Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einem Polizeieinsatz am Mittwochabend leistete ein 42-jähriger Mann erheblichen Widerstand und verletzte eine Polizeibeamtin, die ihren Dienst anschließend nicht mehr fortsetzen konnte.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge gerieten in der Haydnstraße gegen 18:30 Uhr drei Personen in eine körperliche Auseinandersetzung. Der spätere Beschuldigte befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und flüchtete anschließend mit seinem Pkw. Kurze Zeit später sichteten Beamte des Polizeireviers Ettlingen das Fahrzeug in der Narzissenstraße und kontrollierten den Mann.
Im Rahmen der weiteren Maßnahmen leistete der 42-Jährige den Aufforderungen der Beamten zunächst keine Folge, woraufhin ihn die Polizisten nur unter erheblicher Kraftaufwendung zu Boden brachten. Hiergegen setzte sich der Beschuldigte zur Wehr und verletzte dabei eine Beamtin an der Hand.
Aufgrund der Verletzungen konnte sie ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.
Der Aggressor wurde im Anschluss in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Er muss sich nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Das Referat Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe führte seit Jahresbeginn verstärkt Verkehrskontrollen im Umfeld mehrerer Grundschulen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe durch. Ziel der Maßnahmen war und ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Schülerinnen und Schüler sowie die Sensibilisierung von Eltern für die Gefahren rund um das Thema „Elterntaxi“.
Die insgesamt zehn Kontrollaktionen fanden gezielt zu den morgendlichen Bringzeiten statt. Uniformierte Polizeibeamte suchten bewusst das direkte Gespräch mit Eltern und anderen Verkehrsteilnehmenden. Dabei stand die offene Kommunikation unter dem Motto „Dialog statt Knöllchen“ im Vordergrund. In rund 200 verkehrserzieherischen Gesprächen wurde auf das Gefährdungspotenzial hingewiesen, das mit dem Halten und Rangieren unmittelbar vor dem Schulgelände entsteht. Denn der gut gemeinte Service für das eigene Kind stellt häufig eine Gefahr für andere Kinder dar. Und wenn sich dies alles zudem in der Dunkelheit abspielt, ist das Risiko noch höher. In den Gesprächen händigten die Einsatzkräfte ergänzend Flyer zum Thema „Elterntaxi“ aus, die den Vorteil des Verzichts auf Elterntaxis beleuchten und praktische Tipps enthalten.
Die Resonanz der angesprochenen Verkehrsteilnehmenden war überwiegend positiv und der Großteil der Eltern hatte Einsicht in die Notwendigkeit der Maßnahmen. Doch nicht immer brachten die Angesprochenen Verständnis für die Aktion auf, weshalb an einzelnen Schulen die Kontrollen mit Unterstützung der Verkehrspolizei wiederholt wurden.
Obwohl der präventive Ansatz im Vordergrund stand, mussten dennoch in Einzelfällen Sanktionen auf das Fehlverhalten ausgesprochen werden. Hierbei handelte es sich beispielsweise um unzulässiges Halten auf Gehwegen, vor Feuerwehrzufahrten, auf Sperrflächen sowie an Engstellen.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Selbstständigkeit von Kindern gefördert wird, wenn sie ihren Schulweg zu Fuß bewältigen. Zudem wird mit dem Absetzen der Kinder in ausreichender Entfernung zur Schule die unübersichtliche Verkehrssituation zu den Bring- und Abholzeiten vor den Bildungseinrichtungen merklich entschärft.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe wird die Kontroll- und Aufklärungsmaßnahmen auch in Zukunft fortsetzen, um die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern.
Weitere Informationen:
Für Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern den sicheren Schulweg trainieren möchten, bietet die Internetseite www.gib-acht-im-verkehr.de umfassendes Informationsmaterial und zahlreiche Tipps. In den Videos erhalten Eltern zudem praktische Ratschläge für verschiedene Situationen im Straßenverkehr.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-1201 zur Verfügung.
Aufgrund größerer Mengen Schaum ist die Landesstraße 338 am Mittwochmittag vorübergehend gesperrt worden.
Der Polizei wurde gegen 13:30 Uhr Schaum auf der Landesstraße 338 zwischen Engelsbrand und Neuenbürg gemeldet, welcher aus einem Kanalschacht hervortrat.
