Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Verletzt worden sind am Donnerstagabend zwei Personen auf der Autobahn 8 bei Pforzheim, nachdem sie an einem Unfallgeschehen beteiligt waren.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 41-jähriger VW-Lenker die Bundesautobahn 8 von Karlsruhe in Richtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und Pforzheim-Nord erkannte der Mann zu spät ein Stauende und fuhr auf den vor ihm verkehrsbedingt stehenden Sattelzug auf. Der 41-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die alarmierte Feuerwehr befreit und durch eine Rettungswagenbesatzung schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert werden.
Der 62-Jährige Sattelzug-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 43.000 Euro.
Ein Unbekannter hat sich am Mittwochabend Zutritt zu den Räumlichkeiten einer Hilfsorganisation auf der Wilferdinger Höhe verschafft. Offenbar ist er bei seinem Einbruchsvorhaben gestört worden, so dass letztlich kein Diebstahlsschaden entstanden war.
In der Zeit zwischen Mittwoch, 26.04.2023, 16:45 Uhr und 19:50 Uhr, drang der Einbrecher in die in der Karlsruher Straße gelegenen Büroräumlichkeiten ein. Im weiteren Verlauf versuchte der Unbekannte mittels Hebelwerkzeug eine weitere Tür zu öffnen, was ihm jedoch nicht gelang. Vorbereitend wurde auch eine Tür geöffnet, die den Fluchtweg ins Treppenhaus sichern sollte. Während seines Einbruchs wurde der Mann jedoch bemerkt und ergriff die Flucht.
Der Eindringling wird wie folgt beschrieben:
Der hellhäutige Unbekannte war männlich, etwa 180-185 cm groß und von schlanker Statur. Er trug eine schwarze Hose und eine schwarze Weste ohne Ärmel sowie eine schwarze Strickmütze. Auffällig war seine grüne FFP2-Maske.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Telefonnummer 07231 186-3211 zu melden.
Schwere Verletzungen hat am Donnerstagnachmittag eine 65 Jahre alte Frau davongetragen, nachdem sie von einem Pkw erfasst worden war.
Die Radfahrerin war gegen 14:20 Uhr auf einem Radweg entlang der Landesstraße 1134 von Lienzingen in Richtung Mühlacker unterwegs, als eine 25-jährige Pkw-Lenkerin mit ihrem BMW aus noch ungeklärter Ursache nach rechts abkam und auf den Radweg geriet. Hierbei erfasst sie die Frau mitsamt Fahrrad, so dass diese zu Boden stürzte. Neben Rettungswagen war auch ein Rettungshubschrauber vor Ort, welcher die Radfahrerin letztlich versorgte und in ein Krankenhaus brachte. Mit derzeitigem Sachstand wurde sie zwar schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Sachschaden am Elektrofahrrad wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn teilweise und während der Start- und Landephase des Hubschraubers kurzzeitig komplett gesperrt werden.
Gut ein Dutzend Bienenvölker im Wert von mehreren tausend Euro sind in Lienzingen durch bislang Unbekannte entwendet worden.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen entwendete der oder die Täter in der Zeit von Freitagnachmittag bis Mittwochmorgen etwa ein Dutzend Bienenvölker sowie Komplettbeuten. Diese waren in einem Gartengrundstück auf dem Gewann Hägelesklinge südwestlich und nahe der Bundesstraße 35 aufgestellt. Für den Abtransport dürfte ein Fahrzeug notwendig gewesen sein.
Der Schaden wird im mittleren vierstelligen Bereich angenommen.
Der Polizeiposten in Illingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07041 96930 beim Polizeirevier in Mühlacker zu melden.
Ein 42-jähriger Mann wurde bereits in der Nacht auf Samstag in der Karlsruher Innenstadt von drei Unbekannten ausgeraubt. Nachdem der Geschädigte im Nachgang Anzeige erstattete, sucht die Polizei nun nach Zeugen.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge war der 42-Jährige am frühen Samstagmorgen gegen 04:45 Uhr auf der Kaiserstraße unterwegs. Etwa auf Höhe des Marktplatzes bemerkte er, wie ihm ein unbekannter Mann den Geldbeutel aus seiner hinteren Hosentasche zog. Als sich der Geschädigte daraufhin umsah und nach seinem Portemonnaie griff, warf der Unbekannte den Geldbeutel einem seiner beiden Begleiter zu und versetzte dem 42-Jährigen einen Stoß. Anschließend schlugen und traten die Unbekannten offenbar auf den am Boden liegenden Mann ein.
Im Anschluss flüchteten die drei Tatverdächtigen mit dem Raubgut zu Fuß über den Marktplatz in südliche Richtung.
Später benutzten die Täter die gestohlene EC-Karte des Geschädigten an einem Zigarettenautomaten in der Adlerstraße.
Das Tatopfer beschrieb die Räuber als jugendliche Männer mit südländischer Erscheinung.
Der erste Täter habe schwarze kurze Haare und einen Schnauzbart gehabt. Er sei mit einem beigen Pullover bekleidet gewesen.
Der Zweite habe ebenfalls schwarze kurze Haare gehabt und habe eine schwarze Lederjacke sowie eine Jeans-Hose getragen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Am Montag gaben sich Trickbetrüger einmal mehr am Telefon als Polizeibeamte aus und erbeuteten so bei einer 78-jährigen Frau einen hohen Bargeldbetrag.
Nach aktuellem Kenntnisstand nahm ein angeblicher Polizeibeamter des Landeskriminalamts am Montagvormittag telefonisch Kontakt mit der Seniorin auf und verwickelte sie in ein Gespräch. In dem Telefonat gaben die Betrüger vor, dass das Geld der Seniorin bei der Bank nicht sicher sei, da korrupte Bankmitarbeiter mit einer Verbrecherbande zusammenarbeiten würden. Sie forderten die Frau auf, das Geld abzuheben und boten an, dieses persönlich abzuholen und anschließend sicher zu verwahren. Im dem guten Glauben mit der echten Polizei gesprochen zu haben, begab sich die 78-Jährige daraufhin zu ihrer Bank und hob einen hohen Geldbetrag ab. Am Folgetag tätigte die Geschädigte dann weitere Abhebungen. Auf Anweisung der Betrüger übergab sie die fünfstellige Summe schließlich am Dienstagnachmittag in einer Plastiktüte verpackt an der Haustür an einen angeblichen Polizeibeamten. Dieser lief nach Erhalt des Geldes über einen Fußweg von dem in der Kaiserallee gelegenen Mehrfamilienhaus in Richtung Kaiserallee / Mühlburger Tor davon.
Erst als einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin am Mittwoch die ungewöhnlichen Abhebungen der Kundin auffielen und diese daraufhin die Kontobevollmächtigten verständigte, fiel der Betrug auf.
Den unbekannten Geldabholer beschrieb die Seniorin als etwa 20-jährigen, circa 165 cm großen und schlanken Mann mit südasiatischer Erscheinung. Er habe dunkelbraune Augen, dunkle Augenbrauen und dunkle lockige Haare gehabt, die in sein schlankes Gesicht fielen. Der Mann sei mit einem blauen Anorak und einer Jeans-Hose bekleidet gewesen. Zudem habe er eine Sonnenbrille getragen und die Kapuze seiner Jacke über den Kopf gezogen gehabt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Aus aktuellem Anlass appelliert die Polizei erneut insbesondere an lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an deren Familienangehörige:
- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von
persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Informieren Sie unter der Rufnummer 110 die Polizei. Benutzen
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern
landen könnten.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich gemeinsam mit Ihrer Familie und Personen, denen
Sie vertrauen.
Weitere Informationen und Präventionstipps zu diesem und weiteren Themen finden Sie unter www.polizei-beratung.de
Ein Rollerfahrer hat am Mittwochabend in Illingen betrunken mit seinem Roller am Straßenverkehr teilgenommen.
Der 35-jährige Rollerfahrer befuhr gegen 22.45 Uhr mit seinem Roller die Mühlackerstraße, als die Streifenwagenbesatzung auf ihn aufmerksam wurde.
Er zeigte diverse Anzeichen einer Alkoholisierung. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der Verkehrsteilnehmer einen Wert von gut 2 Promille hatte.
Er musste deshalb seine Fahrt beenden und im Krankenhaus Blut abgeben.
Zudem ergab die Kontrolle, dass der Rollerfahrer keinen Führerschein mehr besaß und auch keine Versicherung für sein Kraftfahrzeug. Es erwarten ihn jetzt Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Aufgrund einer exhibitionistischen Handlung in Freudenstadt sind kriminalpolizeiliche Ermittlungen aufgenommen worden.
Nach bisherigem Kenntnisstand parkte am Dienstag gegen 15:20 Uhr ein schwarzer Pkw auf dem östlichen Teil des geschotterten Parkplatzbereiches eines Getränkehandels in der Dammstraße. An dem Fahrzeug war die hintere linke Tür geöffnet und auf der Rückbank konnte durch einen Passanten eine männliche Person mit roter Arbeitshose wahrgenommen werden, welche onanierte. Die Kriminalpolizei in Freudenstadt hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die weitere Hinweise zu der Person oder dem schwarzen Fahrzeug machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Mittwochnachmittag ein 60-jähriger Mann, nachdem er mit knapp zwei Promille in Altheim einen Unfall verursachte.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 60-jährige Fahrer eines Lkw mit Pritschenaufbau und Anhänger um 15:45 Uhr die Salzstetter Straße Orts einwärts. Offenbar aufgrund alkoholischer Beeinflussung geriet er in der Folge auf die Gegenfahrbahn. Trotz des Ausweichens einer entgegenkommenden 28-jährigen Hyundaifahrerin auf den dortigen Gehweg kam es zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Hierbei entstand ein Gesamtsachschaden von 8.500 Euro.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung beim Unfallverursacher fest.
Ein Atemalkoholvortest vor Ort ergab eine Alkoholisierung von rund 1,9 Promille. Dem 60-Jährigen wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Er musste seinen Führerschein abgeben. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat der 59-jährige Fahrer eines VW in der Nacht zu Donnerstag in Althengstett.
Ein Zeuge verständigte gegen 23:00 Uhr die Polizei, da sich in den Verkaufsräumen einer Tankstelle in der Gottlieb-Braun-Straße ein alkoholisierter Mann aufhielt, welcher zuvor augenscheinlich mit seinem Auto unterwegs war.
Die herbeigerufenen Polizisten konnten den Fahrzeugführer antreffen und einer Kontrolle unterziehen. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über zwei Promille. Der Autofahrer musste eine Blutprobe abgeben, seinen Führerschein behielten die Beamten ein.
Hinweise Ihrer Polizei:
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille steigt das Unfallrisiko um das 12-fache.
(Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).