POL-KA: (KA) Karlsruhe – 90-jähriger Fußgänger bei Unfall mit Radfahrerin schwer verletzt

22.10.2020 – 14:10

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Schwere Verletzungen erlitt am Mittwochabend ein 90-Jähriger Fußgänger in Karlsruhe, als er von einer 24-jährigen Radfahrerin erfasst und umgeworfen wurde.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei war der 90-Jährige kurz nach 19 Uhr auf der Linkenheimer Allee in Richtung Innenstadt unterwegs. Nahe des Adenauerrings näherte sich ihm von hinten eine 24-jährige Radfahrerin, die den 90-Jährigen trotz eingeschalteter Fahrradbeleuchtung nicht rechtzeitig erkannte. In der Folge kollidierte sie mit dem Fußgänger, der durch die Wucht des Aufpralls nach vorne auf die Fahrbahn geworfen wurde und hierbei schwere Verletzungen erlitt.

Alarmierte Rettungskräfte versorgten den 90-Jährigen zunächst vor Ort und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die 24-Jährige Unfallverursacherin selbst erlitt leichte Verletzungen, musste jedoch nicht vor Ort behandelt werden. An ihrem Fahrrad entstand leichter Sachschaden.

Florian Herr, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Bäckertütenaktion: „Achtung Telefonbetrüger!“ – „Die Polizei holt NIE ihr Geld ab!“


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POL-KA: (KA) Karlsruhe - Bäckertütenaktion: "Achtung Telefonbetrüger!" - "Die Polizei holt NIE ihr Geld ab!"

Karlsruhe (ots)

Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe macht sich in Zusammenarbeit mit Innungen der Bäcker im Stadt- und Landkreis Karlsruhe und verschiedenen anderen Organisationen stark gegen Betrugsdelikte zum Nachteil von älteren Menschen. Hier sind vor allem die Phänomene „Enkeltrick“ und „Falscher Polizeibeamter“ beispielhaft zu nennen. Vor allem die BBBank, mit Mitteln des Gewinnsparvereins, der Förderverein Sicherer Südlicher Landkreis (FöSSL), der Förderverein Sicheres Karlsruhe, der Verein Netzwerk schafft Sicherheit und nicht zuletzt die Bäckerinnung haben diese Aktion mitfinanziert.

Immer wieder werden lebensältere Mitbürger Opfer von Trickbetrügern. Die Anrufe, bei denen mittels Fangfragen die Gutgläubigkeit älterer Menschen in Zusammenhang mit ihrer Familie beziehungsweise der Polizei ausgenutzt werden, sind oft Thema bei Präventionsveranstaltungen für Senioren. Trotzdem gelingt es dreisten Betrügern immer wieder, sich auf diese Weise hohe Summen an Bargeld oder Wertsachen zu ergaunern.

Ergänzend zu den bisher unternommenen Präventionsmaßnahmen wird nun mit Hilfe einer Bäckertüte den Menschen erneut die Problematik verdeutlicht. Mit den Botschaften auf den Faltbeuteln soll bewusstgemacht werden, dass man sich vor solchen Betrugsversuchen durch aufmerksames Zuhören und Vorsicht schützen kann.

Viele, gerade ältere Menschen, gehen täglich zum Bäcker um Brot, Brötchen oder Kuchen zu kaufen. Eine Tüte mit entsprechenden Warnhinweisen soll die Problematik erneut in den Fokus der potenziellen Opfer rücken. Aber auch die jüngere Generation soll sensibilisiert werden, mit ihren Angehörigen das Gespräch zu suchen, um das richtige Verhalten bei verdächtigen Anrufen zu besprechen. Es empfiehlt sich, sofort die Polizei zu verständigen, wenn ein solcher Anruf eingeht. Man sollte versuchen, sich auch Kleinigkeiten wie Hintergrundgeräusche oder sprachliche Besonderheiten zu merken.

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe entstand durch solche Betrugsdelikte im laufenden Jahr bereits ein Vermögensschaden in Höhe von nahezu 200.000 Euro. Ungefähr 15 vollendeten und zur Anzeige gebrachten Delikten stehen eine Vielzahl von Versuchen und auch ein sehr hohes Dunkelfeld gegenüber. Als Dunkelfeld werden die Taten bezeichnet, die erst gar nicht bei der Polizei angezeigt werden. Häufig wissen auch die Angehörigen nicht Bescheid. Scham, einem Betrüger aufgesessen zu sein, bestimmt hier zumeist das Handeln. Aber: jeder Hinweis kann hilfreich sein, einem Trickbetrüger das Handwerk zu legen! Das Vorgehen der Täter ist äußerst subtil und auch für jüngere Menschen nicht leicht zu durchschauen.

Schließlich bleibt nur, zur Vorsicht zu mahnen und darauf hinzuweisen: Die Polizei holt NIE ihr Geld ab und ruft auch NIE mit der Rufnummer 110 an!

