Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Schwere, möglicherweise sogar lebensgefährliche Verletzungen erlitt
am Mittwochnachmittag ein 68-jähriger Fußgänger in der Karlstraße.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei betrat der Mann gegen 13.20 Uhr, kurz vor der Haltestelle Europaplatz, unbedacht die Straßenbahngleise und wurde von der in Richtung Europaplatz fahrende Straßenbahn frontal erfasst.
Durch die Wucht des Aufpralls riss die Frontscheibe der Straßenbahn.
Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Verletzten zunächst vor Ort
und brachten ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein
Krankenhaus. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Der betroffene Streckenabschnitt war für den Straßenbahnverkehr in nördliche Richtung bis etwa 14:15 Uhr gesperrt, wodurch es zu entsprechenden Verzögerungen kam. An der Straßenbahn entstand ein geschätzter Sachschaden von 2.000 Euro.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ist am Dienstagmorgen in Freudenstadt einer der beiden schwer verletzt worden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand sollen sich die beiden Beteiligten gegen 10:30 Uhr auf dem Marktplatz in Freudenstadt aufgehalten haben. Dort kam es auf dem Wochenmarkt wohl zunächst zu einem Wortwechsel zwischen den beiden Männern, welche sich offensichtlich bereits seit längerem kennen. In dessen Verlauf setzte ein 26-Jähriger Pfefferspray und ein Messer ein. Hierdurch wurde ein 29-Jähriger schwer verletzt und in der Folge zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Eine Gefährdung für unbeteiligte Passanten und Wochenmarktbesucher bestand zu keinem Zeitpunkt.
Der 26-Jährige flüchtete nach dem Vorfall zu Fuß, konnte jedoch wenige Minuten später durch Einsatzkräfte des Polizeireviers Freudenstadt vorläufig festgenommen werden.
Das Kriminalkommissariat Freudenstadt hat die polizeiliche Sachbearbeitung übernommen. Die Ermittlungen zu den weiteren Umständen und Hintergründen des Vorfalls dauern an. Die vorläufige Festnahme des Beschuldigten wurde am Abend aufgehoben.
Zeugen, die Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den Geschehnissen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 telefonisch beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Frank Grundke, Staatsanwaltschaft Rottweil, Erster Staatsanwalt
Michael Wenz, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
Zwischen Sonntagabend und Dienstagmorgen drangen bislang unbekannte Täter in eine Gaststätte in Pforzheim Buckenberg ein, brachen Spielautomaten auf und flüchteten im Anschluss unerkannt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verschafften sich der oder die Einbrecher zwischen Sonntag, 17 Uhr und Dienstag, 9 Uhr über das Oberlicht Zugang in das Innere der Gaststätte. In den Räumlichkeiten der Gaststätte in der Pillauer Straße wurden Spielautomaten aufgebrochen und Bargeld entwendet. Die Höhe der Schadenssumme ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Pforzheim-Süd unter der Telefonnummer
07231 186-3311 zu wenden.
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen bei Althengstett haben zwei Personen ins Krankenhaus gebracht werden müssen.
Ein 31-jähriger VW-Fahrer war gegen 6:30 Uhr von Neuhengstett kommend nach rechts auf die Kreisstraße 4309 eingebogen. Offenbar von tiefstehender Sonne geblendet, kam er zu weit nach links, sodass er mit dem Ford-Kleintransporter eines 52-Jährigen zusammenstieß, der sich auf dem Fahrstreifen für Linksabbieger auf der Kreisstraße befand. Nach der heftigen Kollision mussten beide Fahrzeugführer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Grad ihrer Verletzungen ist bislang noch unbekannt. Es entstand nach ersten Schätzungen Sachschaden von insgesamt rund 40.000 Euro.
Durch bislang Unbekannte wurden am frühen Mittwochmorgen mehrere Paletten mit Dämmmaterial im Industriegebiet Ettlingen angezündet. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 20.000 Euro geschätzt. Ein Übergreifen auf das Firmengebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.
Eine aufmerksame Zeugin meldete den Brand in der Siemensstraße gegen 02.40 Uhr der Feuerwehr. Als die Rettungskräfte eintrafen, brannten 17 Paletten auf denen Säcke mit Schüttdämmung gelagert waren. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das Material offenbar mutwillig entzündet.
Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Diese können sich gerne mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Telefonnummer 07243/32000 in Verbindung setzen.
Aufgrund einer Nachricht, die eine Drohung enthielt, ist es am Dienstagvormittag zu einem Polizeieinsatz an einer Schule gekommen.
Sofort eingeleitete Aufklärungsmaßnahmen ergaben keine Anhaltspunkte für eine konkrete Bedrohungslage gegen Schüler und Lehrkräfte. Durch die eingesetzten und ermittelnden Einsatzkräfte konnte eine mögliche Bedrohung vor Ort in der Bleichstraße ausgeschlossen werden. Die Einsatz- und Präsenzmaßnahmen wurden gegen 14 Uhr beendet. Zu einer Gefährdung der Bevölkerung kam es nicht.
