POL-Pforzheim: (CW / Enzkreis / FDS / PF) Region Nordschwarzwald – Jahresunfallbilanz 2024

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Entwicklung des Unfallgeschehens

Das Polizeipräsidium Pforzheim verzeichnet in seinem Zuständigkeitsbereich für das Jahr 2024 einen deutlichen Rückgang der Gesamtunfallzahlen. Im Vergleich zum Vorjahr ging dabei die Anzahl der im Straßenverkehr verunglückten Personen besonders deutlich zurück. Die Entwicklung des Unfallgeschehens 2024 ist sowohl in der Betrachtung einzelner Bereiche als auch in der Gesamtschau positiv.

Im Stadtkreis Pforzheim, den Landkreisen Calw und Freudenstadt sowie auf der BAB 8 lagen die Rückgänge der Unfallzahlen jeweils leicht unterhalb des Gesamtrückgangs. Im Enzkreis war die Anzahl der Gesamtunfälle erfreulicher Weise besonders stark rückläufig.

Im Betrachtungszeitraum wurden im Zuständigkeitsbereich des PP Pforzheim 16.510 (2023: 17.058) Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 3,2%.

Besonders erfreulich: Verkehrsunfälle mit Personenschaden gingen im Vergleich zu 2023 um 12,5% besonders deutlich zurück. Die durch die Polizei auf Basis der Vision Zero getroffenen Maßnahmen zur Senkung der getöteten und schwerverletzen Personen im Straßenverkehr waren damit erfolgreich.

Während im Stadtkreis Pforzheim (-24,4%), im Enzkreis (-19,6%) sowie auf der BAB 8 (-17,4%) die Unfälle mit Personenschaden merklich zurückgingen, verzeichnete der Landkreis Calw (-2,7%) einen geringeren Rückgang. Im Landkreis Freudenstadt hingegen stieg die Zahl schwerer Unfälle (+2,2%) leicht an.

Für 2024 verzeichnet das PP Pforzheim 1.496 Unfälle mit Personenschaden. Hierdurch wurden 1.957 Menschen verletzt oder getötet (2023: 2.307); 1630 Verkehrsteilnehmende leicht verletzt, 308 schwer verletzt und 19 getötet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang der Verunglückten um 15,2%.

Während im Stadtkreis Pforzheim (356 / -28,1%), im Enzkreis (463 / -17,5%) sowie auf der BAB 8 (205 / -20,5%) die Zahl der Verunglückten deutlich zurückging, verzeichneten die Landkreise Calw (507 / -6,1%) und Freudenstadt (426 / -6%) einen etwas geringeren Rückgang.

Der insgesamt positive Trend zeigt sich auch bei Verkehrsunfällen mit tödlich verletzten Personen. Hier kann für 2024 ein neuer Tiefstand verzeichnet werden. Während in 2023 noch 26 Verkehrstote zu beklagen waren, unterstreicht der Rückgang auf 19 tödlich Verunglückter (-26,9%) die Bedeutung effektiver Verkehrssicherheitsarbeit. Insgesamt liegt die Zahl für 2024 deutlich unter dem Dreijahresschnitt (2020 – 2022) mit 29 Unfalltoten pro Jahr.

Eine jeweils deutliche Reduzierung der Verkehrsunfalltoten konnte in den Landkreisen Enzkreis (-4) und Freudenstadt (-5) verzeichnet werden. Ansteigende Zahlen gab es hingegen im Stadtkreis Pforzheim (+2) sowie auf der BAB 8 (+1). Fast 50% aller tödlichen Unfälle (6) wurden durch ältere Menschen (6) oder junge Erwachsene (3) verursacht. Beinahe die Hälfte der Getöteten stammte aus den schutzbedürftigeren Verkehrsbeteiligungen. Hierzu gehören Fußgänger, Radfahrer sowie Motorradfahrer. In Pforzheim stürzte erneut ein eKF-Nutzer (Elektro-Kleinstfahrzeug) alleinbeteiligt und verletzte sich dabei tödlich. Neben 9 Pkw-Insassen (7 Fahrer und 2 Mitfahrer) verstarb ein Lkw-Lenker in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.

