Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einem Überholmanöver leicht beschädigt worden ist ein Fahrzeug am frühen Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 294 bei Pforzheim.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen kam es am Donnerstagmorgen gegen 05:40 Uhr auf der Bundesstraße 294 zwischen Pforzheim und Neulingen auf Höhe des dortigen Golfplatzes zu teilweise riskanten Fahrmanövern zwischen den beiden Fahrzeuglenkern eines VW Passat und eines Opel Corsa, wobei eines der Fahrzeuge hierdurch beschädigt wurde.
Da noch offene Fragen hinsichtlich des genauen Hergangs bestehen, werden Zeugen, insbesondere der Fahrzeuglenker einer dunklen Mercedes C-Klasse, welcher sich zur fraglichen Zeit ebenfalls auf dieser Strecke befand, gebeten, sich unter der Rufnummer 07252 50460 beim Polizeirevier in Bretten zu melden.
Ein 19-Jähriger ist bei dem Versuch, einen Zigarettenautomaten in Karlsruhe-Bulach aufzubrechen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag von Polizeibeamten noch auf frischer Tat festgenommen worden.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge verständigte ein aufmerksamer Zeuge gegen 02:15 Uhr die Polizei, da er den 19-Jährigen dabei beobachtete, wie dieser sich an einem Zigarettenautomaten in der Pulverhausstraße zu schaffen machte. Unverzüglich anfahrende Polizeistreifen konnten den Tatverdächtigen noch vor Ort bei der Tatausführung antreffen und vorläufig festnehmen. Im Rahmen der Durchsuchung des 19-Jährigen fanden die Beamten in seinen mitgeführten Gegenständen unter anderem diverses Aufbruchswerkzeug.
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hat der Polizeiposten Beiertheim-Bulach übernommen.
Mehrere beschädigte Fahrzeuge, hoher Sachschaden und eine stundenlange Sperrung der Bundesautobahn 8 bei Pforzheim sind das Ergebnis eines Unfalls, welcher sich am Donnerstagabend ereignet hat.
Nach bisherigem Kenntnisstand fuhr eine 40- jährige Fordlenkerin gegen 19 Uhr auf der rechten Fahrspur zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Pforzheim-Süd auf eine 28-jährige, am Stauende stehende, Pkw-Lenkerin samt Anhänger auf.
Im weiteren Verlauf versuchte ein nachfolgender 48-jähriger Toyotafahrer, welcher ebenfalls mit einem Anhänger unterwegs war, den beiden verunfallten Fahrzeugen auszuweichen. Hierbei kollidierte der Anhänger des Toyota jedoch mit dem zuvor verunfallten Gespann.
Mit dem sodann schleudernden Anhänger kollidierte ein nachfolgender Sattelzug, welcher nach links versuchte auszuweichen und hierbei zudem gegen einen Kleintransporter prallte. Der Kleintransporter wurde hierdurch zwischen der Betonleitplanke und dem Sattelzug eingeklemmt.
Sämtliche an dem Unfallgeschehen beteiligten Personen blieben unverletzt.
Der entstandene Sachschaden wird gegenwärtig auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Aufgrund des Unfallausmaßes wurde eine Vielzahl von Bergungsfahrzeugen benötigt.
Wegen auslaufender Betriebsstoffe mussten sämtliche Fahrspuren gereinigt werden. Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen musste die Bundesautobahn im dortigen Bereich für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Zu gleich mehreren Gefährdungen im Straßenverkehr ist es am Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 28 bei Horb am Neckar gekommen.
Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker eines schwarzen Audi Coupes mir Horber Zulassung befuhr gegen 07:20 Uhr die Bundesstraße 28 aus Richtung Kegelhof kommend in nördliche Richtung. Kurz vor der Einmündung auf die Landesstraße 355 überholte der Fahrzeugführer einen in gleicher Richtung fahrendes Kraftfahrzeug samt Anhänger. Zur selben Zeit kam ein beigefarbener Mercedes entgegen.
Dem Fahrzeuglenker des Mercedes gelang es nur äußerst knapp einen Frontalzusammenstoß zu verhindern.
Im weiteren Verlauf überholte der schwarze Audi kurz vor der Einfahrt zum Rosenhof einen weiteren Pkw und scherte knapp, unter Durchführung einer weiteren Gefahrenbremsung, hinter einem weißen Bus wieder ein. Diesen überholte der Audifahrer in der Folge ebenfalls und setzte seine Fahrt in Richtung Hohenberg fort.
Das Polizeirevier in Horb hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder weitere Geschädigte sich unter der Rufnummer 07451 960 beim Polizeirevier zu melden.
In der Karlsruher Oststadt kam es am Donnerstagnachmittag zu einem Unfall zwischen einer Radfahrerin und einem Pkw. Der Pkw entfernte sich noch vor Eintreffen der Polizei unerlaubt von der Unfallstelle.
Nach derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei fuhr die 58-jährige Radfahrerin gegen 13:30 Uhr auf einem Radweg in der Gerwigstraße in westliche Richtung. An der Kreuzung Gerwigstraße / Tullastraße musste die Radlerin wegen Rotlichts anhalten. Bei Grün wollte sie schließlich nach links in die Tullastraße abbiegen. Zeitgleich näherte sich der Radfahrerin von hinten ein Pkw, der die 58-Jährige im Kreuzungsbereich überholte, um auf der Gerwigstraße geradeaus weiterzufahren. Dabei kam es offenbar zu einer seitlichen Berührung zwischen Pkw und Radfahrerin, weshalb diese auf der Fahrbahn zu Fall kam. Der Pkw setzte seine Fahrt nach aktuellem Kenntnisstand auf der Gerwigstraße fort, ohne sich um die leicht verletzte Radlerin zu kümmern.
Bei dem Pkw soll es sich um einen roten Kleintransporter gehandelt haben, der im hinteren Bereich fensterlos war. Nähere Erkenntnisse zum Fahrer oder der Fahrerin des Transporters sind bislang nicht bekannt.
Die Verkehrspolizei hat Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter 0721 944840 zu melden.
Die Suche nach einem vermissten 76 Jahre alten Bewohner eines Pflegeheims in der Karlsruher Weststadt konnte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erfolgreich abgeschlossen werden. Auch ein Polizeihubschrauber war dabei im Einsatz.
Nach derzeitigem Kenntnisstand verließ der Senior die Einrichtung am Mittwochnachmittag offenbar eigenständig gegen 17 Uhr. Mitarbeiter des Pflegeheims informierten wenig später die Polizei, da sie den 76-Jährigen weder im Heim, noch in der näheren Umgebung finden konnten. Da bei dem Senior aufgrund einer Erkrankung und daraus resultierender Orientierungslosigkeit von einer hilflosen Lage ausgegangen werden musste, wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Bei der Suche nach dem 76-Jährigen wurde im Laufe der Nacht auch ein Polizeihubschrauber über dem Stadtgebiet eingesetzt. Nach dem Hinweis eines Bürgers trafen Beamte den Vermissten gegen 02:00 Uhr am Donnerstagmorgen wohlbehalten in der Sophienstraße an und brachten ihn zurück in die Pflegeeinrichtung.
Der Betrugsmasche „Schockanruf“ ist eine Frau aus Neuhausen am Dienstag zum Opfer gefallen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde die Frau am 29.08.2023, im Verlauf des Nachmittags, durch eine weibliche Person angerufen. In dem Telefonat wurde mitgeteilt, dass die Tochter einen tödlichen Unfall verursacht habe und brachte eine erforderliche Kaution in Höhe von 50.000 Euro zum Gespräch. In einem späteren Telefonat meldete sich ein vermeintlicher Staatsanwalt bei der Frau und man einigte sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag sowie die zusätzliche Übergabe von Wertsachen.
Die Wertgegenstände wurden in der Folge, gegen 18.00 Uhr, durch eine Frau entgegengenommen, welche wie nachfolgend beschrieben wird:
Etwa 40 Jahre alt, 165 cm, korpulente Statur, dunkelbraune Haare nach hinten gebunden.
Bekleidet war sie mit einer hellen Jeans und einer dünnen weißen Jacke. Sie trug eine helle Handtasche (Shopper) mit sich.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Vermeintlichen Mitarbeitern der Stadtwerke ist am Mittwoch ein Ehepaar aus Pforzheim zum Opfer gefallen.
Nach bisherigem Kenntnisstand klingelten zwei Männer gg. 15.00 Uhr, an der Haustüre eines Ehepaares in der Nordstadt, zwischen der Hohenzollern- und der Güterstraße, und gaben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Durch geschickte Gesprächsführung gelangten beide Männer im Gesprächsverlauf in die Wohnung.
Einige Zeit nachdem die beiden Personen die Wohnung verlassen hatten, stellte das Ehepaar das Fehlen von Wertgegenständen im niedrigen fünfstelligen Bereich fest.
Einer der Täter war circa 175 cm groß, zwischen 35 und 40 Jahre alt, normale Statur, dunkle Haare. Der zweite wurde mit 160 cm als etwas kleiner beschrieben, circa 30 Jahre alt, korpulente Statur und dunkelhaarig.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Geschädigte oder Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231/186 3211 zu melden.
Tipps der Polizei:
- Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den
Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur
bei vorgelegtem Sperrriegel.
- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie
Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine
Vertrauensperson anwesend ist.
- Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen
Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
- Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die
Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür
gegenseitig Beistand zu leisten.
- Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis
und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen
Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an.
Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.
- Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere
Behörden schicken Ihnen nie "Geldwechsler" oder
"Falschgeld-Prüfer" ins Haus. Verständigen Sie über das
Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei.
- Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst
bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt
worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der
Stadtwerke.
Zu Fall gekommen und Verletzungen zugezogen hat sich am Mittwochnachmittag ein Rollerfahrer im Ortsteil Klosterreichenbach.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 54-jähriger Rollerfahrer gegen 16:35 Uhr den Grundwaldweg. Dort kam er aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt zu Fall, wobei er sich leichtere Verletzungen im Kopfbereich zuzog.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Mann fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,5 Promille. Der Mann musste in der Folge eine Blutprobe abgeben. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige.
Da durch den Unfall auch die Ölwanne des Fahrzeuges beschädigt wurde, waren noch Reinigungsarbeiten am Fahrbahnbelag notwendig.
Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Traktor und einem Mofa ist es am Mittwochmittag im Ortsteil Bilfingen gekommen.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der 23-jährige Fahrer eines Traktors gegen 14:05 Uhr die Mühlstraße in Richtung Friedenstraße. Aus der Friedenstraße näherte sich ein 28-jähriger Mofa-Fahrer.
Offenbar missachtete der Traktor die Vorfahrt des Mofas und es kam im Kreuzungsbereich zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Hierbei traf die an der Front des Traktors angebrachte Ladeschaufel den 28-Jährigen im Kopfbereich, wodurch sich der Mann Frakturen im Gesichtsbereich zuzog.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Mofa-Lenker fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 3,1 Promille. Ein Notarzt, welcher ebenfalls vor Ort war führte eine Blutentnahme bei dem 28-Jährigen durch.
Für weitere Behandlungen wurde der Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.