Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Zwei 43 Jahre und 36 Jahre alte Tatverdächtige sind am Montagabend nach einem Einbruchsversuch in Kronau vorläufig festgenommen worden. Sie werden im Laufe des heutigen Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollten sich die Verdächtigen offensichtlich gegen 20:30 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Anwesen in Kronau verschaffen. Hierbei versuchten sie ein Fenster mit einem Brechwerkzeug zu öffnen. Ein nach Hause kommender Bewohner überraschte die Einbrecher offenbar, die daraufhin die Flucht ergriffen.
Ein auf die Situation aufmerksam gewordener Nachbar konnte den alarmierten Polizeibeamten aufgrund seiner Beobachtungen entscheidende Hinweise auf die Flüchtigen geben. Diese führten
im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung zur Ergreifung der beiden 43- und 36-jährigen Tatverdächtigen. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen konnten Beweismittel beschlagnahmt werden.
Beide aus Albanien stammenden Männer haben nach aktuellen Kenntnissen keinen festen Wohnsitz in Deutschland.
Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Karlsruhe übernommen.
Polizeibeamte des Polizeireviers Freudenstadt haben am Montagabend einen 32-jährigen Autofahrer kontrolliert, welcher absolut fahruntauglich hinter dem Steuer saß.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet der Fahrer des Nissan, gegen 23:00 Uhr, im Bereich der Stuttgarter Straße in eine Verkehrskontrolle. Hierbei bemerkten die Polizeibeamten Anzeichen für eine alkoholische Beeinflussung. Ein freiwilliger Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Weiterhin ergaben sich Verdachtsmomente auf Betäubungsmittel. Ein Drogenvortest verlief ebenfalls positiv. Der 32-Jährige musste im weiteren Verlauf eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.
Am Montag, kurz nach 23:00 Uhr, hat ein Autofahrer alkoholisiert und unter dem Einfluss von Cannabis stehend einen Unfall verursacht.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 25-jährige Hyundai-Fahrer die Landesstraße 1132 in Fahrtrichtung Ötisheim. Da er durch die Benutzung seines Handys abgelenkt war, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Durch den Unfall entstand ein Schaden im niederen vierstelligen Bereich.
Verletzt wurde der junge Mann nicht.
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte für den Konsum von Alkohol und Drogen.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,9 Promille. Ein Urintest schlug positiv auf Cannabis an. Der Autofahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Ihn erwartet eine Strafanzeige.
Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Fußgängerin und einem Pkw ist eine 39-jährige Frau am Montagnachmittag schwer verletzt worden.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr eine 47-jährige VW-Fahrerin gegen 17:20 Uhr die Östliche Karl-Friedrich-Straße stadteinwärts. Auf Höhe der Forststraße wollte die Frau nach rechts in einen Parkplatz einfahren. Da dieser bereits besetzt war, fuhr sie rückwärts, entgegen der Fahrtrichtung, auf die Straße zurück. Dabei übersah sie die Fußgängerin, die gerade hinter ihrem Pkw die Fahrbahn überquerte. Es kam zum Zusammenstoß. Die 39-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Schaden am Fahrzeug wird auf 1.000 Euro geschätzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße vollständig gesperrt werden.
Das Polizeipräsidium Pforzheim zeigt sich zufrieden mit den Veranstaltungen zum 81. Jahrestag der Zerstörung der Stadt Pforzheim. Diese verliefen insgesamt friedlich und störungsfrei.
Auf dem Hauptfriedhof fand um 15:00 Uhr anlässlich des Jahrestages die
offizielle Gedenkfeier der Stadt Pforzheim statt. Rund 150 Personen besuchten
die circa einstündige Veranstaltung.
Um 17:00 versammeltet sich die „Initiative gegen Rechts“ (IgR) an den Stelen des Widerstands in der Bahnhofstraße. Die ca. 60 Teilnehmer gedachten dort friedlich bis 17:45 Uhr der Bombardierung.
Bei der Versammlung der Stadt Pforzheim in Form eines „Lichtermeers“ auf dem Marktplatz kamen in der Zeit von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr ca. 400 Personen zusammen, um den Opfern des 23. Februar zu gedenken.
