Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einer Gaststätte sowie einem Einkaufsmarkt in Friolzheim haben noch unbekannte Einbrecher in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch jeweils ein Loch in eine Glasscheibe geworfen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nahmen die Täter in beiden Fällen einen Stein, um damit die Scheibe zu zerstörten und sich so Zutritt zu verschaffen. Während die Unbekannten in der Gaststätte in der Eichenstraße Schubladen durchwühlten, drangen sie im Falle des in der Leonberger Straße befindlichen Einkaufsmarktes wohl gar nicht in das Gebäude ein. Entwendet wurde ersten Erkenntnissen zufolge an beiden Örtlichkeiten nichts. Dennoch verursachten die Eindringlinge an den Glasscheiben Sachschaden von insgesamt über 2.000 Euro. Zumindest bei der Gaststätte dürften es zwei Täter gewesen sein.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07041 96930 beim Polizeirevier Mühlacker zu melden.
Falsche Polizeibeamte haben am Mittwochmittag eine Frau um fast 100.000 Euro gebracht.
Die Geschädigte erhielt gegen 10.30 Uhr einen Anruf ihres angeblichen Sohnes. Dieser erzählte ihr mit weinerlicher Stimme, er habe jemanden totgefahren. Daraufhin übernahm ein Mann das Telefonat, der sich als Beamter der Kriminalpolizei Stuttgart ausgab. Er forderte eine Kaution in Höhe von mehreren tausend Euro, da der Sohn sonst in Haft bleiben müsse. Die Täter setzten die Geschädigte derart unter Druck, dass sie die geforderte Summe von fast 100.000 Euro schließlich aus ihrem Bankschließfach holte. Die Betrüger riefen der Frau ein Taxi, mit dem sie zum vereinbarten Treffpunkt gegenüber dem Pforzheimer Hauptbahnhof vor eine Gaststätte fuhr. Dort übergab sie das Geld gegen 12.45 Uhr an eine Abholerin. Erst im Nachhinein wurde der Geschädigten der Betrug bewusst, als sie mit ihrem echten Sohn telefonierte.
Die Abholerin wird beschrieben als eine etwa 30 bis 35 Jahre alte Frau von schlanker Statur und mit schulterlangen, leicht welligen mittel- bis dunkelblonden Haaren. Sie sei etwa 1,70 Meter groß und mit einer kurzen, wattierten Jacke bekleidet gewesen. Sie habe außerdem eine schwarze Umhängetasche bei sich gehabt. Nach der Übergabe habe sie sich zu Fuß in Richtung Leopoldplatz entfernt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die von den Geschehnissen etwas mitbekommen haben oder Hinweise auf die Abholerin geben können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Präventionshinweise der Polizei:
Die Polizei weist erneut darauf hin, dass man sich nicht auf ein Gespräch mit den Betrügern einlassen sollte. Es wird dazu geraten, keine Fragen nach Adressen, Angehörigen, persönlichen Daten oder Wertgegenständen am Telefon zu beantworten und das Gespräch sofort zu beenden. Kontaktieren Sie direkt im Anschluss an ein solches Telefonat über die Polizeinotrufnummer 110 Ihre richtige Polizei.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht
erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige
Verwandte/Bekannte wissen kann. Rufen Sie die jeweilige Person
unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich
den Sachverhalt bestätigen.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Unbekannte haben sich am Mittwochabend gewaltsam Zugang zu einem in Ispringen am Ortsrand gelegenen Wohnhaus verschafft.
Nach bisherigen Erkenntnissen hebelte der Täter in der Zeit zwischen etwa 19:30 Uhr und 19:50 Uhr die Terrassentür des Wohnhauses in der Schillerstraße auf, durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete eine goldfarbene Armbanduhr im Wert von etwa 50 Euro.
Die Kriminaltechnik hat die Spurensicherung übernommen.
Hinweisgeber zum Einbruch, verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im betroffenen Bereich oder dem Diebesgut werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Bislang unbekannte Einbrecher hatten es offenbar auf zwei Kirchengebäude abgesehen.
Am Mittwoch, zwischen 03:00 und 06:40 Uhr, wurde in der Straße „Rechts der Alb“ in Karlsruhe Weiherfeld-Dammerstock eingebrochen. Die Eindringlinge hebelten zunächst ein Fenster im Innenhof des Gebäudekomplexes auf und verschafften sich im Anschluss Zutritt in den Kirchensaal und das Pfarrbüro. Es wurden mehrere Türen und Schränke aufgebrochen und ein Tresor aufgehebelt. Ob Diebesgut entwendet wurde, ist bislang noch unklar. Es ist von einem recht hohen Sachschaden im vierstelligen Bereich auszugehen.
