Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Abweichend vom ursprünglich angenommenen Unfallhergang besteht nach Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen die Möglichkeit, dass nicht der 55-jährige Verstorbene in Richtung Pforzheim fuhr, sondern der 30 Jahre alte Fahrer des anderen Fahrzeugs und dann der 30-Jährige aus noch nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Ein brennendes Fahrzeug sorgte am Donnerstagmorgen für Verkehrsbeeinträchtigungen in der Hauptstraße in Pfinztal, Ortsteil Kleinsteinbach.
Gegen 07:00 Uhr meldete eine Anwohnerin ein brennendes Fahrzeug in der Bockstalstraße. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr griff das Feuer bereits auf ein weiteres Fahrzeug über. Eine Hausfassade wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Anwohner konnten nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Der Sachschaden an den Fahrzeugen und am Haus wird auf circa 100.000 Euro geschätzt.
Zur Brandursache können noch keine näheren Angaben gemacht werden. Der Polizeiposten Pfinztal hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gemeinsame Pressemitteilung des Amtsgerichts, der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nach der Einführung beschleunigten Verfahrens seit Monatsbeginn in Karlsruhe gab es bereits am Dienstag nach einem am Vortag verübten Ladendiebstahl erste Urteile gegen zwei Männer. Ein Ladendetektiv hatte das Duo in einem Bekleidungsgeschäft der Karlsruher Innenstadt beim Diebstahl hochwertiger Bekleidung ertappt und festgehalten. Die beiden algerischen Staatsangehörigen im Alter von 26 Jahren wurden von Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz im Büro des Ladendetektivs vorläufig festgenommen. Ihr arbeitsteiliges Vorgehen war auch anhand von Videoaufzeichnungen eindeutig zu belegen. Bei diesem Delikt und aufgrund der klaren Beweislage waren die Voraussetzungen für ein beschleunigtes Verfahren gegeben.
So folgte die Strafe wenige Stunden nach verübter Tat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe beim hiesigen Amtsgericht. Bereits bei der am Dienstag auf 9.00 Uhr terminierten Gerichtsverhandlung erhielten beide Angeklagte vom Amtsgericht Karlsruhe jeweils eine Geldstrafe in Höhe von 700 Euro. Darüber hinaus haben sie die Kosten des Verfahrens zu tragen.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Am Montag berichteten wir bereits über den Diebstahl eines Katalysators in der Rheinbrückenstraße (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/5297624).
Dem Polizeiposten Grünwinkel / Daxlanden wurden in der Folge drei weitere Katalysatorendiebstähle gemeldet.
Betroffen waren hierbei ebenfalls Fahrzeuge älteren Baujahrs der Marken VW und Opel. Die Diebstähle ereigneten sich im Zeitraum vom 08.08.2022 bis einschließlich 15.08.2022. Die Fahrzeuge standen auf offener Straße in den Stadtteilen Grünwinkel, Daxlanden und Bulach.
Die Langfinger haben es bei den Diebstählen vermutlich auf die in den Katalysatoren verbauten, wertvollen Edelmetalle abgesehen. Die Tathandlungen sind oftmals von kurzer Dauer und geschehen meist bei Dunkelheit.
Wir bitten entsprechende Fahrzeuge älteren Baujahrs nach Möglichkeit im Hof oder einer Garage abzustellen und festgestellte Diebstähle unbedingt beim zuständigen Polizeirevier anzuzeigen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde am Mittwoch eine polnische Staatsangehörige dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die 21-jährige Frau wird des versuchten gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs beschuldigt.
Den Ermittlungen zufolge erhielt eine 81-jährige Frau einen „Schockanruf“. Der Anrufer gaukelte der Dame vor, dass ihre Tochter einen Unfall verursacht habe und nur gegen die Zahlung einer Kaution eine Haftstrafe abzuwenden sei. Die Geschädigte übergab das Telefongespräch im weiteren Verlauf an ihren anwesenden Sohn, der die Betrugsmasche erkannte, sich gegenüber den Tätern jedoch zum Schein darauf einließ, Geld bei der Bank zu holen, tatsächlich aber die Polizei verständigte. Durch die Mithilfe der 81-Jährigen sowie ihres Sohnes und das geschickte Vorgehen der Kriminalpolizei konnte die 21-Jährige am Dienstagnachmittag am vereinbarten Übergabeort in der Karlsruher Innenstadt festgenommen werden, als sie ihre Beute abholen wollte.
Weitere Ermittlungen hierzu dauern noch an.
Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe möchten aus aktuellem Anlass erneut ganz allgemein auf die Betrugsmaschen „Enkeltrick“ und „falscher Polizeibeamter“ hinweisen. In jüngster Zeit ist es im Stadt- und Landkreis Karlsruhe wieder vermehrt zu entsprechenden Anrufen bei überwiegend älteren Bürgerinnen und Bürgern gekommen. Hierbei ist Folgendes zu beachten:
- Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie bei der
Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder
Wertgegenständen.
- Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern
landen.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen.