Heike Umminger, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Wildberg – Vorsicht: Telefonbetrüger machen sich Corona zunutze

22.10.2020 – 13:00

Polizeipräsidium Pforzheim

Wildberg (ots)

Ein Unbekannter hat am Mittwoch bei einer Familie in Wildberg angerufen und versucht, durch Vortäuschen einer Corona-Erkrankung Geld zu erschwindeln.

Der Betrüger erzählte am Telefon, dass er im Auftrag der Tochter der Familie anrufe, die mit Corona schwer erkrankt in einem Krankenhaus liegen würde. Die Tochter würde dringend ein Medikament im Wert von 60.000 Euro benötigen, welches erst eingeflogen werden müsse und die Krankenkasse nicht bezahlen würde. Er setzte die Familie zeitlich und emotional unter Druck und bat um eine sofortige Überweisung der geforderten Summe. Nachdem die Familie jedoch anfing, zahlreiche Fragen zu stellen, legte der Telefonbetrüger unverrichteter Dinge auf. Im Anschluss stellte sich heraus, dass die Tochter bei bester Gesundheit ist.

Tipps Ihrer Polizei bei unbekannten Anrufern:

Seien Sie immer misstrauisch, wenn Sie die Rufnummer nicht kennen oder diese unterdrückt ist.

Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen.

Besprechen Sie Geldforderungen mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehenden Personen.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.

Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.

Beatrice Suppes, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Althengstett – Versuchter Einbruch in Wohnhaus

22.10.2020 – 12:30

Polizeipräsidium Pforzheim

Althengstett (ots)

In der Zeit von Dienstag, 10:00 Uhr, bis Mittwoch, 18:15 Uhr, verursachte ein bislang unbekannter Einbrecher an einem Wohnhaus in Althengstett einen geschätzten Sachschaden in Höhe von 400 Euro.

Der Täter versuchte sich gewaltsam über ein Fenster Zugang zu dem Einfamilienhaus im Täfelbergwerg zu verschaffen. Nachdem es ihm jedoch nicht gelungen war in das Haus einzudringen, flüchtete er unerkannt.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Calw unter der Rufnummer 07051/161-3511 in Verbindung zu setzen.

Beatrice Suppes, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Oberhausen-Rheinhausen – Fahrradfahrer verletzt sich schwer bei Unfall

22.10.2020 – 12:53

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Schwere Verletzungen zog sich ein 57-jähriger Fahrradfahrer zu, als er am Donnerstagmorgen von einem Pkw in Oberhausen erfasst wurde.

Ein 55 Jahre alter Dacia-Fahrer fuhr gegen 06:30 Uhr zunächst auf der Marienstraße. Im weiteren Verlauf biegt er nach links auf die Adlerstraße ein. Der 57-jährige Radler befährt zu diesem Zeitpunkt verbotswidrig den Gehweg entlang der Marienstraße, in Richtung Westen. Anschließend quert er ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten die Adlerstraße. Hierbei wird er von dem vorbeifahrenden Dacia erfasst und zu Boden geschleudert. Hierbei zog sich der Mann schwere Verletzungen zu und musste nach Erstversorgung durch einen Notarzt mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird auf 2.500 Euro geschätzt.

Marion Kaiser, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (FDS) Besenfeld – Nach Unfall im Begegnungsverkehr abgehauen

22.10.2020 – 11:40

Polizeipräsidium Pforzheim

Freudenstadt (ots)

Zu einer Unfallflucht kam es am Donnerstagvormittag gegen 08:55 Uhr auf der Bundesstraße 294. Der 56 Jahre alte Fahrer eines Rettungsfahrzeugs befuhr die Bundesstraße 294 in Richtung Besenfeld, als ihm ein hellgraues, älteres, Baustellenfahrzeuge entgegenkam. Dieses Fahrzeug kam, nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, trotz durchgezogener Linie auf die Fahrspur des 56-jährigen. Es kam zur Berührung beider linker Außenspiegel. Trotz der Kollision setzte der entgegenkommende seine Fahrt in Richtung Freudenstadt fort. An dem Rettungsfahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 800 Euro.

Das Polizeirevier Freudenstadt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sowie Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07441 5360, zu melden.

Simone Unger, Pressestelle

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POL-KA: Karlsruhe – Vermutlich unter Alkoholeinfluss und mit gestohlenem Auto in Straßenbahnhaltestelle gefahren

22.10.2020 – 11:44

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein vermutlich unter erheblichem Alkoholeinfluss stehender 49-jähriger Mann fuhr am frühen Donnerstagmorgen, 06.10 Uhr, mit einem mutmaßlich gestohlenen Pkw in die Straßenbahnhaltestelle in der Philippstraße in Karlsruhe. Anschließend flüchtete er zu Fuß, konnte aber im Zuge der Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Später stellte sich heraus, dass der Pkw im vergangenen Monat als gestohlen gemeldet worden war. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Der Schienenverkehr an der Unfallstelle war nicht beeinträchtigt, die Haltestelle wurde leicht beschädigt. Der Sachschaden beträgt insgesamt ungefähr 5000 Euro.

