Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Die Trunkenheitsfahrt eines 25-jährigen Autofahrers beendete in der Nacht zum Donnerstag eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz. Der Audi- Fahrer war den Polizisten gegen 03:30 Uhr aufgefallen, weil er auf der Douglasstraße entgegen der Fahrtrichtung im Bereich der Einbahnstraße fuhr. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle nahmen die Polizeibeamten bei dem Fahrer deutlichen Atemalkoholgeruch wahr. Der daraufhin durchgeführte Vortest ergab einen Wert von 1,72 Promille, was eine Blutprobenentnahme zur Folge hatte.
Der Fahrzeugführer muss nun mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Ein brennender LKW sorgte am Donnerstagmorgen auf der Bundesautobahn 5 bei Karlsruhe für eine Vollsperrung mit längerem Stau als Folge.
Ersten Erkenntnissen zufolge geriet in Fahrtrichtung Süden gegen 9.30 Uhr ein Sattelauflieger zwischen dem Karlsruher Dreieck und der Anschlussstelle Ettlingen aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Hierbei kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Der Fahrer des Sattelzugs bemerkte dies offenbar noch rechtzeitig und koppelte den Sattelauflieger auf dem Standstreifen ab.
Ein Übergreifen des Feuers auf die daneben befindliche Böschung war noch von hinzugeeilten Einsatzkräften der Feuerwehr zu verhindern. Verletzt wurde offenbar niemand. Gegen 11:15 Uhr wurde die Vollsperrung wieder aufgehoben, wohingegen die Aufräumarbeiten noch geraume Zeit andauerten. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen hat sich am Mittwochabend auf der Bundesautobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe Nord und Bruchsal zugetragen.
Ersten Erkenntnissen zufolge befand sich gegen 18:30 Uhr ein 50-jähriger BMW-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen der BAB 5 in Fahrtrichtung Nord.
Aus einer bislang unbekannten Ursache geriet sein Fahrzeug in Schieflage, sodass die beiden linken Räder abhoben. Infolgedessen geriet der 50-Jährige mit seinem Wagen auf den mittleren Fahrstreifen und kollidierte dort mit dem LKW eines 28-Jährigen. Dieser wurde daraufhin nach rechts abgewiesen und stieß dort mit einem weiteren LKW zusammen.
Der BMW blieb auf der rechten Fahrzeugseite liegen und der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Auto befreien.
Nach dem derzeitigen Sachstand wurde bei dem Unfall niemand verletzt.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.
Während der Unfallaufnahme waren zwei Richtungsfahrstreifen bis etwa 22:15 Uhr gesperrt.
Nachdem eine Zeugin am Mittwoch gegen 15:00 Uhr in der Liedolsheimer Straße in Dettenheim auf einen offenbar im Straßengraben liegenden Mann traf, informierte sie die Polizei. Die Zeugin wollte sich nach dem Wohlbefinden des Mannes erkunden. Daraufhin reagierte der 37-Jährige, welcher wohl aus dem Schlaf gerissen wurde und betrunken war, äußerst aggressiv. Schließlich fuhr er mit seinem neben sich befindlichen Fahrrad davon.
Die alarmierte Polizeistreife griff den Mann vor einem nahegelegenen Supermarkt auf. Auch gegenüber den Polizeibeamten trat der 37-Jährige aggressiv in Erscheinung. Er widersetzte sich den Kontrollmaßnahmen und wurde schließlich mit Widerstand zum Polizeirevier verbracht. Unter anderem beleidigte er die Beamten und versuchte nach einem Polizisten zu treten. Der Mann wies bei einem durchgeführten Alkoholtest etwa 2,4 Promille auf.
Er muss sich nun aufgrund der „Trunkenheit im Verkehr“ und dem „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ verantworten. Nach Abschluss der Anzeigenaufnahmen wurde der 37-Jährige an eine Bekannte übergeben.
Bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls stellte sich am Mittwochmorgen heraus, dass der mutmaßliche Verursacher keinen gültigen Führerschein besaß.
Der 51-Jährige fuhr gegen 9:50 Uhr mit einem Mercedes-LKW die Ottostraße in Durlach entlang und beschädigte einen dort abgestellten Audi.
Die gerufenen Polizeibeamten stellten bei der Überprüfung seines Führerscheins fest, dass dieser zur Fahndung ausgeschrieben war. Dieser wurde ihm offenbar aufgrund vergangener Delikte aberkannt.
Er muss nun, ebenso wie die Fahrzeughalterin, mit einer Strafanzeige rechnen.
Gleich zwei erheblich alkoholisierte Fahrer von Elektro-Scootern stellte die Polizei in der Nacht zum Donnerstag in der Karlsruher Innenstadt fest.
Zunächst bemerkten Polizeibeamte gegen 00.45 Uhr im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Ettlinger Straße deutlichen Alkoholgeruch bei einem 21-jährigen Mann. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Um 02.25 Uhr befuhr dann ein 38-Jähriger mit einem geliehenen E-Scooter in Schlangenlinien die Akademiestraße. Deshalb wurde der Mann von einer Polizeistreife angehalten und kontrolliert. Auch er war mit knapp 1,2 Promille erheblich alkoholisiert. Die beiden E-Scooter-Lenker müssen nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und einem Führerscheinentzug rechnen.
Aus aktuellem Anlass weist die Karlsruher Polizei deshalb erneut darauf hin, dass es sich bei E-Scootern um Kraftfahrzeuge handelt, für deren Fahrer dieselben Alkoholgrenzen wie für Autofahrer gelten. Das bedeutet auch, dass bereits ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille eine Straftat vorliegen kann, wenn der E-Scooter-Fahrer alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigt oder einen Unfall verursacht. Ab 0,5 Promille wird dann in jedem Fall ein Bußgeld fällig und ab 1,1 Promille droht ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren. Führerscheininhaber müssen zudem mit einem Fahrverbot oder sogar mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.