Die von dem „offenen antifaschistischen Treffen“ (OAT) angemeldete Versammlung zog gegen 18:00 Uhr vom Hauptbahnhof über die Nordstadt in Richtung Wartberg. An diesem Aufzug nahmen etwa 130 Personen teil, die sich gegen 19:15 Uhr am Parkplatz des Wartbergfreibades einfanden. Dort protestierten sie gegen die Mahnwache des „Freundeskreises ein Herz für Deutschland“ (FHD). Deren gut 40 Teilnehmer entzündeten auf dem Wartberg um 19:44 Uhr auf dem Plateau ihre Fackeln. Der FHD beendete seine Versammlung gegen 20:15 Uhr.
Während des Glockenläutens um 19:44 Uhr wurde aus umliegenden Grundstücken Pyrotechnik gezündet. Ermittlungen hierzu dauern an. Ansonsten verliefen die beiden Versammlungen auf dem Wartberg ohne Störungen.
Für die Sicherheit der Versammlungsteilnehmer waren neben der Landes- und
Bundespolizei auch der Rettungsdienst, die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk
und Vertreter der Stadt Pforzheim im Einsatz.
„Ein weiteres Mal ist es uns gelungen, einen ordnungsgemäßen und störungsfreien Verlauf für alle Versammlungen und Veranstaltungen zu gewährleisten,“ so die Einsatzleiterin, Leitende Polizeidirektorin Jennifer Lautensack.
In der Brettener Pestalozzi-Schule hat ein 13-Jähriger am Morgen des 23. Februar 2026 einen Mitschüler mit einem Messer angegriffen.
Der Mitschüler wurde dabei oberflächlich verletzt. Der 13-Jährige flüchtete anschließend, konnte aber etwa zwei Stunden später außerhalb von Bretten aufgegriffen und festgenommen werden.
Das LKA BW hat die Aufklärung der Hintergründe des Messerangriffs in der Brettener Pestalozzi-Schule übernommen. Der 13-Jährige war den Ermittlungsbehörden vor wenigen Wochen im Zusammenhang mit auffälligen Äußerungen im Internet bekannt geworden. Da einige dieser Äußerungen rechtsextremistische Inhalte aufwiesen, war unter anderem das Kompetenzzentrum gegen Extremismus (konex) beim Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum des LKA BW involviert, das bereits Kontakt zur Familie des Jungen sowie zum örtlichen Jugendamt hergestellt hatte.
Da der 13-Jährige noch nicht strafmündig ist, wird kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren geführt. Dennoch ist es unser Ziel, die Hintergründe der Tat aufzuklären und das zuständige Jugendamt dabei zu unterstützen, dem Jungen und seiner Familie die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.
Weitere Informationen können zum aktuellen Zeitpunkt, auch zum Schutz des Kindes, nicht veröffentlicht werden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Bereits am Mittwoch, den 19. Juni 2024 ereignete sich im Karlsruher Stadtteil Waldstadt ein bewaffneter Raubüberfall, bei dem zwei bislang unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Elbinger Straße eindrangen, ein älteres Ehepaar mit einem Messer bedrohten und ausraubten (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/5804777). Die Täter erbeuteten u.a. Schmuck und Bargeld in verschiedenen Währungen sowie zwei Mobiltelefone.
Die Polizei ist hierbei auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen und fahndet nun öffentlich in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ nach den Tatverdächtigen.
Die beiden Täter wurden wie folgt beschrieben:
- Beide Täter sollen männlich und etwa 170 bis 175 cm groß gewesen
sein.
- Beide seien dunkel gekleidet gewesen und sollen sich mit
Sturmhauben maskiert haben. Zudem sollen sie dunkle Handschuhe
getragen haben.
- Mindestens einer der Täter soll eine Stabtaschenlampe mitgeführt
haben.
- Die Täter sollen Deutsch mit leichtem Dialekt gesprochen haben.
- Mindestens einer der Täter soll mit einem Messer bewaffnet
gewesen sein.
- Einer der Täter soll außerdem eine große grau-schwarze Tasche
bei sich geführt haben, in die das Diebesgut gepackt worden sei.
Über den nachfolgenden LINK auf das Fahndungsportal des Landeskriminalamts Baden-Württemberg können weitere Informationen eingesehen werden:
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat für Hinweise, die zur Identifizierung und/oder Ergreifung der bislang unbekannten Täter führen, eine Belohnung von bis zu 3.000 Euro ausgelobt.
Der Fall wird am Mittwoch, den 25.02.2026 um 20:15 Uhr im ZDF in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ in Form eines Studiofalls präsentiert.
Für die polizeilichen Ermittlungen sind insbesondere folgende Fragen relevant:
- Wer kann Hinweise zum Verbleib der entwendeten Schmuckstücke
geben?
- Sind die Schmuckstücke nach der Tat irgendwo zum Kauf angeboten
worden?
- Wer hat im Nachgang der Tat ein oder beide Mobiltelefone
(schwarzes iPhone 11 und schwarzes Samsung Galaxy S5)
aufgefunden oder kann Hinweise zu deren Verbleib geben?
- Ist Ihnen in Ihrem Umfeld jemand aufgefallen, der plötzlich über
größere Beträge in US-Dollar, Schweizer Franken oder Goldmünzen
verfügt, ohne hierfür eine plausible Erklärung zu haben?
- Haben Personen in Ihrem Umfeld über die Tat gesprochen oder
entsprechende Angaben gemacht?
- Ist Ihnen am Tattag im Stadtgebiet Karlsruhe ein dunkler
Kleinwagen mit Karlsruher Kennzeichen aufgefallen, der mit einer
riskanten Fahrweise auffiel?
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter der Tel.: 0721 666-5222 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Für die Hinweisübermittlung kann auch die Onlinewache unter www.polizei-bw.de/onlinewache genutzt werden.
Einen Sachschaden von rund 40.000 Euro haben Unbekannte von Freitag auf Samstag nach dem Aufbrechen mehrerer Pkw in Schömberg und Bad Liebenzell hinterlassen.
Nach bisherigem Sachstand schlugen die Täter zwischen 15:30 Uhr und 09:00 Uhr im Fichtenweg und Eibenweg in Schömberg sowie im Ulmenweg und Birkenweg in Bad Liebenzell die Heckscheiben mehrerer Fahrzeuge ein, in welchen sich hochwertige Werkzeuge und Maschinen befanden.
Der Polizeiposten Bad Liebenzell prüft derzeit unter anderem, ob die Aufbrüche in unmittelbarem Tatzusammenhang stehen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 161-0 zu melden.
In diesem Zusammenhang ist die Polizei auf Angaben von Zeugen angewiesen.
Verkehrsteilnehmer die Angaben zur Fahrweise der beteiligten Pkw kurz vor dem Unfall machen können, insbesondere die Fahrerin oder der Fahrer eines dunklen Kleinwagens, der zum Unfallzeitpunkt auf gleicher Höhe und in gleiche Richtung wie der Audi fuhr, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim unter 07231 186-3331 zu melden.
Am Sonntagmittag, 22.02.2026, kam es in Pforzheim zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw. Bei dem Unfall wurden vier Insassen verletzt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr gg. 12.45 Uhr eine 26-jährige mit ihrem Audi die Habermehlstraße stadtauswärts. Sie saß allein im Pkw.
Hierbei geriet sie aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn.
Dort stieß sie frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen, in dem sich drei Insassen befanden.
Alle drei Insassen des Mercedes als auch die Audifahrerin wurden schwerverletzt in Krankenhäuser transportiert. Bei keinen bestehe Lebensgefahr.
An beiden Pkw entstand jeweils Totalschaden. Der am Audi beträgt etwa 30.000 Euro, der am Mercedes ca. 40.000 Euro, wobei beide abgeschleppt werden mussten.
Die Feuerwehr Pforzheim befand sich mit vier Fahrzeugen und 18 Kräften, der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie dem organisatorischen Leiter Rettungsdient im Einsatz.
Die Habermehlstraße blieb für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen bis 14.25 in beide Richtungen gesperrt. Darüber hinaus musste der stadteinwärtige Fahrstreifen für die Nassreinigung bis 15.20 Uhr gesperrt bleiben.