Beim Eintreffen der Beamten bedeckte der Schaum bereits die gesamte Fahrbahn.
Auch an weiteren Örtlichkeiten in der Nähe konnte der Schaum festgestellt werden.
Durch die Feuerwehr wurde der Kanalschacht auf der Landesstraße 338 verschlossen. Die Landesstraße war für rund eineinhalb Stunden vollgesperrt.
Die Ermittlungen wurden durch den Arbeitsbereich Gewerbe Umwelt des Polizeipräsidiums Pforzheim übernommen. Durch die Beamten werden die Herkunft und Art der Substanz sowie die Auswirkungen geprüft.
Zeugen, die in diesen Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Neuenbürg unter der Telefonnummer 07082 7912-0 zu melden.
Am Mittwochabend verursachte eine Mazda-Fahrerin unter alkoholischer Beeinflussung einen Verkehrsunfall in Oberhausen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr eine 44-jährige Frau gegen 18:30 Uhr mit ihrem Pkw auf der Marienstraße in Richtung Ortsausgang, um auf die L555 zu gelangen.
Hierbei touchierte sie mit ihrem Auto zwei ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge an der linken Seite.
In Folge der Kollision war das Fahrzeug der 44-Jährigen nicht mehr fahrbereit.
Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme ergaben sich bei der Fahrerin Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,6 Promille.
Bei dem Unfall verletzte sich niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt.
Bislang Unbekannte gaben sich am Mittwochmittag in betrügerischer Absicht als Beamte des Bundeskriminalamts aus und verursachten bei einem 66-Jährigen hohen finanziellen Schaden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gab sich der Betrüger telefonisch als BKA-Beamter aus und schilderte dem 66-Jährigen gegen 13:00 Uhr, dass er im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen ein Finanzinstitut unberechtigte Überweisung in sechsstelliger Höhe von seinem Konto ausgehend festgestellt habe.
Um sein angeblich überwiesenes Geld zurückzuholen, forderte der unbekannte Mann den Geschädigten in der Folge telefonisch dazu auf, mehrere Überweisungen zu tätigen.
Daraufhin übersandte der 66-Jährige in zwei Überweisungen insgesamt 60.000 Euro auf eine telefonisch übermittelte Kontonummer. Als die Ehefrau des Geschädigten das Telefonat ihres Mannes registrierte, übernahm sie dieses und beendete es kurz darauf.
Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:
- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe
von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst unter Umständen wieder
bei den Tätern landen.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen.
- Bringen Sie jeden Betrugsversuch zur Anzeige.
Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter:
Unbekannte Täter haben Werkzeug aus einem abgestellten Firmenfahrzeug entwendet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ereignete sich die Tat zwischen Freitagabend und Mittwochmorgen im Altenweg in Ispringen.
Unbekannte Täter verschafften sich mittels Tatwerkzeug Zutritt zu einem Firmenfahrzeug. Hierbei entwendete die Täterschaft mehrere Werkzeuge. Der Sachschaden befindet sich im mittleren vierstelligen Bereich.
Zeugen, die in diesen Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim Nord unter der Telefonnummer 07231 186 3211 zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadt Karlsruhe ziehen zum Verlauf der diesjährigen Faschingsumzüge in Durlach und Karlsruhe eine insgesamt positive Bilanz. Aus polizeilicher Sicht verliefen die Veranstaltungen überwiegend friedlich und insgesamt zufriedenstellend.
Nach Angaben des Veranstalters besuchten am Sonntag rund 50.000 Menschen den Fastnachtsumzug in Durlach. Zwei Tage später verfolgten entlang der Strecke in Karlsruhe etwa 55.500 Zuschauerinnen und Zuschauer das närrische Treiben.
Nennenswerte Ausschreitungen oder die Begehung schwerwiegender Straftaten wurden im Karlsruher Stadtgebiet nicht festgestellt. Gleichwohl blieb das Einsatzgeschehen nicht vollständig störungsfrei: Die Beamtinnen und Beamten waren mit der Klärung einzelner Auseinandersetzungen sowie der Beruhigung konflikthafter Situationen befasst. Darüber hinaus machten ein Körperverletzungs- und ein Diebstahlsdelikt sowie mehrere Beleidigungen polizeiliche Maßnahmen erforderlich. In der Folge sprachen die eingesetzten Polizeikräfte mehrere Platzverweise aus. Erfreulicherweise mussten keine Personen in Gewahrsam genommen werden.
