08.12.2021 – 16:00
Baiersbronn (ots)
Betrüger haben am Dienstag in Baiersbronn versucht, eine Frau um ihre Ersparnisse zu bringen.
Die ältere Dame erhielt einen Anruf von einem angeblichen Beamten des Bundeskriminalamts, welcher sie derart unter Druck setzte, dass sich die Frau zur ihrer Bank begab und einen größeren Bargeldbetrag auf ein ausländisches Konto überweisen wollte. Durch aufmerksame Bankmitarbeiter wurde jedoch Verdacht geschöpft und die Polizei verständigt. Die Geldüberweisung konnte verhindert werden. Die Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat Freudenstadt übernommen.
Allgemeiner Hinweis:
Am Telefon versuchen die angeblichen Polizeibeamten, ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände an einen Unbekannten zu übergeben oder zu überweisen, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.
Deshalb rät die Polizei:
Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Jürgen Wagensommer, Pressestelle
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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