Auf dem im Zuständigkeitsbereich des PP Pforzheim liegenden Streckenabschnitt der BAB 8 und damit zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Karlsbad, wurden im Berichtsjahr insgesamt 4 Unfälle (1.344) weniger aufgenommen als im Jahr 2023. Rund zwei Drittel der Unfälle auf der Autobahn waren Kleinstunfälle. Die Unfälle mit Personenschäden fielen um 17,4%.

Verteilung der Unfallursachen:

Im Ranking der Hauptunfallursachen bei Unfällen mit Personenschaden stachen die Ursachen „Geschwindigkeit“ und „Abstand“ deutlich hervor.

In den eher ländlich geprägten Landkreisen Freudenstadt und Calw lag jeweils die Ursache „Geschwindigkeit“ vorne, im Enzkreis hob sich die Ursache „Vorfahrt“ negativ ab. Die Ursachen „Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren“ stachen im eher urban geprägten Raum Pforzheim hervor. Auf der BAB 8 war die Ursache „unzureichender Abstand“ deutlicher Spitzenreiter. Unter den tödlichen Verkehrsunfällen trat die Ursache „Geschwindigkeit“ mit einem Anteil von fast 40% mehr als deutlich hervor.

Der Aspekt „Ablenkung im Straßenverkehr“ durch Smartphone, Touchscreen-Bedienung und Co. stellt ein wiederkehrendes Problem dar. Daher wird diese Unfallursache seit 2021 gesondert erfasst und bewertet.

Ein klarer Nachweis ist dabei im Rahmen der Unfallaufnahme nicht immer einfach zu führen. Das Dunkelfeld dürfte in diesem Bereich sehr groß sein. Bei einem in 2024 tödlichen auf der BAB 8 Verunglückten lagen eindeutige Hinweise auf Ablenkung vor. Insgesamt war die Anzahl der Unfälle (2024: 72 / 2023: 88), welche nachweislich auf Ablenkung zurückzuführen sind, jedoch rückläufig.

Unfälle nach Verkehrsbeteiligungen

Die Gesamtanzahl der Unfälle unter Beteiligung eines Fußgängers fiel im Vergleich zum Vorjahr von 195 auf 176. Das entspricht einem Rückgang um 9,7%.

Bei den verunglückten Fußgängern verhielt es sich ähnlich. So gab es einen Rückgang um 16 auf 165 (-8,8%). Am deutlichsten zeichnete sich ein Rückgang bei den Schwerverletzten ab (-31,7%).

Im Stadtkreis Pforzheim waren die Unfälle mit Fußgängern im Vergleich noch deutlicher rückläufig (-20,9%). Im Enzkreis (-6,7%) und dem Landkreis Freudenstadt (-13,3%) konnte ebenfalls eine geringere Anzahl von Verkehrsunfällen mit Fußgänger festgestellt werden. Einzig im Landkreis Calw stiegen diese (+21,2%) an.

Die Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern (inklusive Pedelec) lag mit einem Rückgang um 17,1% deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (2024:296 / 2023:357). Erfreulicher Weise ging damit auch ein Rückgang der dabei verunglückten Radfahrenden um 15,3% einher. Für den Enzkreis ist mit -30,8% ein noch stärkerer Rückgang der Radunfälle zu verzeichnen. Der Landkreis Calw liegt mit seinem Rückgang um 14,9% in etwa auf dem Niveau des gesamten Präsidiums. Im Landkreis Freudenstadt hingegen stieg die Zahl der Radunfälle (+17,6%) spürbar an. Bei Unfällen von Radfahrenden unter Beteiligung anderen Verkehrsteilnehmern besteht der Hauptkonflikt im Falle eines Unfalls weiterhin zwischen Pkw und Radfahrern. Bei neun Unfällen im Präsidiumsbereich war ein zu geringer Abstand des Pkw beim Überholen unfallursächlich.

