Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Samstagmittag (11.11.2023) kam es gegen 12.20 Uhr zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad.
Demnach befuhr ein 78-jähriger Citroen Fahrer in Pforzheim die Hohenzollernstraße in stadtauswärtige Richtung. Ebenfalls auf der Hohenzollernstraße kam ihm der beteiligte Motorradfahrer entgegen gefahren. Der Citroen Fahrer wollte nach links auf die Bayernstraße abbiegen, übersah aber hierbei den 53-jährigen Motorradlenker, sodass es zum Zusammenstoß beider Kraftfahrzeuge kam.
Hierbei zog sich der Kradfahrer leichte Verletzungen zu, er wurde mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Fahrer des Citroen blieb unverletzt.
An seinem Fahrzeug entstand Schaden von ca. 4000 Euro, am Krad, das abgeschleppt werden musste, ca. 5000 Euro.
Am Samstag fuhr gegen 18:20 Uhr ein 20-jähriger Opel-Fahrer von der Bundesautobahn 5 kommend auf der B10 in Richtung Elfmorgenbruchstraße. Hierbei soll der Fahrer laut ersten Aussagen vor Ort mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. An der Kreuzung warteten zu diesem Zeitpunkt ein VW Polo und zwei VW Golf. Der Opel kollidierte mit allen drei Fahrzeugen, wobei der VW Polo letztlich auf dem Dach zum Liegen kam. Der darin befindliche 40-jährige Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Er, sowie seine 34-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. In einem VW Golf befand sich eine Familie. Die beiden 41 Jahre alten Eltern wurde jeweils leicht verletzt. Die beiden Kinder wurden glücklicherweise nicht verletzt. Im zweiten VW Golf befand sich ein 74 Jahre alter Fahrer, welcher ebenfalls leicht verletzt wurde. Der Unfallverursacher, die beiden Schwerverletzten, sowie die Eltern wurde durch Rettungsdienste in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Neben den Fahrzeugen wurde auch die dortige Lichtzeichenanlage stark beschädigt.
Es entstand insgesamt ein Schaden von ca. 60.000 Euro.
Der Kreuzungsbereich musste zur Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigung bis 22:45 Uhr voll gesperrt werden.
Die Hintergründe zur Unfallursache sind derzeit der Gegenstand der Ermittlungen.
(Pforzheim) Am Freitag gegen 18.10 Uhr kam es in Brötzingen auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße, in der Nähe der Frankstraße und des aktuell stattfindenden Martinimarktes zu einem Verkehrsunfall.
An dem Verkehrsgeschehen war ein 28-jähriger Fahrer eines E-Scooter und der 21-jährige Führer eines schwarzen VW Golf beteiligt. Der Fahrer des Zweirades wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt.
Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gebeten, sich unter der Telefonnummer 07231 1863111 bei der Verkehrspolizei zu melden.
Von Interesse wären auch die Angaben der erstversorgenden Dame, die angab, im Krankenhaus Siloah zu arbeiten.
Eine 47-jährige Frau ist am Freitagabend in ihrer Wohnung in Mühlacker leblos aufgefunden worden und mittlerweile verstorben. Eine weitere Frau befindet sich derzeit im Krankenhaus.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die 47-Jährige einer Kohlenmonoxidvergiftung erlegen ist. Als Grund hierfür steht ein Defekt an einer mit Gas betriebenen Heizungsanlage im Raum. Nachdem die 47-Jährige gegen 19 Uhr entdeckt worden war, wurde sie vom hinzugeeilten Rettungsdienst zunächst in ein Krankenhaus gebracht, konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Eine auch in der Wohnung befindliche 22-Jährige kam mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung ebenfalls in ein Krankenhaus. Das Anwesen wurde vorsichtshalber geräumt. Weitere Bewohner des in der Pforzheimer Straße befindlichen Mehrfamilienhauses kamen bei Bekannten unter oder wurden von der Stadt Mühlacker mit einem Schlafplatz versorgt. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz. Die Ermittlungen zum genauen Hergang der Ereignisse dauern an.
Unbekannte haben in der Nacht auf Donnerstag drei Pkw im Stadtgebiet von Bruchsal sowie in Bruchsal-Heidelsheim aufgebrochen und hochwertige Lenkräder und Navigationssysteme entwendet.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge wurde eine aufmerksame Anwohnerin am frühen Donnerstagmorgen gegen 01:35 Uhr auf verdächtige Geräusche aufmerksam und beobachtete, wie zwei unbekannte Täter sich an einem in der Zähringerstraße in Heidelsheim am Straßenrand geparkten BMW zu schaffen machten. Als die Diebe die Zeugin bemerkten, ergriffen sie die Flucht.