Insgesamt bewegten sich sowohl das Einsatzaufkommen als auch die Zahl der festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau.
Als wirkungsvoll erwiesen sich zudem gezielte Jugendschutzkontrollen. Anders als im Vorjahr wurden keine stark alkoholisierten Minderjährigen festgestellt. In mehr als 70 Fällen suchten die eingesetzten Kräfte das präventive Gespräch und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sensibilisierung junger Besucherinnen und Besucher.
In Durlach kam es im Bereich der Kreuzung Ochsentorstraße / Pfinztalstraße kurzzeitig zu deutlichen Störungen, ausgehend von einer stark alkoholisierten und aggressiven Jugendgruppe. Zur Beruhigung der Lage und zur Unterbindung weiterer Störungen sprachen die Beamtinnen und Beamten mehrere Platzverweise aus.
Im Verlauf des Umzuges wurden insgesamt sieben Straftaten registriert. Zudem mussten sechs Jugendliche aufgrund erheblicher Alkoholisierung dem Sanitätsdienst überstellt werden.
Insgesamt spiegelten die Veranstaltungen ein ausgelassenes und zugleich weitestgehend verantwortungsbewusstes Miteinander wider, das dank des umsichtigen Zusammenwirkens aller Beteiligten in einem würdigen und sicheren Rahmen stattfinden konnte.
Ab Donnerstag, den 26.02.2026, ist die Jugendverkehrsschule Mühlacker wieder geöffnet. Kinder im Alter von 7-13 Jahren können im Schonraum das richtige Verhalten als Fahrradfahrer und Fußgänger erlernen.
Fahrräder können bei uns kostenlos zum Üben ausgeliehen werden. Es darf aber auch gerne das eigene Fahrrad mitgebracht werden. Das Tragen eines Fahrradhelms ist Pflicht. Fahrradhelme müssen von Zuhause mitgebracht werden.
Kinder unter 7 Jahren sind in Begleitung eines Erziehungsberechtigten ebenfalls willkommen und können sich als Fußgänger in der Jugendverkehrsschule bewegen. Die Teilnahme am Fahrbetrieb ist leider nicht möglich.
Die Jugendverkehrsschule Mühlacker ist immer donnerstags von 14-16 Uhr geöffnet. In den Schulferien und bei schlechtem Wetter ist die Jugendverkehrsschule geschlossen.
Für Rückfragen steht das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Pforzheim gerne unter der Nummer 07231/186-1201 oder via Mail unter pforzheim.pp.praevention@polizei.bwl.de zur Verfügung.
Ein im Einsatz befindlicher Rettungssanitäter wurde am Montag während des Rosenmontagsumzug in Horb tätlich angegangen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei befand sich der Rettungssanitäter bei der Versorgung eines Patienten, als er eine Krankentrage zum Einsatzort brachte.
Dabei soll es zu einem Vorfall gekommen sein, bei dem der 18-jährige Mann dem Sanitäter vorwarf, ihm die Trage auf den Fuß gestellt zu haben. In der Folge packte der 18-Jährige den Rettungssanitäter und drückte ihn gegen einen Pfosten.
Die Situation konnte durch weitere Besucher des Umzugs beruhigt werden. Der Rettungssanitäter blieb körperlich unverletzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 07451 96-0, beim Polizeirevier Horb am Neckar zu melden.
Ein stark alkoholisierter BMW-Fahrer ist am Dienstagnachmittag von der Polizei kontrolliert worden.
Gegen 15:00 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge einen auffällig fahrenden Pkw zwischen Ebhausen und Altensteig. Der Fahrzeug-Lenker fuhr mehrfach über die Mittellinie und den Grünstreifen. Eine Streife des Polizeireviers Nagold konnte den Fahrer, im Fahrzeug sitzend, in Altensteig antreffen und kontrollieren.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 2,7 Promille, weshalb der 36-jährige Autofahrer zur Blutentnahme ins Krankenhaus musste.
Sein Führerschein wurde vorerst einbehalten.