Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer wurden am Samstagmittag in der Freudenstädter Straße durch ein überholendes Taxifahrzeug vermeintlich gefährdet
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll gegen 13 Uhr ein Taxifahrzeug drei Überholvorgänge durchgeführt haben. Laut einem unbeteiligten Zeugen sei es hierbei zu einer Gefährdung des Gegenverkehrs gekommen. Des Weiteren sollen die überholten Fahrzeuge geschnitten worden sein.
Mögliche Zeugen und insbesondere geschädigte Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07441-5360 beim Polizeirevier Freudenstadt zu melden.
Aufgebrochen worden ist von Donnerstag auf Freitag ein Holzverschlag eines Standes auf dem Pforzheimer Mittelaltermarkt
In der Nacht vom 28 auf den 29. Dezember haben bislang unbekannte Diebe auf dem Pforzheimer Mittelaltermarkt einen Holzverschlag eines Standes gewaltsam aufgebrochen. Hierbei entwendeten sie Schmuck und Steine im Wert von mehreren hundert Euro.
Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Rufnummer 07231/186-3211 entgegen.
Unter Alkoholeinfluss verursachte ein Pkw-Fahrer am Samstagnachmittag einen Verkehrsunfall
Nach Stand der Ermittlungen befuhr gegen 16.30 Uhr ein 40-jähriger VW-Lenker die Mühlackerstraße im Stadtteil Lomersheim. Beim Passieren eines geparkten Pkw Iveco auf Höhe der Leipziger Straße streifte das Fahrzeug dessen Außenspiegel, sodass beide beschädigt wurden.
In der Nähe der Unfallstelle hielt der vermeintliche Verursacher an und konnte beim Aussteigen des Pkw durch einen Zeugen beobachtet werden. Eine weitere Person auf dem Beifahrersitz des VW verließ die Örtlichkeit.
Im Zuge der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte auf eine Alkoholisierung des 40-Jährigen. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von etwa 1,1 Promille. Der Mann wurde zwecks einer Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus verbracht.
Der Führerschein, welcher in Deutschland keine Gültigkeit besaß, wurde sichergestellt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen beträgt etwa 1000 Euro.
Auf einen aus polizeilicher Sicht unauffälligen Jahreswechsel kann das Polizeipräsidium Karlsruhe im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zurückblicken.
Die Zeit bis 23.45 Uhr verlief im gesamten Präsidiumsbereich eher ruhig und war vorwiegend von Streitigkeiten, Körperverletzungsdelikten und Meldungen über Feuerwerkskörper abbrennende Jugendgruppen geprägt.
Ab 23.45 Uhr stieg die Anzahl der Polizeieinsätze spürbar an. Auch dank der planmäßigen Unterstützung durch Polizeikräfte des Einsatzzuges Karlsruhe sowie der Bereitschaftspolizei hielt sich das Einsatzgeschehen jedoch in einem beherrschbaren Rahmen. Neben kleineren Bränden, Ruhestörungen, Sachbeschädigungen, Streitigkeiten und betrunkenen Personen musste die Polizei auch zu einigen Schlägereien anfahren, die in ihrer Anzahl und Intensität für eine solche Nacht jedoch nicht auffällig waren.
Auf dem Schlossvorplatz in Karlsruhe hatten sich ab 23.45 Uhr etwa 1.800 Personen zum Feiern versammelt, deren Anzahl schon kurz nach 01:00 Uhr wieder deutlich abnahm. Das behördliche Feuerwerksverbot für den Schlossvorplatz und den Marktplatz wurde weit überwiegend eingehalten. Auf der Kaiserstraße befanden sich im gleichen Zeitraum etwa 1.000 Personen. Hier wurde vermehrt Feuerwerk, teilweise auch unsachgemäß, abgebrannt. Insgesamt wurde, im Vergleich zum Vorjahr, weniger Feuerwerk in der Karlsruher Innenstadt gezündet. Besondere Vorkommnisse ergaben sich daraus nicht. Die Polizei zeigte insbesondere in der Zeit um Mitternacht mit einem erhöhten Kräfteansatz sichtbare Präsenz im Innenstadtbereich.
Ein Brand einer Terassenüberdachung an zwei Doppelhaushälften in der Rheinstettener Karlsstraße löste ab 00.40 Uhr einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Aus bislang unbekannter Ursache geriet die Kunststoffüberdachung in Brand, was die Terrassenfenster bersten und das Feuer ins Gebäudeinnere übergreifen ließ. Alle vier Bewohner konnten die Doppelhaushälften eigenständig verlassen. Zwei 80 bzw. 82 Jahre alte Bewohner wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vorsorglich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Da beide Wohnhaushälften nicht mehr bewohnbar sind, organisierte die Stadt Rheinstetten den Betroffenen kurzfristig eine Unterkunft. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf bis zu 1 Mio. Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Ersten Ermittlungen zufolge kann eine technische Ursache nicht ausgeschlossen werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat ergaben sich bislang nicht. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort übernommen.
Auch in den Städten und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe feierten wieder viele Bürgerinnen und Bürger den Jahreswechsel auf den Straßen. Für die Polizei blieben die Einsatzlagen auch hier handhabbar. Die Hauptlast trugen wie auch im Stadtkreis die Feuerwehren, die durch das Feuerwerk eine größere Anzahl von Kleinbränden an Mülltonnen, Sträuchern und sonstigem Unrat zu bewältigen hatten.
Zusammengefasst bearbeitete das Polizeipräsidium Karlsruhe im Berichtszeitraum von 31.12.2023, 23.00 Uhr bis 01.01.2024, 03.00 Uhr insgesamt 235 Einsätze. Die Einsatzzahlen bewegten sich damit in einem üblichen Rahmen für Silvester. Durchaus zufriedenstellend fällt die Bilanz für die öffentliche Sicherheit im Dienstbezirk aus. Nicht zuletzt durch die starke Präsenz von Polizeikräften im öffentlichen Raum waren in der Silvesternacht keine Verbrechenstatbestände wie Raub- oder Sexualdelikte zu verzeichnen. Die Polizei registrierte im Berichtszeitraum unter anderem 23 Ruhestörungen, fünf Sachbeschädigungen, 25 Körperverletzungs- und zwei Diebstahlsdelikte. Zudem wurden sechs Verfahren wegen Alkohol beziehungsweise Drogen im Straßenverkehr eingeleitet. Daneben mussten 42 Platzverweise ausgesprochen werden, fünf Personen wurden, überwiegend alkoholbedingt, in Gewahrsam genommen.
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden am Silvesterabend gegen 21:55 Uhr zu einem Brand in der Kirchstraße in Pfalzgrafenweiler gerufen, dort war ein unbewohntes Gebäude in Brand geraten. Mehrere Stunden lang waren die Kräfte der Feuerwehren aus Pfalzgrafenweiler, Waldachtal und Dornstetten mit Löscharbeiten beschäftigt. Verletzte Personen sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch den Brand nicht zu beklagen. Der durch den Brand entstandene Gebäudeschaden wird bislang auf ungefähr 120.000 Euro geschätzt. Die Ursache für das Brandereignis ist bislang nicht geklärt und ist Gegenstand der Ermittlungen des Polizeireviers Horb.
Zwei Räuber in die Flucht geschlagen hat am Donnerstagabend in Friolzheim offenbar der Mitarbeiter eines Getränkemarkts.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge hatten die beiden Unbekannten gegen 18:30 Uhr das Gelände des Getränkemarktes in der Feldstraße betreten, wobei einer von ihnen ein Messer in der Hand hielt. Noch bevor sie in den Verkaufsraum kamen, trafen die Täter auf den Mitarbeiter, infolge dessen einer von ihnen „Das ist ein Überfall!“ schrie. Der Mitarbeiter des Getränkemarktes zeigte sich hiervon allerdings offensichtlich unbeeindruckt und packte den augenscheinlich unbewaffneten Täter am Kragen. Als der andere Täter seinem Kumpan zu Hilfe kommen wollte, gelang es dem Mitarbeiter, diesen verbal davon zu überzeugen, das zu unterlassen. Daraufhin ergriffen beide Täter in Richtung Steinäckerstraße die Flucht. Eine sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls eingeleitete Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, führte bislang nicht zum Auffinden der beiden Täter.
Von den Tätern liegen folgende Personenbeschreibungen vor:
Der Täter mit dem Messer soll etwa 1,80 Meter groß und sehr schlank sein. Er sei mit einer schwarzen Sturmmaske, einer schwarzen Hose, weißen Tennissocken und schwarzen Schuhe bekleidet gewesen.
Der andere Täter soll ebenfalls etwa 1,80 Meter groß und sehr schlank sein. Zudem soll er gebrochenes Deutsch mit südosteuropäischem oder slawischsprachigem Akzent gesprochen haben. Bekleidet sei er ebenfalls mit einer schwarzen Sturmmaske, einer schwarzen Hose und weißen Tennissocken sowie einem schwarzen Kapuzenoberteil gewesen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Unabhängig von diesen aktuellen Geschehnissen weist das Polizeipräsidium auf folgende, allgemeine Verhaltenstipps während eines Raubüberfalls hin:
- Gehen Sie kein Risiko ein und bringen Sie sich nicht in
Lebensgefahr beispielsweise durch Gegenwehr oder Hilferufe.
- Hören Sie dem Täter genau zu und befolgen Sie ruhig und
widerspruchslos seine Anweisungen. Passives Verhalten und eine ruhige
Stimme können unüberlegtes Handeln des Täters verhindern.
- Erklären Sie dem Täter, was Sie tun, beispielsweise: "Dafür muss
ich die Kasse öffnen." Halten Sie Ihre Hände dabei für den Täter gut
sichtbar und geben Sie gefordertes Geld sofort heraus.
