Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Nach einem Einbruchsdiebstahl in Straubenhardt-Feldrennach (Enzkreis) am 13.06.2024 sind nach Ermittlungen am vergangenen Freitag im Landkreis Emmendingen drei Tatverdächtige durch Polizeibeamte festgenommen worden. Bei den Männern konnten auch Hinweise auf weitere Eigentumsdelikte erlangt werden. Die Ermittlungen dauern insoweit noch an.
Die dringend Tatverdächtigen wurden dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Die Männer befinden sich seither in Untersuchungshaft.
Am frühen Donnerstagmorgen haben Polizeibeamte einen Tatverdächtigen „orten“ können, welcher ein zuvor entwendetes Elektrofahrrad bei sich hatte.
Nach derzeitigem Kenntnisstand war das E-Bike, bis gegen 1:45 Uhr, vor einem Lokal in der Bahnhofstraße abgestellt worden. Es war mit einer GPS-Überwachung ausgestattet, so dass der Standort des Fahrrades unmittelbar nach dem Diebstahl sichtbar wurde und es vor einem Haus in Mühlacker wieder aufgefunden werden konnte. Ob der an der Anschrift wohnhafte 18-Jährige das Fahrrad entwendete oder es an einer anderen Örtlichkeit gefunden und dann mitgenommen hat, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
- Den besten mechanischen Diebstahl-Schutz bieten stabile Bügel-
oder Panzerkabelschlösser. Beim Kauf auf "geprüfte Qualität" und
hochwertiges Material, wie durchgehärteten Spezialstahl, sowie
massive Schließsysteme achten. Hilfe bei der Suche nach einem
guten Schloss bietet der Verband Schadensversicherer (VdS). Auf
der Website des Verbands unter www.vds-home.de finden
Interessierte in der Rubrik "Einbruch & Diebstahl" eine
Übersicht über VdS-getestete und zertifizierte Zweiradschlösser.
VDS geprüfte Zweiradschlösser werden in die Klassen A
(Fahrräder) und B (Motorräder) eingestuft. Das Gütesiegel VdS
steht für Qualität und Zuverlässigkeit. Mit dem VdS-Gütesiegel
versehene Schlösser wurden in den VdS-Laboratorien umfangreichen
und strengen Tests unterzogen. Auch die Stiftung Warentest
veröffentlicht regelmäßig Tests von Fahrradschlössern im
Internet: www.test.de.
- Wichtig bei Fahrrädern und E-Scootern: Die Fahrzeuge immer
anschließen, damit sie nicht weggetragen werden können. Hierfür
beim Schlosskauf auf ein ausreichend großes Schloss zum
Anschließen achten. E-Scooter bieten den Vorteil, dass diese
zusammengeklappt und durch den Eigentümer mitgenommen werden
können. Grundsätzlich sollte von dieser Möglichkeit Gebrauch
gemacht und E-Scooter nur in Ausnahmefällen unbeaufsichtigt
abgestellt werden.
Ortung mit Hilfe von GPS-Tracking
GPS-Tracker sind (versteckte) Sender am Fahrrad, die den Besitzer per SMS alarmieren, wenn das abgestellte Rad bewegt wird. Zudem übermitteln sie laufend den aktuellen Standort des Fahrrades. Solche GPS-Systeme eignen sich besonders für Elektro-fahrräder.
Sie sollten über folgende Alarmfunktionen verfügen:
- Der Standort des Rades sollte über das Mobiltelefon angezeigt
werden können.
- Der GPS-Tracker sollte einen Alarm an das Mobiltelefon des
Besitzers senden, wenn das Rad bewegt wird oder einen zuvor
festgelegten Umkreis (Geo-Fence) verlässt.
Wichtig: Machen Sie sich niemals allein auf die Suche nach Ihrem Rad, schalten Sie unbedingt die Polizei ein!
Brennholz, das unter einem Carport auf dem Gelände eines Unternehmens gelagert wurde, hat am Mittwochabend in Hirsau Feuer gefangen und das darüber liegende Carport stark beschädigt.
Nach bisherigem Ermittlungsstand bemerkte ein aufmerksamer Zeuge gegen 17:40 Uhr, dass Brennholz und das darüber liegende Carport auf dem Hof eines Unternehmens in der Liebenzeller Straße in Brand geraten waren. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten diesen zügig, sodass keine Personen verletzt wurden und das Feuer nicht auf weitere Gebäude übergreifen konnte.
Durch den Brand entstand ein Schaden von rund 8.000 Euro.
Vor Ort ergab sich der Verdacht einer möglichen Brandstiftung, weshalb schnell eine Fahndung eingeleitet wurde. Im unmittelbaren Umfeld konnten Polizeibeamte des Polizeireviers Calw einen möglichen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Dabei kam es zu einem Widerstand und Beleidigungen gegen die eingesetzten Beamtinnen und Beamten, wobei ein Polizeibeamter angespuckt und eine Polizeibeamtin leicht am Arm verletzt wurde.
Den Tatverdächtigen erwarten nun eine Strafanzeige wegen mutmaßlicher Brandstiftung und Widerstand gegen Polizeibeamte.
Leicht verletzt worden ist am Mittwochnachmittag in der Pforzheimer Innenstadt offenbar ein Kind in einem Fahrradanhänger, nachdem seine Mutter auf dem Fahrrad zuvor fast von einem Pkw angefahren wurde.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge befuhr eine 18-jährige Fahrradfahrerin mutmaßlich gegen 16:40 Uhr vom Bahnübergang kommend die Durlacher Straße stadteinwärts. An ihrem Fahrrad hatte sie offenbar einen Fahrradanhänger befestigt, in dem ihr Kind saß.
Im Kreuzungsbereich auf Höhe der Maximilianstraße soll die 18-Jährige auf dem linken der beiden Fahrstreifen bei Rotlicht angehalten haben. Nachdem die dortige Ampel auf Grün schaltete, fuhr die Fahrradfahrerin los und wollte mutmaßlich nach links in den Kreuzungsbereich einbiegen.
Im dortigen Kurvenbereich schnitt offenbar ein bislang unbekannter männlicher Autofahrer mit seinem schwarzen Pkw die 18-jährige Fahrradfahrerin, in dem er von rechten Fahrstreifen auf den linken Fahrstreifen der Fahrradfahrerin fuhr. In der Folge wich sie nach links aus und fuhr dabei anscheinend mit dem Fahrradanhänger gegen einen Bordstein der dortigen Verkehrsinsel. Daraufhin soll der Fahrradanhänger umgefallen sein, wodurch das Kind leicht am Kopf verletzt wurde.
Der Verkehrsdienst Pforzheim hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich bei Hinweisen auf den Unfallhergang unter der Rufnummer 07231 186-3111 zu melden.
Am frühen Donnerstagmorgen ist es auf der Landstraße 572 zu einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus gekommen. Hierbei wurden elf Personen leicht verletzt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 47-jährige Fahrer eines Linienbusses gegen 06:15 Uhr die Landesstraße 572 von Würm kommend in Richtung Tiefenbronn, als dieser aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Im weiteren Verlauf kam der Bus an einem leichten Abhang zum Stehen. Die Insassen verließen das Fahrzeug eigenständig. Ein Großteil der elf leichtverletzten Personen wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.
Für die Bergungsarbeiten wurde die Landesstraße 572 komplett gesperrt. Diese dauert weiterhin an. Neben der Polizei befanden sich die Feuerwehr, der Rettungsdienst, ein Abschleppdienst und die Straßenmeisterei im Einsatz.
Ein bislang unbekannter Kleintransporter-Fahrer verursachte am Mittwochabend in der Karlsruher Südweststadt einen Unfall, bei dem die Fahrerin eines Elektromotorrollers verletzt wurde und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.
Ersten Feststellungen der Verkehrspolizei zufolge fuhr die 31-jährige Rollerfahrerin gegen 19:45 Uhr auf dem Radschutzstreifen der Karlstraße, als sie zwischen der Albtalstraße und der Welfenstraße auf Höhe einer Metzgerei von einem weißen Transporter überholt wurde. Nachdem das Fahrzeug die 31-Jährige beinahe passiert hatte, lenkte der Kastenwagen-Fahrer seinen Mercedes aus unbekannter Ursache leicht nach rechts. In der Folge touchierte er mit seinem Fahrzeugheck das Vorderrad des E-Scooters, sodass die Fahrerin zu Fall kam. Während sich die 31-Jährige bei dem Sturz mehrere Prellungen und Schürfwunden zuzog, setzte der vermeintliche Unfallverursacher seine Fahrt fort und bog an der Kreuzung Karlstraße/Ebertstraße nach links in Richtung Hauptbahnhof ab.
Bei dem Unfallfahrzeug soll es sich um einen weißen Kleintransporter der Marke Mercedes Benz, Modell Sprinter mit Karlsruher Zulassung handeln.
Zeugen des Unfalls oder Personen, die Angaben zu dem geflüchteten Fahrer oder dessen Fahrzeug machen können, werde gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 944840 mit der Verkehrspolizei Karlsruhe in Verbindung zu setzen.
Mit 400 Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Bundesstraße 293 zwischen Bretten-Gölshausen und Bauerbach innerhalb von 5 Stunden stellte die Verkehrspolizei Karlsruhe am 18.06.2024 erneut eine hohe Zahl an Beanstandungen fest.
Bei der Kontrolle zwischen 14:00 und 19:00 Uhr wurden bei knapp 2.300 gemessenen Fahrzeugen insgesamt 400 Verkehrsverstöße festgestellt. Somit hielt sich etwa jeder sechste Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgeschriebene Begrenzung von 70 km/h auf diesem Streckenabschnitt. Spitzenreiter war ein Pkw, der mit 110 km/h gemessen wurde.
Signifikant war darüber hinaus, dass fast jeder zweite Lkw-Fahrer die für diese Fahrzeuge vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h an diesem Abschnitt überschritten hatte.
Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine Hauptursache für Verkehrsunfälle. Aufgrund dessen wird das Polizeipräsidium Karlsruhe auch weiterhin Schwerpunktkontrollen durchführen.
Unbekannte brachen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ein Wohnhaus in der Elbinger Straße ein und raubten offenbar die Bewohner aus.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen drangen zwei mutmaßliche Einbrecher gegen 00:30 Uhr in ein Haus ein und bedrohten dort die beiden Bewohner mit einem Messer. Anschließend ließen sich die Verdächtigen Schmuck und Bargeld aushändigen und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.
Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei, an der auch ein Polizeihubschrauber sowie Polizeihunde beteiligt waren, führte bislang nicht zur Identifizierung der mutmaßlichen Täter.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721 666 5555 in Verbindung zu setzen. Von besonderem Interesse für die Polizei sind mögliche verdächtige Wahrnehmungen in den vergangenen Tagen und Wochen unter anderem im Bereich Karlsruhe Waldstadt.
Am Dienstag hat die Polizei von 7:00 Uhr bis 9:00 Uhr eine stationäre Kontrollstelle in der Brettener Straße eingerichtet.
Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.
Im Einzelnen handelte es sich um folgende Verstöße:
- Zehn Verkehrsteilnehmer wurden wegen fehlender Gurtanlegung
verwarnt.
- Zwei Verstöße betrafen die fehlende Kindersicherung.
- Ein Verkehrsteilnehmer hat gegen die Führerscheinauflage
verstoßen, was zur Untersagung der Weiterfahrt führte.
- Vier Verstöße betrafen die unzureichende Ladungssicherung.
- Ein Fahrzeug wies einen Mangel auf, der zum Erlöschen der
Betriebserlaubnis führte.
- ein Fall von Trunkenheitsfahrt wurde ebenfalls festgestellt.
Die hohe Anzahl und Vielfältigkeit der Verstöße zeigt, wie wichtig und notwendig diese Maßnahmen sind, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.
Nach mehreren Körperverletzungen in Oberreut am frühen Mittwochmorgen sucht die Polizei nach Zeugen.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es zwischen einem noch unbekannten Tatverdächtigen und mehreren Schaustellern auf dem Kerweplatz in der Bonhoefferstraße gegen 02:00 Uhr zu einem Streit. Vorausgegangen war dem Disput mutmaßlich ein Diebstahl von Kohlensäureflaschen des späteren Tatverdächtigen und eines Begleiters aus einem Verkaufsstand etwa eine Stunde zuvor.
Aus den zunächst verbalen Streitigkeiten entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung, bei der der etwa 30-jährige Unbekannte offenbar zunächst mit Fäusten auf zwei Schausteller im Alter von 28 und 40 Jahren losging und mit einem Messer gedroht haben soll. Des Weiteren habe der Aggressor eine Bierflasche in Richtung eines der Geschädigten geworfen. Das Wurfgeschoss verfehlte den Mann, beschädigte aber ein abgestelltes Auto.
Ein 24-Jähriger, den der Tatverdächtige ebenfalls körperlich angriff, trug eine leicht blutende Handverletzung davon. Ob das Messer hierfür verwendet wurde, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die beiden 28 Jahre und 40 Jahre alten Geschädigten erlitten durch die Faustschläge leichte Verletzungen im Gesicht.
Trotz einer umgehend eingeleiteten Fahndung der Polizei konnten der mutmaßliche Täter und sein ca. 25-jähriger Begleiter nicht mehr festgestellt werden.
Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter der Telefonnummer 0721 666-3411 entgegen.