Im Zeitraum zwischen Dienstag, 18:30 Uhr, und Mittwoch, 08:00 Uhr, wurde in der Lange Straße in Karlsruhe Rüppurr eine Kirchentür aufgehebelt. Auch hier wurden diverse Schränke und weitere Türen aufgebrochen und ist erheblicher Sachschaden entstanden. Ob Diebesgut entwendet wurde, ist bislang noch unklar.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 0721/666-3411 mit dem Polizeiposten Karlsruhe-Südweststadt in Verbindung zu setzen.
Im Neubaugebiet ‚Tiergarten‘ im Pforzheimer Stadtteil Haidach, kam es heute gg. 17:26 h zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem ein 6-jähriges Kind getötet wurde.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war ein DB Sprinter die Lion-Feuchtwanger-Allee in nördlicher Richtung gefahren. An der Einmündung Kurt-Tucholsky-Weg kam es zum Unfall mit dem Jungen, der auf seinem Skateboard liegend auf dem Gehweg unterwegs war und von dort auf die Fahrbahn geriet.
Der Junge erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Zur weiteren Klärung des Unfallherganges wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.
Ein bislang unbekannter Autofahrer verursachte am Mittwochmorgen einen Verkehrsunfall mit einem Radfahrer in Mühlburg und fuhr ohne anzuhalten weiter.
Nach derzeitigen Ermittlungen überquerte der 22-jährige Fahrradfahrer gegen 08.40 Uhr einen Fußgängerüberweg in der Lameystraße. Hierbei wurde er offenbar von einem Autofahrer übersehen und touchiert, sodass der Radfahrer stürzte. Im Anschluss fuhr der Pkw-Lenker wohl ohne anzuhalten weiter. Auch der Fahrradfahrer setzte seine Fahrt zunächst fort. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich jedoch nach kurzer Zeit so sehr, dass er Rettungskräfte und die Polizei alarmierte. Zur weiteren Untersuchung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
Aufgrund des unklaren Unfallhergangs, hat die Verkehrspolizei Karlsruhe die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 0721/94484-0 zu melden.
Auf der Bundesstraße 294 bei Pforzheim ist es am Dienstagmorgen zu einem Auffahrunfall gekommen.
Nach Aussage des beteiligten 47-jährigen Opelfahrers sei er gegen 9.30 Uhr auf der Bundesstraße 294 in Richtung Neulingen gefahren, als ein 73-jähriger SsangYong-Fahrer aus einer Zufahrt unerlaubterweise nach links auf die Spur des Opelfahrers eingebogen sei. In der Folge sei es zur Kollision gekommen. Dem SsangYong-Fahrer zufolge sei er aber die ganze Zeit über auf der Bundesstraße gefahren, als er verkehrsbedingt habe abbremsen müssen, wonach ihm der Opelfahrer auffuhr. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Zur genaueren Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gebeten, sich an das Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Telefonnummer 07231 186-3211 zu wenden.
Drei Leichtverletzte und 25.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Dienstagmittag auf Gemarkung Freudenstadt.
Nach Stand der Ermittlungen befuhr ein 27-jähriger Skoda-Fahrer gegen 12:40 Uhr die Bundesstraße 294 in Richtung Freudenstadt nachdem er zuvor aus Richtung Klosterreichenbach kommend in diese einbog. An der Abzweigung mit der Landesstraße 409 beabsichtigte er, trotz Gegenverkehrs und wohl ohne rechtzeitige Ankündigung des Abbiegevorgangs nach links in Richtung Obermusbach abzubiegen. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem Mercedes-Benz einer 33-Jährigen die in Richtung Besenfeld unterwegs war. Sowohl der 27-Jährige als auch die 33-Jährige sowie deren 63-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall jeweils leicht verletzt.
Aufgrund der Fahrweise des 27-Jährigen wurde sein Führerschein einbehalten. Beide unfallbeteiligten Pkw mussten abgeschleppt werden.
Hinweis:
Ein grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Missachten der Vorfahrt, hierunter fällt auch das vorzeitige Linksabbiegen vor dem entgegenkommenden Geradeausverkehr, und damit einhergehend die Verletzung eines Menschen oder die Gefährdung einer Sache von bedeutendem Wert stellt grundsätzlich eine Straftat dar. Hierbei ist in der Regel die Frage nach der Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen zu prüfen.
Ein Leichtverletzter ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls zwischen einer Straßenbahn und einem Jugendlichen am Dienstagnachmittag an der Haltestelle Europaplatz.
Offensichtlich wollte ein 17-Jähriger gegen 16.10 Uhr die Gleise in der Karlstraße überqueren und übersah dann offenbar eine in die Haltestelle einfahrende Bahn. Zu seinem Glück fuhr diese sehr langsam und touchierte den Jugendlichen lediglich. Dadurch stürzte er und erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Für die Zeit der Unfallaufnahme kam es bis etwa 16.40 Uhr zu Einschränkungen des Straßenbahnverkehrs.