- Lösen Sie einen stillen Alarm erst aus, wenn dies gefahrlos
möglich ist. Sonst könnte die Gefahr einer Geiselnahme bei Eintreffen
der Polizei bestehen.
- Lauter Alarm kann lebensgefährlich sein. Er darf nur ausgelöst
werden, wenn niemand bedroht ist.
- Helfen Sie möglichen Verletzten, wenn Sie sich dadurch nicht in
Gefahr bringen.
- Prägen Sie sich die persönlichen Merkmale des Täters ein.
Konzentrieren Sie sich dabei auf einen Täter, dann können Sie diesen
später besser beschreiben.
- Wenn Sie den Täter erkannt haben, lassen Sie sich dies möglichst
nicht anmerken.
Wichtig:
- Leisten Sie keine Gegenwehr, rufen Sie nicht um Hilfe.
- Benutzen Sie keine Waffen oder waffenähnliche Gegenstände.
- Stellen Sie sich dem Täter nicht in den Weg.
- Greifen Sie den Täter nicht an.
- Leugnen Sie nicht das Vorhandensein von Schlüsseln.
- Verlassen Sie nie einen sicheren Bereich, um einem Kollegen oder
Außenstehenden zur Hilfe zu kommen. Dies kann zur Eskalation der
Situation führen.
Am Freitagmorgen ist es in der Höhenstraße zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person gekommen.
Nach ersten Informationen wollte ein Müllfahrzeug nach links in die Höhenstraße einbiegen.
Zu diesem Zeitpunkt befand sich der 31-jährige Mitarbeiter der Müllabfuhr auf einem Tritt an der hinteren rechten Ecke des Fahrzeugs. Während des Abbiegevorgangs, scherte das Fahrzeug hinten nach rechts so weit aus, dass der Mitarbeiter zwischen der Mauer eines dortigen Grundstücks und dem Fahrzeug zunächst eingeklemmt wurde und in Folge zu Boden stürzte.
Der Mitarbeiter wurde schwer verletzt zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Innerhalb der letzten zwei Nächte haben Einbrecher ein gerade im Umbau befindliches Wohnhaus in Dietersweiler heimgesucht.
Die Täterschaft drang in der Nacht auf Donnerstag in das Gebäude in der Lerchenbergstraße ein und entwendete Elektrogeräte im Wert von mehreren hundert Euro.
Gleich die Nacht darauf, in der Nacht auf Freitag, wurde abermals, diesmal jedoch vergeblich, versucht gewaltsam in das Anwesen zu gelangen.
Das Polizeirevier Freudenstadt hat die Ermittlungen übernommen und bitte Zeugen die in der Lerchenbergstraße oder der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07441/536-0, zu melden.
Offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation hat ein 24 Jahre alter Mann am Donnerstagvormittag einen Einsatz der Polizei ausgelöst.
Der 24-Jährige war gegen 11:30 Uhr auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße unterwegs. Nachdem er offenbar versuchte, einer Frau die Handtasche zu entreißen, diese jedoch nach Hilfe schrie, ließ der Mann von seinem Vorhaben ab und ging weiter. Vor einem großen Einkaufszentrum soll er einen Mann zunächst verbal und daraufhin auch körperlich angegangen haben. Einer Frau sowie einem weiteren Mann soll er offensichtlich ohne erkennbaren Grund mehrmals ins Gesicht geschlagen haben. In die Richtung eines weiteren Mannes schmiss der 24-Jährige Zeugenangaben zufolge eine Werbetafel und verfehlte ihn glücklicherweise. Durch mehrere Passanten konnte der Mann überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.
Der 24-Jährige wurde aufgrund seines psychischen Zustands in ein Krankenhaus gebracht. Es erwartet ihn nun eine Strafanzeige.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord sucht Zeugen sowie weitere Geschädigte, insbesondere die Frau, deren Handtasche der Tatverdächtige versucht haben soll zu entreißen. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231/186-3211 zu melden.
In Anbetracht der bevorstehenden Silvesterfeierlichkeiten möchte die Polizei die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, verantwortungsbewusst mit Feuerwerk umzugehen.
Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ist das Zünden von Feuerwerkskörpern ausschließlich am 31. Dezember und 1.Januar erlaubt. https://www.bussgeldkatalog.org/umwelt-feuerwerk-sprengstoff/#bbw
Seit Beginn des offiziellen Verkaufs von Silvester-Feuerwerk musste die Polizei mehr als ein Dutzend Einsätze aufgrund unsachgemäßer Nutzung von Feuerwerk verzeichnen.
Es sei darauf hingewiesen, dass das Zünden von Feuerwerkskörpern außerhalb der festgelegten Termine grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit darstellt.
Verstöße gegen diese Regelung können zu einem Bußgeld führen.
Wir appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, die festgelegten Zeiten zu respektieren und Rücksicht auf Mitbürger, Tiere und Umwelt zu nehmen.
Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Feuerwerk trägt dazu bei, Unfälle zu verhindern und ein sicheres und fröhliches Silvester für jeden zu gewährleisten.