Die Zahl der Unfälle unter Beteiligung der Nutzer von Elektro-Kleinstfahrzeugen (eKF) stieg im Betrachtungszeitraum um 40,6% von 32 auf 45 an. Wenig überraschend konzentriert sich die Hauptzahl dieser Unfälle auf das Stadtgebiet Pforzheim. Die Zahl der Verunglückten stieg von 22 auf 31 eKF-Nutzern.

Die Anzahl der Motorradunfälle fiel präsidiumsweit gegenüber 2023 um 10,9% von 303 auf 270. Die Zahl der verletzten Motorradfahrer ging um 7,0% zurück. Im Stadtkreis Pforzheim waren die Motorradunfälle mit einem Rückgang um 39% besonders stark rückläufig. Im Landkreis Calw stagnierte die Anzahl während sie im Landkreis Freudenstadt um 6,2% anstieg. Im Enzkreis waren es 13,1% weniger Unfälle unter Beteiligung eines Motorradfahrers.

Die Zahl der Unfälle unter Beteiligung des Schwerverkehrs fiel im Vergleich zum Vorjahr von 780 auf 731 um 6,3%. Die Anzahl der dabei verunglückten Verkehrsteilnehmenden veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. Der Rückgang der Unfälle mit Beteiligung des Schwerverkehrs war in allen Landkreisen sowie im Stadtgebiet Pforzheim festzustellen. Lediglich für die BAB 8 musste ein geringfügiger Zuwachs um 1,1% verzeichnet werden.

Unfälle nach Risikogruppen

Die Zahl der Unfälle unter aktiver Beteiligung eines Kindes (0-13 Jahre) stieg 2024 leicht um 3,7% (von 81 auf 84) an. Die Anzahl verunglückter Kinder (auch als Insassen) ging 2024 gegenüber dem Vorjahr um 31,3% spürbar zurück. Während im Stadtkreis Pforzheim die Unfälle mit Beteiligung eines Kindes deutlich überdurchschnittlich um 48,5% zurückgingen, stiegen sie im Landkreis Calw merklich an (2023:11 / 2024:25). Im Landkreis Freudenstadt liegen die Zahlen auf Vorjahresniveau.

Im Jahr 2024 gab es insgesamt 17 sog. Schulweg-Unfälle. Bei diesen wurden 16 Schülerinnen und Schüler (6-17 Jahre) verletzt. Diese verunglückten zu 88% mit bzw.

auf einem Fahrrad. Bei den Schulwegunfällen gab es im Landkreisen Freudenstadt einen Rückgang. Zuwächse verzeichnen die Landkreise Calw und Enzkreis. Im Stadtkreis Pforzheim stagnierte die Anzahl dieser Unfälle auf dem Vorjahresniveau.

Die Zahl der Unfälle unter Beteiligung mindestens eines jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) fiel um 8,3% von 1.255 auf 1.151. Die Anzahl der Beteiligung bei Unfällen mit Personenschaden stieg hingegen um 4,0% an. Hierbei erhöhte sich vor allem der Anteil der verursachenden jungen Erwachsenen bei Unfällen mit Personenschaden merklich um 10,3%. Im Enzkreis dem Landkreis Calw sowie im Stadtkreis Pforzheim gingen die Unfälle unter Beteiligung junger Erwachsener zurück. Einzig im Landkreis Freudenstadt stiegen die Fallzahlen leicht an.

Die Anzahl der Unfälle unter Beteiligung älterer Menschen (ab 65 Jahre) ging um 4,6% von 1.337 auf 1.276 zurück. Unfälle mit Personenschaden waren dabei mit -9,3% noch stärker rückläufig. Die Zahl verunglückter älterer Menschen fiel um 14,2% spürbar. Während in den Landkreisen Enzkreis und Freudenstadt die Unfälle unter Beteiligung älterer Menschen zurückgingen, stiegen sie im Landkreis Calw leicht an. Im Stadtkreis Pforzheim lagen diese Unfälle auf Vorjahresniveau.

