Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Ein Zigarettenautomat ist von Donnerstag auf Samstag in der Kirchsteige/Schillerstraße in Schopfloch durch bislang unbekannte Täter aufgebrochen worden.
Nach bisherigem Kenntnisstand wurden im Verlauf von Donnerstag auf Samstag ein Zigarettenautomat gewaltsam durch Aufschweißen aufgebrochen. Der oder die Täter entwendeten Bargeld und Zigaretten in noch unbekannter Höhe/Anzahl.
Personen die sachdienliche Hinweise gemacht haben werden gebeten, sich entweder unter der Rufnummer 07443 9642660 beim Polizeiposten Dornstetten oder dem Polizeirevier Horb unter 07451 96 0 zu melden.
Zwei unbekannte Frauen hatten es im Zeitraum zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag auf das Hab und Gut eines lebensälteren Mannes in Sulzfeld abgesehen. In arbeitsteiligem Vorgehen ließen sich die Täterinnen unter einem Vorwand Zugang in das Haus gewähren, lenkten den gutgläubigen Rentner dann gezielt ab und durchsuchten die Wohnräume nach Wertgegenständen.
Eine aufmerksame Nachbarin des 89-jährigen Geschädigten verständigte am Freitagvormittag die Polizei, nachdem sie beim Nachbarhaus eine offenstehende Hauseingangstür bemerkt hatte und deshalb einen Einbruch vermutete. Vor Ort eingetroffen trafen die Polizeibeamten gemeinsam mit der Nachbarin und ebenfalls hinzugeeilten Angehörigen des Hausbewohners zwar keine Einbrecher mehr an, fanden aber durchwühlte Wohnräume vor. Die Sachverhaltsaufklärung gestaltete sich aufgrund des fortgeschrittenen Lebensalters des Geschädigten sowie dessen Gesundheitszustands zunächst schwierig. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ereignete sich die Tat im Zeitraum zwischen Donnerstag 18:30 Uhr und Freitag etwa gegen 09:50 Uhr. Nach der Bitte um ein Glas Wasser ließ der 89-Jährige zwei ihm unbekannte Frauen in sein Haus eintreten und führte sie in die Küche. Unter dem Vorwand, zur Toilette zu müssen, entfernte sich dann eine der Frauen für längere Zeit aus der Küche, bevor die Trickdiebe das Anwesen schließlich gemeinsam und unerkannt wieder verließen. Nach einer ersten Überprüfung haben sie dabei einen vierstelligen Bargeldbetrag sowie einen Schlüssel aus dem Haus gestohlen.
Eine Beschreibung der beiden Täterinnen war dem Geschädigten bislang nicht möglich. Deshalb werden Zeugen und Hinweisgeber gebeten, sich unter der Rufnummer 07252 50460 an das Polizeirevier Bretten zu wenden.
Aus aktuellem Anlass bittet die Polizei um Beachtung der folgenden Handlungsempfehlungen:
- Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen Unbekannte an der Haustür von
einer Notlage berichten, die scheinbar eine Hilfeleistung oder
Unterstützung in der Wohnung erfordert.
- Gängige Tricks sind zum Beispiel die Bitte um ein Glas Wasser
wegen Übelkeit, Schwangerschaft oder der Notwendigkeit einer
Arzneimitteleinnahme oder auch die Bitte um Papier und Stift.
- Vergewissern Sie sich zunächst durch den Türspion oder das
Fenster, wer vor der Tür steht.
- Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie
Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder ein, wenn eine
Vertrauensperson anwesend ist.
- Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen
Sie laut oder rufen Sie um Hilfe.
- Treffen Sie mit Nachbarn die Vereinbarung, sich bei unbekannten
Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.
- Lassen Sie fremde Personen nur in Ihre Wohnung, die Sie selbst
bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt
worden sind. Das gilt insbesondere auch für angebliche
Handwerker und vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.
- Angehörige und Nachbarn werden gebeten, ein besonderes Augenmerk
auf ihre lebensälteren Mitmenschen zu haben.
Weitere Hinweise zu diesem und weiteren Kriminalitätsformen gibt die Polizeiliche Kriminalprävention unter
Zwei Leichtverletzte und ein Gesamtschaden von rund 12.500 Euro waren am Freitagmorgen die Bilanz eines Verkehrsunfalles an der Kreuzung Karlsruher Straße/ Grabener Straße in Bruchsal.
Nach ersten Erkenntnissen der Unfallaufnahme überfuhr ein 45-jähriger Peugeot-Fahrer gegen 06:45 Uhr auf der Karlsruher Straße offenbar das für ihn geltende Rotlicht und wurde daraufhin von einem kreuzenden VW seitlich erfasst. Durch die Wucht der Kollision drehte sich der Peugeot um 180 Grad und kam nach mehreren Metern zum Stehen. Bei dem VW lösten die Airbags aus.
Der Volkswagen-Fahrer sowie dessen Beifahrer erlitten durch den Aufprall leichte Verletzungen. Der Fahrer des Peugeot kam mit einem Schock davon.
Nachdem die Verkehrspolizei Karlsruhe am Freitagvormittag zwischen 09:30 und 11:00 auf der Bundesstraße 36 zwischen Eggenstein-Leopoldshafen und Linkenheim-Hochstetten Geschwindigkeitsmessungen durchführte, müssen zwei Fahrzeugführer mit Fahrverboten rechnen.
Während des eineinhalbstündigen Kontrollzeitraums stellten die Polizeibeamten insgesamt acht Geschwindigkeitsverstöße fest. Auf die betreffenden Verkehrsteilnehmer kommen nun Ordnungswidrigkeitenanzeigen zu. Zwei Fahrer erwartet ein Fahrverbot, da sie die erlaubte Geschwindigkeit deutlich überschritten. Trauriger Spitzenreiten war dabei ein Skoda-Fahrer, der statt der erlaubten 100 km/h mit rund 150 km/h gemessen wurde.
Deutlich alkoholisiert mit einem PKW unterwegs gewesen ist eine Frau in der Nacht von Freitag auf Samstag in Calw.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr am 12.08, gegen 02:19 Uhr, eine 44-jährige Frau mit dem PKW VW die Bischofstraße. Polizeibeamte des Reviers Calw wurden auf das Fahrzeug aufmerksam und unterzogen die PKW-Lenkerin einer Verkehrskontrolle. Hierbei stellten sie deutliche Anzeichen auf eine Alkoholisierung fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,2 Promille. Die Frau wurde zur Blutentnahme in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Sie erwartet eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Des Weiteren musste man die Frau auf Grund ihrer Ausfallerscheinungen und dem Umstand, dass keine betreuenden Personen aus dem Umfeld zu Verfügung standen, in Schutzgewahrsam nehmen.
Ein Verkehrsunfall mit anschließender Flucht ereignete sich am heutigen Freitagabend auf der Karlsruher Lameystraße / Kreuzungsbereich Hardtstraße. Gegen 17.45 war ein Motorrollerfahrer im Begriff, auf der Lameystraße der Kreuzungsbereich Hardtstraße in Richtung Entenfang auf der Geradeausspur zu überqueren. In diesem Moment scherte die Fahrzeugführerin eines Smart-Pkw, der auf der Linksabbiegerspur bei Rotlicht stand, unvermittelt nach rechts aus, weswegen der Motorradfahrer eine Gefahrenbremsung einleiten musste und in der Folge stürzte. Hierbei verletzte er sich nicht unerheblich und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An dem Motorroller entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro. Zwischen dem Motorroller und dem Pkw kam es zu keinem Kontakt.
Zum flüchtigen Fahrzeug ist bekannt, dass es sich um einen Pkw Smart FourTwo in der Farbe Weinrot bzw. Lila mit GER-Zulassung handelt. Am Steuer saß eine Frau. Zeugen des Unfallgeschehens oder Personen, die Hinweise auf das Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrsunfallaufnahme der Polizei Karlsruhe unter 0721 944840 in Verbindung zu setzen.
Drei Leichtverletzte sowie ein hoher Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 293 bei Diedelsheim ereignete.
Gegen 11:15 Uhr befuhr ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Bretten im Rahmen einer Einsatzfahrt die Eppinger Straße in Richtung Gölshausen. Bei einem Überholvorgang verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet ins Schleudern. In der Folge kollidierte das Einsatzfahrzeug mit mehreren Leitplanken und kam letztendlich in einem Straßengraben zum Stillstand.
Drei Feuerwehrleute erlitten nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am verunfallten Fahrzeug entstand ein Sachschaden von geschätzt mehreren hunderttausend Euro. Unbeteiligte Personen und Fahrzeuge kamen nicht zu Schaden. Für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung des Löschfahrzeugs war die Fahrbahn gesperrt.
Offensichtlich auf E-Bikes haben es zwei osteuropäische Personen
in der Nacht auf Mittwoch im Ortsteil Ottenhausen abgesehen. Nach
derzeitigem Stand der Ermittlungen gelangten die Täter, zwischen
00:00 Uhr und 04:00 Uhr, in den Straßen Rotestraße, Chopinstraße,
Grünstraße, Lisztstraße und Schumannstraße, durch unverschlossene
Türen in Garagen, Carports beziehungsweise Gartenhütten und
entwendeten die dort mittels Schlösser gesicherten E-Bikes. An zwei
Objekten scheiterten die Täter aufgrund der abgeschlossenen
Garagentore an ihrem Vorhaben. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf
über 30.000 Euro. Personen die im Tatzeitraum verdächtige Personen
oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten sich mit dem
Polizeirevier Neuenbürg, Telefon 07082/7912-0 in Verbindung zu
setzen. Die Polizei rät:
- Nutzen Sie ein sicheres Schloss
- Anschließen, statt nur Abschließen! Schließen Sie Rahmen sowie
Vorder- und Hinterrad des Fahrrads an einen fest verankerten
Fahrradständer oder Gegenstände an - auch wenn Sie es nur kurz
alleine lassen.
- Schließen Sie es auch so an und ab, dass es nicht mehr
weggeschoben werden kann.
- Stellen Sie Ihr Fahrrad nicht an einsame Plätze. Nutzen Sie die
Öffentlichkeit, damit Täter keinen Raum haben. Vermeiden Sie
allerdings ungesicherte Massenstellplätze.
- Schließen Sie ihr Rad auch zu Hause ab und am besten an.
- Verschließen Sie Garagen, Schuppen oder sonstige
Abstellräumlichkeiten.
- Teures, nicht fest montiertes Zubehör sollte nicht am Rad
zurückgelassen werden. Nehmen Sie dieses mit oder sichern Sie
dieses zusätzlich.
- Notieren Sie sich die Individualnummer und heben die Unterlagen
ihres Rades auf. (Fahrradpass).
- Machen Sie Fotos, auch von Individualmerkmalen an ihrem Fahrrad.
- Lassen Sie keine Wertgegenstände in Radtaschen oder am
Gepäckträger zurück.
- Verwenden Sie beim Transport von Fahrrädern mit dem Auto nur
abschließbare Träger.
- Es gibt mittlerweile GPS-Sender für Fahrräder, die ein
Wiederauffinden ermöglichen.
- Melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge umgehend der
Polizei und notieren Sie sich das Kennzeichen.
Alkohol könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass am Donnerstagnachmittag ein Mercedes-Fahrer in der Nordstadt in den Gegenverkehr geraten und hier mit zwei Fahrzeugen zusammengestoßen ist.
Gegen 16:45 Uhr befuhr ein Chevrolet, besetzt mit drei Personen die Kelterstraße in Richtung stadtauswärts.
Direkt hinter diesem Fahrzeug fuhr ein Audi, ebenfalls besetzt mit drei Personen.
Ein den Fahrzeugen entgegenkommender Mercedes geriet auf die Gegenfahrspur und kollidierte frontal mit dem Chevrolet. Durch den Aufprall wird der Mercedes nach hinten abgewiesen, prallt gegen den Audi, kommt ins Schleudern und anschließend auf der Gegenfahrbahn zum Stehen.
Während der Unfallaufnahme durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim konnten Anzeichen einer Alkoholbeeinflussung beim Unfallverursacher festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über einem Promille.
Alle sieben Unfallbeteiligte Personen wurden bei dem Unfall verletzt und mussten in umliegenden Krankenhäuser behandelt werden.
Dem Mercedes-Fahrer wurde im Krankenhaus zum Zwecke der Beweissicherung eine Blutprobe entnommen.
Ihn erwarten eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Ein Nachbarschaftsstreit rief am Donnerstagnachmittag die Polizei in Kraichtal auf den Plan, da ein Verdächtiger seinem Nachbarn mit einer Schusswaffe gedroht habe. Die alarmierte Polizei konnte die Lage schließlich beenden.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge richtet sich ein Tatverdacht gegen einen 49-jährigen Mann aus Gochsheim. Dieser soll im Laufe eines Nachbarschaftsstreits damit gedroht haben eine Schusswaffe aus seinem Haus zu holen. Da sein Streitpartner befürchtete, dass sein Kontrahent tatsächlich im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, flüchtete er in sein Haus und verständigte gegen 16:10 Uhr die Polizei.
Da zu diesem Zeitpunkt eine Bedrohungslage nicht auszuschließen war, umstellten mehrere Streifen das Wohnhaus in der Hinteren Gasse. Gegen 17:30 Uhr gelang es Polizeibeamten den Mann vor seinem Anwesen widerstandslos festzunehmen. Zu einer Gefährdung oder konkreten Bedrohung von Personen kam es nach bisherigem Ermittlungsstand nicht.
Noch am Abend durchsuchte die Polizei das Wohnanwesen des 49-jährigen. Neben kleinen Mengen Cannabis, fanden die Beamten insgesamt drei Schreckschusswaffen. Die Funde wurden allesamt sichergestellt. Der Verdächtige wurde nach Abschluss der ersten Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen.