der Folge zur Kollision der beiden Fahrzeugseiten. Hierbei wurde das Glas des Außenspiegels des Lkw aus dem Gehäuse geschleudert und gelangte durch das geöffnete Fahrerfenster in den Innenraum. Sowohl der Fahrer des Lastkraftwagens als auch dessen Beifahrer zogen sich hierdurch leichtere Schnittverletzungen im Gesichtsbereich zu.
Hinsichtlich des exakten Unfallherganges bestehen derzeit noch offene Fragen, weshalb Zeugen, insbesondere die sich zum Unfallzeitpunkt im Bus befindlichen Fahrgäste, gebeten werden, sich unter der Rufnummer 07231 186-3111 bei der Verkehrspolizei in Pforzheim zu melden.
(PF) Pforzheim – Fahrzeug kommt von der Fahrbahn ab und kollidiert mit Mauer
Von der Fahrbahn abgekommen ist eine junge Frau am Donnerstagabend auf der Wildbader Straße.
Nach Stand der Ermittlungen war die 28-jährige Fahrerin eines Mercedes-Benz gegen 19:30 Uhr auf der Wildbader Straße in Richtung Kelterstraße unterwegs. Wohl aufgrund eines medizinischen Notfalls kam sie auf Höhe der Habermehlstraße von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mauer der dortigen Bahnunterführung.
Die leichtverletzte Fahrerin wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sachschaden an ihrem Fahrzeug beläuft sich auf circa 20.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Unbekannte Täterschaft hat sich in der Nacht zum Mittwoch durch Aufhebeln eines Fensters Zutritt zu Firmenräumlichkeiten eines metallverarbeitenden Betriebes in der Wilhelmstraße in Illingen verschafft.
In der Zeit von Dienstag, 22:00 Uhr, bis Mittwoch, 05:30 Uhr, drang nach derzeitigem Ermittlungsstand mindestens ein unbekannter Täter durch das Aufhebeln eines Fensters in die Firmenräumlichkeiten ein. Hierbei entstand ein Sachschaden von circa 500 Euro. Ob etwas entwendet wurde ist Gegenstand der Ermittlungen.
Wer sachdienliche Angaben zur Tat beziehungsweise zu dem oder den Tätern oder etwaigen auffälligen Fahrzeugen machen kann, wird gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07041- 96930 beim Polizeirevier Mühlacker zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim
(Ergänzung zur Pressemeldung vom 11.01.2023)
Wie bereits berichtet, befindet sich ein 21-Jähriger, der auch als Fußballtrainer im Jugendbereich tätig war, wegen des Verdachts des wiederholten sexuellen Missbrauchs seit dem 10.01.2023 in Untersuchungshaft.
Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft nunmehr beim Landgericht Karlsruhe – auswärtige Strafkammern Pforzheim – Anklage gegen den 21-Jährigen erhoben. Dem Tatverdächtigen wird seitens der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, sich zwischen 2016 und 2022 in 82 Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und in 44 Fällen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gemacht zu haben. Bei den Geschädigten soll es sich insoweit um fünf Jungen im Alter zwischen 7 und 13 Jahren gehandelt haben, die dem Tatverdächtigen aus dem privaten Umfeld oder aufgrund seiner Tätigkeit als Fußballtrainer bekannt gewesen seien. Die fraglichen Taten sollen sich allerdings nicht auf einem Vereinsgelände oder im Zusammenhang mit Vereinsveranstaltungen ereignet haben.
Mit den betroffenen Kindern wurden bereits im Ermittlungsverfahren richterliche Videovernehmungen durchgeführt, um ihnen eine persönliche Zeugenaussage im Rahmen einer Gerichtsverhandlung zu ersparen.
Über die Eröffnung des Hauptverfahrens wurde durch das Landgericht noch nicht entschieden.
Der Tatverdächtige hat bislang keine Angaben zu den Tatvorwürfen gemacht.
Die Bearbeitung dieses umfangreichen Ermittlungsverfahrens erfolgte beim Kriminalkommissariat Pforzheim durch eine speziell hierfür eingerichtete Ermittlungsgruppe. Es ermittelten bis zu 13 Beamtinnen und Beamte in diesem Fall.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Eine Autofahrerin hat am Donnerstagabend versucht, sich einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Die Fahrt endete schließlich etliche Kilometer entfernt.
Beamte des Polizeireviers in Mühlacker wurden am Donnerstagabend gegen 21 Uhr auf ein Fahrzeug aufmerksam und wollten dieses einer Kontrolle unterziehen.
Die Fahrzeuglenkerin hielt jedoch nicht an, sondern fuhr stattdessen mit ihrem weißen Skoda Kombi einfach davon.
Es entwickelte sich sodann eine Verfolgungsfahrt durch mehrere Kommunen, bei welcher neben mehreren Streifenwagen auch der Polizeihubschrauber eingesetzt war.
Die Fahrzeuglenkerin steuerte ihr Auto von Mühlacker auf die Bundesstraße 35 in Richtung Bretten nach Knittlingen, weiter in Richtung Freudenstein, Zaisersweiher und Schützingen sowie Gündelbach und Ensingen.
Auf der Bundesstraße 35 fuhr die Person hierbei mit teils deutlich überhöhter Geschwindigkeit wobei es zu mehreren riskanten Überholvorgängen kam.
Durch Beamte des Polizeipräsidiums Ludwigsburg konnte sie schließlich auf der Landstraße 1106 in der Kleinglattbacher Straße in Ensingen gestoppt und einer Kontrolle unterzogen werden.
Offenbar befand sich die Frau in einem psychischen Ausnahmezustand. Zur weiteren Abklärung wurde sie in ein Klinikum gebracht.
Das Polizeirevier Mühlacker hat die weitere Sachbearbeitung übernommen und bittet Zeugen oder weitere Geschädigte der riskanten Fahrweise sich unter der Rufnummer 07041 96930 beim Polizeirevier in Mühlacker zu melden.
Weil sie mit Schreckschusswaffen hantierten und Schüsse abgaben, lösten zwei Heranwachsende am Donnerstagnachmittag in der Karlsruher Weststadt einen größeren Polizeieinsatz aus.
Nach derzeitigen Erkenntnissen teilten mehrere Zeugen gegen 14:50 Uhr über Notruf mit, dass sie Schüsse in der Nähe des Städtischen Klinikums gehört hätten. Unverzüglich anfahrende Streifenbesatzungen vernahmen die Schussgeräusche ebenfalls und lokalisierten deren Ursprung nach entsprechenden Zeugenhinweisen im Hinterhof eines Anwesens in der Seldeneckstraße. Dort trafen die Beamten letztlich zwei junge Männer im Alter von 18 bzw. 19 Jahren und eine 19-jährige Frau an. Laut Zeugenaussagen sollen die beiden Heranwachsenden mit zwei Pistolen geschossen und dabei offenbar auch in die Richtung einer 71-jährigen Unbeteiligten gezielt haben.
Bei den Pistolen, die von den Polizeibeamten samt Munition sichergestellt wurden, handelte es sich um Schreckschusswaffen.
Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-West ermitteln nun wegen Bedrohung und möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz. Außerdem wird derzeit geprüft, ob den Verursachern die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden.
Eine Vielzahl von Meldungen über betrügerische Anrufe ging im Lauf des Donnerstags bei der Karlsruher Polizei ein. In zwei Fällen gelang es den Kriminellen, ihre Tatopfer um hohe Geldbeträge und Wertgegenstände zu bringen.
Über den ganzen Tag verteilt riefen professionelle Betrüger bei mindestens 20 Bürgern in Karlsruhe an und versuchten, ihre Opfer zur Aushändigung von Geld und Wertgegenständen zu bewegen. Mit sogenannten „Schockanrufen“ versuchten die Straftäter, ihre Opfer zu Kautionszahlungen für nahe Angehörige zu veranlassen, die angeblich einen schweren Verkehrsunfall mit Verletzten oder Toten verursacht hätten. Nahezu alle Angerufenen hatten in der Vergangenheit schon von diesen betrügerischen Anrufen gehört und ließen sich auf keinerlei Gespräch ein.
In zwei Fällen gelang es den Tätern allerdings durch geschickte Gesprächsführung, eine 65-jährige und eine 83-jährige Frau aus den Stadtteilen Durlach bzw. Grötzingen zu Zahlungen angeblicher Kautionssummen zu überreden. Die 65-jährige Geschädigte aus Durlach ließ sich am Telefon dazu bewegen, am Donnerstagnachmittag einem unbekannten Geldabholer im französischen Lauterbourg einen fünfstelligen Bargeldbetrag zu übergeben. Später schöpfte die Frau Verdacht und verständigte die Polizei.
Am selben Nachmittag schwindelten Unbekannte einer 83-jährigen Seniorin aus Grötzingen erfolgreich vor, dass ihr Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und eine Haft nur durch eine Kautionszahlung abzuwenden sei. In gutem Glauben übergab die Frau im Zeitraum zwischen etwa 14:45 Uhr und 15:00 Uhr an ihrer Haustür Bargeld und Schmuck in ebenfalls fünfstelligem Wert an einen unbekannten Mann. Als der Sohn der Geschädigten wenig später von dem Vorfall erfuhr, verständigte er umgehend die Polizei.