Die beiden Tatverdächtigen seien komplett schwarz gekleidet gewesen und hätten einen Rucksack mit sich geführt.
Zwar gelang es den Tätern offenbar nicht in den Innenraum des Pkw einzudringen, jedoch verursachten sie einen Sachschaden in bislang unbekannter Höhe an dem Fahrzeug.
Im Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag, 17:00 Uhr und Donnerstagmorgen 07:30 Uhr brachen Unbekannte in der Florian-Geyer-Straße ebenfalls einen am Straßenrand geparkten BMW auf und entwendeten das Lenkrad sowie das festeingebaute Navigationssystem. Anschließend flüchteten sie unerkannt von der Tatörtlichkeit.
Die Höhe des entstandenen Diebstahl-und Sachschadens kann bislang noch nicht beziffert werden.
Auch in der Franz-Siegel-Straße hatten es Unbekannte zwischen Mittwochabend, 20:00 Uhr und Donnerstagmorgen 06:20 Uhr auf einen geparkten BMW abgesehen. Sie verschafften sich über eine Fahrzeugtür Zugang zum Fahrzeuginnenraum und nahmen das Lenkrad an sich.
Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden.
Drei Polizeibeamte wurden am Dienstagabend bei der Festnahme eines offenbar psychisch auffälligen Mannes in einer Wohnung in Karlsruhe dienstunfähig verletzt.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge verständigten Nachbarn des 31-Jährigen gegen 21:55 Uhr die Polizei, da dieser offenbar in seiner Wohnung in der Nowackanlage randalierte, herumschrie und gegen die Wohnungstür schlug.
Beim Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten zerschlug der 31-Jährige unvermittelt ein Glasgefäß, welches er in der Hand hielt und ging damit drohend auf die Streife zu. Nachdem ein Beamter den Mann aufforderte den Gegenstand wegzulegen und ihm den Schusswaffengebrauch androhte, flüchtete der Beschuldigte mit dem Glasgefäß in sein Zimmer, in welchem sich zu diesem Zeitpunkt noch eine weitere Person aufhielt.
Als der Tatverdächtige daraufhin festgenommen werden sollte, setzte er sich massiv gegen die Polizeibeamten zur Wehr. Gemeinsam mit einer zur Unterstützung hinzugezogenen Polizeistreife gelang es schließlich dem Randalierer Handschellen anzulegen und diesen zu fixieren. Hierbei mussten die Beamten auch den Schlagstock einsetzen. Drei Polizeibeamte wurden bei den Widerstandshandlungen dienstunfähig verletzt. Auch der 31-Jährige trug Prellungen und Frakturen davon, die in einer Klinik behandelt werden mussten. Begleitend zu den ärztlichen Behandlungen musste der Beschuldigte zeitweise von der Polizei bewacht werden.
Nach seiner Entlassung soll der Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht werden.
Da sich bei dem Einsatz Hinweise darauf ergaben, dass der Tatverdächtige unter Drogeneinfluss stand, wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Bei einem Auffahrunfall am Freitagmorgen auf der Landesstraße 559 zwischen Stutensee und Eggenstein-Leopoldshafen wurden zwei Autofahrerinnen verletzt.
Ersten Feststellungen zufolge fuhr eine Citroen-Fahrerin gegen 08:10 Uhr auf der L559 von Stutensee kommend in Richtung Leopoldshafen. Nahe der Einmündung der Straße „Am Schröcker Tor“ erkannte die Autofahrerin im stockenden Verkehr offenbar nicht rechtzeitig, dass der vor ihr fahrende Skoda abbremste und fuhr auf den Pkw auf.
Bei dem Zusammenstoß erlitt die Skoda-Fahrerin leichte Verletzungen. Die vermeintliche Unfallverursacherin wurde nach derzeitigen Erkenntnissen schwer verletzt. Beide Frauen wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die beiden Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.
Die L559 war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten in Richtung Westen gesperrt. Daraufhin staute sich der Verkehr in beide Richtungen.
Mit über 100 Beamten hat sich das Polizeipräsidium Pforzheim an zwei länderübergreifenden Schwerpunktaktionen zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen beteiligt.
Wohnungseinbrüche beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erheblich. Neben dem materiellen Schaden leiden Betroffene nicht selten unter langfristigen psychischen Problemen, die durch das Verletzen der Privatsphäre und die Furcht vor einem erneuten Einbruch verursacht werden. Um Einbrüche möglichst schon vorher zu verhindern sowie Täter zu entdecken, haben die Beamten des Polizeipräsidiums Pforzheim mit Beginn der dunklen Jahreszeit wieder ein ganz besonderes Auge auf Wohnhäuser und andere Gebäude. Teil dieses polizeilichen Engagements waren die beiden länderübergreifenden Schwerpunktkontrollen, die am 26. Oktober sowie an diesem Mittwoch stattgefunden haben. Mit über 100 Einsatzkräften waren Schutz- und Kriminalpolizei im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums an den beiden Tagen im Einsatz, um für Sicherheit zu sorgen. Dabei wurden die Beamten des Polizeipräsidiums auch von mehreren Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Einsatz sowie der Bundespolizei unterstützt.
Im Ergebnis kontrollierten die Beamten an beiden Tagen insgesamt rund 600 Personen und fast 300 Fahrzeuge. In einem Fall entdeckten die Einsatzkräfte eine kleinere Menge an Drogen und nahmen in der Folge eine Person vorläufig fest. Da die Polizisten auch den Straßenverkehr fest im Blick hatten, deckten sie während ihrer Kontrollen mehrere Verkehrsdelikte auf – darunter eine Trunkenheit im Straßenverkehr sowie ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Ein Einbrecher ging den Einsatzkräften zwar dieses Mal nicht ins Netz, aber die Beamten werden ihre verstärkten Präsenzmaßnahmen über die dunkle Jahreszeit hinweg fortsetzen. In mehreren Fällen laufen zudem Ermittlungen, um auch möglichst viele Einbrecher schnell dingfest zu machen.
Der Fokus der Kontrollaktionen lag nicht nur auf der Tätersuche, sondern auch auf der Prävention von Einbrüchen. Deshalb war auch das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Pforzheim in die Aktionen eingebunden. Dabei informierten die besonders geschulten Beamten über die Verhinderung von Einbrüchen und verteilten einiges an nützlichem Informationsmaterial an Bürger.
Allgemeine Hinweise:
Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen informieren Sie kostenlos, unabhängig, produktneutral und kompetent, welche Sicherungen am Haus sinnvoll sind. Termine können über die Rufnummer 07231 186-1201 vereinbart werden.
Sensibilisieren Sie bitte Familie, Freunde und Bekannte zum Thema Einbruch.
Hierfür hat das Polizeipräsidium Pforzheim auch ein Hinweisbild („Aufpassen… in der dunklen Jahreszeit“) erstellt, das zum Herunterladen auf der folgenden Seite bereitgestellt wird: https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/. Laden Sie sich dieses Bild herunter und teilen Sie dieses über Ihre Kanäle in den sozialen Medien (WhatsApp, Facebook, Instagram etc.).
An einer Kreuzung in Freudenstadt ist es am Donnerstagvormittag zur Kollision dreier Pkw gekommen, bei welcher eine Insassin schwer verletzt wurden.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr eine 67-Jährige, gegen 11:50 Uhr, mit ihrem Mazda die Stuttgarter Straße. An der Kreuzung zur Musbacher Straße beabsichtigte sie diese geradeaus zu passieren. Offenbar zeigte die Lichtzeichenanlage für die Mazda-Fahrerin „rot“, als sie in den Kreuzungsbereich einfuhr und hierbei mit einem von der Musbacher Straße kommenden vorfahrtsberechtigten VW einer 66-Jährigen kollidierte. Der VW wurde durch die Wucht des Aufpralls um seine eigene Achse gedreht und kollidierte mit einem Opel einer 78-Jährigen, welcher sich ebenfalls im Kreuzungsbereich befand. Die Fahrerin im VW wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Der Mazda sowie der VW mussten nach dem Unfall abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt.
Seit Samstag, den 28.10.2023 wird die in Karlsruhe-Mühlburg lebende Martha V. vermisst. Bisherigen Erkenntnissen zufolge verließ sie am Samstagmorgen ihre Wohnung und ist seither unbekannten Aufenthalts. Am Mittwoch, den 01.11.2023 wurde die Handtasche der Rentnerin auf einer Parkbank auf dem Gelände des Hauptfriedhof Karlsruhe aufgefunden. Aufgrund ihrer Vorerkrankungen könnte sich die 84-Jährige in einer hilflosen Lage befinden.
Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizei führten zu keinen weiteren Erkenntnissen. Auch die Überprüfungen möglicher Hinwendungsorte blieben bislang ohne Erfolg.
Die Vermisste Martha V. ist 168 cm groß und von sehr schlanker Statur. Sie hat kinnlange, blondgraue Haare und trägt vermutlich eine Brille.
Ein Foto der gesuchten Frau ist unter folgendem Link abrufbar: