Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Zwei Männer sind am Sonntagabend nach einem Einbruch in ein Sportheim in Calw-Hirsau festgenommen worden.
Nach bisherigem Sachstand brachen die beiden 33 Jahre und 41 Jahre alten Männer, gegen 20:00 Uhr, in das zum Tatzeitpunkt geschlossene Vereinsheim ein und entwendeten Lebensmittel im Wert von rund 300 Euro. Weiterhin hinterließen sie Sachschaden an Türen und Inventar im niedrigen dreistelligen Bereich.
Nach einem Zeugenhinweis und aufgrund der raschen Anfahrt mehrerer Polizeifahrzeuge konnten die Tatverdächtigen beim Verlassen des Sportheims entdeckt und nach kurzer Verfolgung zu Fuß widerstandslos festgenommen werden.
Die beiden dringend Tatverdächtigen wurden am 30.09.2024 dem Haftrichter am Amtsgerichts Calw vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen wurde gegen den 33-Jährigen wegen Verdachts des besonders schweren Diebstahls Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt. Der Mann befindet sich seither in Untersuchungshaft. Der 41-Jährige wurde unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt.
Am frühen Montagabend ist es zu zwei Raubüberfällen gekommen, bei welchen die zwei unbekannten Täter ihren Opfern einmal eine Sporttasche und im zweiten Fall eine Handtasche entrissen.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 19:35 Uhr in der Stuttgarter Straße, gegenüber eines Kreditinstituts. Dort wurde eine Fußgängerin von einem jungen Mann zunächst nach dem Weg zum Bahnhof gefragt und dann unvermittelt mit Pfefferspray besprüht. Im Anschluss bemerkte die Frau, dass er ihre Sporttasche in den Händen hielt und zu Fuß mit einem weiteren Mann in Richtung einer Tankstelle flüchtete.
Die graue Sporttasche der Marke „Gym Shark“ wurde im Anschluss vom Täter zunächst weggeworfen, ist aber offenbar von jemandem entdeckt und mitgenommen worden.
In enger räumlicher und zeitlicher Nähe ereignete sich wenige Minuten nach dem ersten Vorfall ein zweiter Raub in der Ludwig-Jahn-Straße / Kreuzung Justinus-Kerner-Straße. Eine Passantin lief gegen 19:40 Uhr auf der Ludwig-Jahn-Straße in Richtung Ringstraße als zwei Unbekannte an ihr vorbeiliefen und einer der beiden plötzlich ihre Handtasche ergriff. Da die Frau die Tasche festhielt und schrie, wurde auch sie zunächst mit Pfefferspray besprüht und auch geschlagen, bis sie die Handtasche letztlich losließ. Im Anschluss flüchtete der Unbekannte in Richtung Treppenaufgang zum Stadtbahnhof, wo ein weiterer Mann auf ihn wartete, der mit dem Täter letztlich über die Treppe davonlief. Während der Flucht nahm einer der Täter den grau-weiß-rosa gestreiften Geldbeutel aus der geraubten Handtasche und warf die Tasche im Anschluss weg. Der Fahrer eines silbernen Kleinwagens war offenbar auf die Tat aufmerksam geworden und hupte mehrfach.
Trotz unverzüglicher Anfahrt mehrerer Polizeifahrzeuge sowie einer Sofortfahndung im Nahbereich unter anderem mit Hilfe eines Polizeihubschraubers, konnten die Tatverdächtigen nicht mehr aufgespürt werden.
Die gesuchten Täter werden in beiden Fällen mit südländischem Aussehen beschrieben und sollen jüngeren Alters gewesen sein. Ob es sich bei den Tätern in beiden Fällen um dieselben Personen handelt, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Das Kriminalkommissariat Freudenstadt hat die weitere Sachbearbeitung übernommen und bittet Zeugen, insbesondere den hupenden Fahrer sowie den Finder der Sporttasche und weitere Personen, die möglicherweise den geraubten Geldbeutel oder dessen Inhalt aufgefunden haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Der am Montagnachmittag von Spezialkräften der Polizei in Bretten-Bauerbach festgenommene 84-jährige Mann wurde zwischenzeitlich in eine psychiatrische Einrichtung verbracht.
Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, soll der 84-Jährige kurz vor dem Zugriff mit einem mutmaßlich illegal erworbenen scharfen Revolver mit Schrotpatronen zwei Mal auf die SEK-Beamten geschossen haben. Von Seiten der Spezialkräfte erfolgte daraufhin eine Schussabgabe. Nach derzeitigem Sachstand wurden keine Personen verletzt.
Die vorsorglich aus den umliegenden Häusern gebetenen Nachbarn konnten nach dem erfolgreichen Einsatz wieder in ihre Anwesen zurückkehren.
Gegen den 84-Jährigen wurde von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf versuchten Totschlags zum Nachteil von Polizeibeamten eingeleitet.
Unbekannte sind zwischen Sa,stagabend und Sonntagnachmittag in ein Haus eingebrochen und haben Wertgegenstände im mittleren vierstelligen Bereich entwendet.
Offenbar gelangten die Einbrecher über eine Tür ins Innere des im Ortsteil Langenbrand in der Forchenstraße gelegenen Wohnhauses, wo sie zwischen Samstagabend 19:00 Uhr und Sonntagnachmittag 16:00 Uhr das Inventar durchsuchten und letztlich Wertgegenstände und Bargeld entwendeten.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Allgemeine Hinweise:
Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen informieren Sie kostenlos, unabhängig, produktneutral und kompetent, welche Sicherungen am Haus sinnvoll sind. Termine beim Polizeipräsidium Pforzheim können über die Rufnummer 07231
186-1201 vereinbart werden.
Sensibilisieren Sie bitte Familie, Freunde und Bekannte zum Thema Einbruch.
Hierfür hat das Polizeipräsidium Pforzheim auch ein Hinweisbild („Aufpassen…
in der dunklen Jahreszeit“) erstellt, das zum Herunterladen auf der folgenden Seite bereitgestellt wird: https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/. Laden Sie sich dieses Bild herunter und teilen Sie dieses über Ihre Kanäle in den sozialen Medien (WhatsApp, Facebook, Instagram etc.).
Auf der Strecke zwischen Büchenbronn und Pforzheim kam es am Montagabend durch ein waghalsiges Überholmanöver zu einer Straßenverkehrsgefährdung.
Nach Aussage eines Verkehrsteilnehmers befuhr dieser gegen 17:15 Uhr die Büchenbronner Straße in Richtung Pforzheim. Hinter ihm soll ein Opel in gleicher Richtung unterwegs gewesen sein. Auf einer langen Geraden sei dann ein grauer 1er BMW hinter dem Opel ausgeschert und startete einen Überholvorgang, obwohl in diesem Moment ein Mercedes von Pforzheim in Richtung Büchenbronn entgegenkam. Laut dem Zeugen mussten sowohl er, als auch der Mercedes-Fahrer in der Folge eine Notbremsung einleiten und nach rechts ausweichen. Durch die schnelle Reaktionen der beiden Autofahrer konnte ein Unfall vermieden werden.
Der BMW-Fahrer setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort.
Die Polizei bittet, Personen die von dem Überholvorgang etwas mitbekommen haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 07231 / 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 38-jähriger syrischer Staatsangehöriger ist am frühen Sonntagmorgen nach mehreren mutmaßlichen sexuell motivierten Übergriffen gegen unterschiedliche Frauen vorläufig festgenommen worden. Er wurde am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe einem Haftrichter des Amtsgerichts vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte zunächst am Sonntagmorgen gegen 04:15 Uhr bei der Wohnung einer 56-Jährigen im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Sommerstraße geklingelt haben. Als die Frau die Tür öffnete, habe der Unbekannte sie in die Wohnung gedrängt. Hier soll er sie gegen ihren Willen geküsst sowie an den Brüsten und im Intimbereich berührt haben. Der Frau gelang es wohl unter heftiger Gegenwehr, den Mann von sich zu stoßen. Als der ebenfalls in der Wohnung anwesende Vater der Geschädigten auf die Situation aufmerksam wurde und durch lautes Rufen auf sich aufmerksam machte, flüchtete der Verdächtige. Die 56-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die Fahndung der Polizei nach dem Unbekannten verlief ergebnislos.
Der mutmaßlich gleiche Täter klingelte gegen kurz vor 07:00 Uhr an einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Sebastian-Kneipp-Straße, nachdem er sich auf noch unbekannte Weise Zugang zum Treppenhaus des Wohnhauses verschafft haben soll. Nachdem die Geschädigte schlaftrunken die Wohnungstür öffnete, verwickelte er diese wohl in ein Gespräch, wobei der Verdächtige versucht haben soll, sich plötzlich und unerwartet gewaltsam Zutritt zu der Wohnung der Geschädigten zu verschaffen. Dabei soll der Beschuldigte die Geschädigte unter anderem mit beiden Händen am Oberkörper ergriffen, ihr in den Oberarm gebissen und ihr den Mund zugehalten haben. Erst nachdem sich die Geschädigte heftig zur Wehr setzte, ließ der Verdächtige von ihr ab und flüchtete.
