Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Unbekannte Täter versuchten am Dienstag, zwischen 16:00 Uhr und 21:00 Uhr, mit einem nicht bekannten Werkzeug die Haustür eines Wohnhauses in der Daxlander Straße in Grünwinkel aufzuhebeln, was letztendlich misslang. Der entstandene Sachschaden kann bislang noch nicht beziffert werden.
Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Weststadt unter 0721/666-3611 in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe und der Stadtverwaltung Stutensee
Am Mittwochmorgen ging beim Thomas-Mann-Gymnasium, der Erich-Kästner-Realschule sowie dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt erneut eine E-Mail mit potenziell bedrohlichem Inhalt ein. Nach Abstimmung zwischen Polizei und dem Schulzentrum Stutensee wird nicht von einer ernstzunehmenden Bedrohung ausgegangen. Derzeit liegen keinerlei Hinweise auf konkrete Gefahren für Schüler und Lehrer des Schulzentrums vor. Dennoch ist die Polizei heute mit besonders geschulten Beamten, die für Schüler und Lehrer ansprechbar sind und beratend zur Seite stehen, in beiden Schulen vor Ort.
Darüber hinaus hat das Polizeipräsidium Karlsruhe die Ermittlungen zur Urheberschaft der einsatzauslösenden E-Mail aufgenommen. Dem oder der Verantwortlichen drohen neben strafrechtlichen Konsequenzen auch zivilrechtliche Forderungen.
Drei Monate auf Bewährung haben die beiden 16-jährigen Schüler vom Gericht aufgebrummt bekommen, nachdem sie einen jüngeren Mitschüler übel drangsaliert und ihm seine Kopfhörer abgenommen hatten.
Wirklich echt bei dieser „Gerichtsverhandlung“ am vergangenen Freitagmorgen in einem Klassenzimmer der Willy-Brandt-Realschule war in seiner Rolle als Richter allerdings ausschließlich Amtsgerichtdirektor Oliver Weik. Auch ein echter Polizist und selbstverständlich echte Schüler sowie deren Lehrer waren mit von der Partie, aber dazu später mehr.
Die ganze Aktion mit der Klasse 10d der Willy-Brandt-Realschule in Königsbach fand statt im Rahmen des Projekts „Rechtsstaat macht Schule“, das sich an alle weiterführenden Schulen richtet und bei dem Schüler in interaktiven Übungen und Planspielen rechtsstaatliches Vorgehen kennenlernen. Funktionsträger aus Polizei und Justiz stellen zentrale Rechts- und Verfassungsnormen vor und laden die Schüler zum Austausch über die Regeln unseres Zusammenlebens ein. Das Projekt gibt dem Rechtsstaat ein Gesicht und ist somit ein Werben für die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Nicht zuletzt wird dabei auch ein weiteres Ziel verfolgt: Für den Zusammenhalt in der Gesellschaft ist es wichtig, dass die Akteure staatlicher Streitschlichtung von allen respektiert und die staatlichen Normen des Zusammenlebens von allen akzeptiert werden. „Rechtsstaat macht Schule“ setzt genau an dieser Stelle an.
Der ursprüngliche Startschuss für das Projekt war bereits Anfang des Jahres 2020. Wie viele andere Dinge auch, fiel dessen Durchführung dann allerdings der Coronapandemie zum Opfer. Im Jahr 2023 erfolgte nun der Neuanfang des Projekts und das mit großem Erfolg. Bereits 14 Mal war das Projekt im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums in diesem Jahr in Schulen zu Gast. Dabei erreichten die Polizisten zusammen mit den Vertretern der Justiz sowie den jeweiligen Lehrkräften schon mehr als 300 Schüler – weitere Veranstaltungen sind in Planung.
Bei der Veranstaltung in der Willy-Brandt-Realschule waren es 21 Schüler, die sich mit großer Motivation an dem Projekt beteiligten, das ihr Lehrer und gleichzeitig der Schulleiter, Dieter König, an die Schule geholt hatte. Die Zehntklässler lauschten aufmerksam den spannenden Informationen ihrer Gäste von Polizei und Justiz.