Mit der bekannten Betrugsmasche des Schockanrufs durch einen falschen Polizeibeamten haben Telefonbetrüger am Dienstag in Pforzheim erneut eine Person unter Druck gesetzt und diesmal einen hohen fünfstelligen Eurobetrag erbeutet.
Eine in Pforzheim wohnhafte Frau hatte erstmals gegen 9:30 Uhr einen Anruf erhalten, bei dem der Anrufer, vermeintlich ihr Sohn, sich mit weinerlicher Stimme meldete. Daraufhin hat eine angebliche Polizeibeamtin das Gespräch übernommen. Sie forderte eine Kaution im Nachgang zu einem vom Sohn verursachten tödlichen Verkehrsunfall.
Mit der Seniorin wurde sowohl über Festnetzanschluss als auch Mobiltelefon Kontakt aufgenommen.
Letztlich kam es gegen 12 Uhr in Pforzheim-Mäuerach im Bereich des südlichen Teils des Gartenwegs zur Übergabe von Bargeld und Schmuck an eine weibliche Person, die sich danach zu Fuß in die Krähenstraße entfernte.
Der Abholerin, die sich als Frau Braun ausgab, wird wie folgt beschrieben:
Etwa 50 Jahre alt und zirka 165 Zentimeter groß. Sie hatte dunkle, schulterlange Haare, trug eine Hornbrille, war unter anderem mit einer hellen, leichten Jacke bekleidet und führte nach der Tat eine schwarze Stofftasche mit sich.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 07231 186-4444, in Verbindung zu setzen.
Im Zusammenhang mit betrügerischen Telefonanrufen gibt die Polizei folgende Hinweise:
Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft oder Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
Seien Sie stets misstrauisch, wenn Sie am Telefon um (hohe) Geldbeträge gebeten werden. Die Polizei wird am Telefon keine Zahlung einer Kaution zur Abwendung einer Untersuchungshaft fordern.
Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen.
Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an. Achten Sie darauf, dass Sie das vorherige Gespräch mit den Anrufern definitiv beendet haben.
Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen/familiären und finanziellen Verhältnisse.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie ggf. die bekannte, örtliche Dienststelle an.
Reden Sie mit Familienangehörigen oder Bekannten über solche Anrufe bzw. ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
Einen Bagger im Wert von rund 32.000 Euro entwendet haben bislang Unbekannte im Zeitraum zwischen 30. September, 17 Uhr und 4. Oktober, 16 Uhr von einer Baustelle in Birkenfeld.
Der weiß-rote Kompaktbagger der Marke Bobcat, Modell E19V war im Interkommunalen Gewerbegebiet Dammfeld abgestellt. Nach Stand der Ermittlungen wurde das Baufahrzeug von seinem Abstellort in der Hoheneichstraße weggefahren und im Anschluss zum weiteren Transport auf ein anderes Fahrzeug aufgeladen.
Zeugen zum Diebstahl oder Hinweisgeber auf die Täter beziehungsweise den entwendeten Bagger werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07082 7912-0 beim Polizeirevier Neuenbürg zu melden.
Am Dienstag, in der Zeit zwischen 8 Uhr und 12 Uhr, führten Beamte des Verkehrsdienstes Pforzheim Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 294 auf Gemarkung Ölbronn-Dürnn durch.
Die höchst gemessene Geschwindigkeit lag bei 112 km/h bei erlaubten 70 km/h für Pkw. Der Fahrer hat neben einem Bußgeld und Punkten mit einem Fahrverbot zu rechnen.
Bei den Lkw war der höchste Messwert 89 km/h bei erlaubten 60 km/h.
Insgesamt überschritten 33 von 643 gemessenen Kraftfahrzeuglenkern die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Fahrzeugführer, die zu schnell unterwegs waren, haben nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren zu rechnen.
Die deutliche Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.
Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen. Zur stetigen Verbesserung der Verkehrssicherheit wird die Polizei die Kontrollmaßnahmen deshalb fortführen.
Ohne gültige Fahrerlaubnis und unter der Beeinflussung von Alkohol verursachte ein 35-jähriger Pkw-Fahrer am Dienstag gegen 20:00 Uhr in der Friedhofstraße in Bretten einen Verkehrsunfall der etwas anderen Art. Eigenen Angaben zufolge übersah der Mann eine Abfahrt auf der rechten Seite und bog infolgedessen versehentlich nach links auf das dort befindliche Friedhofsgelände ab. Als der Mann bemerkte, dass er fälschlicherweise auf dem Friedhof Bauerbach gelandet war, leitete er umgehend ein Wendemanöver ein. Hierbei übersah er ein Grab und kollidierte mit einem einbetonierten Kreuz. Beim anschließenden Versuch rückwärts herauszufahren, blieb das Auto des 35-Jährigen im Gras stecken. Schließlich wandte sich der Mann gegen 22:40 Uhr in seiner misslichen Lage an die Polizei. Auch ein aufmerksamer Zeuge hatte den Vorfall zwischenzeitlich den Beamten gemeldet.
Bei einem vor Ort durchgeführten Alkoholtest wies der Pkw-Fahrer etwa 1,9 Promille auf. Er wurde zur anschließenden Blutentnahme aufs Polizeirevier Bretten verbracht. Von dort aus erfolgte zudem eine Meldung an die Führerscheinstelle und die Aufnahme einer Unfallanzeige. Zwecks dem festgefahrenen Auto verständigte der 35-Jährige eigenständig einen Abschleppdienst.