- Vergewissern Sie sich, ob der oder die Anrufer/in tatsächlich
eine verwandte Person ist. Legen Sie auf und rufen Sie
anschließend den angeblichen Verwandten selbst unter seiner
bekannten Telefonnummer zurück.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Obwohl eine 24-jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand, war sie am Mittwochnachmittag mit einem gemieteten Fahrzeug unterwegs und verursachte einen Verkehrsunfall.
Gegen 15.40 Uhr meldete sich die 24-Jährige selbst bei der Polizei und gab an, einen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Die vor Ort eintreffenden Polizeibeamten bemerkten sofort Auffälligkeiten bei der 24-Jährigen, weshalb sie einen Drogenkonsum vermuteten. Ein freiwillig durchgeführter Urintest bestätigte den Verdacht und die 24-Jährige musste eine Blutprobe abgeben.
Bei dem Unfall beschädigte die 24-Jährige mit einem Van einen in der Mathystraße geparkten BMW. Der Gesamtsachschaden beziffert sich auf geschätzte 3.500 Euro.
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen wurde eine 63-jährige Fußgängerin leicht verletzt.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei, fuhr ein 52-jähriger Ford-Fahrer gegen 10.55 Uhr auf der Rüppurrer Straße in Richtung Mendelssohnplatz. An der dortigen Kreuzung wendete er bei Grünlicht, um die Rüppurrer Straße wieder in südliche Richtung zu befahren. Hierbei übersah er die Fußgängerin die ebenfalls bei Grünlicht die Fahrbahn überquerte und touchierte diese. Herbeigeeilte Rettungskräfte brachten die gestürzte Fußgängerin in ein Krankenhaus. An dem Ford entstand augenscheinlich kein Sachschaden.
Bereits am Dienstagnachmittag wurde ein 15-jähriger Junge Opfer eines Raubes an der Straßenbahnhaltestelle „Auer Straße“ in Durlach.
Der Junge war gegen 16.45 Uhr alleine in der Unterführung der Durlacher Allee am Aufgang zur Straßenbahnhaltestelle „Auer Straße“ unterwegs. Dort wurde er von einem Jugendlichen aufgefordert, seine hochwertige Umhängetasche herauszugeben. Der 15-Jährige lehnte dies ab, woraufhin der Ältere ihm ein ausgeklapptes Messer zeigte. Hierdurch fühlte sich der Junge bedroht und gab schließlich seine Tasche samt Inhalt heraus. Der Räuber flüchtete zusammen mit seinen beiden männlichen, ungefähr gleichaltrigen, Begleitern in Richtung Karlsruher Allee.
Der Junge kam mit seinem Vater erst am Abend zur Polizei um Anzeige zu erstatten.
Er konnte den Haupttäter als 18-20 Jahre alt, ungefähr 180 cm groß und mit kurzen, schwarzen Haaren beschreiben. Er hatte einen eher dunklen Teint und sprach flüssiges Deutsch ohne Akzent. Bekleidet war er mit einer langen, blauen Jeans und einem einfarbigen blauen T-Shirt ohne Aufdruck. Er trug grau-schwarze Nike-Schuhe der Serie TN mit weißer Sohle.
Seine beiden Begleiter waren ungefähr genauso alt wie er, und ungefähr gleich groß. Einer hatte dunkle kurze Haare, der andere leicht gelockte, an den Seiten ganz kurz. Der eine trug eine schwarze Jogginghose mit einem gelben Seitenstreifen und ein Trikot des Fußballvereins Paris Saint Germain mit dem Namenszug „Ibrahimovic“.
Der andere hatte einen etwas helleren Teint und trug eine dunkelbraune lange Hose und ein schwarzes T-Shirt. Die Schuhe waren ebenfalls von der Marke „Nike“, Serie TN, aber komplett schwarz.
Geraubt wurde eine schwarze Umhängetasche der Marke „Prada“. Darin befanden sich ein I-Phone, eine Powerbank und diverse persönliche Gegenstände des Opfers.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0721/666-5555 entgegen.
Aus dem Hof eines Mehrfamilienhauses im Starenweg im Karlsruher Stadtteil Neureut wurden zwei hochwertige E-Bikes entwendet.
Bislang unbekannte Täter stahlen die beiden Fahrräder in der Zeit von Mittwoch, 18 Uhr, bis Mittwoch, 7 Uhr. Die Räder waren durch mehrere Schlösser gesichert.
Die E-Bikes hatten einen Gesamtwert von über 6000 Euro.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter der Telefonnummer 0721/967180 entgegen.
Bislang Unbekannte haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch
einen Zigarettenautomaten in Althengstett-Ottenbronn aufgebrochen.
Nach bisherigen Erkenntnissen öffneten der oder die Täter zwischen Dienstag, 16 Uhr und Mittwoch 09 Uhr, wohl unter Einsatz einer Flex und Hebelwerkzeug, einen Zigarettenautomaten in der Hirsauer Straße und entwendeten daraus Tabakwaren und Bargeld. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen zum Aufbruch des Automaten oder Hinweisgeber zum Verbleib der entwendeten Zigarettenschachteln oder des Geldes werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07051 161-3511 beim Polizeirevier Calw zu melden.