Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Zu einer Körperverletzung kam es offenbar am Dienstagmorgen gegen 05.30 Uhr am Europaplatz in Karlsruhe.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand habe ein 60-Jähriger einen noch unbekannten Mann, der mit einem Fahrrad unterwegs war, geschlagen und getreten. Augenzeugen riefen die Polizei, die den Angreifer vorläufig festnahmen. Als die Polizei eintraf, war das Opfer jedoch nicht mehr am Tatort.
Zeugen sowie der mutmaßliche Geschädigte werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter der Rufnummer 0721/666-3311 in Verbindung zu setzen.
Am Mittwochnachmittag um 16:25 Uhr wartete die Fahrerin eines Skoda auf der Bundesstraße 35 am Illinger Eck in Fahrtrichtung Bretten an der dortigen roten Ampel.
Ein 20-jähriger Motorradfahrer, der sich von hinten näherte, erkannte die Situation zu spät, bremste seine KTM noch scharf ab, prallte jedoch dann mit großer Wucht auf das Heck des Skoda.
Hierbei zog sich der Motorradfahrer derart schwere Verletzungen zu, dass er kurz darauf im Krankenhaus verstarb.
Die 58-jährige Skodafahrerin wurde leicht verletzt.
Der Gesamtschaden beträgt rund 15.000 Euro.
Die B 35 musste für die Dauer von vier Stunden in Fahrtrichtung Bretten für die Unfallaufnahme gesperrt werden.
Die Verkehrspolizei Pforzheim hat die Sachbearbeitung übernommen – sie zog für die exakte Rekonstruktion des Unfallhergangs einen Gutachter hinzu.
Ein mutmaßlicher Ladendieb soll am Dienstagnachmittag in Horb rabiat geworden sein und Zeugen mit einem Messer bedroht haben.
Der 41-jährige Mann steht im Verdacht, gegen 14:15 Uhr in einem Geschäft am Bahnhofplatz ein Paar Schuhe gestohlen zu haben. Im Anschluss sollen er und sein Begleiter vom Verkaufspersonal angesprochen worden sein und daraufhin die Flucht ergriffen haben. Der Begleiter soll ebenfalls Schuhe gestohlen haben. Zeugenangaben zufolge seien die beiden Tatverdächtigen zunächst von zwei Verkäuferinnen verfolgt worden, die durch Rufe auf die Situation aufmerksam gemacht hätten. Als sich daraufhin ein Mann dem 41-Jährigen entgegengestellt habe, sei ihm von jenem ein Schlag versetzt worden und die Tatverdächtigen seien in unterschiedliche Richtungen weitergeflüchtet. Im Bereich des Bahnhofes seien zwei Sicherheitsbedienstete der Deutschen Bahn ebenfalls auf das Geschehen aufmerksam geworden, hätten die Verfolgung des 41-Jährigen aufgenommen und ihn angesprochen beziehungsweise festhalten wollen. Daraufhin soll der Tatverdächtige jedoch ein Messer gezogen, einen der Sicherheitsbediensteten damit bedroht haben und weitergeflüchtet sein. Nachdem die Sicherheitsbediensteten dem 41-Jährigen mit Abstand weiter gefolgt seien, sei es ihnen mithilfe eines weiteren Bahnmitarbeiters schließlich dann doch gelungen, ihn bis zum kurz darauf folgenden Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die hinzugeilten Beamten mussten dem sich widersetzlich zeigenden Mann Handschließen anlegen. Der 41-Jährige trat um sich, sodass die Einsatzkräfte ihn vorübergehend auf dem Boden fixieren mussten. Nachdem Verstärkung eintraf, brachten die Polizeibeamten den Tatverdächtigen zunächst zum Polizeirevier, wo er in der Zelle randalierte.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil wurde der 41-Jährige in der Folge dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Während einer sofort eingeleiteten Fahndung vorläufig festgenommen wurde auch der mutmaßliche Begleiter des 41-Jährigen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Diebstahls.
Ein 73-Jähriger Badegast ist am Mittwoch gegen 14.30 Uhr nach einem offensichtlichen Badeunfall im Baggersee Grötzingen tragischerweise ums Leben gekommen.
Nach ersten Ermittlungen schwamm der 73-Jährige wohl neben seinem kleineren Schlauchboot zunächst auf den See. Zeugen beobachteten wie der Mann mehrmals unvermittelt untertauchte bevor er unterging. Die umgehend verständigten Rettungskräfte der Feuerwehr und der DLRG konnten den 73-Jährigen lediglich tot bergen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim
Nach einem körperlichen Angriff auf eine 33-jährige Frau in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Pforzheim ist ein 36-jähriger Mann heute in Untersuchungshaft gekommen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wurden offenbar Zeugen am Mittwoch gegen 1:00 Uhr auf massive Angriffshandlungen gegen das Opfer auf dem Balkon eines Wohnhauses in der Pforzheimer Südstadt aufmerksam und verständigten die Polizei. Die hinzugeeilten Polizeibeamten nahmen noch unweit der Tatörtlichkeit den 36-Jährigen vorläufig fest. Die 33-jährige Geschädigte wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht bei der Frau keine Lebensgefahr. Der Mann und die Frau standen in einer Beziehung zueinander.
Der dringend Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Pforzheim am heutigen Nachmittag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, welcher Untersuchungshaftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Der 36-jährige, der sich bislang nicht zum Tatvorwurf geäußert hat, wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim zu den weiteren Umständen und Hintergründen der Tat dauern an.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim –
Jürgen Wagensommer, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
Ein junger Hund hat am Dienstagvormittag für eine Vollsperrung der Autobahn A8 bei Grünwettersbach gesorgt. Glücklicherweise hat er seinen Ausflug gut überstanden und konnte bei der Polizei sogar ein neues Zuhause finden.
Kurz nach 11 Uhr wurde der Polizei ein Hund auf dem Seitenstreifen der A8 gemeldet und offenbar versuchten Verkehrsteilnehmer bereits, den Vierbeiner einzufangen. Umgehend wurden daher Verkehrswarnmeldungen veröffentlicht und eine Vollsperrung der Autobahn in beide Fahrtrichtungen in die Wege geleitet.
Nach wenigen Minuten konnte der verängstigte Hund schließlich durch im Stau stehende Verkehrsteilnehmer eingefangen und an eine Streife des Autobahnpolizeireviers übergeben werden. Diese nahmen die Fellnase mit auf die Dienststelle und die Sperrung der Autobahn konnte aufgehoben werden.
Bei den anschließenden Ermittlungen zu den Hundebesitzern konnte zunächst anhand des Chips in Erfahrung gebracht werden, dass es sich bei dem Vierbeiner um eine etwa 10 Monate alte Kokoni-Hündin mit Namen „Floh“ handelt. Der Leiter des Autobahnpolizeireviers war derweil auf den tierischen Besucher auf seiner Dienststelle aufmerksam geworden, nahm sich der Hündin an und versorgte sie bei sich zu Hause.
Einige Stunden später konnte anhand der Suchanzeige einer Tierschutzorganisation in den Sozialen-Netzwerken diese als Besitzer von Floh ermittelt werden. Hier konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die Organisation die junge Hündin erst vor Kurzem aus Griechenland gerettet hatte. In den vergangenen zwei Wochen wurde Floh nacheinander an zwei Familien vermittelt, die beide jedoch nach wenigen Tagen die junge Hündin nicht behalten wollten. Als Floh am Montag dann von einer Mitarbeiterin der Tierschutzorganisation wieder abgeholt werden sollte, entwischte sie leider der Tierschützerin und rannte davon. Die Nacht hatte die Hündin dann offenbar im Freien verbracht, bevor sie sich schließlich am Dienstag auf die Autobahn verirrte.
Diese Leidensgeschichte von Floh ließ unseren Kollegen natürlich nicht kalt – erst recht, nachdem sie sich schon ein wenig „beschnuppern“ konnten. In Absprache mit der Tierschutzorganisation wird Floh daher auch weiterhin bei unserem Kollegen bleiben können und hat so nun endlich ein Zuhause gefunden.
Eine 30-jährige Pkw-Lenkerin fuhr Dienstagabend gegen 21:40 Uhr stark alkoholisiert durch die Wendelinusstraße in Graben-Neudorf und touchierte hierbei zwei geparkte Fahrzeuge.
Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Philippsburg stellten im Rahmen der Unfallaufnahme Alkoholgeruch bei der 30-Jährigen fest. Ein bei ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Die Fahrerin musste eine Blutprobe abgeben, außerdem wurde ihr Führerschein von den eingesetzten Polizeibeamten beschlagnahmt.
An den beschädigten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von circa 8.000 Euro.
In den Fokus einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Pforzheim-Nord geriet am frühen Mittwochmorgen, gegen 01.00 Uhr, ein 30-jähriger Renault-Fahrer, da er offensichtlich alkoholisiert in der Ankerstraße unterwegs war.
Ein bei der anschließenden Kontrolle durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von etwa 2,6 Promille. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 30-jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Unbekannte zerstörten offenbar mutwillig 12 Glasscheiben einer Fußgängerbrücke in Grötzingen im Bereich des Krappmühlenweges.
Der Schaden wird auf etwa 150.000 Euro beziffert.
Die Ermittlungen zu den Tätern sowie zu der noch unbekannten Tatzeit, hat das Polizeireviers Durlach übernommen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0721/49070 an die Polizei zu wenden.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 10 sind am Mittwochmorgen zwei Personen schwer verletzt worden.
Eine 52-jährige Ford-Fahrerin war gegen 08.50 Uhr auf der Kreisstraße 4506 in Richtung Bundesstraße 10 unterwegs. An der Ampelanlage beabsichtigte die 52-Jährige nach links auf die Bundesstraße 10 in Richtung Pforzheim abzubiegen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 83-jähriger VW-Fahrer die Bundesstraße 10 in Richtung Illingen und missachtete in der Folge offenbar das für ihn geltende Rotlicht. Bei der folgenden Kollision wurden beide Pkw-Lenker schwer verletzt und mussten mit Rettungshubschraubern in ein Krankenhaus gebracht werden.
Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.