Konsum berauschender Mittel

Die Zahl der Unfälle, bei denen mindestens ein Unfallbeteiligter alkoholisiert war, liegt mit 206 und einem Rückgang um 23,4% deutlich unter den Vorjahreszahlen (269). Der Anteil dieser Unfälle mit Personenschaden ging hierbei um 37,2% auf 71 noch deutlicher zurück. Im Stadtkreis Pforzheim und im Landkreis Freudenstadt verzeichneten Unfälle unter Alkoholeinfluss einen merklichen Rückgang (-25,4%, bzw. -24,5%). Im Landkreis Calw (-39,7%) sowie auf der BAB 8 (-66,7%) war der jeweilige Rückgang besonders deutlich. Im Enzkreis stieg die Anzahl der Alkoholunfälle leicht an (+3,1%).

Die Unfälle unter dem Einfluss von Drogen und / oder anderer berauschender Mittel oder Medikamente fielen um 16,7% von 36 auf 30. Die Anzahl der bei diesen Unfällen Verunglückten ging dabei weitaus deutlicher zurück (-61,5%). Im Stadtkreis Pforzheim, in allen Landkreisen sowie auf der BAB 8 gingen die Drogenunfälle mit Personenschaden gegenüber dem Vorjahr zurück.

Aktionen der Polizei zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen

Das Polizeipräsidium Pforzheim setzt bei seiner Verkehrssicherheitsarbeit weiter auf eine Kombination aus Aufklärung, Prävention und Kontrolle. So wurde im Jahr 2024 zum Beispiel die Zahl der Motorradkontrollaktionen von 51 auf 63 erhöht.

Im Interesse der Verkehrsprävention wurde auch 2024 die Zahl der Veranstaltungen mit 1.792 Veranstaltungen auf hohem Niveau gehalten. Zu den Präventionskampanien zählen u.a. Aktionen zur Radfahrausbildung, die gezielte Schulung von älteren Menschen, sowie die Aktionen „No Game“, „Schutzengel“, und „Schütze dein Bestes“. Dabei konnten über 26.000 Personen erreicht werden.

Hinweis:

Weitere Zahlen und Fakten, sowie detaillierte Übersichten und Zusammenstellungen speziell zu den Landkreisen bzw. dem Stadtkreis Pforzheim, können finden Sie auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Pforzheim (Verkehrsunfallstatistik 2024).

https://pppforzheim.polizei-bw.de/3d-flip-book/verkehrsunfallstatistik-2024/

Informationen und Tipps rund um das Thema Verkehrssicherheit finden sich im Netz unter www.gib-acht-im-verkehr.de .

Im Auftrag des Polizeipräsidium Pforzheim
Alexander Uhr, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: +49 (07231) 186 – 1111
E-Mail: Pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Karlsruhe/Waldbronn – Zwei Einbrüche in Waldbronn – Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Bislang unbekannte Täter verschafften sich am vergangenen Freitagabend zwischen 17:45 Uhr und 19:35 Uhr offenbar gewaltsam Zutritt in ein Wohnhaus in der Blumenstraße in Waldbronn-Busenbach. Über ein aufgehebeltes Fenster gelangten die Einbrecher in das Innere der Wohnung und durchsuchten die Räumlichkeiten. Ob sie bei ihrer Suche nach Beute fündig wurden, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich in der Zeit zwischen Samstag, 23:00 Uhr und Sonntag, 11:00 Uhr in der Hans-Thoma-Straße in Waldbronn-Reichenbach. Die unbekannten Täter gelangten gewaltsam über eine Terrassentür in eine Erdgeschosswohnung und durchwühlten in den Zimmern Schränke sowie Schubladen. Auf ihrem Beutezug nahmen sie diversen Schmuck an sich.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0721 666-5555 zu wenden.

Silke Gehrig, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Karlsbad – Motorradunfall mit zwei verletzten Personen – eine davon schwer

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Sonntagmittag wurde ein Motorradfahrer und seine Sozia auf der Landesstraße 622 kurz vor Langensteinbach von einem Pkw erfasst und verletzt.

