Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Zu einem Unfall unter alkoholischer Beeinflussung ist es am Donnerstagabend in Dillweißenstein gekommen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 33-jähriger Mann auf einem Kleinkraftrad gegen 18 Uhr die Mühlbergstraße in stadteinwärtiger Richtung.
Nach der dortigen Brücke kam der Mann nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte mehrere Meter den dortigen Hang hinab, wodurch er sich leichtere Verletzungen zuzog, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Rollfahrer fest. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Promillewert von etwa 1,8 Promille. Es erwartet ihn nun eine Strafanzeige.
Noch unbekannte Täter haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Pforzheim in zwei Fällen Autos aufgebrochen.
Eines der Fahrzeuge war in der Abnobastraße geparkt, als der oder die Täter eine Scheibe einschlugen und eine Ledertasche mitsamt Inhalt daraus entwendeten. Die Tasche konnte zwischenzeitlich beim Parkhaus an der Eishalle wieder aufgefunden werden – ein darin ursprünglich befindlicher Geldbetrag von etwa 30 Euro fehlte.
Der zweite Fall ereignete sich in der Bodelschwinghstraße. Auch hier wurde eine Scheibe eines geparkten Autos eingeschlagen und im Anschluss ein Geldbeutel entwendet. Bargeld befand sich allerdings nicht darin.
Die Polizeireviere Pforzheim-Nord und -Süd bitten Zeugen darum, sich unter den Rufnummern 07231 186-3211 oder 07231 186-3311 zu melden.
Ein 20-Jähriger hat am Samstagmorgen Einsatzkräfte angegriffen und derart verletzt, dass zwei Polizisten seither dienstunfähig sind.
Der Täter hatte gegen 8:15 Uhr das Polizeirevier Pforzheim-Nord betreten und im weiteren Verlauf Suizidgedanken geäußert. Daraufhin organisierten die Einsatzkräfte mit seinem Einverständnis, dass er in einer psychiatrischen Einrichtung aufgenommen wird. Während der Fahrt im Streifenwagen dorthin griff der 20-Jährige dann einen neben ihm sitzenden Beamten an und versuchte danach zu flüchten. In der Folge entwickelte sich ein Kampf, bei dem es dem Polizisten und seiner Kollegin – auch unter dem Einsatz von Pfefferspray – letztlich gelang, den Angreifer unter Kontrolle zu bekommen. Danach wurde der 20-Jährige der psychiatrischen Einrichtung überstellt. Der angegriffene Beamte und seine Kollegin erlitten beim Kampf mit dem Täter derartige Verletzungen, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden mussten und nun bis auf weiteres dienstunfähig sind. Den 20-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige.
Bislang Unbekannte brachen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in eine Gaststätte in Langenbrücken ein und entwendeten Bargeld sowie Armbanduhren.
Die Täter verschafften sich zwischen 23:00 Uhr und 07:30 Uhr vermutlich über einen Innenhof Zutritt auf das Gelände der Gaststätte in der Hauptstraße. Über ein gekipptes Fenster gelangten die Einbrecher in das Restaurant und durchsuchten es nach Wertgegenständen. Sie entwendeten Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro sowie Armbanduhren. Mit ihrer Beute verschwanden die Diebe unerkannt.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bad Schönborn unter 07253 80260 in Verbindung zu setzen.
Nachdem die Leichname der tot aufgefundenen Personen und der Tatort in Kniebis weiter untersucht worden sind, haben sich neue Erkenntnisse ergeben.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der 58-jährige Mann, bei welchem es sich um den Betreiber des Objektes, in welchem die beiden Leichen gefunden wurden, handelt, von dem 32 Jahre alten Mann gewaltsam zu Tode gebracht wurde.
Der 32-Jährige, welcher ebenfalls in dem Objekt wohnhaft war, hat nach derzeitigen Erkenntnissen offenbar im Anschluss an die Tat seinem Leben selbst ein Ende gesetzt. Es handelt sich bei dem Mann um einen mehrjährigen Mitarbeiter des in dem Objekt befindlichen Betriebes.
Im Zimmer des 32-Jährigen wurde am Mittwochnachmittag vergangener Woche durch die ersten am Tatort eingesetzten Polizeikräfte ein kleinerer Brandherd festgestellt, welcher durch die ebenfalls verständigte und eilig am Tatort eingetroffene Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte.
Die Hintergründe der mutmaßlichen Tat sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Frank Grundke, Erster Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft Rottweil
Christian Koch, Pressesprecher, Polizeipräsidium Pforzheim
Pedelecs und E-Bikes eröffnen neue Wege sowohl in der Freizeitgestaltung als auch im alltäglichen Gebrauch und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Aufgrund der pandemisch bedingten Einschränkungen im Vereins- und Mannschaftssport hat sich das allgemeine Interesse an körperlichen Individualaktivitäten, wie dem Radfahren, zudem weiter verstärkt.
Statistisch gesehen, zählen Radfahrer nach wie vor zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern.
Die Anzahl der Fahrradunfälle hat laut Unfallstatistik des Polizeipräsidiums Pforzheim zugenommen: 322 Radfahrerinnen und Radfahrer verunglückten im Jahr 2022 im Vergleich zu 294 im Jahr 2021. Die Gruppe der Fahrradfahrer rangierte 2022 bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden an zweiter Stelle.
Rund die Hälfte dieser Unfälle sind ohne Beteiligung von Dritten selbst verursacht worden.
Vorrangiges Ziel der neu eingerichteten Fahrradgruppe des Polizeipräsidiums Pforzheim ist es, bei den verschiedenen Gefahren und Unfallursachen im Zusammenhang mit dem Fahrradverkehr anzusetzen. „Es geht uns darum, dem Radverkehr auf Augenhöhe zu begegnen“, so der Leitende Polizeidirektor Andreas Bjedov. Zwölf „neue“ Kolleginnen und Kollegen nehmen auf den dienstlichen Pedelecs den Blickwinkel von Verkehrsschwächeren ein. Dies ermöglicht das Erkennen potentieller Gefahrenpunkte und erhöht das gegenseitige Verständnis.
Die Fahrradgruppe wird neben aufklärenden Gesprächen aber auch Fehlverhalten von allen am Straßenverkehr Teilnehmenden konsequent ahnden.
Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Pforzheim wird zukünftig über die Entwicklung der Fahrradgruppe berichten.
Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg mit ihrem neuen Einsatzmittel.
Egal, ob auf zwei oder mit vier Rädern oder zu Fuß, das Polizeipräsidium Pforzheim ist immer für Sie da.
Eine wohl alkoholisierte Autofahrerin wurde am frühen Samstagmorgen von der Polizei aus dem Verkehr gezogen und musste ihren Führerschein abgeben.
Gegen 01:40 Uhr ereignete sich in der Bruchsal Innenstadt offenbar ein lautstarker Streit zwischen zwei Frauen, woraufhin ein Anwohner die Polizei verständigte. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich eine wohl alkoholisierte Beteiligte bereits mit ihrem Pkw entfernt.
Bei der anschließenden Fahndung stoppte eine Streife des Polizeireviers Bruchsal die 28-Jährige mit ihrem Toyota. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,18 Promille. Bei näherer Betrachtung des Fahrzeugs stellten die Beamten mutmaßlich frische Unfallspuren fest. Zu den Beschädigungen konnte die junge Frau keine klaren Angaben machen. Die Suche nach einem möglichen Unfallort verlief vorerst ohne Erfolg.
Im Anschluss musste die 28-Jährige auf der Dienststelle neben einer Blutprobe auch ihren Führerschein abgeben.
Zeugen oder mögliche Geschädigte werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bruchsal unter der Rufnummer 07251 7260 in Verbindung zu setzen.
Die Verkehrsgruppe Bundesautobahn stoppte am Sonntag gegen 21:00 Uhr auf der Bundsautobahn 5, zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal, einen 49-jährigen Sattelzugfahrer. Der Mann hatte bei einem vor Ort durchgeführten Alkoholtest über 2,6 Promille intus und muss in der Folge nun mit einer Anzeige aufgrund der Trunkenheit im Verkehr rechnen. Des Weiteren wurde der Führerschein einbehalten und der Mann mit tschechischer Staatsangehörigkeit musste eine Sicherheitsleistung von 800 Euro hinterlegen.
Nach einer Meinungsverschiedenheit gerieten am Freitagabend zwei 19-Jährige in Philippsburg aneinander und verursachten dadurch einen Polizeieinsatz.
Wie bislang bekannt, stritten sich gegen 21.00 Uhr zwei junge Männer auf einem Parkplatz an der Weiße-Tor-Straße, wobei einer der beiden offenbar ein Messer zog und seinen Kontrahenten damit bedrohte.
Ein Zeuge verständigte die Polizei, die mit mehreren Streifen die Örtlichkeit aufsuchte, jedoch niemanden mehr antraf. Weitere Ermittlungen im Umfeld führten die Beamten schließlich zu den beiden Männern. Bei der vorherigen handgreiflichen Auseinandersetzung erlitt einer der beiden 19-Jährigen wohl eine blutige Nase.
Das Messer fanden die Beamten in einem Blumenkübel auf und stellten es sicher.
Beide Männer müssen nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts einer Körperverletzung bzw. einer Bedrohung rechnen.
Insgesamt neun verletzte Personen und ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 50 000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Sonntagnachmittag auf der B 28, zwischen Freudenstadt und Aach ereignete.
Gegen 15.40 Uhr fuhr ein 28-jähriger Mann mit seinem Audi von Freudenstadt kommend, in Richtung Aach. Kurz vor Aach geriet er auf einem geraden Streckenabschnitt auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er zunächst mit einem entgegenkommenden Renault und im weiteren Verlauf mit einem hinter dem Renault fahrenden Ford. Der Renault geriet durch den Zusammenstoß mit dem Audi nach links, auf die Gegenfahrbahn (Richtungsfahrbahn Aach). Dort stieß er dann mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Verletzt wurden der unfallverursachende Fahrer des Audis, sowie der Lenker des Renaults und sein Mitfahrer. Ebenfalls verletzt wurden die vier Insassen des Fords (darunter zwei Kinder). Auch die 32-jährige Lenkerin des VW und ein mitfahrendes Kind erlitten Verletzungen. Nach derzeitigem Stand wurde aber niemand schwerer verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Bundesstraße 28 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen, bis gegen 18.30 Uhr, voll gesperrt. Die genaue Ursache des Unfalles ist noch unklar. Es steht im Raum, dass dem Audi-Fahrer während der Fahrt eine Zigarette auf der Hand fiel. Beim Versuch diese aufzuheben, geriet er dann mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr und es kam zu dem Unfall.