Heike Umminger, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Bruchsal – Mehrere Gartenhausaufbrüche

22.10.2020 – 11:16

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Im Zeitraum zwischen Dienstag, 18:00 Uhr, und Mittwoch 14:00 Uhr, kam es in insgesamt drei Fällen zu Gartenhausaufbrüchen im Giesgrabenweg in Bruchsal. Bislang unbekannte Täter verschaffen sich Zutritt in die Kleingärten und durchwühlten die Gartenhäuser. Abgesehen hat es der Dieb hier auf Bekleidungsstücke sowie Elektrogeräte. Mit seiner Beute konnte der Langfinger bislang unerkannt flüchten.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich telefonisch, sich unter der Nummer 07251 / 7260, mit dem Polizeirevier Bruchsal in Verbindung zu setzen.

Marion Kaiser, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Lkrs. Karlsruhe/Bruchsal – Nach Anruf von falschen Polizeibeamten Geldabholerin festgenommen

22.10.2020 – 11:01

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe/Bruchsal (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe:

Bereits am Donnerstag, den 15. Oktober, konnten Beamte des Kriminaldauerdienstes Karlsruhe nach zahlreichen Anrufen durch angebliche Polizeibeamte im nördlichen Landkreis Karlsruhe eine 30-jährige Tatverdächtige bei der Abholung von vermeintlichen Wertsachen vorläufig festnehmen.

Zuvor hatte ein 79 Jahre alter Mann aus Bruchsal am selben Abend gegen 21.00 Uhr den Anruf eines angeblichen Kriminalbeamten erhalten. Ihm war vorgegaukelt worden, eine osteuropäische Einbrecherbande treibe in der Gegend ihr Unwesen und sein Vermögen wäre nicht mehr sicher, weshalb die Polizei dies in Verwahrung nehmen sollte.

Der aufmerksame Senior ahnte allerdings sofort Böses und verständigte die richtige Polizei über den Polizei-Notruf 110. Bei der geplanten Übergabe der angeblichen Wertsachen nahmen schließlich Beamte des Kriminaldauerdienstes gegen 21.40 Uhr die 30 Jahre alte, aus Rumänien stammende Abholerin fest. Ein Schaden war dank der guten und besonnenen Reaktion des 79-Jährigen nicht entstanden.

Ebenfalls am 15. Oktober war ein 75-jähriger Mann aus Ubstadt-Weiher im Visier der Betrüger. Als eine Frau, mutmaßlich die 30-jährige Beschuldigte, zur Abholung seiner Wertsachen auftauchte, hatte der Senior diese bereitgestellt. Glücklicherweise wollte er diese aber erst nach der Rückkehr seines Sohnes herausgeben und blieb damit vor finanziellem Schaden bewahrt.

Bereits zwei Tage zuvor war ein 83 Jahre alter Rentner Opfer derselben Tätergruppierung geworden. Auch er war zuvor telefonisch von falschen Polizeibeamten vor einer Einbrecherbande gewarnt worden. Diese vollendete Tat war bis dahin noch nicht angezeigt worden.

Die später festgenommene Tatverdächtige steht im Verdacht an jenem Abend im Bereich Bruchsal vor der Haustür des 83-Jährigen eine Stofftüte mit einem fünfstelligen Geldbetrag abgeholt zu haben. Den Ermittlungen zufolge war die 30-jährige Rumänin über Kleinanzeigen eines Internet-Portals bei der Suche nach einem Mini-Job von einer Firma mit dem Namen „APD Group“ von der Tätergruppierung angeworben worden.

Aktuell dauern weitere Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Betrugsdezernats der Karlsruher Kriminalpolizei an.

Mirko Heim, Erster Staatsanwalt

Ralf Minet, Erster Kriminalhauptkommissar

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Älteres Ehepaar wird von Trickdieb bestohlen

22.10.2020 – 10:30

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Mit einem Trick verschaffte sich am Mittwochmittag ein bislang noch unbekannter Mann Zugang in die Wohnung eines älteren Ehepaares in der Kronenstraße und stahl dort diverse Gegenstände sowie Bargeld.

Gegen 14 Uhr klingelte der Mann bei dem Ehepaar und gab dort an, Mitarbeiter einer Zeitschrift zu sein und den Auftrag zu haben, alte Zeitschriften abzuholen. Unter diesem Vorwand gelangte er in die Wohnung und entwendete bei einer angeblichen Besichtigung wohl diversen Goldschmuck, Bargeld und einen Geldbeutel. Erst gegen Abend entdeckte das Ehepaar den Diebstahl.

Der Täter wird beschrieben als etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 180cm groß, schlank mit dunklen kurzen Haaren und hat laut den Geschädigten ein mitteleuropäisches, gepflegtes Erscheinungsbild. Er trug ein bunt kariertes Hemd mit einer dunklen Weste darüber, eine Jeans und eine Umhängetasche mit gelbem Strich.

Sachdienliche Hinweise hierzu nimmt das Polizeirevier Marktplatz unter 0721 666 3311 entgegen.

Jasmin Goos, Pressestelle

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