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Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Eine 66-jährige Frau steht im dringenden Tatverdacht am Freitagmorgen ihren Ehemann getötet zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde sie am Samstagvormittag dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll es in der Nacht auf Freitag in der gemeinsamen Wohnung in Kronau zwischen den Eheleuten zum Streit gekommen sein. In dessen Verlauf soll die Beschuldigte ihren 74-jährigen Ehemann tödlich verletzt haben.
Polizeibeamte nahmen die Tatverdächtige am Morgen an deren Wohnanschrift widerstandslos vorläufig fest. Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des leblos in der Wohnung liegenden Mannes feststellen.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal, auch zu den Hintergründen der mutmaßlichen Tat, dauern an.
Leicht verletzt worden ist am Freitagmittag in Neuhausen eine Frau, nachdem sie von einem noch unbekannten Fahrer eines Kleintransporters touchiert wurde.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge befand sich die 20-Jährige um 14:21 Uhr fußläufig auf dem Weg zu ihrem Auto in der Richard-Wagner-Straße im Ortsteil Hamberg. Kurz bevor sie in ihr Auto einstieg, streifte sie ein vorbeifahrender schwarzer Kleintransporter am rechten Bein. Der bislang unbekannte Fahrer beschleunigte seinen Transporter anschließend und fuhr weiter. Das gesuchte Unfallauto soll kein Kennzeichen an der Fahrzeugrückseite gehabt haben.
Durch den Unfall wurde die Frau leicht am rechten Bein verletzt und kam in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Der Verkehrsdienst Pforzheim hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich bei Hinweisen auf den Unfallhergang unter der Rufnummer 07231 186-3111 zu melden.
Betrügern gelang es am Donnerstagmittag eine 79-jährige Frau aus Neuburgweiher zu täuschen und eine hohe Bargeldsumme zu erbeuten.
Ersten Erkenntnissen zufolge nahmen die Betrüger am Donnerstagmittag gegen 12:30 Uhr telefonisch Kontakt mit der 79-Jährigen auf. Am Telefon war eine vermeintliche Mitarbeiterin des Amtsgerichts, die vorgab, die Tochter der 79-jährigen Frau habe einen folgenschweren Verkehrsunfall verursacht und müsse deswegen in Haft. Die Anruferin forderte die Seniorin während des Telefonats zur Zahlung von mehreren Zehntausend Euro auf, um eine Entlassung ihrer Tochter gegen Kaution zu ermöglichen. Im guten Glauben, ihrer Tochter aus der misslichen Lage zu helfen, übergab die Geschädigte gegen 14:00 Uhr das Geld an ihrer Haustür an einen bislang unbekannten Mann.
Der Abholer soll circa 168 cm bis 170 cm groß und von schlanker Statur gewesen sein. Er habe dunkelbraune Haare und einen langen Vollbart gehabt, wobei der Bart nur das Kinn sowie die Wangen bedeckte. Die Geschädigte schätze ihn auf etwa 45 Jahre. Der Mann trug eine dunkelblaue Jacke und ein hellblaues Hemd, wodurch bei der Geschädigten der Eindruck erweckt wurde, es handele sich um einen Polizeibeamten.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zum beschriebenen Geldabholer geben können, sich unter der Rufnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht auf Donnerstag offenbar gewaltsam Zutritt in ein Wohnhaus in Hohenwettersbach und überfielen den Bewohner.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge brachen die Unbekannten wohl im Zeitraum zwischen 22:30 Uhr und 02:00 Uhr in das Einfamilienhaus in der Tiefentalstraße ein und zwangen dort den Hausbesitzer gewaltsam zur Herausgabe von Bargeld sowie seines Mobiltelefons. Vermutlich auf der Suche nach Wertgegenständen durchsuchten die drei Tatverdächtigen anschließend weitere Räume bevor sie dann unerkannt aus dem Anwesen flüchteten.
Bei den vermeintlichen Räubern soll es sich laut dem Tatopfer um zwei Männer und eine Frau im Alter von etwa 25 bis 35 Jahren gehandelt haben. Sie seien schwarz gekleidet und maskiert gewesen und hätten in einer vermutlich osteuropäischen Sprache miteinander gesprochen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, unter der Rufnummer 0721 666 5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden. Von besonderem Interesse für die Polizei sind auch mögliche verdächtige Wahrnehmungen in den vergangenen Tagen und Wochen.
Ein Fahrrad wurde durch bislang Unbekannte im Zeitraum von Dienstagmorgen bis Mittwochabend von einem Grundstück in Pforzheim gestohlen.
Die bislang unbekannten Täter drangen zwischen Dienstagmorgen und Mittwochabend gewaltsam auf ein Grundstück in der Lameystraße ein. Dort entwendeten sie ein mittels Fahrradschloss am Gartenzaun gesichertes Fahrrad durch Aufschneiden einer Metallstrebe.
Die genaue Summe des Diebstahlschadens ist zum aktuellem Ermittlungsstand noch nicht bekannt.
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Ein 76 Jahre alter Radfahrer stürzte am Donnerstagabend auf einer Geh- und Radweg Überführung des Adenauerrings und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu.
Nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei fuhr der Senior gegen 19:20 Uhr auf der Linkenheimer Allee in Richtung Norden. Beim Passieren der Überführung über den Adenauerring geriet er auf abschüssiger Strecke in eine leichte Schräglage und verlor dabei offenbar die Kontrolle über sein Gefährt. Der 76-Jährige stürzte und prallte mit dem Kopf auf den Asphalt. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.