Ersten Feststellungen zufolge fuhr eine 87-jährige Fiat-Fahrerin gegen 11:45 Uhr auf der Kreisstraße 3557 von Spielberg kommend und wollte an der Einmündung zur L 622 nach links abbiegen. Hierbei übersah sie offenbar einen aus Richtung Langensteinbach fahrenden 33-jährigen Motorradfahrer mit seiner 29-jährigen Beifahrerin und kollidierte mit diesen.
Der Zweiradfahrer erlitt bei dem Unfall Prellungen und Quetschungen. Seine Mitfahrerin stürzte bei der Kollision über den Pkw und erlitt schwere Verletzungen.
Beide Verletzten wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Seniorin blieb nach aktuellem Kenntnisstand unverletzt.

Der Pkw und das Motorrad waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 10.000 Euro.

Ralf Eisenlohr, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Kronau – Psychisch auffälliger Mann mit Messer löst Polizeieinsatz aus

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein 39-jähriger Mann, der sich mit einem offen getragenen Messer und oberkörperfrei am Samstagabend in Kronau aufhielt, löste einen Polizeieinsatz aus.

Zeugen unterrichteten die Polizei gegen 18:50 Uhr zunächst über lautstarke Streitigkeiten in einem Haus in der Bahnhofstraße. Direkt im Anschluss sei eine männliche Person mit einem langen Messer aus dem Anwesen gelaufen.

Kurz darauf traf die erste eingetroffene Polizeistreife den 39-Jährigen noch in der Bahnhofstraße an. Der Tatverdächtige lag zu diesem Zeitpunkt lediglich mit einer Sporthose bekleidet auf dem Boden und hielt hierbei ein Messer in der Hand. Trotz mehrmaliger Aufforderung der Beamten, die Waffe abzulegen, richtete sich der Mann auf und hielt das Messer weiterhin in der Hand.
Erst unter Vorhalt der Schusswaffe legte der Mann das Messer ab und ließ sich im Anschluss zunächst widerstandslos festnehmen.
Beim Transport zum Streifenwagen leistete er plötzlich Widerstand, indem er gegen die Beamten trat und spuckte. Ein Polizeibeamter wurde hierbei leicht verletzt.

Aufgrund seines Zustandes wurde der 39-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Ralf Eisenlohr, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (Enzkreis) Heimsheim – Unfall unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Am Samstag gegen 22:50 Uhr fuhr ein 37jähriger PKW-Führer aus dem Enzkreis auf der Nordtangente in Richtung Mönsheimer Straße. Auf Höhe der Förichstraße kam der Opel-Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte über eine Wiese und prallte gegen einen Baum. Es entstand Sachschaden von mindestens 4.000 EUR. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Bei der Unfallaufnahme konnte beim Fahrzeugführer eine alkoholische Beeinflussung festgestellt werden. Weiterhin war er nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis.

Zeugen, die den Unfall oder das vorhergehende Fahrverhalten beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 07041 96930 beim Polizeirevier Mühlacker zu melden.

Ingo König

Führungs- und Lagezentrum

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (Enzkreis) Mühlacker – Unfallflucht nach Beschädigung eines Buswartehäuschens

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

An derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein PKW am Samstag in der Zeit von 02:00 Uhr bis 04:37 Uhr die Goethestraße in Richtung Bahnhofstraße. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem dortigen Wartehäuschen an der Bushaltestelle. An diesem entstand ein Sachschaden von ca. 12.000 EUR. Der Verursacher entfernte sich anschließend in Richtung Enzberg, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Aufgefundene Fahrzeugteile lassen darauf schließen, dass es sich bei dem PKW des Flüchtigen um einen schwarzen Audi A6 Kombi handelt.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 07041 96930 beim Polizeirevier Mühlacker zu melden.

Ingo König

Führungs- und Lagezentrum

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Oberhausen-Rheinhausen – Mann bei Auseinandersetzung mit Messer verletzt

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

Ein 29-jähriger Mann steht im dringendem Verdacht, am Donnerstagabend seinen Mitbewohner mit einem Messer verletzt zu haben. Er wurde noch am Tatort von der Polizei festgenommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll es gegen 18:30 Uhr in dem gemeinsam bewohnten Zimmer eines Mehrfamilienhauses in Oberhausen-Rheinhausen zu einem handfesten Streit zwischen dem späteren Opfer und dem Tatverdächtigen gekommen sein. Im Rahmen der Auseinandersetzung soll der 29-jährige Tatverdächtige den ebenfalls 29-jährigen Mitbewohner mit einem Messer an der Hand verletzt haben.

Beim Eintreffen der alarmierten Polizei konnte der Tatverdächtige widerstandslos festgenommen werden. Das mutmaßliche Tatmesser wurde sichergestellt.
Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Der Beschuldigte wurde am Freitagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht Bruchsal vorgeführt.

Janina Metz, Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Lea Könekamp, Polizeipräsidium Karlsruhe

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (Enzkreis) Birkenfeld – Falsche Polizeibeamte machen Beute

Polizeipräsidium Pforzheim

Birkenfeld (ots)

Schmuck im Wert mehreren tausend Euro haben Betrüger mit der Masche „falscher Polizeibeamter“ am Mittwoch in Birkenfeld ergaunert.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben die Betrüger am Mittwoch gegen 14:30 Uhr telefonisch Kontakt mit dem späteren Opfer, einer lebensälteren Dame, aufgenommen. Dieser wurde suggeriert, dass es in der Nachbarschaft zu zahlreichen Einbrüchen gekommen sei. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem falschen Polizeibeamten die angerufene Person derart dazu zu bewegen, einem Abholer gegen 18:00 Uhr Schmuck zu übergeben.

Diese Person kann wie folgt beschrieben werden: männlich, zwischen 25 und 35 Jahren. Der mutmaßliche Täter sprach akzentfreies Deutsch und war mit einem dunkelblauen Parka mit Kapuze, einem Sweatshirt mit Kapuze und einer dunklen Hose bekleidet.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter 07231 186 -4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.

   Präventionstipps Ihrer Polizei: Immer wieder sind Betrüger 
unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von 
Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
   - Am Telefon versuchen sie, ihre Opfer unter verschiedenen 
     Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus 
     oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben. Dabei 
     nutzen die Täter auch teilweise eine spezielle Technik, die bei 
     einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die 
     Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer 
     erscheinen lässt.
   - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der 
     die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer 
     der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die 
     Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher 
     währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
   - Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
   - Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel 
     Polizisten, den Dienstausweis.
   - Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     einfach auf.
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
   - Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
     Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der 
     Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter 
     und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über 
     Ihre Kanäle in den sozialen Medien.

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

Christian Schulze, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Karlsruhe – Brand in Mehrfamilienhaus in Oberreut

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Aus bislang unbekannter Ursache brach am Freitagvormittag gegen 10:55 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Eugen-Geck-Straße im Karlsruher Stadtteil Oberreut aus.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge brach das Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss aus. Der 43-jährige Bewohner der Wohnung zog sich bei dem Versuch das Feuer selbständig zu löschen Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses blieben nach aktuellem Stand unverletzt und konnten nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Höhe des entstandenen Schadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 300.000 Euro. Laut Angaben der Berufsfeuerwehr Karlsruhe ist die betroffene Wohnung aktuell nicht mehr bewohnbar.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen blieb die Eugen-Geck-Straße für knapp zwei Stunden gesperrt. Zur Erforschung der Brandursache wurde die Kriminaltechnik hinzugezogen.

Anja Hamerski, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Unbekannte brechen in Einfamilienhaus ein – Polizei bittet um Hinweise

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Bislang unbekannte Täter sind von Mittwoch auf Donnerstag im Rodgebiet in ein Einfamilienhaus eingebrochen.

Zwischen Mittwochmorgen und Donnerstagmorgen verschaffte sich die unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt in ein Haus in der Lukas-Moser-Straße.
Die Täter durchsuchten das Haus und entwendeten diverses Diebesgut, die Höhe des Sachschadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Zeugen, welche die Tat beobachten konnten und Hinweise geben können werden gebeten, sich unter der 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

Julia Weiss, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: +49 (07231) 186 – 1111
E-Mail: Pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell