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Ein Unfall mit schweren Folgen für eine Fußgängerin ereignete sich am heutigen Sonntagmorgen am Busbahnhof hinter dem Karlsruher Hauptbahnhof. Nach aktuellem Ermittlungsstand versuchte eine Passantin gegen 09.20 Uhr, die Straße „Hinterm Hauptbahnhof“ im Bereich des Warte- und Zustiegsstreifens der Linienbusse zu überqueren. Hierbei wurde sie von einem einfahrenden bzw. in der Halteposition aufschließenden Linienbus, der von einem 54-Jährigen gesteuert wurde, erfasst, gegen die Frontscheibe und in der Folge gegen das Heck des davorstehenden Omnibusses gedrückt. Die 38-jährige Fußgängerin erlitt hierbei schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen zu den Unfallumständen und -ursachen wurden durch die Verkehrsunfallaufnahme der Polizei Karlsruhe aufgenommen und dauern an.
Am Freitagnachmittag gegen 14:30 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 35 zwischen Huttenheim und Graben-Neudorf ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 41-jähriger Pkw-Fahrer sowie seine 40-jährige Beifahrerin tödlich verunglückten.
Nach aktuellem Kenntnisstand geriet der aus Richtung Germersheim fahrende 41-jährige Ford-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Mazda. Der Fahrer und die Beifahrerin des Fords verstarben infolge ihrer schweren Verletzungen noch an der Unfallörtlichkeit. Der 35-jährige Mazda-Fahrer sowie sein 39-jähriger Beifahrer erlitten schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen und mussten mit zwei Rettungshubschraubern in zwei Krankenhäuser transportiert werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Reinigungsarbeiten sperrten die Polizeibeamten die B35 im betroffenen Bereich bis etwa 20:15 Uhr. Die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot ebenfalls im Einsatz. An beiden Fahrzeuge entstand ein Sachschaden von ca. 24.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Am Freitagnachmittag kam es auf der BAB5 im Bereich Karlsruhe zu einer Kollision zwischen einem Lkw und zwei Pkws.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhren zwei Pkws gegen 16:10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Mitte und Karlsruhe-Durlach hintereinander auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Norden. Der voranfahrende 40-jährige Pkw-Fahrer bremste sein Fahrzeug verkehrsbedingt bis zum Stillstand ab. Der dahinterfahrende 50-jährige Pkw-Fahrer erkannte dies rechtzeitig und bremste ebenfalls seinen Pkw bis zum Stillstand ab. Der darauffolgende 37-jährige Lkw-Fahrer erkannte die Verkehrssituation zu spät und kam trotz eingeleiteter Bremsung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Er kollidierte mit dem stehenden Pkw des 50-jährigen Fahrers und schob diesen auf den davorstehenden Pkw auf.
Alle Fahrzeug-Insassen blieben unverletzt.
Der linke und mittlere Fahrstreifen mussten zur Unfallaufnahme und Reinigung von auslaufenden Betriebsstoffen bis etwa 19:30 Uhr gesperrt werden. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A5, sowie auf der Überleitung von der A8 auf die A5 in Fahrrichtung Nord.
Es entstand insgesamt ein Schaden von etwa 35.000 Euro.
Die Polizei sucht nach einem 68-jährigen Mann, der seit dem Abend des 22.01.2026
aus einer Pflegeeinrichtung im Stadtteil Eutingen verschwunden ist.
Der Vermisste wurde zuletzt von Beschäftigten der Pflegeeinrichtung um 21:00 Uhr gesehen und kehrte bisher nicht wieder zurück. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zum Erfolg. Hinweise auf Straftaten zum Nachteil des 68-Jährigen liegen nicht vor.
Der Gesuchte ist ca. 180cm groß, von schlanker Statur, hat graues Haar und einen grauen 3-Tage-Bart. Zur Bekleidung liegen keine Informationen vor.
Hinweise zum Aufenthaltsort der Person nimmt der Kriminaldauerdienst
Pforzheim unter der Rufnummer 07231 186-4444 oder jede andere
Polizeidienststelle entgegen.
Bei einer Auseinandersetzung in Pforzheim ist in der Nacht auf Sonntag, den 18.01.2026 ein 48-Jähriger schwer verletzt worden.
Um 02:55 Uhr alarmierte ein Passant in der Nordstadt wegen einer blutenden Person mit Schnittverletzungen Polizei und Rettungsdienst.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verließ der 48-Jährige eine Bar in der Nordstadt. Im Bereich der Hohenstaufenstraße wurde er durch einen anderen Mann attackiert. Mit einem scharfen Gegenstand fügte dieser dem 48-Jährigen mehrere blutende Wunden zu, die in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden mussten.
Umgehend eingeleitete Ermittlungen der Kriminalpolizei führten auf die Spur eines 36-jährigen Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim erließ der Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim am Donnerstag einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes und bestehender Fluchtgefahr. Nach der erfolgten Festnahme des Tatverdächtigen am Freitagmorgen wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Seither befindet sich der 36-jährige Tatverdächtige mit rumänischer Staatsangehörigkeit in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim, insbesondere zu den näheren Umständen sowie zu den Hintergründen der Tat, dauern an.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 33-jähriger Mann soll am Mittwochabend mehrere Parfums in einer Drogerie entwendet und anschließend erheblichen Widerstand geleistet haben. Der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen befand sich der Täter gegen 18:20 Uhr in einer Drogerie in der Kaiserstraße und soll dort mehrere Parfums aus einem Regal entwendet haben. Beim Verlassen des Geschäfts hinderten Zeugen ihn an der Flucht und hielten ihn bis zum Eintreffen
der alarmierten Polizei fest. Hierbei soll sich der 33-Jährige mit Leibeskräften gewehrt und nach einem mitgeführten Messer an seinem Hosenbund gegriffen haben.
Dies konnte durch einen der Zeugen verhindert werden.
Bei Eintreffen der Streifenbesatzungen soll der Mann fortwährend
Widerstand geleistet, Beleidigungen und Bedrohungen ausgesprochen sowie versucht haben, die eingesetzten Beamten zu treten.
Die Zeugen und Polizeibeamten blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Der Täter erlitt im Rahmen der Maßnahmen leichte Verletzungen im Gesicht.
Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Donnerstag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der
Haftbefehl erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.
Am Mittwochabend kam es auf der Kreisstraße 4308 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 59-jähriger Mercedes-Fahrer leicht verletzt wurde und ein hoher Sachschaden entstand.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der Mercedes-Fahrer gegen 18:40 Uhr die Kreisstraße von Hirsau in Richtung Althengstett. In Höhe des Mädigwegs beabsichtigte er, nach links abzubiegen. Der hinter ihm fahrende 36-jährige BMW-Fahrer übersah jedoch den Abbiegevorgang und kollidierte mit dem Mercedes. Der Aufprall war so heftig, dass der Mercedes durch den Zusammenstoß gegen einen Baum neben der Fahrbahn geschleudert wurde.
Der Fahrer des Mercedes wurde durch den Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt und musste zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 45.000 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Es wird geprüft, ob weitere Faktoren zum Unfall beigetragen haben.
Unbekannte Täter brachen zwischen Donnerstag, 19:25 Uhr und Freitag, 02:00 Uhr in ein Einfamilienhaus in Spöck ein.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen drangen die Einbrecher auf bislang unbekannter Weise in das Wohnhaus im Pappelweg ein und durchwühlten mehrere Zimmer.
Die Höhe des entstandenen Diebstahl- und Sachschadens ist derzeitig Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0721 666-5555 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
Zusammen mit zwei bislang unbekannten Personen soll ein 17-Jähriger am Montagnachmittag in Ispringen einen 25-jährigen Mann überfallen und ihm seinen Schlüsselbund geraubt haben.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen traf der Geschädigte gegen 16:40 Uhr in der Nähe des Dorfplatzes auf drei Personen und wurde von der Gruppe körperlich angegriffen. Unter Androhung von Gewalt forderten die jungen Männer zunächst Bargeld. Da der Geschädigte kein Geld bei sich hatte, nahmen die drei Personen den Schlüsselbund des 25-Jährigen an sich. Anschließend wurde der Geschädigte mit Pfefferspray attackiert und geschlagen. Dabei wurde der Mann am Kopf verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Ein Tatverdächtiger konnte kurz nach der Tatausführung vorläufig festgenommen werden.
Der dringend tatverdächtige 17-Jährige wurde am Dienstagmittag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Pforzheimer Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie bestehender Fluchtgefahr und setzte diesen in Vollzug.
Der jugendliche Tatverdächtige befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und den Mittätern, welche bei der Tat vermummt waren, dauern derzeit noch an.
Die Mittäter werden wie folgt beschrieben:
- Tatverdächtiger 1: ca. 170 cm groß, komplett schwarz gekleidet,
Pufferjacke, schwarze Skimaske und Mütze
- Tatverdächtiger 2: ebenfalls komplett schwarz gekleidet,
glänzende Pufferjacke
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die zwei Mittäter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Mit zahlreichen Prunksitzungen, Faschingsveranstaltungen und Umzügen erreicht die „fünfte Jahreszeit“ bald ihren Höhepunkt. Die Polizei informiert aus diesem Anlass erneut über wichtige Aspekte der Verkehrsunfall- und Kriminalprävention, damit alle sicher durch die Faschingszeit kommen.
Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen und Alkohol konsumiert wird, steigt erfahrungsgemäß das Risiko für Konflikte, Unfälle und Straftaten deutlich. Mit Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme kann jedoch jeder dazu beitragen, dass die Feierlichkeiten friedlich verlaufen.
Konflikte vermeiden – Gewalt und Belästigungen keine Chance geben:
Übermäßiger Alkoholkonsum enthemmt und senkt die Aggressionsschwelle. Bereits geringfügige Anlässe können dann schnell eskalieren. Wenn es die Situation zulässt, verhalten Sie sich deeskalierend. Wer sich bedroht oder belästigt fühlt, sollte gezielt andere Personen ansprechen und lautstark um Hilfe bitten. Wenden Sie sich an das Sicherheitspersonal oder wählen Sie im Ernstfall den Notruf unter 110.
Achten Sie aufeinander und zeigen Sie Zivilcourage, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Hinweise zum richtigen Verhalten finden Sie unter www.aktion-tu-was.de.
Schutz vor K.-O.-Tropfen:
Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine offenen Getränke von Unbekannten an. Bestellen Sie Getränke selbst und behalten Sie diese im Blick. Hatten Sie Ihr Getränk dennoch länger nicht im Blick, sollten Sie dies im Zweifelsfall nicht mehr trinken. Sind Sie in einer Gruppe unterwegs, dann passen Sie aufeinander auf! K.-O.-Tropfen sind geruchs- und farblos und können bereits nach kurzer Zeit zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Betroffene sollten umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und die Polizei informieren.
Taschen- und Gelegenheitsdiebe feiern mit:
Im dichten Gedränge haben Diebe leichtes Spiel. Tragen Sie Ihre Wertgegenstände wie Geldbörse, Schlüssel und Smartphone eng am Körper in verschlossenen Innentaschen. Deponieren Sie keine Wertsachen in Jacken an der Garderobe oder im Auto.
Rufen Sie bei Verlust von Zahlungskarten sofort den Sperr-Notruf 116 116 an. Für die Sperrung Ihrer Karten im elektronischen Lastschriftverfahren mit Unterschrift (KUNO-Sperrung) ist eine Meldung bei der Polizei nötig.
Weitere Informationen zum Thema Taschendiebstahl finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Wer fährt, trinkt nicht – wer trinkt, fährt nicht!
Bereits geringe Mengen Alkohol können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen. Dies gilt für Autos, Motorräder, Fahrräder und ausdrücklich auch für E-Scooter. Planen Sie Ihren Heimweg frühzeitig und nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, Taxis oder bestimmen Sie eine nüchtern bleibende Fahrerin oder einen nüchtern bleibenden Fahrer. Die Polizei weist darauf hin, dass bei alkoholbedingten Fahrten mit konsequenten Kontrollen sowie empfindlichen straf- und führerscheinrechtlichen Konsequenzen zu rechnen ist.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 / 666-1201 zur Verfügung. Weiterführende Tipps zum sicheren Feiern finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Das Referat Prävention wünscht allen Närrinnen und Narren eine fröhliche und sichere Faschingszeit!