Gegen 08:20 Uhr meldete sodann eine 21-jährige Frau per Notruf, dass sie kurz zuvor am Karlsruher Bahnhof von einem Unbekannten gegen ihren Willen am Gesäß angefasst worden sei. Der Mann, bei dem die gleiche Täterbeschreibung wie in den ersten beiden Taten vorlag, sei anschließend geflüchtet. Verletzt wurde die 21-Jährige bei dem Übergriff nicht.
Der tatverdächtige Syrer wurde wenig später durch die Polizei in der Nähe des Bahnhofs vorläufig festgenommen und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Aus bislang noch unbekannter Ursache brach am Montagabend in der Keltenhalle in Rheinstetten-Mörsch ein Feuer aus. Verletzt wurde niemand.
Zeugen wurden gegen 19:30 Uhr im Inneren der Sport-und Veranstaltungshalle durch Rauch und Brandgeruch auf das Feuer aufmerksam und informierten die Feuerwehr.
Vor Ort stellte sich heraus, dass der Brand wohl in einem Lagerraum für Sportgeräte ausgebrochen war. Dank der in der Halle vorhandenen Sprinkleranlage sowie dem raschen Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Teile der Halle verhindert werden.
Die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Halle anwesenden Sportgruppen konnten die Halle rechtzeitig selbstständig verlassen. Verletzt wurde niemand.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 30.000 Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Laufe des Tages sollen Kriminaltechniker den Brandort begutachten.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Eine Frau ist am Freitag, den 27.09.2024 auf dem Rad- / Fußweg zwischen Singen und Kleinsteinbach von einem mutmaßlichen Exhibitionisten belästigt worden.
Gegen 16:45 Uhr suchte eine 63-Jährig Frau mit ihrem Hund, aufgrund des einsetzenden Regens, bei der Überführung der B10 zum Kappelwiesenweg in Remchingen-Singen, Unterschlupf. Dort fiel der Dame ein Mann auf, der mit ihr zunächst Blickkontakt aufnahm, dann sein Glied entblößte und es vor ihr in sexuell anstößiger Weise zeigte. Darauf angesprochen, entfernte sich der unbekannte Mann auf einem silbernen Damenfahrrad in Richtung B10 – dortiges Waldgebiet.
Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: 20-30 Jahre, ca. 175 cm groß, normale Statur, dunkelhäutiger Teint, bekleidet mit einem schwarzen Hoodie mit einem bordeauxfarbenem Streifen und einer schwarzen Jogginghose, welche ebenfalls einen bordeauxfarbenen Streifen an der Seite aufwies.
Die Kriminalpolizei bittet Personen, die von dem Geschehenen etwas mitbekommen haben oder Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Rufnummer 07231
186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Im Rahmen der fortschreitenden Ermittlungen wurde nun bekannt, dass der 84-jährige Rentner beim Zugriff mehrfach mit einer Schusswaffe auf die Beamten des Spezialeinsatzkommandos geschossen haben soll. Im Zuge der Festnahme erfolgte eine Schussabgabe eines SEK-Beamten. Wie bereits berichtet, wurden hierbei keine Personen verletzt. Ob es sich bei der von dem 84-Jährigen benutzten Waffe um eine scharfe Schusswaffe, eine veränderte oder eine Schreckschusswaffe handelt, ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Karlsruhe wurden zur Spurensicherung herangezogen.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal dauern an.
Eine 17-Jährige wurde nach dem Besuch des Oktoberfests in Ettlingen-Bruchhausen am Samstagabend wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus gebracht.
Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge verbrachte die junge Frau den Samstagabend auf dem Volksfest auf dem Festplatz der Franz-Kühn-Halle. Im Laufe des Abends verschlechterte sich der Gesundheitszustand der 17-Jährigen innerhalb kurzer Zeit offenbar erheblich, sodass sie durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dieses konnte die junge Frau mittlerweile wieder verlassen.
Da sie aufgrund der Gesamtumstände befürchtete, während der Feierlichkeiten eine Substanz verabreicht bekommen zu haben, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Im Laufe der Nacht sollen zudem wohl weitere Festbesucher über gesundheitliche Probleme geklagt haben.
Die Polizei in Ettlingen hat deshalb nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sowie mögliche weitere geschädigte Personen, sich unter der Telefonnummer 07243 3200-0 zu melden.