Den ersten Teil dieses Unterrichts der besonderen Art gestaltete Polizeioberkommissar Fabian Faigle vom Polizeirevier Pforzheim-Nord. Als Streifendienstbeamter ist für Fabian Faigle sein eigentlicher Arbeitsplatz überall dort, wo die Polizei gebraucht wird – sei es an einem Tatort, an anderen Schauplätzen, zu denen er gerufen wird, oder eben auf Steife zu Fuß oder im Polizeiauto.
Für die Schüler der Klasse 10d hatte Fabian Faigle seinen Arbeitsplatz nun für einen halben Tag mit dem Klassenzimmer getauscht. Der Polizist erklärte den Schülern die Bedeutung unseres Rechtsstaates und informierte sie über die wichtigen Aufgaben, welche die Polizei dabei wahrnimmt. Danach hieß es für die Zehntklässler selbst aktiv zu werden: In Kleingruppen untersuchten sie verschiedene Fälle mit Straftaten, wie sie leider auch in echt hätten passieren können. Dabei handelte einer der Fälle von den beiden eingangs erwähnten 16-Jährigen, die ihrem Mitschüler übel mitspielten und ihm seine Kopfhörer abnahmen. Zusammen mit Polizeioberkommissar Faigle beleuchteten die Schüler dann die Rollen der Beteiligten in dem Fall: Wer sind hier die Beschuldigten? Gibt es Zeugen? Dabei erläuterte Fabian Faigle den Jugendlichen auch, was die Polizei tut, wenn sie zu so einem Fall gerufen wird. Er informierte über polizeiliche Maßnahmen, wie etwa eine Identitätsfeststellung oder auch eine Wohnungsdurchsuchung nach Beweismitteln. Auch was dann mit einer Strafanzeige passiert und welche Rechte die Beteiligten in diesem Verfahren haben, war Inhalt des interaktiven Vortrags.
Den zweiten Teil des Unterrichts übernahm Amtsgerichtdirektor Oliver Weik. Normalerweise arbeitet der Chef des Pforzheimer Amtsgerichts in seinem Gerichtssaal dafür, dass im Namen des Volkes Recht gesprochen wird. An diesem Freitagmorgen war er nun dafür da, den überaus interessierten Zehntklässlern zunächst den Aufbau der Justiz und deren Aufgabe im Rahmen der demokratischen Gewaltenteilung anschaulich zu machen. Der Richter erklärte dabei juristische Tatbestände, wie etwa Diebstahl, und schilderte seinen Zuhörern den Gang eines Strafverfahrens, nachdem eine Anzeige der Polizei an die Justiz übermittelt wurde. Oliver Weik informierte über den Inhalt einer Strafanzeige, über die Gestaltung einer Anklageschrift der Staatsanwaltschaft bis hin zur Eröffnung der Hauptverhandlung. Genau eine solche stellte zum Ende des Projekttages dann auch den interaktiven Höhepunkt für die Schüler dar. Schnell wurden ein paar Tische zu einem „U“ zusammengeschoben und so ein Gerichtssaal im Klassenzimmer improvisiert. Es sollten sich nun die beiden 16-Jährigen aus dem zuvor besprochenen Fall für ihre Tat bei einer Gerichtsverhandlung verantworten – im Raum stand: Räuberische Erpressung in Tateinheit mit Körperverletzung und Diebstahl. Um die Hauptverhandlung möglichst originalgetreu darzustellen, wurden nun die Rollen verteilt: Zwei Schüler spielten die beiden Täter, einer den Geschädigten und weitere zwei Schüler waren Zeugen. Auch die Rolle des Staatsanwalts als Vertreter der Anklage wurde durch einen Schüler übernommen. Nachdem die Rollen verteilt waren, legte Amtsgerichtsdirektor Weik seine Original-Richterrobe an und nahm auf dem „Richterstuhl“ Platz. Was dann folgte, war eine Gerichtsverhandlung, die, wenn auch imitiert, nicht zuletzt dank der routinierten Verhandlungsführung von Oliver Weik auch diesen Teil rechtsstaatlichen Handelns sehr anschaulich darstellte. Und am Ende hieß das Urteil für die Täter: Drei Monate Haft auf Bewährung.
Mit diesen besonderen Eindrücken endete für die Zehntklässler ein sicherlich sehr interessanter Freitagmorgen und ihre Besucher von Polizei und Justiz verabschiedeten sich, um wieder in ihre andere Arbeitswelt einzutauchen.
Das Polizeimusikkorps Karlsruhe unter Leitung von Mario Ströhm spielt am kommenden Sonntag, 14. Mai 2023, von 11 bis 13 Uhr im Enzauenpark in Pforzheim.
Die Gäste erwartet bei freiem Eintritt ein abwechslungsreiches Programm, wobei neben dem vollen Klang von Deutschlands größtem Polizeiorchester die Instrumentalsolisten sowie die Sängerin Nina Hirschler und Sänger Toni Bergsch besondere Akzente setzen werden.
Das Musikkorps verzichtet auf Gage, im Gegenzug wird der Pforzheimer Gastronom Frank Daudert einen Spendenbetrag an das Müttergenesungswerk abführen.
Das Müttergenesungswerk gibt es seit 1950 als gemeinnützige Stiftung, Schirmherrin ist Elke Büdenbender, die Frau des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Ein 24-jähriger Mann wurde in der Nacht auf Sonntag, den 30.04.2023 in der Karlsruher Innenstadt Opfer eines versuchten Raubes. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge war der 24-Jährige gegen 03:15 Uhr auf der Kaiserstraße unterwegs, als er nahe der Kreuzung Kaiserstraße / Waldstraße von zwei unbekannten Männern angesprochen wurde. Die Männer versperrten ihm den Weg und forderten ihn zunächst dazu auf Geld für den Durchgang zu bezahlen. Dieser Forderung kam der 24-Jährige jedoch nicht nach. Daraufhin packte einer der Männer den Geschädigte am Kragen, während der andere ihn zur Herausgabe seiner Kopfhörer aufforderte. Als der 24-jährige auch das verneinte, schlugen und traten die Täter auf ihn ein und versuchten ihm die Ohrhörer gewaltsam zu entreißen. Mehrere Männer wurden schließlich auf die Rufe des am Boden liegenden Mannes aufmerksam und eilten ihm zu Hilfe. Die beiden Angreifer flüchteten daraufhin zu Fuß in unbekannte Richtung.
Der Geschädigte beschrieb die beiden Räuber als Männer im Alter von 20-30 Jahren.
Der erste Täter sei ca. 180 cm groß gewesen und habe einen etwas dunkleren Teint gehabt. Seine dunklen mittellangen Haare, die er mit Mittelscheitel trug, hätten seine Stirn halb bedeckt. Er sei mit einer schwarzen Winterjacke, einem dunklen Oberteil und bis zu den Knöcheln reichenden Stiefeln bekleidet gewesen.
Der Zweite habe sehr kurze Haare oder eine Glatze getragen und sei dunkel gekleidet gewesen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen. Insbesondere ist die Polizei auf der Suche nach der Gruppe von Männern, die dem Tatopfer zu Hilfe kam.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Montagmittag der Fahrer eines Sattelzuges nachdem er alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen und beim Abbiegen ein geparktes Fahrzeug beschädigt hat.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 42-jährige Fahrer eines Sattelzuges gegen 12:40 Uhr die Geigerstraße in Pforzheim und beabsichtigte nach rechts in die Lindenstraße abzubiegen. Hierbei streifte er einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten Pkw mit dem Heck des Aufliegers. Am geparkten Fahrzeug entstand ein Schaden von 15.000 Euro. Der Schaden am Sattelzug wird mit 1.000 Euro beziffert.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Fahrer fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von rund 1 Promille. Der 42-Jährige musste in der Folge eine Blutprobe abgeben. Die Beamten behielten seinen Führerschein ein.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat in der Nacht von Montag auf Dienstag der Fahrer eines Pkw nachdem er alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen und in der Folge einen Unfall verursacht hat.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 22-jährige Fahrer eines Opel um kurz vor Mitternacht die Kreisstraße 4556 von Unterreichenbach in Richtung Schellbronn als er kurz vor Schellbronn in einer langgezogenen Linkskurve zunächst die Leitplanke touchierte. In der Folge fuhr er gegen einen am linken Fahrbahnrand befindlichen Stein wodurch sein Fahrzeug umkippte und auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen kam.
Der leichtverletzte Fahrer musste in der Folge aufgrund der Unfallendlage seines Fahrzeuges durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neuhausen aus diesem herausgeschnitten werden. Zudem war wegen auslaufender Betriebsstoffe eine Reinigung der Fahrbahn erforderlich. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro.
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 22-Jährigen eine Alkoholisierung von rund 1,5 Promille. Er musste daraufhin eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.
Am Montag haben Beamte des Verkehrsdienstes Pforzheim Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 35 im Bereich Mühlacker-Lienzingen, Fahrtrichtung Illingen, durchgeführt.
Zwischen 10 Uhr und 15 Uhr wurden insgesamt knapp 800 Fahrzeuge gemessen und hierbei 88 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
73 Autofahrer fielen mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Die höchst gemessene Geschwindigkeit eines Pkw-Fahrers betrug bei regennasser Fahrbahn 120 km/h bei erlaubten 70 km/h. Den Autofahrer erwartet nun eine Geldbuße im dreistelligen Eurobereich, ein Fahrverbot sowie Punkte im Verkehrszentralregister.
Insgesamt 15 Lkw-Fahrer überschritten die zulässigen 60 km/h, so dass auf sie ebenfalls ein Verwarnungs-/Bußgeldverfahren zukommt.
Hinweis:
Die Polizei wird die Kontrollen, zur Einhaltung der Verkehrsregeln sowie weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit beziehungsweise für ein sicheres Miteinander auf den Straßen, fortführen, auch deshalb, da zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de
Über das Wochenende sind Unbekannte in ein noch nicht fertiggestelltes Haus in Dürrmenz eingedrungen und haben Sanitär- und Heizungsgegenstände im Warenwert von rund 7.000 Euro entwendet.
In der Zeit zwischen Freitag, 05.05.2023, 12:30 Uhr und Montag, 08.05.2023, 07:30 Uhr, gelangten die Einbrecher ins Innere des in der Straße „Im Biegel“ gelegenen Gebäudes, indem sie mit einem unbekannten Werkzeug die Eingangstür aufhebelten. Im Anschluss entfernten sich die Täter in unbekannte Richtung mit dem Baumaterial.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Zeugen meldeten in der Nacht auf Samstag mehrere Pkw-Aufbrüche in der Karlsruher Innenstadt. Im Rahmen der Fahndung nahm die Polizei einen 17-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest.
Ein Zeuge beobachtete gegen 05:55 Uhr wie ein unbekannter Mann die Scheibe eines in der Erbprinzenstraße geparkten Autos einschlug und verständigte daraufhin über Notruf die Polizei. Etwa zeitgleich wurden der Polizei vier weitere Fahrzeugaufbrüche gemeldet. Eine Polizeistreife nahm wenig später in der Herrenstraße einen 17-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest, der beim Erkennen des Streifenwagens zunächst zu Fuß die Flucht ergriffen hatte. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut sowie weitere Beweismittel auf.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde der Jugendliche am Samstag dem Haftrichter vorgeführt. Nachdem dieser Haftbefehl erlassen hatte, wurde der 17-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Diebstahlsschaden auf rund 1.700 Euro. Der Sachschaden an den beschädigten Pkw wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen beim Haus des Jugendrechts dauern an.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe