Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Die Suchmaßnahmen nach einer vermissten 54-Jährigen aus dem Enzkreis fanden am Donnerstagnachmittag in Fischweier ein gutes Ende.
Im Zuge polizeilicher Ermittlungen hatten sich Hinweise ergeben, dass sich die Frau im Bereich des Albtals aufhalten könnte. So erstreckte sich die Suche der Polizei ab der Mittagszeit bis gegen 16 Uhr mit mehreren Streifen, einem Polizeihubschrauber und mit Unterstützung von Suchhunden der Johanniter sowie der Drohenstaffel des ASB über das gesamte Albtal und die angrenzenden Höhendörfer.
Schließlich wurde sie von Angehörigen bei einem Parkplatz im Bereich von Fischweier wohlbehalten angetroffen und die Maßnahmen konnten eingestellt werden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nach aufwändigen Ermittlungen des für Eigentumsdelikte zuständigen Dezernates der Kriminalpolizei Karlsruhe kam es bereits Anfang Juni zur Festnahme von sechs Tatverdächtigen. Die fünf Männer und eine Frau – allesamt rumänische Staatsangehörige – stehen im Verdacht, als Mitglieder einer Bande über mehrere Monate hinweg Fahrzeugteile bei einem Automobilzulieferer in Karlsruhe entwendet und im Anschluss nach Osteuropa verbracht zu haben, wo die Fahrzeugteile an noch unbekannte Abnehmer verkauft wurden. Der bislang ermittelte Diebstahlsschaden beläuft sich auf über drei Millionen Euro.
Die Festnahme der sechs Tatverdächtigen erfolgte, als sie gerade im Begriff waren, mehrere kurz zuvor vom Werksgelände entwendete und mit Fahrzeugersatzteilen beladene Paletten im Wert von ca. 300.000 Euro in einen Transporter umzuladen.
Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen wurde weiteres Beweismittel sichergestellt. Bei einer der vorläufig festgenommenen Personen konnte Bargeld in Höhe von über 70.000 Euro sichergestellt werden. Die sechs Tatverdächtigen kamen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe in Untersuchungshaft.
Im Zuge weiterer Ermittlungen erhärtete sich gegen zwei weitere Männer der Verdacht, an den Taten beteiligt gewesen zu sein. Die beiden italienischen Staatsangehörigen wurden Ende Juni festgenommen. Für sie waren zuvor durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehle erwirkt worden.
Die Ermittlungen gegen die Gruppierung, die in enger Abstimmung mit Ermittlern einer Fachdienststelle in Rumänien geführt werden, dauern an.
Eine 42-jährige Renaultfahrerin ist bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag verletzt worden. Ihr Auto hatte sich überschlagen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war die 42-Jährige gegen 13 Uhr auf der Kreisstraße 4541 zwischen Neuenbürg und Birkenfeld unterwegs, als sie offensichtlich aus Unachtsamkeit von der Fahrbahn abkam. In der Folge kollidierte der Renault zunächst mit einem Straßenschild und überschlug sich dann im Straßengraben. Die 42-Jährige erlitt laut bisherigen Informationen leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ersten Schätzungen zufolge Sachschaden von insgesamt rund 1.000 Euro. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Freiwillige Feuerwehr Birkenfeld im Einsatz.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag ist bei Neulingen der 74-jährige Fahrer eines Leyland schwer verletzt worden.
Der 74-Jährige war gegen 15:30 Uhr mit seinem historischen Fahrzeug auf der Kreisstraße 4531 von Ispringen in Richtung Göbrichen unterwegs, als ein 29-jähriger Seatfahrer von der Wagenstraße aus in die Kreisstraße einbog und ihm dabei offensichtlich die Vorfahrt nahm. Durch den folgenden Zusammenstoß wurde der 74-Jährige schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Seatfahrer blieb nach derzeitigem Stand unverletzt.
Es entstand ersten Schätzungen zufolge Sachschaden von insgesamt rund 40.000 Euro. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz.
Bislang Unbekannte haben sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gewaltsam Zugang zu einer Bäckereifiliale in Eutingen verschafft.
Nach bisherigen Erkenntnissen drangen der oder die Täter in der Zeit zwischen Donnerstag, 18 Uhr, und Freitag, 05:20 Uhr, nach Aufhebeln einer Türe in die Räumlichkeiten der Bäckerei in der Kieselbronner Straße ein und durchsuchten die Schränke und Schubladen. Ob etwas entwendet wurde und die Höhe des Schadens sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Spurensicherung erfolgte durch die Kriminaltechnik.
Zeugen zur Tat oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord, Rufnummer 07231 186-3211, telefonisch in Verbindung zu setzen.
Offenbar aufgrund eines Ausweichmanövers ist Donnerstagmittag ein 20-jähriger Motorradfahrer von der Strecke abgekommen und in der Folge gestürzt.
Der 20-jährige Fahrer eines Honda Motorrades befuhr gegen 13.30 Uhr die Kreisstraße 350 von Oberjettingen in Richtung Emmingen, als ihm in einer Linkskurve ein schwarzer Lkw entgegenkam. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Lkw-Fahrer so weit auf der Spur des 20-Jährigen, dass dieser ausweichen musste. In der Folge streifte der Honda-Lenker die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand und kam zu Fall. Hierbei verletzte er sich leicht.
