Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 558 sind am Freitagnachmittag bei Spöck zwei Fahrzeugführer schwerer verletzt worden. Aufgrund des Unfalls war die Strecke zwischen Blankenloch und dem Abzweig nach Bruchsal bis gegen 16.35 Uhr voll gesperrt.
Nach den Feststellungen der Verkehrspolizei wollte gegen 14.40 Uhr der 73 Jahre alte Fahrer eines Ford Kastenwagens auf der L 558 nach links in Richtung Bruchsal abbiegen und übersah dabei wohl einen von Bruchsal kommenden Peugeot. Der Senior und sein 39-jähriger Unfallkontrahent wurden aufgrund ihrer beim folgenden Zusammenstoß erlittenen Verletzungen von Rettungsteams zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Beide Unfallfahrzeuge waren stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden liegt bei geschätzten 10.000 Euro.
Ausgenutzt hat am Donnerstagmittag ein Trickdieb die Geldwechselbereitschaft eines 74-jährigen Mannes in Pforzheim.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hielt sich der 74-jährige Geschädigte des Diebstahls gegen 12:30 Uhr in Pforzheim-Brötzingen auf, als er von dem bislang unbekannten Täter angesprochen und um das Wechseln von zwei Euro gebeten wurde.
Bei diesem Vorgang in der Straße Am Mühlkanal entwendete der Täter zunächst unbemerkt das Scheingeld des Geschädigten. Daraufhin entfernte sich der Trickdieb zu Fuß, stieg im Anschluss in einen silbernen Mercedes-Benz, neueres Modell, ein und fuhr in stadtauswärtiger Richtung weg. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 35 bis 40 Jahre alten und zirka 1,8 Meter großen, schlanken, muskulösen, deutsch mit Akzent sprechenden Mann mit sehr kurzen Haaren handeln. Er sei mit einem olivfarbenen T-Shirt und dunkler Hose bekleidet gewesen.
Zeugen welche die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter, der einen dreistelligen Eurobetrag erbeutet hat, geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Allgemeiner Hinweis:
Taschendiebe machen sich insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln zunutze, um zuzuschlagen. Tragen Sie daher Bargeld und Kreditkarten am besten immer in verschiedenen geschlossenen Innentaschen der Kleidung und möglichst dicht am Körper mit sich.
Weitere Tipps finden Sie unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/
Am Donnerstagabend brannte auf der Bundesautobahn 5 auf Höhe der Anschlussstelle Kronau ein VW Bus vollständig ab. Die Autobahn musste kurzzeitig voll gesperrt werden.
Gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Fahrzeug auf dem Standstreifen der BAB 5 gerufen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bruchsal und Forst konnten den Brand rasch löschen.
Die genaue Brandursache ist noch ungeklärt. Der aus dem Fahrzeug austretende Kraftstoff verteilte sich über alle drei Fahrstreifen und fing teilweise ebenfalls Feuer. Für die Lösch- und Reinigungsarbeiten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Norden kurzzeitig voll gesperrt.
In der Folge bildete sich ein Stau von bis zu sieben Kilometern Länge.
Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 8.000 Euro geschätzt.
Nach einer Sachbeschädigungsreihe zwischen Freitag, den 01. April 2022 bis Sonntag, den 03. April 2022 in mehreren Parkhäusern im Karlsruher Stadtgebiet ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen und Geschädigten.
Zeugen und Geschädigte, die Angaben zum Sachverhalt machen können und noch keinen Kontakt zur Polizei hatten, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt, unter Telefon 0721/666-3411, in Verbindung zu setzen.
Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend in der Glogauer Straße fuhr ein offenbar alkoholisierter Motorrollerfahrer in einen Streifenwagen.
Ein 25-jähriger Rollerfahrer sollte gegen 23.30 Uhr kontrolliert werden. Der Mann ignorierte jedoch die Anhaltesignale der Polizeibeamten und fuhr unbeirrt weiter. Als es den Beamten gelang, sich vor den Roller zu setzen, nahm dessen Fahrer wohl auch das nicht richtig wahr und fuhr von hinten auf das Heck des Streifenwagens auf. Der Streifenwagen wurde leicht beschädigt.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann offenbar nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Ein Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von fast 0,8 Promille. Außerdem fanden die Beamte bei dem 25-Jährigen noch kleine Mengen rauschgiftverdächtiger Substanzen. Ein Urintest reagierte dann auch positiv auf THC.
Der Rollerfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von geschätzten 800 Euro.
Nachdem in der Pforzheimer Innenstadt eine Person mutmaßlich ausgeraubt wurde, haben Polizeibeamte am Donnerstagabend eine Wohnung durchsucht. Dabei stellten sie Beweismaterial sicher.
Der Geschädigte, ein jüngerer Mann, war am Donnerstagnachmittag gegen 16:45 Uhr im Bereich der Zehnthofstraße unterwegs, als ihn einer von insgesamt drei Tatverdächtigen am Arm gepackt und in eine nahegelegene Tiefgarage gezogen haben soll. Es besteht der konkrete Verdacht, dass die Tatverdächtigen im Alter von 16, 17 und 18 Jahren den Geschädigten im weiteren Verlauf unter Drohungen persönliche Dinge abgenommen haben. Weiterhin sollen sie ihn geschlagen und getreten haben. Der Geschädigte erlitt nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen. Beamten des Hauses des Jugendrechts gelang es aufgrund der dort vorhandenen zentralen Personenkenntnisse in der Folge rasch, die zunächst unbekannten Tatverdächtigen zu ermitteln. Bei einer Wohnungsdurchsuchung am Donnerstagabend entdeckten die Einsatzkräfte sodann auch die mutmaßliche Beute und stellten sie sicher. Die Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen dauern an.
Das Haus des Jugendrechts bittet Zeugen, die von den Geschehnissen etwas mitbekommen haben, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Ein Lkw streifte offenbar am Donnerstagmorgen zwei geparkte Autos in der Spielberger Straße auf dem Parkplatz der Minigolfanlage und fuhr danach einfach weiter. Ein Zeuge verständigte die Polizei.
Beim Verlassen des Parkplatzes der Minigolfanlage in Langensteinbach streifte ein Lkw mit Anhänger gegen 10 Uhr einen geparkten VW Passat. Dadurch wurde der Passat auf einen weiteren geparkten Nissan geschoben. Beide Autos wurden hierbei beschädigt. Der Lkw verließ den Parkplatz, ohne sich um die entstandenen Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro zu kümmern.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall gesehen haben und nähere Angaben zum unfallverursachenden Lkw mit Anhänger machen können. Es handelte sich um ein Zugfahrzeug der Marke MAN oder Volvo mit einem großen Anhänger. Dieser war wohl schwarz lackiert und mit einem grünen Motiv bemalt.
Wer Hinweise hat, kann sich gerne an die Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721/944-840 wenden.
Aufgrund einer sexuellen Belästigung, welche nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei am frühen Freitagmorgen in der Höhenstraße verübt wurde, werden Zeugen gesucht.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge war eine 41-jährige Frau gegen 02:30 Uhr von der Westlichen-Karl-Friedrich-Straße kommend auf ihrem Weg nach Hause.
Hierbei bemerkte sie in der Höhenstraße, dass ihr zwei männliche Personen folgten. Auf Höhe des dortigen Skater Parks wurde die Frau plötzlich von einem der Täter bei der dortigen Treppenanlage zu Boden gebracht und in der Folge unsittlich berührt.
Die Frau wehrte sich körperlich sowie durch lautes Schreien gegen die Berührungen des Mannes.
Durch ihre heftige Gegenwehr ließ dieser von ihr ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Unterführung.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Die Frau beschrieb den Täter als etwa 30 bis 35 Jahren alten Mann mit südländischem Aussehen. Er sprach deutsch mit Akzent, trug weiße Turnschuhe und war ansonsten dunkel gekleidet.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich telefonisch unter 07231 186-4444 mit dem Kriminaldauerdienst Pforzheim, in Verbindung zu setzen.
Seit Januar 2022 häufen sich im Stadt- und Landkreis Karlsruhe Betrugsfälle, bei denen Kriminelle ihre Opfer mittels WhatsApp-Nachrichten kontaktieren.
„Hallo Mama. Ich habe mein Handy verloren. Ich benutze jetzt mein altes Handy mit einer neuen Nummer. Bitte lösche die alte Nummer. Mein Onlinebanking funktioniert mit der neuen Nummer nicht. Ich brauche deine Hilfe. Du musst dringend Geld für mich überweisen. Das Geld bekommst du natürlich wieder zurück …“
So oder so ähnlich könnte eine Nachricht aussehen, die Sie von einer Ihnen unbekannten Nummer erhalten. Der Absender gibt sich als Sohn, Tochter oder Enkelkind aus. Sie sollen die alte Nummer löschen, damit die Kommunikation nur noch über die neue Nummer stattfindet. Die Absender täuschen eine Notlage vor, weshalb Sie dringend einen Geldbetrag auf ein fremdes Konto überweisen sollen. Bei Verzögerungen würde z.B. der Preis für die im Raum stehende Ware oder die Dienstleistung erheblich steigen oder das Kind hätte andere Konsequenzen zu erwarten.
Bei den Absendern handelt es sich um Kriminelle, die nur ein Ziel haben:
Sie haben es auf Ihr Geld abgesehen. Sie sollen Geldbeträge auf fremde Konten überweisen. Eine Rückzahlung erfolgt natürlich nicht.
Beachten Sie deshalb bitte folgende Hinweise Ihrer Polizei:
- Reagieren Sie nicht auf diese Nachrichten. Bitten Sie um eine
Sprachnachricht, rufen Sie die Person an, um ihre Identität zu prüfen
oder kontaktieren Sie Ihr (Enkel-) Kind unter der "alten" oder einer
alternativen Rufnummer.
- Löschen Sie nicht die "alte" Rufnummer Ihres (Enkel-) Kindes.
- Melden Sie den Absender an den Portalbetreiber und blockieren
Sie die Nummer.
- Überweisen Sie auf keinen Fall Geld auf Ihnen unbekannte
Bankkonten. Das Geld wird im schlimmsten Fall bereits nach kurzer
Zeit nicht zurückzuholen sein.
- Sollten Sie auf diese Betrugsmasche hereingefallen sein,
informieren Sie zunächst Ihre Bank. Ggf. kann die Überweisung noch
gestoppt werden. Bereits wenige Stunden könnten jedoch zu lang sein.
- Erstellen Sie Screenshots des Chatverlaufes, des Kontaktes sowie
von der Überweisung (mit eindeutig erkennbarem Empfängerkonto) und
erstatten Sie eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei.
Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe
Beamte des Polizeipräsidiums Karlsruhe nahmen am Donnerstag gegen 15.15 Uhr zwei mutmaßliche Einbrecherinnen aus Frankreich fest, die nach derzeitigem Ermittlungsstand seit Ende Januar für eine Wohnungseinbruchsserie mit 29 Taten im Stadtgebiet Karlsruhe verantwortlich sein sollen.
Eine aufmerksame Zeugin teilte der Polizei mit, dass wohl Einbrecher in der Grünewaldstraße im Stadtteil Neureut zu Gange wären. Die alarmierten Polizisten nahmen bei der folgenden Fahndung an der Haltestelle „Haus Bethlehem“ zwei verdächtige junge Frauen fest.
Bei den anschließenden Durchsuchungen konnte bei dem Duo im Alter von 22 und 25 Jahren diverses Einbruchswerkzeug aufgefunden werden. Den Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe zufolge stehen die Gefassten im dringenden Tatverdacht, 29 Wohnungseinbrüche begangen zu haben.
Weitere Ermittlungen dauern hierzu noch an.
Beide Tatverdächtige werden am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.