Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einem Verkehrsunfall am Samstagvormittag in der Pfeilerstraße in Bruchsal erlitt eine 85-jährige Fahrradfahrerin schwere Verletzungen.
Offenbar übersah eine 35-jährige Autofahrerin gegen 10.10 Uhr das Rotlicht einer Ampel an einem Fußgängerüberweg. Hierbei kollidierte sie mit einer Radfahrerin, die gerade die Straße überquerte. Bei dem Sturz erlitt die 85-Jährige schwere Verletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.
Der 57-jähriger Fahrer eines Suzuki Swift befuhr am frühen Sonntagmorgen (07.05.2023) gegen 00.15 Uhr die Kirchenstraße in stadtauswärtige Richtung.
Hierbei kam er von der Fahrbahn ab und touchierte einen geparkten Opel Astra. Durch den Zusammenprall wurde der Opel auf einen ebenfalls geparkten Opel Zafira aufgeschoben.
Der Suzuki des Unfallverursachers blieb auf der Fahrzeugseite in Unfallendstellung liegen. Der Fahrer, der allein im Fahrzeug saß, konnte sich mit Hilfe von Ersthelfern aus seinem Auto befreien. Bei der Sichtung durch den Rettungsdienst konnten keine Verletzungen festgestellt werden.
Jedoch bemerkten die unfallaufnehmenden Polizeibeamten Atemalkoholgeruch. Ein Atemalkoholvortest ergab etwas mehr als 1 Promille.
Der 57-jährige musste sich einer Blutprobe unterziehen und sein Führerschein wurde einbehalten.
Der Suzuki, an dem ca. 1500 Euro Schaden entstand, musste abgeschleppt werden. Am Astra entstand etwa 3500 Euro, am Zafira 1500 Euro Schaden.
Im Einsatz befanden sich auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst.
Polizeibeamte des Polizeireviers Freudenstadt kontrollierten am frühen Samstagmorgen (06.05.2023) gegen 01.50 Uhr den Fahrer eines VW Golf.
Zuvor fiel der Funkstreife dessen auffällige Fahrweise auf. Zunächst missachtete er die Anhalteaufforderungen des Polizeifahrzeugs, konnte aber im Verlauf angehalten werden.
Im Gespräch wurde beim 34-jährigen Fahrer Atemalkohol bemerkt. Ein Atemalkoholvortest ergab über 2 Promille.
Der Golf-Fahrer musste sich daher einer Blutprobe unterziehen.
Einen Führerschein konnten die Polizeibeamten nicht beschlagnahmen, da der Golf-Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Dieser sieht sich jetzt Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis entgegen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Der Kampfmittelräumdienst hat am Freitagabend, 5. Mai, erfolgreich eine Weltkriegsbombe in der Karlsruher Südstadt-Ost entschärft. Die Entschärfungs-Arbeiten haben etwa eine Stunde gedauert. Der Blindgänger war bei Bauarbeiten nahe der Zimmerstraße am Morgen gefunden worden. Sie war zuvor mit knapp fünf Metern Erde bedeckt, bevor sie bei Baggerarbeiten entdeckt wurde. Die Lage der Bombe erforderte eine zeitnahe Entschärfung, weshalb bereits am gleichen Nachmittag mit der Evakuierung begonnen wurde. Neben der Information über die Medien wurden zur Bevölkerungsinformation die Warnapp ausgelöst und per Lautsprecherdurchsagen vor Ort gewarnt.
In Summe waren etwa 2.300 Menschen von der Evakuierung betroffen. Geräumt wurde ein Gebiet 400 Meter rund um den Fundort. Betroffen waren Wohngebäude, der Güterbahnhof, Teile des Cityparks sowie eine Gaststätte und ein Hotel. Zudem mussten Bus- und Bahnlinien umgeleitet und die benachbarten Gleise für den Fernverkehr der Bahn gesperrt werden. Gesperrt wurde zudem der Luftraum über dem Fundort.
Personen, die für die Zeit der Evakuierung keine Unterkunft gefunden hatten, konnten sich in der benachbarten Schillerschule aufhalten. Die Berufsfeuerwehr musste ihre Hauptwache zeitweise räumen. Die Fahrzeuge kamen auf dem Messplatz unter. Die Integrierte Leitstelle verblieb in einem sicheren Bereich auf dem Gelände. Weder bei der Feuerwehr noch bei der Integrierten Leitstelle gab es Unterbrechungen des Betriebs. Über das Bürger-Telefon gingen zahlreiche Anfragen ein, in sechs Fällen wurde die Unterstützung für den Transport angefordert. Die Evakuierung konnte im geplanten Zeitraum abgeschlossen werden. Alle Sperrungen sind aufgehoben.
Bei dem Blindgänger handelte es sich um eine amerikanische Streubombe mit einem Gewicht von rund 250 Kilogramm.
In ihrem Haus im südwestlichen Teil des Remchinger Ortsteils Nöttingen überfallen worden ist am Freitagmorgen eine alleinlebende Seniorin.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr gegen 9:00 Uhr ein weißer Kastenwagen, aus dem Zulassungsbezirk MG, in die Einfahrt des Wohnobjektes. In der Folge klingelten drei Männer, dem Anschein nach Handwerker, an der Haustüre der Geschädigten und forderten diese auf die Türe zu öffnen. Nach dem Öffnen der Türe wurde sie ins Gebäudeinnere geschoben, wodurch sich die Täter Zutritt ins Haus verschaffen konnten.
Im weiteren Verlauf durchwühlten die Täter die Wohnräume. Über das erlangte Diebesgut ist bislang noch nichts bekannt.
Nachdem die Täter das Gebäude verlassen hatten, holte die Senioren ihre Nachbarn zu Hilfe, welche in der Folge die Polizei verständigten.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die flüchtigen Personen sowie der weiße Kastenwagen bislang nicht festgestellt werden.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Einer der Täter ist zwischen 30 und 40 Jahre alt, 180 Zentimeter groß, füllige Statur, Dreitagebart und trug eine grau-lilafarbene Schildmütze. Die beiden anderen Täter sollen zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Alle drei Personen trugen überwiegend dunkle Bekleidung.
Hinweisgeber zu verdächtigen Personen oder dem weißen Kastenwagen im betroffenen Bereich werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Nachtrag zur Pressemitteilung vom 4. Mai 2023, 10:56 Uhr
Mutmaßlicher Einbrecher in Haft
Nach einem Wohnungseinbruchsdiebstahl in Neuenbürg-Waldrennach (Enzkreis) ist nach Ermittlungen am Donnerstag im Landkreis Calw ein 37-jähriger Tatverdächtiger durch Polizeibeamte festgenommen worden. Bei dem Mann konnten im Rahmen der Durchsuchung Teile des Diebesguts aufgefunden werden.
Gegen den moldauischen Staatsangehörigen bestand noch eine Ausschreibung zur Festnahme und aufgefundene Ausweisdokumente erwiesen sich bei einer Überprüfung als Fälschungen.
Der dringend Tatverdächtige wurde heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Der 37-Jährige befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Michael Wenz, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
In der Nähe des Karlsruher Güterbahnhofs wurde am Freitagmorgen, 5. Mai 2023, ein Blindgänger gefunden. Wie die Stadt Karlsruhe und das Polizeipräsidium in einer gemeinsamen Pressemitteilung erläutern, liegt die Bombe auf Höhe der Zimmerstraße 8 in der Karlsruher Südstadt-Ost. Der unmittelbar angeforderte Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg hat die Entschärfung noch an diesem Freitag angesetzt.
Zur Sicherheit von Anwohnern und Passanten werden folgende Maßnahmen vorgenommen: Das Gebiet in einem Radius von 400 Metern um den Fundort wird evakuiert. Die Anwohner werden von der Polizei vor Ort sowie über Warnapp und über die Medien informiert. Mobilitätseingeschränkte Anwohnende werden durch den Rettungsdienst in eine Pflegeeinrichtung gebracht.
Für die Entschärfung werden auch die Strecke der Deutschen Bahn, die Stuttgarter Straße und die Ludwig-Erhard-Allee sowie der Luftraum über dem Fundort gesperrt. Das Gebiet soll gemieden und weiträumig umfahren werden.
Im Gefahrenbereich liegt auch die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie die Notrufzentrale Integrierte Leitstelle (ILS). Die Wache wird bis Ende der Entschärfung auf den Messplatz Karlsruhe ausgelagert. Die Integrierte Leitstelle verbleibt in einem sicheren Bereich auf dem Gelände. Weder bei der Feuerwehr noch bei der Integrierten Leitstelle wird es Unterbrechungen des Betriebs geben.
Der Beginn der Entschärfung ist für 19:00 Uhr vorgesehen.
Die Stadt Karlsruhe und das Polizeipräsidium informieren aktiv bei einer neuen Nachrichtenlage.
Mit seinem Fahrzeug im Ortsteil Tonbach unterwegs gewesen ist ein 84-jähriger Mann am Donnerstagmittag als er damit zwei Fahrzeuge beschädigte und sich unerlaubt von den Unfallstellen entfernte.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen streifte der Fahrer zunächst, offensichtlich aufgrund alkoholischer Beeinflussung, einen ihn passieren lassenden Pkw in den Freyenhöfen. Nachdem er seine Fahrt fortsetzte beschädigte er in der Folge im Kurvenbereich der Unteren zur Oberen Sonnenhalde einen weiteren Pkw im Heckbereich und fuhr auch hier weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Der Fahrer konnte im Laufe der Ermittlungen angetroffen werden. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung beim Unfallverursacher fest.
Ein Atemalkoholvortest vor Ort ergab einen Wert von rund 1,2 Promille.
Dem 84-Jährigen wurde daraufhin in einem Krankenhaus Blut entnommen. Er musste seinen Führerschein abgeben. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 4.300 Euro.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe –
Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim
Nachtrag zur Pressemitteilung vom 03.05.2023
Am späten Abend des 03.05.2023 ist in einer Pforzheimer Klinik ein Mann verstorben, nachdem es zuvor zu einem Brand in der dortigen Zentralen Notaufnahme gekommen war.
Der Verstorbene konnte zwischenzeitlich zweifelsfrei identifiziert werden, es handelt sich hierbei um einen 58-Jährigen.
Nach dem nunmehr vorliegenden vorläufigen Obduktionsergebnis ist der Mann infolge von Brandeinwirkung ums Leben gekommen.
Wie es zu dem Brand gekommen war und inwieweit die zuvor erfolgte, noch näher zu untersuchende Fixierung des Verstorbenen in diesem Kontext von strafrechtlicher Relevanz ist, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Durch einen Verkehrsrowdy leicht verletzt worden ist am Montagabend ein Passant im Maulbronner Stadtteil Zaisersweiher.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein noch unbekannter männlicher Fahrzeugführer einer schwarzen Mercedes A-Klasse am Montagabend gegen 18:10 Uhr die Graf-Zaisolf-Straße in Zaisersweiher. Offenbar fuhr das Auto, welches ohne Kennzeichen unterwegs gewesen sein soll, mit nicht angepasster Geschwindigkeit die Straße auf und ab.
Ein 68-jähriger Passant wollte den Fahrzeuglenker mittels Handzeichen auf sein Verhalten aufmerksam machen. Der Mercedes steuerte im weiteren Verlauf offenbar auf den Mann zu und touchierte diesen letztlich an dessen Hand, wodurch sich der Fußgänger leichte Verletzungen zuzog. Ferner streifte der Rowdy auf Höhe der Hausnummer 9/1 ein am Fahrbahnrand abgestelltes Auto und beschädigte dessen Außenspiegel. Anschließend fuhr der Fahrer einfach davon und bog nach rechts in die Diefenbacher Straße ab.
Der Bezirksdienst des Polizeireviers in Mühlacker hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Fahrzeug oder dem Fahrzeuglenker sowie dem Unfallgeschehen machen können, sich unter der Rufnummer 07041 96930 beim Polizeirevier in Mühlacker zu melden.