Das Polizeirevier Pforzheim-Süd hat die Ermittlungen zu einem möglichen Tatverdächtigen und den Hintergründen der mutmaßlichen Bedrohung aufgenommen.
Michael Wenz, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
Zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw kam es am Dienstagnachmittag in der Kastenwörtstraße in Karlsruhe.
Nach den derzeitigen Ermittlungen der Verkehrspolizei fuhr eine 61-jährige Fahrerin eines BMW gegen 14.50 Uhr an den Straßenrand um einer entgegenkommenden Straßenbahn das Passieren zu ermöglichen. Als die Straßenbahn an dem wartenden Auto vorbeifuhr, kam es zu einer Berührung zwischen beiden Fahrzeugen.
Es entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde hierbei niemand.
Für die Zeit der Unfallaufnahme kam es bis etwa 15:45 Uhr zu Einschränkungen des Bahnverkehrs.
Nach einem Einbruch in die Büro- und Geschäftsräume verschiedener Firmen eines in der Erzbergerstraße gelegenen Bürokomplexes sucht das Polizeirevier Karlsruhe Marktplatz nach Zeugen.
Unbekannte Täter sind dort in der Nacht zum Montag möglicherweise über ein Fenster gewaltsam eingedrungen. Im Innern sind Türen und Schränke von mehreren dort untergebrachten Unternehmen aufgebrochen und durchsucht worden. Bislang ließ sich lediglich ein Diebstahlsschaden von wenigen Euro aus einer Kasse feststellen. rminet
Zeugenhinweise nimmt hierzu das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter 0721/666-3311 entgegen.
Am Sonntag (03.07.2022) hatte sich auf der Kreisstraße 4564 auf Gemarkung Tiefenbronn ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Kradlenker schwer verletzt wurde. Der 58-jähriger Motorradfahrer ist am Montag (11.07.2022) in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.
Am Unfalltag war der Mann gegen 14:45 Uhr mit seiner Aprilia auf der Kreisstraße in Richtung Tiefenbronn unterwegs. Nach Stand der Ermittlungen verlor er im Bereich einer Linkskurve ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über sein Kraftrad und kollidierte mit der Leitplanke. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.
Der Sachschaden wird mit etwa 15.000 Euro beziffert. An der Unfallstelle waren neben Polizei auch Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz. Das Zweirad wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.
Mit der bekannten Betrugsmasche des Schockanrufs haben am Montag erneut angebliche Polizeibeamte zugeschlagen und dabei Tausende von Euro erbeutet.
Ein im südlichen Enzkreis wohnender Mann erhielt gegen 11 Uhr einen Telefonanruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Letzterer schwindelte dem Mann vor, dass dessen Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und deswegen
festgenommen worden sei. Gegen Zahlung einer Geldsumme würde der Sohn aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf Anweisung des falschen Polizisten fuhr der Geschädigte daraufhin zur Bank und hob einen Bargeldbetrag von mehreren Tausend Euro ab. In der Folge leitete der Anrufer den Geschädigten dazu an, zur Übergabe des Geldes nach Pforzheim zum Amtsgericht zu fahren – diese Örtlichkeit wurde von Täterseite offenbar deshalb gewählt, um dem Ganzen einen amtlichen Anschein zu verleihen und somit die Betrügerei weiter zu verschleiern. In das während der Geldabhebung und Fahrt nach Pforzheim andauernde Telefonat schaltete sich ebenfalls eine falsche Staatsanwältin ein, die der ohnehin vorgeschwindelten Situation wohl noch mehr – trügerische – Glaubwürdigkeit verlieh.
Die Geldübergabe erfolgte schlussendlich gegen 13:15 Uhr etwa 50 Meter vor dem Parkplatz des Amtsgerichts Pforzheim in Nähe der Franziskusstraße auf dem Gehweg der Lindenstraße. Der angeblich amtliche Abholer entfernte sich mit dem ergaunerten Geld danach zu Fuß in Richtung Gebäude der Staatsanwaltschaft, ging die dortigen öffentlichen Treppen hinunter und war dann verschwunden. Nachdem der Geschädigte den Betrug bemerkt hatte, verständigte er die Polizei.
Bei dem Geldabholer soll es sich um einen etwa 25 Jahre alten, 1,70 Meter großen und leicht untersetzten Mann mit schwarzen, halblangen Haaren gehandelt haben. Er habe Hochdeutsch gesprochen und sei mit einer dunklen Hose sowie einem weißen Blouson bekleidet gewesen. Zudem soll er eine weiße FFP2-Maske getragen haben.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Im Zusammenhang mit betrügerischen Telefonanrufen gibt die Polizei erneut folgende Hinweise:
- Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft
oder Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
- Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen!
- Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie
über den Notruf 110 die Polizei!