Der Geldabholer in Grötzingen wird als 40 bis 50 Jahre alt, etwa 178 cm groß, von auffallend dicker Statur und mit dunklen glatten Haaren beschrieben. Er soll eine dunkle, knielange Hose, ein dunkles T-Shirt und eine Sonnenbrille getragen haben. Zur Abholung sei er aus Richtung Pfinzbrücke gekommen und nach der Tat auch wieder in diese Richtung verschwunden.
Zeugen, die am gestrigen Nachmittag in Grötzingen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden.
Aus aktuellem Anlass appelliert die Polizei erneut insbesondere an lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an deren Familienangehörige:
- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von
persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Informieren Sie unter der Rufnummer 110 die Polizei. Benutzen
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern
landen könnten.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich gemeinsam mit Ihrer Familie und Personen, denen
Sie vertrauen.
Weitere Informationen und Präventionstipps zu diesem und weiteren Themen finden Sie unter www.polizei-beratung.de
Bei einem Zusammenstoß mit einer S-Bahn am Donnerstagvormittag nahe der Haltestelle Kühler Krug zog sich ein 63-jähriger Radfahrer leichte Verletzungen zu.
Ersten Erkenntnissen zufolge bog der Fahrradfahrer gegen 11:10 Uhr vom Vorplatz der Haltestelle kommend auf den in Richtung der Südtangente führenden Fuß-und Radweg der Kriegsstraße ein. Dabei missachtete der 63-Jährige offenbar das Rotlicht der Ampel und kollidierte in der Folge mit einer stadtauswärts fahrenden S-Bahn. Durch die Berührung kam der Zweiradfahrer zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Er wurde vom alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
An der Straßenbahn entstand ein geringer Sachschaden, das Fahrrad des 63-jährigen Unfallverursachers wurde nicht beschädigt.
Mehrere Sicherheitsbehörden beteiligten sich an einem länderübergreifenden Sicherheitstag mit umfangreichen Präventions-, Fahndungs-, Aufklärungs- und Kontrolleinsätzen. Neben Baden-Württemberg beteiligten sich die Bundesländer Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland an dieser Aktion.
In enger Kooperation zwischen dem Polizeipräsidium Karlsruhe, der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei, dem Hauptzollamt, den Kommunalen Ordnungsdiensten der Stadt Karlsruhe, dem Eichamt des Landkreis Karlsruhe und weiteren Behörden und Stellen fanden von Mittwoch, 08.00 Uhr bis Donnerstag, 06.00 Uhr bei insgesamt 26 Einsatzmaßnahmen eine große Anzahl von Kontrollen statt.
Die Schwerpunkte lagen auf Mehrfach- und Intensivtäter, Bekämpfung von Geldautomaten-Sprengungen, Aufklärung des Rotlichtmilieus, Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität, Betrugsdelikte sowie auf Kontrollen von Gaststätten und Shisha-Bars. Auch die Verkehrssicherheit mit Kontrollen des Schwerlastverkehrs sowie Alkohol- und Drogenkontrollen standen im Focus.
Die Bilanz für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe: Nahezu 300 Einsatzkräfte führten etwa 3.400 Kontrollen von Personen, Fahrzeugen und Objekten durch. Darunter gingen den Beamten zwölf Personen ins Netz, die zur Aufenthaltsermittlung oder Festnahme ausgeschrieben waren.
Vier Verkehrsteilnehmer mussten eine Blutprobe abgegeben, da sie im Verdacht eines Verkehrsdeliktes standen. Bei zwei Ereignissen erfolgte eine Einziehung der Fahrerlaubnis.
Darüber hinaus beschlagnahmte die Polizei kleinere Mengen Marihuana und Haschisch, mehrere Tabletten eines Steroides, ein verbotenes Einhandmesser sowie zwei Schreckschusswaffen.
Bei den Gaststättenkontrollen waren Verstöße in den Bereichen illegale Arbeitsaufnahme, Arbeitsschutz, Gaststätten-, Gewerbe- und Spielverordnung zu beanstanden. Alleine 150 Verstöße gegen das Mess- und Eichgesetz wurden geahndet.
Am Ende des Sicherheitstages waren 26 Ermittlungsverfahren und etwa 600 Ordnungswidrigkeiten zu bilanzieren.