Am Donnerstagmittag kam es in Tiefenbronn zu einem Dachstuhlbrand bei einem Wohngebäude.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde gegen 12 Uhr ein Brand im Bereich des Dachstuhls von einem Mehrfamilienhaus in der Mörikestraße bemerkt. Drei Hausbewohner konnten das Gebäude eigenständig verlassen, wovon zwei Personen vor Ort durch den Rettungsdienst vorsorglich wegen dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation behandelt wurden.
Die Brandursache ist derzeit nicht abschließend geklärt. Konkrete Hinweise auf eine Vorsatztat liegen nicht vor. Es wird von einem Sachschaden in Höhe von ca. 200 000 Euro ausgegangen. Das Gebäude kann aktuell nicht genutzt werden.
Neben der Feuerwehr aus Tiefenbronn und Heimsheim waren drei Fahrzeuge des Rettungsdienstes und zwei Steifen der Polizei im Einsatz. Die Mörikestraße musste für die Dauer der Löschmaßnahmen gesperrt werden.
Zu einer gefährlichen Körperverletzung unter Einsatz von Pfefferspray ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der Pforzheimer Südweststadt gekommen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es am Donnerstag gegen 00:30 Uhr in einer Gaststätte in der Jahnstraße zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Im Zuge der Auseinandersetzung soll eine bislang unbekannte Frau gegen einen 33-jährigen Geschädigten Pfefferspray eingesetzt haben.
Eine zufällig vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung stellte die Auseinandersetzung, welche sich zu diesem Zeitpunkt in den Außenbereich verlagert hatte, fest. Im weiteren Verlauf flüchteten die Täterin sowie weitere Personen vom Ort des Geschehens.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die Personen nicht mehr angetroffen werden. Der Geschädigte wurde durch den Einsatz des Pfeffersprays leicht verletzt.
Der Ermittlungsdienst des Polizeireviers Pforzheim-Süd hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 3311 zu melden.
Nach einem Einbruchsdiebstahl in Straubenhardt-Feldrennach (Enzkreis) am 13.06.2024 sind nach Ermittlungen am vergangenen Freitag im Landkreis Emmendingen drei Tatverdächtige durch Polizeibeamte festgenommen worden. Bei den Männern konnten auch Hinweise auf weitere Eigentumsdelikte erlangt werden. Die Ermittlungen dauern insoweit noch an.
Die dringend Tatverdächtigen wurden dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Die Männer befinden sich seither in Untersuchungshaft.
Am frühen Donnerstagmorgen haben Polizeibeamte einen Tatverdächtigen „orten“ können, welcher ein zuvor entwendetes Elektrofahrrad bei sich hatte.
Nach derzeitigem Kenntnisstand war das E-Bike, bis gegen 1:45 Uhr, vor einem Lokal in der Bahnhofstraße abgestellt worden. Es war mit einer GPS-Überwachung ausgestattet, so dass der Standort des Fahrrades unmittelbar nach dem Diebstahl sichtbar wurde und es vor einem Haus in Mühlacker wieder aufgefunden werden konnte. Ob der an der Anschrift wohnhafte 18-Jährige das Fahrrad entwendete oder es an einer anderen Örtlichkeit gefunden und dann mitgenommen hat, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
- Den besten mechanischen Diebstahl-Schutz bieten stabile Bügel-
oder Panzerkabelschlösser. Beim Kauf auf "geprüfte Qualität" und
hochwertiges Material, wie durchgehärteten Spezialstahl, sowie
massive Schließsysteme achten. Hilfe bei der Suche nach einem
guten Schloss bietet der Verband Schadensversicherer (VdS). Auf
der Website des Verbands unter www.vds-home.de finden
Interessierte in der Rubrik "Einbruch & Diebstahl" eine
Übersicht über VdS-getestete und zertifizierte Zweiradschlösser.
VDS geprüfte Zweiradschlösser werden in die Klassen A
(Fahrräder) und B (Motorräder) eingestuft. Das Gütesiegel VdS
steht für Qualität und Zuverlässigkeit. Mit dem VdS-Gütesiegel
versehene Schlösser wurden in den VdS-Laboratorien umfangreichen
und strengen Tests unterzogen. Auch die Stiftung Warentest
veröffentlicht regelmäßig Tests von Fahrradschlössern im
Internet: www.test.de.
- Wichtig bei Fahrrädern und E-Scootern: Die Fahrzeuge immer
anschließen, damit sie nicht weggetragen werden können. Hierfür
beim Schlosskauf auf ein ausreichend großes Schloss zum
Anschließen achten. E-Scooter bieten den Vorteil, dass diese
zusammengeklappt und durch den Eigentümer mitgenommen werden
können. Grundsätzlich sollte von dieser Möglichkeit Gebrauch
gemacht und E-Scooter nur in Ausnahmefällen unbeaufsichtigt
abgestellt werden.
Ortung mit Hilfe von GPS-Tracking
GPS-Tracker sind (versteckte) Sender am Fahrrad, die den Besitzer per SMS alarmieren, wenn das abgestellte Rad bewegt wird. Zudem übermitteln sie laufend den aktuellen Standort des Fahrrades. Solche GPS-Systeme eignen sich besonders für Elektro-fahrräder.
Sie sollten über folgende Alarmfunktionen verfügen:
- Der Standort des Rades sollte über das Mobiltelefon angezeigt
werden können.
- Der GPS-Tracker sollte einen Alarm an das Mobiltelefon des
Besitzers senden, wenn das Rad bewegt wird oder einen zuvor
festgelegten Umkreis (Geo-Fence) verlässt.
Wichtig: Machen Sie sich niemals allein auf die Suche nach Ihrem Rad, schalten Sie unbedingt die Polizei ein!