Ohne sich um die verletzte Person zu kümmern, ist der Lkw-Fahrer einfach davongefahren.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Nagold, Tel.:07452 / 9305 0, in Verbindung zu setzen.
Unbekannte Betrüger erbeuteten am Donnerstag gegen 15.30 Uhr von einer 66-jährigen Frau mit der „Schockanrufermasche“ Schmuck und Bargeld im Wert von etwa 28.000 Euro.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei spielten die Täter der Betrogenen vor, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Radfahrer ums Leben gekommen sei. Die Angerufene könne die Haft durch eine Kaution abwenden.
Die angeblichen Polizeibeamten erkundigten sich nach den Vermögensverhältnissen der Seniorin und man vereinbarte eine Geldübergabe in der Nähe des „Beiertheimer Wäldchens“ in Karlsruhe. Dort übergab die 66 Jahre alte Frau einer Unbekannten Bargeld und Schmuck in Höhe von etwa 28.000 Euro.
Im Anschluss telefonierte die Dame mit ihrem Sohn und der Betrug flog auf.
Eine Fahndung der hinzugerufenen Polizei führte nicht zur Spur der unbekannten Geldabholerin.
In einem weiteren Fall war es einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin indes zu verdanken, dass eine 83-Jährige nicht auf die gleiche Betrugsmasche hereinfiel.
Am Donnerstagmittag wurde die in Karlsruhe wohnende 83-jährige Seniorin von Betrügern angerufen. Auch hier täuschten die Anrufer einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang vor.
Als sie bei der Bank eine fünfstellige Bargeldsumme abheben wollte, wurde die Bankangestellte misstrauisch und vermutete einen Betrug. Eine Geldauszahlung fand zu ihrem großen Glück nicht statt. Die in der Folge von der Bankangestellten verständigte Kriminalpolizei suchte die 83-Jährige zu Haus auf. Dort bestätigte sich der Verdacht der bekannten Betrugsmasche.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen erschien gegen 18.50 Uhr ein junger Mann am Wohnanwesen der Seniorin. Er wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Er befindet sich im Polizeigewahrsam. Weitere Ermittlungen dauern derzeit noch an.
Schwer verletzt hat sich am Donnerstagabend eine 55-jährige Pkw-Lenkerin, die mit ihrem Pkw von der Fahrbahn abkam und frontal mit einem Baum kollidierte.
Die 55-jährige Audi-Lenkerin befuhr gegen 20.30 Uhr die Landesstraße 611 von Bauschlott kommend in Richtung Königsbach-Stein, als sie aus bislang unbekannten Gründen in einer Kurve von der Fahrbahn abkam und in der Folge frontal mit einem Baum kollidierte. Hierbei zog sie sich so schwere Verletzungen zu, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Der Audi war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro.
Auf einem Feld zwischen Kraichtal und Unteröwisheim lief beim Ernten mit einem Mähdrescher offenbar ein Bauteil heiß. Dadurch entzündete sich das Getreide und ein ungefähr drei Hektar großes Feld brannte ab. Der Mähdrescher wurde durch den Brand nicht beschädigt.
Der Fahrer eines Mähdreschers, der auf dem Feld in der Gemeinde Kraichtal arbeitete, bemerkte gegen 13.20 Uhr den Brand und begann sofort mit den Löscharbeiten. Er wurde durch die herbeigerufenen Feuerwehren aus Kraichtal und Bruchsal unterstützt. Der Brand konnte rasche gelöscht werden.
Die Trockenheit und der starke Wind begünstigten ein rasches Ausbreiten des Feuers. Ersten Ermittlungen zufolge war ein Bauteil des Mähdreschers heiß gelaufen und hatte den Brand verursacht. Ungefähr drei Hektar Feld brannten ab. Der entstandene Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Auch ein Vertreter der Gemeinde Kraichtal war vor Ort.
Bereits am Dienstag kam es an der Auffahrt der B10 von der Starckstraße kommend zu einem Verkehrsunfall im sogenannten Reißverschlussverfahren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Eine 87-jährige Autofahrerin fuhr gegen 7.25 Uhr mit ihrem Audi von der Starckstraße kommend auf die Bundesstraße 10 in Fahrtrichtung Osten. Im Reißverschlussverfahren überholte sie rechts ein dunkler Kombi, Fabrikat unbekannt, und scherte so knapp vor ihr ein, dass sie abbremsen musste um eine Kollision zu vermeiden. Vor Schreck betätigte sie die Hupe. Daraufhin bremste der vor ihr fahrende dunkle Kombi offenbar grundlos ab. Die Frau konnte nun nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr leicht auf den dunklen Kombi auf. Dieser machte im Rückspiegel offenbar eine obszöne Geste gegenüber der älteren Dame und fuhr trotz des Unfalls einfach weiter. Am Audi der
Seniorin entstand ein Schaden in Höhe von ungefähr tausend Euro.
Sie konnte zu dem Fahrzeug lediglich sagen, dass es sich um einen dunklen Kombi mit einem deutschen Kennzeichen handelte. Das Kennzeichen kam nicht aus der Region.
Wer in diesem Zusammenhang etwas gesehen hat, kann sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721/944840 in Verbindung setzen.